{"id":1051948,"date":"2026-05-28T09:04:15","date_gmt":"2026-05-28T09:04:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1051948\/"},"modified":"2026-05-28T09:04:15","modified_gmt":"2026-05-28T09:04:15","slug":"theater-in-halle-eisleben-magdeburg-die-6-besten-stuecke-im-juni-2026","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1051948\/","title":{"rendered":"Theater in Halle, Eisleben, Magdeburg: Die 6 besten St\u00fccke im Juni 2026"},"content":{"rendered":"<p><a name=\"sprung0\" class=\"jumpLabel\">Hitchcock in der Altmark: &#8222;Die 39 Stufen&#8220; im Kloster Arendsee<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nIn Stendal wird ein Thriller gekonnt in eine Kom\u00f6die verwandelt. Auf der Klosterb\u00fchne Arendsee spielt das vierk\u00f6pfige Ensemble aus Stendal\u202fHitchcocks Film &#8222;Die 39 Stufen&#8220; nach:\u202fIn Richard Hannys Wohnung wurde eine Frau ermordet. F\u00fcr die Polizei ist er\u202fnat\u00fcrlich verd\u00e4chtig. Also flieht er nach Schottland, wo er hofft, dem Hinweis mit den 39 Stufen auf den Grund gehen zu k\u00f6nnen. Die Inszenierung von\u202fUrs Schleiff\u202ffolgt zun\u00e4chst der Handlung des Films: &#8222;Urs Schleiff gelingt eine dynamische, punktgenaue Erz\u00e4hlweise, die den Zuschauer von Anfang bis\u202fEnde wunderbar zu unterhalten vermag&#8220;, lobt\u202fKritikerin\u202fAnna Lisa Oehlmann\u202fin der &#8222;Volksstimme&#8220;.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDabei l\u00e4sst er seine Spielerinnen und Spieler immer wieder aus der Rolle fallen und das Geschehen kommentieren. Der Abend lebt so vor allem von der Energie des Ensembles, das immer wieder in andere Rollen schl\u00fcpfen\u202fund Gegenst\u00e4nde auf der B\u00fchne verwandeln lassen kann, wie beispielsweise einen\u202fKleiderb\u00fcgel in den Steuerkn\u00fcppel eines Flugzeugs. &#8222;Ein kurzweiliger, unterhaltsamer Abend, der das Publikum in vielen Momenten zum Lachen bringt&#8220;, so Oehlmann.\u202f\n<\/p>\n<p>\nWeitere Informationen<br \/>\n&#8222;Die 39 Stufen&#8220; nach John Buchan und Alfred Hitchcock<\/p>\n<p>Adresse: <br \/>Klosterb\u00fchne<br \/>Am See 3<br \/>39619 Arendsee<\/p>\n<p>Termine:<br \/>27. Juni, 20 Uhr<br \/>30. Juni, 20 Uhr\n<\/p>\n<p><a name=\"sprung1\" class=\"jumpLabel\">Performance in Eisleben: Theaterspaziergang &#8222;Polizeiruf Eisleben&#8220;<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nIm besten Falle soll eine Stadtf\u00fchrung eine Einladung sein, einen Ort besser oder neu kennenzulernen. Doch so wie in Eisleben hat sich das der junge Stadtf\u00fchrer Timo nicht gedacht: Gleich zu Beginn der Tour taucht der Geist Martin Luthers auf und st\u00f6\u00dft einen Menschen vom Rathaus. Zuf\u00e4llig ist eine Kommissarin und ihr Assistent bei der F\u00fchrung dabei, die sofort anf\u00e4ngt, an der Aufkl\u00e4rung des mysteri\u00f6sen Mordes zu arbeiten. Und weil die Teilnehmenden der Stadtf\u00fchrung den Fall bezeugt haben, sollen sie einfach mitkommen.