{"id":105146,"date":"2025-05-12T16:31:11","date_gmt":"2025-05-12T16:31:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/105146\/"},"modified":"2025-05-12T16:31:11","modified_gmt":"2025-05-12T16:31:11","slug":"reisners-blick-auf-die-front-die-russen-bleiben-im-stacheldraht-haengen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/105146\/","title":{"rendered":"Reisners Blick auf die Front: &#8222;Die Russen bleiben im Stacheldraht h\u00e4ngen&#8220;"},"content":{"rendered":"<p> An der Front haben die Ukrainer unterdessen eine neue Methode gefunden, um die vormarschierenden Russen auszubremsen: Stacheldraht, wie im Ersten Weltkrieg. Ab Donnerstag soll in Istanbul verhandelt werden? Aus Sicht von Oberst Markus Reisner ist das ein Ablenkungsman\u00f6ver. <\/p>\n<p><b>ntv.de: Am Donnerstag treffen sich &#8211; Stand jetzt &#8211; Vertreter der ukrainischen und der russischen Seite zu Verhandlungen in Istanbul. Pr\u00e4sident Putin hat das vorgeschlagen und zugleich die von Pr\u00e4sident Selenskyj angebotene 30-t\u00e4gige Waffenruhe abgelehnt. Reine Verz\u00f6gerungstaktik, wie viele mutma\u00dfen? <\/b><\/p>\n<p>Markus Reisner: Wenn der Kreml der Waffenruhe zustimmt, dann konsolidiert sich die Ukraine in den folgenden 30 Tagen &#8211; das ist das russische Narrativ. Sie kann geschw\u00e4chte Verb\u00e4nde auswechseln, Ressourcen und Munition an die Front bringen, sich neu vorbereiten. Das d\u00fcrfen wir nicht zulassen, sagt Wladimir Putin. Der Kreml-Chef ist von der russischen Dominanz auf dem Schlachtfeld \u00fcberzeugt und will dem Gegner keine Pause lassen. <\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Markus-Reisner-ist-Historiker-und-Rechtswissenschaftler-Oberst-des-Generalstabs-im-Osterreichischen-.jpeg\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Markus Reisner ist Historiker und Rechtswissenschaftler, Oberst des Generalstabs im \u00d6sterreichischen Bundesheer und Leiter des Institutes f\u00fcr Offiziersgrundausbildung an der Theresianischen Milit\u00e4rakademie. Wissenschaftlich arbeitet er u.a. zum Einsatz von Drohnen in der modernen Kriegsf\u00fchrung. Jeden Montag bewertet er f\u00fcr ntv.de die Lage an der Ukraine-Front.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/Markus-Reisner-ist-Historiker-und-Rechtswissenschaftler-Oberst-des-Generalstabs-im-Osterreichischen-.jpeg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Markus Reisner ist Historiker und Rechtswissenschaftler, Oberst des Generalstabs im \u00d6sterreichischen Bundesheer und Leiter des Institutes f\u00fcr Offiziersgrundausbildung an der Theresianischen Milit\u00e4rakademie. Wissenschaftlich arbeitet er u.a. zum Einsatz von Drohnen in der modernen Kriegsf\u00fchrung. Jeden Montag bewertet er f\u00fcr ntv.de die Lage an der Ukraine-Front.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: privat)<\/p>\n<p><b>W\u00fcrde Putins Armee nicht auch von einer Pause profitieren? <\/b><\/p>\n<p>Betrachten wir daf\u00fcr die russische Mentalit\u00e4t: Der Kreml ist nur dann zu Verhandlungen bereit, wenn er sich in die Enge getrieben f\u00fchlt. In diesem Zustand ist Russland derzeit aber nicht. Putin wird alles tun, um diese 30-t\u00e4gige Waffenruhe zu vermeiden. W\u00e4ren die Russen dazu bereit, w\u00e4re das ein Hinweis darauf, dass sie auch an ihre Grenzen kommen. Das w\u00e4re ein sehr gutes Zeichen. Aber nichts deutet darauf hin. Seit der Sommeroffensive im vergangenen