{"id":1050241,"date":"2026-05-27T16:26:33","date_gmt":"2026-05-27T16:26:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1050241\/"},"modified":"2026-05-27T16:26:33","modified_gmt":"2026-05-27T16:26:33","slug":"chinesische-autobauer-verdoppeln-eu-marktanteil-dank-boomender-e-auto-verkaeufe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1050241\/","title":{"rendered":"Chinesische Autobauer verdoppeln EU-Marktanteil dank boomender E-Auto-Verk\u00e4ufe"},"content":{"rendered":"<p>Der EU-Markt f\u00fcr Neuwagen ist in den ersten vier Monaten 2026 weiter gewachsen. Knapp 3,8 Millionen Fahrzeuge wurden neu zugelassen, ein Plus von 4,2 % gegen\u00fcber dem gleichen Zeitraum 2025. Das geht aus Daten hervor, die der europ\u00e4ische Automobilverband ACEA am Mittwoch ver\u00f6ffentlicht hat.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Die Zahlen zeigen einen Markt, den Elektro- und Hybridfahrzeuge immer st\u00e4rker pr\u00e4gen. Staatliche Kaufpr\u00e4mien in gro\u00dfen Volkswirtschaften und der zunehmende Wettbewerb durch chinesische Hersteller treiben die Entwicklung.<\/p>\n<p>Zwischen Januar und April 2026 kamen laut ACEA rein batterieelektrische Autos auf einen Marktanteil von 19,7 % in der EU, nach 15,3 % ein Jahr zuvor. Das Wachstum trugen vor allem die vier gr\u00f6\u00dften M\u00e4rkte des Blocks: Italien legte um 25,5 % zu, Spanien um 19,7 %, Deutschland um 6,6 % und Frankreich um 2,3 %.<\/p>\n<p>Im April allein stiegen die Verk\u00e4ufe von batterieelektrischen Fahrzeugen in der EU um 37,7 % gegen\u00fcber dem Vorjahresmonat. Ihr Marktanteil kletterte damit auf 20,6 %.<\/p>\n<p>Hybridfahrzeuge blieben im April der beliebteste Antriebstyp. Ihre Verk\u00e4ufe erh\u00f6hten sich um 12 % und erreichten einen Anteil von rund 36,9 % am Monatsabsatz.<\/p>\n<p>Plug-in-Hybride verbuchten ein Plus von 16,4 % und kamen auf einen Anteil von etwa 9,8 % an den April-Zulassungen.<\/p>\n<p>Auf der Gegenseite brachen die Zulassungen von Benzinern um 16,3 % auf unter 218.500 Fahrzeuge ein. Dieselautos gingen um 17,1 % auf rund 74.000 Einheiten zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Zusammen kamen Benzin- und Dieselmodelle im April auf weniger als 30 % aller in der EU verkauften Pkw.<\/p>\n<p>Europ\u00e4ische Autobauer: Bilanz 2026<\/p>\n<p>Der Volkswagen-Konzern behauptete in den ersten vier Monaten 2026 seine Spitzenposition als gr\u00f6\u00dfter Autobauer des Blocks. Der Marktanteil lag bei 26,7 % aller Neuzulassungen, mit etwas mehr als einer Million verkaufter Fahrzeuge, ein Zuwachs von 2,9 % im Jahresvergleich.<\/p>\n<p>Innerhalb des Konzerns entwickelten sich die Marken unterschiedlich. Skoda steigerte seine Zulassungen um 15,5 %, Audi legte um 8,6 % zu. Die Kernmarke Volkswagen verlor dagegen 3,2 % und b\u00fc\u00dfte in mehreren Segmenten Marktanteile ein.<\/p>\n<p>Stellantis belegte mit einem Marktanteil von 17,1 % und mehr als 648.000 verkauften Autos den zweiten Platz. Der Konzern wuchs um kr\u00e4ftige 7,8 %. Treiber waren eine Erholung bei Fiat von \u00fcber 32 % sowie deutliche Zuw\u00e4chse bei Opel und Vauxhall, deren Zulassungen zusammen um 22 % stiegen.<\/p>\n<p>Die Renault-Gruppe schnitt in den Top drei am schw\u00e4chsten ab. Ihre Zulassungen sanken um 7,4 % auf rund 384.250 Fahrzeuge, der Marktanteil lag bei 10,1 %. Besonders stark brach die Billigmarke Dacia ein, mit einem Minus von mehr als 15 %.<\/p>\n<p>BMW-Gruppe und Mercedes-Benz verbuchten Zuw\u00e4chse von 3,9 % beziehungsweise 3,8 %. Toyota und die Hyundai-Gruppe meldeten dagegen leichte R\u00fcckg\u00e4nge zwischen 2,5 % und 3,1 %.<\/p>\n<p>China-Marken legen rasant zu<\/p>\n<p>Auff\u00e4lligster Trend in den April-Daten ist der anhaltende Aufstieg chinesischer Hersteller.<\/p>\n<p>Nach ACEA-Angaben haben sich die EU-Zulassungen von BYD in den ersten vier Monaten 2026 mehr als verdoppelt. Sie schnellten um 152,9 % auf mehr als 71.850 Fahrzeuge nach oben.<\/p>\n<p>Chery Automobile wuchs mit seinen Marken Omoda, Jaecoo und Jetour um 267,1 % auf mehr als 48.350 Autos. Leapmotor, das \u00fcber ein Joint Venture mit Stellantis vertreibt, schnellte sogar um 558,8 % auf \u00fcber 28.700 Fahrzeuge hoch.<\/p>\n<p>SAIC Motor, Eigent\u00fcmer der Marke MG und nach Volumen gr\u00f6\u00dfter chinesischer Konzern in der EU, legte um weitere 10,4 % zu und erreichte mehr als 77.000 Zulassungen.<\/p>\n<p>Insgesamt kamen chinesische Marken zwischen Januar und April 2026 in der EU auf einen Zulassungsanteil von rund 6 %, nach 3,2 % im Vorjahreszeitraum. Im weiteren europ\u00e4ischen Markt, also einschlie\u00dflich Vereinigtem K\u00f6nigreich und den EFTA-Staaten, erreichten sie im selben Zeitraum einen kombinierten Marktanteil von etwa 7,3 %, nach 3,7 % ein Jahr zuvor.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der EU-Markt f\u00fcr Neuwagen ist in den ersten vier Monaten 2026 weiter gewachsen. 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