{"id":1051938,"date":"2026-05-28T08:59:17","date_gmt":"2026-05-28T08:59:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1051938\/"},"modified":"2026-05-28T08:59:17","modified_gmt":"2026-05-28T08:59:17","slug":"cisa-warnt-vor-malware-durch-supply-chain-attacken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1051938\/","title":{"rendered":"CISA warnt vor Malware durch Supply-Chain-Attacken"},"content":{"rendered":"<p>Die US-amerikanische IT-Sicherheitsbeh\u00f6rde CISA hat eine Warnung vor den k\u00fcrzlich entdeckten Supply-Chain-Angriffen auf mehrere Produkte ver\u00f6ffentlicht. IT-Verantwortliche sollten das zum Anlass nehmen, zu pr\u00fcfen, ob sie unwissentlich mit Malware verseuchte Pakete einsetzen.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Insgesamt <a href=\"https:\/\/www.cisa.gov\/news-events\/alerts\/2026\/05\/27\/cisa-adds-three-known-exploited-vulnerabilities-catalog\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">warnt die CISA<\/a> vor drei Vorf\u00e4llen. An erster Stelle stehen die Daemon Tools, die zwischen dem 8. April und <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Daemon-Tools-Lite-Infizierte-Installer-durch-Supply-Chain-Attacke-11282006.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">5. Mai 2026 mit Malware infizierte Installer<\/a> von Daemon Tools Lite ausgeliefert haben. Die <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/JDownloader-verteilte-Malware-Downloads-11288832.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Version 12.6 und neuere der Daemon Tools Lite<\/a> enthalten keinen Schadcode mehr, versichert der Anbieter. Der Vorfall hat einen CVE-Schwachstelleneintrag erhalten (<a href=\"https:\/\/nvd.nist.gov\/vuln\/detail\/CVE-2026-8398\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">CVE-2026-8398<\/a>, CVSS <strong>9.8<\/strong>, Risiko \u201e<strong>kritisch<\/strong>\u201c). Ungew\u00f6hnlich ist die Dringlichkeit, die die CISA zum Fixen vorgibt: Statt der \u00fcblichen zwei Wochen haben US-amerikanische Beh\u00f6rden lediglich bis zum 30. Mai Zeit, die bereinigte Software zu verteilen.<\/p>\n<p>Ein weiterer <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Supply-Chain-Angriff-auf-TanStack-42-Pakete-kompromittiert-11290715.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Lieferkettenangriff erfolgte auf TanStack<\/a>. Dabei haben die b\u00f6sartigen Akteure 42 Pakete kompromittiert, mit 84 kompromittierten Versionen. Nach nur 20 Minuten sind die infizierten Pakete aufgeflogen (der CVE-Eintrag spricht gar nur von 6 Minuten am 11. Mai 2026, von 19:20 bis 19:26 Uhr UTC) und seitdem als \u201edeprecated\u201c markiert, es ist jedoch unklar, wie oft sie installiert wurden. Betroffene sollten ihre Zugangsdaten auf jeden Fall erneuern. Der zugeh\u00f6rige CVE-Schwachstelleneintrag hat die Nummer <a href=\"https:\/\/nvd.nist.gov\/vuln\/detail\/CVE-2026-45321\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">CVE-2026-45321<\/a> erhalten (CVSS <strong>9.8<\/strong>, Risiko \u201e<strong>kritisch<\/strong>\u201c).<\/p>\n<p>Dritte Supply-Chain-Attacke<\/p>\n<p>Auch das Entwickler-Tool Nx Console wurde im Mai 2026 Opfer eines Supply-Chain-Angriffs. Die Version 18.95.0 war betroffen, zwischen 12:30 und 13:09 Uhr UTC stand kompromittierte Software zum Download bereit. Das Problem ging offenbar von einer vereinzelten Entwickler-Maschine aus, die eine Woche zuvor ein manipuliertes TanStack-Paket gezogen und dann eingebaut hat. Ein <a href=\"https:\/\/nx.dev\/blog\/nx-console-v18-95-0-postmortem#indicators-of-compromise\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Postmortem-Bericht der Nx-Console-Maintainer<\/a> geht in die Details. Der Schwachstelleneintrag lautet <a href=\"https:\/\/nvd.nist.gov\/vuln\/detail\/CVE-2026-48027\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">CVE-2026-48027<\/a> (CVSS <strong>9.8<\/strong>, Risiko \u201e<strong>kritisch<\/strong>\u201c).<\/p>\n<p>Der letzte Vorfall zeigt, dass eine Kompromittierung durch die Lieferkette rasch und zun\u00e4chst unbemerkt erfolgen kann. Entwickler sollten gegebenenfalls die eingesetzten Pakete einmal pr\u00fcfen, ob dort bekannt kompromittierte Pakete hereingerutscht sind.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:dmk@heise.de\" title=\"Dirk Knop\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">dmk<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die US-amerikanische IT-Sicherheitsbeh\u00f6rde CISA hat eine Warnung vor den k\u00fcrzlich entdeckten Supply-Chain-Angriffen auf mehrere Produkte ver\u00f6ffentlicht. 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