Jahr hat die russische Armee das Momentum auf ihrer Seite. Auch wenn sich nicht sehr viel tut an der Front: Die Truppen schreiten kontinuierlich voran. Der Abnutzungskrieg schreitet voran, wie im Ersten Weltkrieg. Wenn eine Seite dann mal auf Null ist, kann es sehr schnell gehen. Das verl\u00e4uft ganz anders als die Man\u00f6ver-Kriegsf\u00fchrung, die wir oft im Zweiten Weltkrieg oder in den Golfkriegen gesehen haben. <\/p>\n<p><b>Putin will nicht pausieren. Aber kann er die angedrohten Sanktionen ignorieren?<\/b><\/p>\n<p>Aus meiner Sicht versucht Putin, auf Zeit zu spielen. Er m\u00f6chte den Amerikanern vermitteln, dass er verhandlungsbereit ist, um sie ruhig zu stimmen. Sein Ziel ist, Zeit zu gewinnen. Am Wochenende war das sehr gut sichtbar: Die europ\u00e4ischen Vertreter haben Russland im Zuge ihres Ukraine-Besuchs das Ultimatum f\u00fcr die Waffenruhe gestellt. Heute l\u00e4uft es ab. Putin ist \u00fcberhaupt nicht darauf eingegangen, sondern hat dem einen anderen Schachzug entgegengesetzt, indem er sagte: Verhandeln wir doch am 15. Mai. <\/p>\n<p><b>Selenskyj scheint bereit zu kommen. <\/b><\/p>\n<p>Eine Anreise Putins ist sehr unwahrscheinlich. Normalerweise starten solche Verhandlungen mit Gespr\u00e4chen zwischen Teams beider Seiten, um auszuloten, was eigentlich die Basis f\u00fcr die Verhandlungen sein soll. Dann wird \u00fcber Tage, Wochen, im schlimmsten Fall \u00fcber Monate verhandelt, um ein Ergebnis zu erzielen. Erst wenn der Prozess so weit gediehen ist, kommen die Staatsoberh\u00e4upter ins Spiel. Interessant w\u00e4re, wenn auch Trump zu den Gespr\u00e4chen kommen w\u00fcrde. Das w\u00fcrde dem Ganzen Dynamik verleihen. Als Ausgangspunkt f\u00fcr die Gespr\u00e4che will Putin die Forderungen nehmen, die bei den Istanbuler Gespr\u00e4chen im April 2022 auf dem Tisch lagen. <\/p>\n<p><b>2022 in Istanbul wollte Putin, dass Kiew zuk\u00fcnftig auf Kontakt zu westlichen Milit\u00e4rs verzichtet. Gemeinsame \u00dcbungen und Einkauf von Milit\u00e4rsystemen w\u00e4ren ebenso unterbunden worden. Zudem sollten die Ukrainer russische Truppen auf ihrem Grund und Boden dulden sowie ihre eigenen Streitkr\u00e4fte weitgehend aufl\u00f6sen. W\u00fcrde die Ukraine darauf eingehen, k\u00e4me das nicht einer Kapitulation gleich? <\/b><\/p>\n<p>Das sind Russlands Maximalforderungen. Keine Nato-Mitgliedschaft, eine neutrale Ukraine, eine nur schwach bewaffnete ukrainische Armee. Russland will der Ukraine aufzwingen, wie sie sich in Zukunft aufzustellen hat. Und ein Neutralit\u00e4tsstatus mit verringerten Streitkr\u00e4ften birgt die gro\u00dfe Gefahr, dass in einigen Jahren die Russen zur\u00fcckkommen und die Ukraine dann eben nicht so potent aufgestellt ist wie jetzt und sich darum nicht wehren kann. <\/p>\n<\/p>\n<p><b>Gibt es Drohungen im Hintergrund? <\/b><\/p>\n<p>Russland hat f\u00fcr den 13. Mai den Luftraum \u00fcber einem wichtigen \u00dcbungsplatz gesperrt. Es ist das Testgel\u00e4nde von Kapustin Jar, von wo aus im vergangenen Jahr die Oreschnik-Mittelstreckenrakete gestartet wurde. Die Sperrung des Luftraums k\u00f6nnte bedeuten, dass Russland entweder einen gr\u00f6\u00dferen Angriff plant oder im Vorfeld der Verhandlungen am Donnerstag seine F\u00e4higkeiten zur Schau stellen m\u00f6chte. Zum Beispiel durch einen Raketentest oder -angriff.