{"id":10524,"date":"2025-04-06T13:30:11","date_gmt":"2025-04-06T13:30:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/10524\/"},"modified":"2025-04-06T13:30:11","modified_gmt":"2025-04-06T13:30:11","slug":"blood-abscission-i-i","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/10524\/","title":{"rendered":"Blood Abscission &#8211; I I"},"content":{"rendered":"<p>Zumeist bleibt es in diesem Sinne bei eher halbgar funktionierenden Versuchen, Angaben \u00fcber die eigene Identit\u00e4t und Herkunft zu verschleiern, doch \u00fcber die 2023 gegr\u00fcndeten <a href=\"https:\/\/www.debemur-morti.com\/en\/658-blood-abscission\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">BLOOD ABSCISSION<\/a> ist so ziemlich \u00fcberhaupt nichts bekannt. Ohne gro\u00dfartige Promotion, ohne Social Media und ohne Kenntnis, wer genau hinter dem Projekt steht, gelang es dem atmosph\u00e4rischen Black-Metal-Projekt mit ihrem Deb\u00fct \u201eI\u201c ordentlich Staub im Underground aufzuwirbeln. Zwei Jahre sp\u00e4ter soll \u201eI I\u201c direkt an diese Erfolgswelle ankn\u00fcpfen und daran sollte man als Fan d\u00fcsterer Kl\u00e4nge, die immer mal wieder den Raum terrestrischer Anziehungskraft verlassen, keine Zweifel mehr hegen.<\/p>\n<p>Beeindruckende Songtiefe<\/p>\n<p>Mit dem ersten und dritten Titel ihres neuen Albums haben BLOOD ABSCISSION jedenfalls schon die Quintessenz und ihre st\u00e4rksten Tracks aus dem Jahr 2025 vorver\u00f6ffentlicht. Auf der Hintergrundebene bewegt sich ein wiederholendes, teils gar hypnotisches Riffing, w\u00e4hrend man im Vordergrund deutlich mehr Variabilit\u00e4t zeigt und den St\u00fccken eine beeindruckende Tiefe verleiht. So baut man in der exakt richtigen Geschwindigkeit eine vereinnahmende Bedrohlichkeit auf, die durch rasend k\u00fchle Abfahrten und bitterkalte Vocals untermauert wird.<\/p>\n<p>Die verbleibenden Songs auf \u201eI I\u201c sind von der Ausf\u00fchrung etwas kantiger, f\u00fcgen sich aber auch hervorragend in das Gesamtbild aus ablehnendem Stahl und au\u00dferweltlicher Unendlichkeit ein. Dabei haben sich BLOOD ABSCISSION f\u00fcr eine reichlich klare Produktion entschieden, die der Atmosph\u00e4re keineswegs kontr\u00e4r gegen\u00fcbersteht. Genauso verh\u00e4lt es sich mit den Keyboards, die \u00e4hnlich wie beim Vorg\u00e4nger \u201eI\u201c auch beim zweiten Album der Band eine nicht unwesentliche Rolle spielen, ohne kitschig zu wirken oder den Tracks wirkende Kraft zu entrei\u00dfen. Das gelingt vor allem, weil die Riffketten ideal in die Keyunterst\u00fctzung eingewoben wurden.<\/p>\n<p>Umfassendere Spannungsaufbauten<\/p>\n<p>Wie schon der Auftakt dieses mysteri\u00f6sen Kollektivs (?), ist auch \u201eI I\u201c mit guten 40 Minuten Spielzeit keine exorbitant lange Reise geworden, doch die Momente, welche BLOOD ABSCISSION liefern, sind nicht minder intensiv. Insgesamt war das Deb\u00fct noch ein wenig mehr on Point, w\u00e4hrend man sich auf diesem Album mehr Zeit f\u00fcr lange Spannungsaufbauten l\u00e4sst. Das funktioniert aber mindestens genauso gut, sodass der Weg von BLOOD ABSCISSION weiterhin dringend verfolgenswert bleibt.<\/p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zumeist bleibt es in diesem Sinne bei eher halbgar funktionierenden Versuchen, Angaben \u00fcber die eigene Identit\u00e4t und Herkunft&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":10525,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1772],"tags":[29,214,30,1779,810,215],"class_list":{"0":"post-10524","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-musik","8":"tag-deutschland","9":"tag-entertainment","10":"tag-germany","11":"tag-music","12":"tag-musik","13":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114291266417372141","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10524","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=10524"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/10524\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/10525"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=10524"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=10524"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=10524"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}