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nSo wird die Stadt Eisleben selbst zur B\u00fchne und das Publikum ist nicht an die \u00fcblichen Sitze gefesselt, sondern wandert von Schauplatz zu Schauplatz mit auf der Jagd nach dem Luthergeist. Regisseur Kai O. Schubert beweist an vielen Stellen vor allem ein gutes Gesp\u00fcr f\u00fcr Humor. &#8220; Das kurzweilige St\u00fcck bietet beste Unterhaltung&#8220;, urteilt Kritiker J\u00f6rg M\u00fcller in der &#8222;MItteldeutschen Zeitung&#8220;. Dabei hebt er auch die bemerkenswerte organisatorische Leistung des Teams hervor, das zahlreiche Orte der Stadt zur Kulisse gemacht hat. Das Theater schreibt sich auf diese Weise weiter in die Stadt ein und bietet sicherlich viel Gespr\u00e4chsstoff.\n<\/p>\n<p>\nWeitere Informationen<br \/>\n&#8222;Polizeiruf Eisleben&#8220; von Kai O. Schubert und dem Ensemble<\/p>\n<p>Startpunkt:<br \/>Theaterkasse <br \/>Bucherstra\u00dfe 14<br \/>06295 Lutherstadt Eisleben<\/p>\n<p>Termine:<br \/>14. Juni, 18:00 Uhr<br \/>21. Juni, 18:00 und 20:30 Uhr<br \/>23. Juni, 18:00 und 20:30 Uhr<br \/>24. Juni, 18:00 und 20:30 Uhr<br \/>25. Juni, 18:00 und 20:30 Uhr\n<\/p>\n<p><a name=\"sprung2\" class=\"jumpLabel\">Tanztheater in Halle: &#8222;Alice im Wunderland&#8220; im Opernhaus<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nFolge dem wei\u00dfen Kaninchen \u2013 dieses Motiv aus &#8222;Alice im Wunderland&#8220; kennt wohl jeder. Auch in Halle lockt diese ungew\u00f6hnliche Gestalt das junge M\u00e4dchen Alice in eine Welt, in der alles anders zu sein scheint, als sie es von zu Hause kennt. Das Tanzst\u00fcck von\u202fMichal Sedl\u00e1\u010dek\u202ffolgt dabei der Buchvorlage von Lewis Carroll weitestgehend und setzt vor allem auf eindr\u00fcckliche Bilder. Die B\u00fchne von Matthias H\u00f6nig und die Kost\u00fcme von Cordula Erlenk\u00f6tter sind wie Fantasien \u00fcber die klassischen Illustrationen des Kinderbuches und \u00fcberzeugen mit sch\u00f6nen Einf\u00e4llen. Zu den Werken von Arvo P\u00e4rt und Anton\u00edn\u202fDvo\u0159\u00e1k\u202fspringen die T\u00e4nzerinnen und T\u00e4nzer mit gestreckten Beinen und in klassischer Ballettmanier \u00fcber die B\u00fchne. \u2013 Ein Tanzst\u00fcck f\u00fcr die ganze Familie.\u202f\n<\/p>\n<p>\nWeitere Informationen<br \/>\n&#8222;Alice im Wunderland&#8220;<br \/>M\u00e4rchenballett von Michal Sedl\u00e1\u010dek nach Lewis Carroll<\/p>\n<p>Adresse:<br \/>Opernhaus<br \/>Universit\u00e4tsring 24<br \/>06108 Halle (Saale)<\/p>\n<p>Dauer: 135 Minuten, eine Pause<\/p>\n<p>Termine:<br \/>18. Juni, 11 Uhr<br \/>19. Juni, 18 Uhr (Restkarten)<br \/>24. Juni, 11 Uhr<br \/>25. Juni, 11 Uhr\n<\/p>\n<p><a name=\"sprung3\" class=\"jumpLabel\">Schauspiel im Harz: &#8222;Ich bin dann Er&#8220; nach Angela Steidele<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\n1721 sorgte sie ordentlich f\u00fcr Furore in Halberstadt und war eine der Inspirationen f\u00fcr den neuen <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/deutschland\/panorama\/kinostart-film-rose-sandra-hueller-kultur-news-100.html\" title=\"Sandra