<\/p>\n<p><b>Wie sieht es diese Woche aus an der Front? <\/b><\/p>\n<p>Im Nordabschnitt bei Kursk r\u00fccken die Russen weiter auf ukrainisches Gebiet vor. Zwei interessante Vorst\u00f6\u00dfe gibt es &#8211; zum einen n\u00f6rdlich von Sumy von den Russen, hier hat man eine ukrainische Grenzstation eingenommen. Im Gegenzug haben die Ukrainer versucht, zwischen Kiew und Kupjansk auf die andere Seite der Grenze zu kommen. Wahrscheinlich will man hier von ukrainischer Seite herausfinden, ob in n\u00e4chster Zeit wirklich mit einem gr\u00f6\u00dferen Angriff zu rechnen w\u00e4re. <\/p>\n<p><b>Wie sieht es im Mittelabschnitt der Front aus, im Donbass? <\/b><\/p>\n<p>Sie ist nach wie vor das Schwergewicht f\u00fcr die russischen Angriffe. Moskaus Armee schafft f\u00fcnf bis zehn Quadratkilometer pro Tag, versucht aber durch den verst\u00e4rkten Einsatz von Artillerie, hier mehr Wirkung zu erzielen. Stichwort Artillerie: Laut einem Bericht stockt ein bedeutendes russisches Werk f\u00fcr die Herstellung von Sprengstoff seine Produktion von bislang mehreren tausend Tonnen auf 6000 Tonnen auf. Das zeigt: Russland geht nach wie vor davon aus, dass dieser Krieg l\u00e4nger dauern wird. Die USA haben Erkenntnisse, nach denen Russland inzwischen drei Millionen Granaten pro Jahr produzieren kann. Mit den nordkoreanischen Lieferungen k\u00e4men sie auf sechs Millionen j\u00e4hrlich. Eine enorme Zahl. <\/p>\n<p><b>Wieviel steht den Ukrainern zur Verf\u00fcgung &#8211; zum Vergleich? <\/b><\/p>\n<p>Letztes Jahr wurden vom Westen 1.6 Mio und das Jahr davor 1.3 Mio Granaten geliefert. Artillerie und Drohnen sind aber nicht alle F\u00e4higkeiten, die zum Einsatz kommen. Eine interessante Entwicklung beobachten wir entlang der Front: Die Ukrainer bringen immer mehr Stacheldraht aus, teils mit autonomen Bodensystemen, die das Gel\u00e4nde abfahren und Nato-Draht abrollen. Der wird in zwei oder sogar drei Reihen verlegt. Wenn dann die Russen versuchen, mit ihren kleinen Kampftrupps durchzusickern, laufen sie in diesen Stacheldraht hinein und scheitern. <\/p>\n<p><b>Die kleinen russischen Trupps sind ja zumeist zu Fu\u00df oder per Motorrad unterwegs. Und die scheitern an so etwas Profanem wie Stacheldraht? <\/b><\/p>\n<p>Das ist das Paradoxe an diesem Krieg: Auf der einen Seite wird er gef\u00fchrt mit Methoden der Hochtechnologie, im elektromagnetischen Spektrum, mit Drohnen, die permanent angepasst werden an alle Frequenzen und Bandbreiten. Auf der anderen Seite wird er gef\u00fchrt mit \u2026<\/p>\n<p><b>\u2026 Stacheldraht. <\/b><\/p>\n<p>Wir sehen auch den Einsatz von Eseln oder Pferden. Dar\u00fcber wird dann gelacht, aber in unwegsamem Gel\u00e4nde k\u00f6nnen Esel und Pferd sehr effektiv G\u00fcter transportieren. Aber nochmal zu dem Draht: Der ist heute viel wirkungsvoller, als es der Stacheldraht im Ersten Weltkrieg war. Die Rollen sind bis zu anderthalb Meter breit und dieser Nato-Draht hat sehr scharfe Metallkanten und Stacheln, in denen sich die Kleidung verf\u00e4ngt. Man bleibt darin h\u00e4ngen und kommt nicht mehr raus, ob zu Fu\u00df oder mit dem Motorrad. So lassen sich die Trupps dann bequem von den ukrainischen Drohnen aufkl\u00e4ren und bek\u00e4mpfen. Die Russen \u00fcben, wie man den Draht \u00fcberwinden kann. Ein Motorrad legt sich quer, die anderen fahren dr\u00fcber. Davon gibt es Videos. Aber letztlich hat die Ukraine mal wieder eine neue Methode gefunden, um den Vormarsch der Russen zumindest zu verz\u00f6gern. <\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25762571-1747065210000\/16-9\/750\/WhatsApp-Image-2025-05-12-at-08.