{"id":1050430,"date":"2026-05-27T18:29:20","date_gmt":"2026-05-27T18:29:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1050430\/"},"modified":"2026-05-27T18:29:20","modified_gmt":"2026-05-27T18:29:20","slug":"duesseldorf-weltkriegsgranate-in-oberbilk-1200-menschen-muessen-haeuser-verlassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1050430\/","title":{"rendered":"D\u00fcsseldorf: Weltkriegsgranate in Oberbilk \u2013 1200 Menschen m\u00fcssen H\u00e4user verlassen"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">  Nach dem Fund einer Artilleriegranate auf dem Areal des Abstellbahnhofs m\u00fcssen 1200 Menschen im D\u00fcsseldorfer Stadtteil Oberbilk noch am Mittwoch ihre Wohnungen verlassen. Die Waffe aus dem Zweiten Weltkrieg war bei Sondierungsarbeiten auf dem Gel\u00e4nde hinter der Harffstra\u00dfe gefunden worden. Sie soll noch am Abend kontrolliert gesprengt werden. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dazu wurde ein Sicherheitsradius von 300 Metern rund um den Fundort eingerichtet. In diesem Bereich sind rund 1200 Personen gemeldet, die bis sp\u00e4testens 19 Uhr ihre Wohnungen verlassen sollten, wie die Stadt mitteilte. Allerdings hatten nach Angaben der Feuerwehr gegen 20 Uhr noch nicht s\u00e4mtliche in dem Radius lebenden Menschen ihre Wohnungen verlassen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">F\u00fcr viele Bewohner kam die Nachricht von der geplanten Sprengung \u00fcberraschend. Noch gegen halb sechs sa\u00dfen Menschen, die in der N\u00e4he des Abstellbahnhofs wohnen, in ihren G\u00e4rten. Viele hatten zu diesem Zeitpunkt noch nichts von dem Fund geh\u00f6rt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Weil der Z\u00fcnder an der Granate \u201ein einem desolaten Zustand\u201c sei, sei eine Entsch\u00e4rfung nicht m\u00f6glich, erkl\u00e4rte Julian Granzow vom Kampfmittelbeseitigungsdienst der Bezirksregierung D\u00fcsseldorf unserem Reporter vor Ort. Stattdessen habe man sich f\u00fcr eine Sprengung in einer Grube entschieden, um die Risiken weiter zu minimieren. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dazu wird die Artilleriegranate nach Angaben der Stadt in eine neu geschaffene Grube versetzt und mit rund 60 Tonnen Sand abged\u00e4mpft. Bei der kontrollierten Sprengung kann f\u00fcr die Bewohner rund um Harffstra\u00dfe und Speyerweg ein Knallger\u00e4usch zu h\u00f6ren sein.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Stadt D\u00fcsseldorf appelliert an betroffene B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, den Evakuierungsaufforderungen im Gefahrenbereich z\u00fcgig zu folgen, um die Entsch\u00e4rfung nicht unn\u00f6tig zu verz\u00f6gern. F\u00fcr diejenigen, die w\u00e4hrend der Evakuierungszeit eine Anlaufstelle brauchen, stehen ab 18.30 Uhr die R\u00e4ume der Benzenberg-Realschule an der Siegburger Stra\u00dfe 38 offen. Dort ist durch die Stadt D\u00fcsseldorf eine Betreuung organisiert. Ab 18.30 Uhr sollen an der Ecke Harffstra\u00dfe\/Siegburger Stra\u00dfe Rheinbahnbusse f\u00fcr den Transfer zur Betreuungsstelle zur Verf\u00fcgung stehen. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Stra\u00dfenverkehr wird insbesondere im Bereich der Harffstra\u00dfe von den Sperrungen betroffen sein. Polizei und Ordnungsamt sperren die zuf\u00fchrenden Stra\u00dfen ab 19 Uhr ab. Es wird empfohlen, die Gefahrenbereiche weitr\u00e4umig zu umfahren.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auch zwei Buslinien der <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/rheinbahn\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Rheinbahn<\/a> sind von der Evakuierung und der Sprengung betroffen. So gelten f\u00fcr die 723 und 732 ab sofort Einschr\u00e4nkungen. Erstere Busse fahren nicht zwischen den Haltstellen Provinzialplatz und Weinheimer Stra\u00dfe. Auf der Linie 732 kann der Abschnitt zwischen Seeheimer Weg und Alt-Eller nicht bedient werden. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Menschen, die in der Gefahrenzone wohnen und beispielsweise wegen Bettl\u00e4gerigkeit oder Behinderung ihre Wohnungen nicht selbst verlassen k\u00f6nnen, k\u00f6nnen den Transport ab sofort \u00fcber die Leitstelle der Feuerwehr unter der Rufnummer 19222 bestellen. Rollst\u00fchle, die mitgenommen werden m\u00fcssen, sollten dabei unbedingt gemeldet werden.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das Gefahrentelefon der Stadt ist unter der Rufnummer 3889 889 besetzt. Zeitnah werden Lautsprecherwarnfahrzeuge unterwegs sein, um die betroffenen B\u00fcrger aufmerksam zu machen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach dem Fund einer Artilleriegranate auf dem Areal des Abstellbahnhofs m\u00fcssen 1200 Menschen im D\u00fcsseldorfer Stadtteil Oberbilk noch&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1050431,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1831],"tags":[37693,115444,224648,3364,29,3405,30,52137,5332,1209,37707,42096,10668,224649,18312],"class_list":["post-1050430","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-duesseldorf","tag-sondierungsarbeiten","tag-115444","tag-artilleriegranate","tag-de","tag-deutschland","tag-duesseldorf","tag-germany","tag-granate","tag-haeuser","tag-nordrhein-westfalen","tag-oberbilk","tag-verlassen","tag-weltkrieg","tag-weltkriegsgranate","tag-zweiten"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116647963025379480","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1050430","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1050430"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1050430\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1050431"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1050430"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1050430"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1050430"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}