H\u00fcller in &quot;Rose&quot;: Filmstart f\u00fcr preisgekr\u00f6ntes Historiendrama\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Erfolgsfilm &#8222;Rose&#8220;<\/a> mit <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/kino-und-film\/sandra-hueller-filme-empfehlung-112.html\" title=\"Leipzigs Star Sandra H\u00fcller: Die Top 7 Filme der Schauspielerin\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sandra H\u00fcller<\/a>: Catharina Linck wuchs in einem Waisenhaus in Halle auf. Sp\u00e4ter entschloss sie sich, als Mann zu leben. Sie gab sich den Namen Anastasius\u202fLagrantinus\u202fRosenstengel, ging zur Armee und heiratete eine Frau. Leider konnte ihre Schwiegermutter das nicht ertragen und so wurde Linck angeklagt und hingerichtet. Aus heutiger Sicht eine Ungerechtigkeit, die inzwischen zumindest durch die Erinnerung wiedergutgemacht wird. Beispielsweise durch das Theaterst\u00fcck &#8222;Ich bin dann Er&#8220; von Marcus Everding nach den B\u00fcchern von <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/kultur\/podcast\/unter-buechern\/unter-buechern-angela-steidele-garbo-dietrich-audio-100.html\" title=\"Unterwegs zu Garbo und Dietrich mit Angela Steidele\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Angela Steidele<\/a>.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nGespielt wird in der Halberst\u00e4dter Martinikirche, was schon allein f\u00fcr eine besondere Stimmung sorgt. &#8222;Der Abend funktioniert auf gleich mehreren Ebenen, getragen vom kleinen, aber spielstarken Ensemble des Harztheaters und einem B\u00fcrgerchor, der sich zum Ende hin antikisch steigert und zum eigentlichen Richter des Geschehens wird&#8220;, schreibt Kritiker Gunnar Decker bei &#8222;<a href=\"https:\/\/www.die-deutsche-buehne.de\/kritiken\/everding-ich-bin-dann-er-halberstadt\/\" title=\"Zur Kritik zu &quot;Ich bin dann Er&quot; auf &quot;Die deutsche B\u00fchne&quot;\" data-ctrl-link=\"{&#039;id&#039;: &#039;2201aa22-4f73-47e1-9b0e-4ff6c91c99cf&#039;,&#039;type&#039;:&#039;external&#039;,&#039;window&#039;:{&#039;type&#039;:&#039;blank&#039;,&#039;config&#039;:{&#039;title&#039;:&#039;Zur Kritik zu Ich bin dann Er auf Die deutsche B\u00fchne&#039;,&#039;top&#039;:&#039;0&#039;,&#039;left&#039;:&#039;0&#039;,&#039;width&#039;:&#039;0&#039;,&#039;height&#039;:&#039;0&#039;,&#039;status&#039;:&#039;0&#039;,&#039;menubar&#039;:&#039;0&#039;,&#039;location&#039;:&#039;0&#039;,&#039;scroll&#039;:&#039;0&#039;,&#039;toolbar&#039;:&#039;0&#039;,&#039;resizable&#039;:&#039;0&#039;}}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Die deutsche B\u00fchne<\/a>&#8222;. Er ist auch \u00fcberzeugt vom Ansatz der Regisseurin Rosmarie\u202fVogtenhuber-Freitag: Linck wird von zwei Schauspielerinnen verk\u00f6rpert, die die verschiedenen Seiten der historischen Figur betonen. Auf diese Weise wird auch deutlich, warum die Geschichte immer noch wichtig ist: Sie zeigt, dass es\u202fQueerness\u202fschon ziemlich lange gibt und Identit\u00e4t auch immer ein Spielen ist.