{"id":1052614,"date":"2026-05-28T15:38:25","date_gmt":"2026-05-28T15:38:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1052614\/"},"modified":"2026-05-28T15:38:25","modified_gmt":"2026-05-28T15:38:25","slug":"duesseldorf-diakonie-baut-heimplaetze-fuer-die-baby-boomer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1052614\/","title":{"rendered":"D\u00fcsseldorf: Diakonie baut Heimpl\u00e4tze f\u00fcr die Baby-Boomer"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Keine Altersgruppe wird auch in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/duesseldorf\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">D\u00fcsseldorf<\/a> in den n\u00e4chsten gut 20 Jahren so stark wachsen wie die heute \u00dc60-J\u00e4hrigen, die ab 2045 die Altersgrenze 80 \u00fcberspringen. Machte die Generation \u00dc80 im Jahr 2023 einen Anteil von 41.450 der Gesamtbev\u00f6lkerung der Landeshauptstadt aus, werden es in 20 Jahren bereits 52.604 sein (ein Plus von 27 Prozent). Bei den \u00dc70-J\u00e4hrigen ist der Zuwachs um 23 Prozent zum heutigen Wert auf dann 60.358 M\u00e4nner und Frauen nur unwesentlich geringer. Das sind die Zahlen einer aktualisierten Bev\u00f6lkerungsprognose des D\u00fcsseldorfer Amtes f\u00fcr Wahlen und Statistik aus dem Jahr 2024.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Allein nach dieser Zahlenlehre steht fest, dass in der Landeshauptstadt wohl jede Menge Pflegepl\u00e4tze fehlen. Doch derzeit stagniert es bei den Neubauzahlen. So l\u00e4sst sich beispielsweise ein Seniorenheim an der Benrodestra\u00dfe in Benrath wohl nicht realisieren, weil sich laut Investor IDR kein Betreiber hat finden lassen. Das letzte neu er\u00f6ffnete Seniorenheim ist das Pflegezentrum St. Anna in der Altstadt, das vor fast genau einem Jahr den Betrieb aufnahm. Der moderne Neubau am Hilarius-Gilges-Platz ersetzte das sanierungsbed\u00fcrftige Altgeb\u00e4ude und bietet 120 Pflegepl\u00e4tze f\u00fcr Seniorinnen und Senioren, darunter auch Pl\u00e4tze f\u00fcr Kurzzeit- und <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/tagespflege\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Tagespflege<\/a>, betrieben wird es von der Caritas. Schon ohne dass die Baby-Boomer station\u00e4re Pflege ben\u00f6tigen, gibt es in der Landeshauptstadt aktuell eine Unterversorgung mit Heimpl\u00e4tzen von \u2013 je nach Sichtweise \u2013 zwischen 500 bis 1000, sagt eine Statistik.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Doch ein Projekt ist nun in der Planung, in dem nicht nur vorhandene Pl\u00e4tze durch einen Neubau eins zu eins ersetzt werden, sondern in der wahrscheinlich nachfragest\u00e4rksten Zeit der immer \u00e4lter werdenden Baby-Boomer sogar neue hinzukommen: Die Diakonie D\u00fcsseldorf und die evangelische Gemeinde Garath\/Hellerhof wollen auf dem Gemeindegrundst\u00fcck zwischen der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche und dem Otto-Ohl-Haus an der Julius-Raschdorff-Stra\u00dfe eine neue Pflegeeinrichtung bauen. Daf\u00fcr m\u00fcssen das darauf befindliche sanierungsbed\u00fcrftige Gemeindezentrum sowie eine kleine Reihenhauszeile weichen. F\u00fcr deren Bewohner sucht die Gemeinde nach Alternativen und will nun die Wohnungsgesellschaften vor Ort bei der Suche nach neuem Wohnraum um Unterst\u00fctzung bitten.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In der j\u00fcngsten Sitzung der Bezirksvertretung 10 pr\u00e4sentierten Vertreter der Gemeinde und der Diakonie den Bezirksvertretern das Projekt. Dieses befindet sich aktuell noch im Status der Bauvoranfrage. Dabei wurde deutlich, dass die Diakonie das Otto-Ohl-Pflegeheim zun\u00e4chst einmal parallel weiter laufen lassen m\u00f6chte. Zwar ist auch dieses etwas in die Jahre gekommen, doch sei es kein Problem, das auch noch die n\u00e4chsten 20 Jahre weiterzubetreiben, sagte Diakonie-Vorst\u00e4ndin Anja Vennedey in der Sitzung. \u201eWir m\u00fcssen schauen, f\u00fcr welchen Zeitraum das dann Sinn macht\u201c, erg\u00e4nzte Anna Waldhausen, Stabsstelle Leben im Alter bei der Diakonie D\u00fcsseldorf: Das k\u00f6nne man sich dann in etwa zehn Jahren in Ruhe anschauen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das Otto-Ohl-Haus hat 82 station\u00e4re Pl\u00e4tze zuz\u00fcglich 14 Kurzzeit- und 16 Tagespflegepl\u00e4tze. Das neue Pflegeheim ist geplant mit drei Geschossen mit voraussichtlich 101 Pl\u00e4tzen, davon 15 oder 29 in der Kurzzeitpflege. Der Abriss der alten Geb\u00e4ude ist geplant f\u00fcr das erste und zweite Quartal 2028. Eine Inbetriebnahme ist f\u00fcr Anfang 2030 vorgesehen, sagte Vennedey. Die Diakonie betreibt in D\u00fcsseldorf aktuell acht Pflegeeinrichtungen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Pfarrer Carsten Hilbrans wies auf die Chancen hin, die dieses \u201eLeuchtturmprojekt\u201c f\u00fcr den Stadtbezirk 10 und die Gemeinde bieten werden: \u201eDas ist ganz klar f\u00fcr die Entwicklung des Stadtteils ein Punch nach vorne.\u201c Zwar habe auch die evangelische Kirche in der Landeshauptstadt mit einem Schwund der Mitglieder zu k\u00e4mpfen. Doch Hilbrans betonte, dass die Kirche sich nicht aus dem Standort an der Julius-Raschdorff-Stra\u00dfe zur\u00fcckziehen werde. Zum einen bleibe die Dietrich-Bonhoeffer-Kirche erhalten und zum anderen w\u00fcrden in das neue Pflegeheim R\u00e4ume integriert, die k\u00fcnftig auch die Gemeinde werde nutzen k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Keine Altersgruppe wird auch in D\u00fcsseldorf in den n\u00e4chsten gut 20 Jahren so stark wachsen wie die heute&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1052615,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1831],"tags":[101086,225034,225033,225032,225035,133751,30248,3364,29,3405,30,1209,12179,218114,182889],"class_list":["post-1052614","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-duesseldorf","tag-101086","tag-41-450","tag-52-604","tag-60-358","tag-aktualisierten","tag-bevoelkerungsprognose","tag-boomer","tag-de","tag-deutschland","tag-duesseldorf","tag-germany","tag-nordrhein-westfalen","tag-roehrig","tag-u70","tag-u80"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116652953247677313","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1052614","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1052614"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1052614\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1052615"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1052614"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1052614"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1052614"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}