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Verlegter Stacheldraht entlang der Front\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/WhatsApp-Image-2025-05-12-at-08.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Verlegter Stacheldraht entlang der Front<\/p>\n<p><b>Kurz zum 9. Mai: Der Tag des Sieges wurde in Moskau gefeiert, und zwar sehr viel gr\u00f6\u00dfer als in anderen Jahren. Was wollte der Kreml deutlich machen? <\/b><\/p>\n<p>Die Parade war bestimmend in den russischen Medien. Und das nicht nur mit Bildern von neuem Ger\u00e4t, sondern eingeladen waren auch Paradeformationen aus anderen Staaten. Belarus, Kasachstan, Usbekistan, Aserbaidschan, Turkmenistan, Tadschikistan, Kirgisistan &#8211; sie alle haben teilgenommen und symbolisiert: Russland ist nicht allein. Das war aus meiner Sicht die zentrale Botschaft dahinter an das russische Volk. Zudem waren Vertreter befreundeter Staaten wie Vietnam, \u00c4gypten, Laos, Mongolei und Myanmar anwesend und ganz wichtig: China. <\/p>\n<p><b>Chinas Teilnahme sollte ebenso zeigen: Wir sind an Eurer Seite? <\/b><\/p>\n<p>Ja, Xi Jinpings Anwesenheit sticht deutlich aus allen anderen heraus und hat aus meiner Sicht auch dazu gef\u00fchrt, dass die Ukraine sich daf\u00fcr entschieden hat, die Parade nicht anzugreifen. Einen Angriff hatte Pr\u00e4sident Selenskyj ja in Aussicht gestellt. Die Teilnahme des chinesischen Staatschefs war der beste Schutz f\u00fcr Putin. <\/p>\n<p><b>Und der war notwendig? <\/b><\/p>\n<p>In den Tagen vor der Parade haben wir sehr intensive ukrainische Drohnenangriffe gesehen. Allein in der Nacht vom 7. auf den 8. Mai sollen bis zu 526 ukrainische Drohnen geflogen sein. Das ist die gr\u00f6\u00dfte Zahl an einem Tag, von einer Konfliktpartei eingesetzt, seit Beginn der Vollinvasion. Das hat zum Beispiel den kompletten Flugverkehr in Westrussland zum Erliegen gebracht. Das zeigt was die Ukraine, wenn sie alles an verf\u00fcgbaren Kr\u00e4ften zusammenfasst, liefern kann.<\/p>\n<p>Mit Markus Reisner sprach Frauke Niemeyer<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"An der Front haben die Ukrainer unterdessen eine neue Methode gefunden, um die vormarschierenden Russen auszubremsen: Stacheldraht, wie&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":105147,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,661,106,36235,548,663,158,3934,3935,13,145,14,15,16,12,580,306,107],"class_list":{"0":"post-105146","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-donald-trump","12":"tag-donbass","13":"tag-eu","14":"tag-europa","15":"tag-europaeische-union","16":"tag-europe","17":"tag-european-union","18":"tag-headlines","19":"tag-istanbul","20":"tag-nachrichten","21":"tag-news","22":"tag-politik","23":"tag-schlagzeilen","24":"tag-waffenruhe","25":"tag-wladimir-putin","26":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114495821454694666","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105146","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=105146"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105146\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/105147"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=105146"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=105146"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=105146"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}