\u202f\u202f\n<\/p>\n<p>\nWeitere Informationen<br \/>\n&#8222;Ich bin dann Er&#8220; nach Angela Steidele<\/p>\n<p>Adresse:<br \/>Martinikirche<br \/>Fischmarkt<br \/>38820 Halberstadt<\/p>\n<p>Termine:<br \/>11. Juni, 19:30 Uhr<br \/>13. Juni, 19:30 Uhr<br \/>14. Juni, 15:00 Uhr<br \/>19. Juni, 19:30 Uhr\n<\/p>\n<p><a name=\"sprung4\" class=\"jumpLabel\">Figurentheater in Magdeburg: &#8222;Turn the P\/Age&#8220; beim Festival &#8222;Blickwechsel&#8220;<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nIn ihren Arbeiten versucht die Theatermacherin Eva Meyer-Keller vor allem, kaum sichtbare Ph\u00e4nomene mit spannenden Mitteln zu visualisieren. Ihr j\u00fcngstes Thema ist die Menopause, gemeinhin auch als Wechseljahre bekannt. F\u00fcr viele Frauen ist diese Zeit eine einschneidende Erfahrung \u2013 vielleicht genauso einschneidend wie die Pubert\u00e4t, vielleicht auch schlimmer. Denn w\u00e4hrend alle Menschen die Pubert\u00e4t \u00fcberstehen, m\u00fcssen nur biologisch weibliche K\u00f6rper diesen zweiten Ver\u00e4nderungsprozess durchleben, der nicht selten auch mit einer Herabw\u00fcrdigung einhergeht. Der Titel &#8222;Turn the P\/Age&#8220; verspricht, ein neues Kapitel (&#8222;Page&#8220;) im Umgang mit diesem Prozess aufzuschlagen und einen neuen Blick auf das Altern (&#8222;Age&#8220;) zu werfen.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nWie schon zuvor bewegt sich Keller zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und k\u00fcnstlerischer \u00c4sthetik. Im B\u00fchnenraum stehen mehrere Podeste, auf denen unterschiedliche Versuchsanordnungen aufgebaut sind. Die Kost\u00fcme der Performerinnen erinnern an den Krankenhausalltag mit modischem Twist. Mit Fr\u00fcchten und anderen Objekten stellen sie verschiedene K\u00f6rperteile beziehungsweise Organe wie die Geb\u00e4rmutter nach, und wie sie sich ver\u00e4ndern. Die Bilder, die so entstehen und mit Live-Kamera-Technik eingefangen werden, erinnern laut der Kritikerin Theresa Sch\u00fctz an barocke Opulenz. &#8222;Ein kluger, zug\u00e4nglicher, sinnlich-lustvoller und zutiefst bereichernder Abend ist daraus entstanden, bei dem sich still das Frausein genie\u00dfen l\u00e4sst&#8220;, lautet ihr Fazit bei &#8222;<a href=\"https:\/\/nachtkritik.de\/nachtkritiken\/deutschland\/berlin-brandenburg\/berlin\/sophiensaele-berlin\/turn-the-p-age-sophiensaele-berlin-eva-meyer-keller-erforscht-das-aelterwerden-des-weiblichen-koerpers\" title=\"Zur Kritik zu &quot;Turn the P\/Age&quot; bei &quot;nachtkritik&quot;\" data-ctrl-link=\"{&#039;id&#039;: &#039;9bc32540-a452-48b8-891d-31a68abb98f6&#039;,&#039;type&#039;:&#039;external&#039;,&#039;window&#039;:{&#039;type&#039;:&#039;blank&#039;,&#039;config&#039;:{&#039;title&#039;:&#039;Zur Kritik zu Turn the P\/Age bei nachtkritik&#039;,&#039;top&#039;:&#039;0&#039;,&#039;left&#039;:&#039;0&#039;,&#039;width&#039;:&#039;0&#039;,&#039;height&#039;:&#039;0&#039;,&#039;status&#039;:&#039;0&#039;,&#039;menubar&#039;:&#039;0&#039;,&#039;location&#039;:&#039;0&#039;,&#039;scroll&#039;:&#039;0&#039;,&#039;toolbar&#039;:&#039;0&#039;,&#039;resizable&#039;:&#039;0&#039;}}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">nachtkritik<\/a>&#8222;.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDie Performance &#8222;Turn the P\/Age&#8220; ist in Magdeburg im Rahmen des Festivals &#8222;Blickwechsel&#8220; zu sehen, das internationale Produktionen an die Elbe einl\u00e4dt. Auf dem Programm f\u00fcr 2026 steht noch mehr: Ein Akrobat begegnet einem gro\u00dfen Panda und berichtet so aus seinem Leben. Das Chemnitzer Figurentheater bringt sein St\u00fcck \u00fcber Frauen und Mietgaragen mit, das f\u00fcr das Kulturhauptstadtjahr entstanden ist. Mit Puppen und Masken wird von vier einsamen Schicksalen in einem Mietshaus erz\u00e4hlt. Au\u00dferdem gibt es mehrere Miniaturen und Kurzst\u00fccke.\n<\/p>\n<p>\nWeitere Informationen<br \/>\n&#8222;Turn the P\/Age&#8220;<\/p>\n<p>Adresse: <br \/>Kammer 2<br \/>Otto-von-Guericke-Stra\u00dfe 64<br \/>39104 Magdeburg<\/p>\n<p>Dauer: 80 Minuten, keine Pause<\/p>\n<p>Termine:<br \/>5. Juni, 19 Uhr<\/p>\n<p>Das Festival &#8222;Blickwechsel&#8220; findet vom 29. Mai bis 5. Juni am Puppentheater Magdeburg statt.\n<\/p>\n<p><a name=\"sprung5\" class=\"jumpLabel\">Musiktheater in Halle: &#8222;Madame Butterfly&#8220; <\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nDiese Oper ist zu einer Falle geworden: Immerhin erz\u00e4hlen hier M\u00e4nner von einer Frau in einem Land, das sie selbst kaum kennen. &#8222;Madame Butterfly&#8220; von Giacomo Puccini spielt in Japan und erz\u00e4hlt von einer Frau aus Nagasaki, die mit einem amerikanischen Offizier liiert ist. Es ist eine Beziehung mit Ablaufdatum, und Pinkerton l\u00e4sst seine Geisha und ihr gemeinsames Kind ohne gro\u00dfe Bedenken zur\u00fcck. Doch Cio-Cio-San, genannt Butterfly, h\u00e4lt gegen alle Widerst\u00e4nde an der Beziehung fest \u2013 nur um sp\u00e4ter von der Gef\u00fchllosigkeit und \u00dcberheblichkeit ihres einstigen Mannes \u00fcberrollt zu werden.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDie Geschichte l\u00e4dt regelrecht dazu ein, sich in zu vielen Klischees \u00fcber dieses ferne, exotische und oft auch idealisierte Japan zu verlieren. Die Produktion an der Oper Halle hat daf\u00fcr einen guten eigenen Umgang gefunden: Regisseur Patrice Seibert erz\u00e4hlt die Geschichte der Erfolgsoper geradlinig, verl\u00e4sst sich auf die gro\u00dfe Trag\u00f6die Cio-Cio-Sans, die Puccini mit so ber\u00fchrenden Melodien erz\u00e4hlt. Aber er hat sich Unterst\u00fctzung von kulturellen Beraterinnen und Beratern geholt und allein dieses Wissen l\u00e4sst die Kimonos auf der B\u00fchne viel edler wirken.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nAuch musikalisch wei\u00df das Ensemble zu \u00fcberzeugen, wie der Kritiker Roberto Becker bei &#8222;<a href=\"https:\/\/www.concerti.de\/oper\/opern-kritiken\/buehnen-halle-madama-butterfly-21-9-2024\/\" title=\"Zur Kritik zu &quot;Madame Butterfly&quot; in &quot;Concerti&quot;\" data-ctrl-link=\"{&#039;id&#039;: &#039;136d78d6-c145-4272-b515-fa401c401ab4&#039;,&#039;type&#039;:&#039;external&#039;,&#039;window&#039;:{&#039;type&#039;:&#039;blank&#039;,&#039;config&#039;:{&#039;title&#039;:&#039;Zur Kritik zu Madame Butterfly in Concerti&#039;,&#039;top&#039;:&#039;0&#039;,&#039;left&#039;:&#039;0&#039;,&#039;width&#039;:&#039;0&#039;,&#039;height&#039;:&#039;0&#039;,&#039;status&#039;:&#039;0&#039;,&#039;menubar&#039;:&#039;0&#039;,&#039;location&#039;:&#039;0&#039;,&#039;scroll&#039;:&#039;0&#039;,&#039;toolbar&#039;:&#039;0&#039;,&#039;resizable&#039;:&#039;0&#039;}}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Concerti<\/a>&#8220; berichtet. Aber vor allem ist er vom Schlussbild begeistert, in dem die pers\u00f6nliche Trag\u00f6die von Cio-Cio-San mit der gro\u00dfen Trag\u00f6die von Nagasaki (der zweiten Atombombe, die jemals in einem Krieg gefallen ist) zusammenkommt. So wird die Geschichte aus Japan auch zu einem Symbol f\u00fcr etwas Gr\u00f6\u00dferes.\n<\/p>\n<p>\nWeitere Informationen<br \/>\n&#8222;Madame Butterfly&#8220; von Giacomo Puccini<\/p>\n<p>Adresse:<br \/>Opernhaus<br \/>Universit\u00e4tsring 24<br \/>06108 Halle (Saale)<\/p>\n<p>Dauer: 175 Minuten, eine Pause<\/p>\n<p>Termine:<br \/>21. Juni, 18 Uhr\n<\/p>\n<p><a name=\"sprung6\" class=\"jumpLabel\">F\u00dcR KURZENTSCHLOSSENE:<\/a><\/p>\n<p><a name=\"sprung7\" class=\"jumpLabel\">Figurentheater in Magdeburg: &#8222;Dinopera&#8220; beim Festival &#8222;Blickwechsel&#8220;<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nEs ist kaum vorstellbar: Riesige Echsen bev\u00f6lkern die Erde, schwimmen durch den riesigen Ozean, fliegen durch die Luft, wandern \u00fcber den Urkontinent mit seinen Urw\u00e4ldern und Steppen. Um von diesen Unget\u00fcmen zu erz\u00e4hlen, braucht es wohl riesige Roboter oder die Magie Hollywoods. Falsch: Die deutsch-tschechische Khwoshch Group bringt ihrem Publikum Geschichten von den Dickh\u00e4utern mit viel Musik und kleinen Puppen aus vermeintlichem M\u00fcll nahe.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nIn Form eines Schattentheaters wird von den ersten mehrzelligen Lebewesen erz\u00e4hlt, bevor die Dinos auftreten, die aus alten Lederhandschuhen, Haarspangen oder BH-K\u00f6rbchen bestehen. Zu extra komponierter Musik, die sich sowohl an klassischer Oper, zeitgen\u00f6ssischer Musik und Pop-Rock-Hits orientiert, wird etwas berichtet, wie ein T-Rex verzweifelt nach N\u00e4he zu seinen kurzarmigen Artgenossen sucht. Bei allem Humor und Effekt ist die &#8222;Dinopera&#8220; ein Memento mori, eine Erinnerung an uns Menschen, dass alles sterblich und verg\u00e4nglich ist. Die Kritikerin Eli\u0161ka Raiterov\u00e1 empfiehlt in &#8222;<a href=\"https:\/\/tdz.de\/artikel\/370ea41f-40cb-4dcc-a559-a4d58f8cf1eb\" title=\"Zur Kritik zu &quot;Dinopera&quot; auf &quot;tdz&quot;\" data-ctrl-link=\"{&#039;id&#039;: &#039;90fc6c47-691f-4c4d-9037-cb8ac58b8a9b&#039;,&#039;type&#039;:&#039;external&#039;,&#039;window&#039;:{&#039;type&#039;:&#039;blank&#039;,&#039;config&#039;:{&#039;title&#039;:&#039;Zur Kritik zu Dinopera auf tdz&#039;,&#039;top&#039;:&#039;0&#039;,&#039;left&#039;:&#039;0&#039;,&#039;width&#039;:&#039;0&#039;,&#039;height&#039;:&#039;0&#039;,&#039;status&#039;:&#039;0&#039;,&#039;menubar&#039;:&#039;0&#039;,&#039;location&#039;:&#039;0&#039;,&#039;scroll&#039;:&#039;0&#039;,&#039;toolbar&#039;:&#039;0&#039;,&#039;resizable&#039;:&#039;0&#039;}}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Theater der Zeit<\/a>&#8220; einen Besuch &#8222;w\u00e4rmstens&#8220;. Das St\u00fcck wird im Rahmen des Festival &#8222;Blickwechsel&#8220; in Magdeburg gezeigt.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDie &#8222;Dinopera&#8220; ist in Magdeburg im Rahmen des Festivals &#8222;Blickwechsel&#8220; zu sehen, das internationale Produktionen an die Elbe einl\u00e4dt. Auf dem Programm f\u00fcr 2026 steht noch mehr: Die Schweizer Old Masters h\u00f6ren gemeinsam Musik. Sara Angius zeigt ein bemerkenswertes Duo einer T\u00e4nzerin mit einer Fadenpuppe. Ein St\u00fcck verbindet die Puppensammlung der Villa P. mit dem kolonialistischen Wissenschaftserbe und ein anderes wandert durch die Magdeburger Technikgeschichte.\n<\/p>\n<p>\nWeitere Informationen<br \/>\n&#8222;Dinopera&#8220;<\/p>\n<p>Adresse:<br \/>Puppentheater Magdeburg<br \/>Warschauer Stra\u00dfe 25<br \/>39104 Magdeburg<\/p>\n<p>Dauer: 50 Minuten, keine Pause<\/p>\n<p>Termine:<br \/>31. Mai, 17:30 und 20:00 Uhr\n<\/p>\n<p><a name=\"sprung8\" class=\"jumpLabel\">Operette in Bernburg, Halberstadt und Quedlinburg: &#8222;Madame Pompadour&#8220;<\/a><\/p>\n<p class=\"text\">\nSie war mehr als nur eine Geliebte: Madame Pompadour wurde an der Seite des franz\u00f6sischen K\u00f6nigs Ludwig XV. zu einer der einflussreichsten Frauen des Reiches. Ein Beweis, dass diese Frau eben nicht nur sch\u00f6n, sondern auch bemerkenswert klug war. Die nach ihr benannte Operette von Leo Fall stammt zwar nicht unbedingt aus den Geschichtsb\u00fcchern, doch daf\u00fcr \u00fcberzeugt die Musik umso mehr. Und vor allem kommt der Kern der Pompadour eben doch zum Tragen: eine starke Frau, die wei\u00df, was sie will und sich nicht vor Ver\u00e4nderungen scheut.\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDarauf setzt auch die quirlige Inszenierung am Harztheater, die im Februar im Norden von Sachsen-Anhalt gespielt wird. Die bunten Kost\u00fcme von Tom Grasshoff erinnern zwar an den Barock-Chic, wirken aber gleichzeitig ganz modern. Doch getragen wird das St\u00fcck laut der Kritikerin Renate Petrahn in der &#8222;<a href=\"https:\/\/www.volksstimme.de\/lokal\/halberstadt\/eine-freche-madame-begeistert-die-gaste-4175848\" title=\"Zur Kritik zu &quot;Madame Pompadour&quot; in der &quot;Volksstimme&quot;\" data-ctrl-link=\"{&#039;id&#039;: &#039;ece6cb93-86bf-40f2-b6cb-92c2342ee5e7&#039;,&#039;type&#039;:&#039;external&#039;,&#039;window&#039;:{&#039;type&#039;:&#039;blank&#039;,&#039;config&#039;:{&#039;title&#039;:&#039;Zur Kritik zu Madame Pompadour in der Volksstimme&#039;,&#039;top&#039;:&#039;0&#039;,&#039;left&#039;:&#039;0&#039;,&#039;width&#039;:&#039;0&#039;,&#039;height&#039;:&#039;0&#039;,&#039;status&#039;:&#039;0&#039;,&#039;menubar&#039;:&#039;0&#039;,&#039;location&#039;:&#039;0&#039;,&#039;scroll&#039;:&#039;0&#039;,&#039;toolbar&#039;:&#039;0&#039;,&#039;resizable&#039;:&#039;0&#039;}}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Volksstimme<\/a>&#8220; vor allem vom Ensemble, das alles aus der Musik herausholt und die Figuren mit viel Liebe zum Detail verk\u00f6rpert. Im Mai gastiert die Produktion in Bernburg.\n<\/p>\n<p>\nWeitere Informationen<br \/>\n&#8222;Madame Pompadour&#8220;<br \/>Operette von Leo Fall<\/p>\n<p>Dauer: 140 Minuten, eine Pause<\/p>\n<p>Adresse:<br \/>Carl-Maria-von-Weber-Theater<br \/>Schlo\u00dfstra\u00dfe 22<br \/>06406 Bernburg (Saale)<\/p>\n<p>Termine:<br \/>10. Mai, 16 Uhr<\/p>\n<p>Adresse:<br \/>Harztheater Halberstadt<br \/>Spiegelstra\u00dfe 20a<br \/>38820 Halberstadt<\/p>\n<p>Termine:<br \/>17. Mai, 18 Uhr<\/p>\n<p>Adresse:<br \/>Harztheater Quedlinburg<br \/>Marschlinger Hof 17\/18<br \/>06484 Quedlinburg<\/p>\n<p>Termine:<br \/>31. Mai, 15 Uhr<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hitchcock in der Altmark: &#8222;Die 39 Stufen&#8220; im Kloster Arendsee In Stendal wird ein Thriller gekonnt in eine&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1051949,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1860],"tags":[71281,86,96,3364,9385,29,89,548,663,3934,98,92,30,4062,17332,13,99,95,87,88,91,80,84,90,100,101,93,4063,81,85,82,14,15,97,83,17331,860,6903,12,62743,6430,94],"class_list":["post-1051948","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-halle-saale","tag-altmark","tag-artour","tag-buehne","tag-de","tag-dessau","tag-deutschland","tag-erlebnis-musik","tag-eu","tag-europa","tag-europe","tag-feature","tag-film","tag-germany","tag-halle","tag-halle-saale","tag-headlines","tag-hoerspiele","tag-kino","tag-kino-royal","tag-kinoroyal","tag-klassik","tag-kultur","tag-kulturfernsehen","tag-lebenslaeufe","tag-lesezeit","tag-lesung","tag-literatur","tag-magdeburg","tag-mdr","tag-mdr-figaro","tag-mdr-kultur","tag-nachrichten","tag-news","tag-oper","tag-radio","tag-saale","tag-sachsen-anhalt","tag-schauspiel","tag-schlagzeilen","tag-shakespeare","tag-stendal","tag-theater"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116651404121474009","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1051948","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1051948"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1051948\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1051949"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1051948"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1051948"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1051948"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}