{"id":105444,"date":"2025-05-12T19:15:09","date_gmt":"2025-05-12T19:15:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/105444\/"},"modified":"2025-05-12T19:15:09","modified_gmt":"2025-05-12T19:15:09","slug":"einigung-mit-hohenzollern-streit-um-kunstobjekte-beigelegt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/105444\/","title":{"rendered":"Einigung mit Hohenzollern: Streit um Kunstobjekte beigelegt"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 12.05.2025 20:18 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Gem\u00e4lde, Elfenbeinm\u00f6bel und kostbares Geschirr: Jahrelang liefen Verhandlungen zwischen der \u00f6ffentlichen Hand und dem Haus Hohenzollern zur R\u00fcckgabe von Tausenden Kunstobjekten. Jetzt verk\u00fcndete Kulturstaatsminister Weimer eine Einigung.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEs k\u00f6nnte der Schlusspunkt sein unter einer fast 100 Jahren lange Auseinandersetzung &#8211; die Einigung mit den Hohenzollern, die Kulturstaatsminister Wolfram Weimer in Berlin verk\u00fcndete.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDemnach verst\u00e4ndigten sich der Bund sowie die L\u00e4nder Berlin und Brandenburg mit dem einstigen preu\u00dfischen und deutschen Herrscherhaus Hohenzollern unter anderem auf die Einrichtung einer gemeinn\u00fctzigen &#8222;Stiftung Hohenzollernscher Kunstbesitz&#8220;. Im Stiftungsrat hat die \u00f6ffentliche Hand sechs Vertreter und das Haus Hohenzollern drei. Die &#8222;Herausgabeanspr\u00fcche&#8220; der Hohenzollern gehen an die neue Stiftung \u00fcber.\u00a0<\/p>\n<p>    Kaiser-Nachfahren stellen Millionen-Forderungen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas Haus Hohenzollern &#8211; Chef ist Georg Friedrich Prinz von Preu\u00dfen als Ururenkel des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II. &#8211; erhob Anspr\u00fcche auf Tausende Kunstwerke, die sich heute in Museen befinden. Daneben forderten die Hohenzollern auch Entsch\u00e4digungen f\u00fcr enteignete Schl\u00f6sser und Inventar in Millionenh\u00f6he. Seit 2014 gab es Verhandlungen. Dabei ging es auch um die Frage, ob die Familie dem NS-Regime &#8222;erheblich Vorschub&#8220; geleistet hatte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nW\u00e4hrend es Gerichtsverfahren gab, stockten die Verhandlungen. Doch 2023 wurden entsprechende Klagen zur\u00fcckgezogen. Als die Prozesse beendet oder ausger\u00e4umt waren, begannen im Herbst 2024 wieder Gespr\u00e4che.<\/p>\n<p>    Barocke Elfenbeinm\u00f6bel und Tafelservice<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn die neue Stiftung sollen Objekte aus den Sammlungen der Stiftung Preu\u00dfische Schl\u00f6sser und G\u00e4rten Berlin-Brandenburg, der Stiftung Preu\u00dfischer Kulturbesitz, und des Deutsches Historischen Museums \u00fcberf\u00fchrt werden, deren Eigentum zwischen der \u00f6ffentlichen Hand und den Hohenzollern bislang umstritten waren.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDabei handelt es sich beispielsweise um ein Bildnis des Kurf\u00fcrsten Joachim I. von Brandenburg von Lukas Cranach dem \u00c4lteren, barocke Elfenbeinm\u00f6bel oder das Tafelservice f\u00fcr das 1750 von Preu\u00dfen-K\u00f6nig Friedrich II. erworbene Breslauer Stadtschloss.<\/p>\n<p>    &#8222;Gewaltiger Erfolg f\u00fcr Kulturstandort Deutschland&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nKulturstaatsminister Weimer sagte mit Blick auf die nun erzielte Einigung, diese sei &#8222;ein gewaltiger Erfolg f\u00fcr den Kulturstandort Deutschland und die kunstinteressierte \u00d6ffentlichkeit&#8220;. Gro\u00dfer Gewinner sei die \u00d6ffentlichkeit, die die Best\u00e4nde weiterhin in Museen sehen k\u00f6nne.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDenn physisch bleiben die bedeutsamen Kunstgegenst\u00e4nde in den Sammlungen der Stiftung Preu\u00dfische Schl\u00f6sser und G\u00e4rten Berlin-Brandenburg, der Stiftung Preu\u00dfischer Kulturbesitz und im Deutsches Historischen Museum in Berlin. Damit werde zudem &#8222;ein dauerhafter Rechtsfrieden zwischen dem Haus Hohenzollern und der \u00f6ffentlichen Hand gestiftet&#8220;, so Weimer.<\/p>\n<p>    Gremien m\u00fcssen Einigung noch zustimmen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNoch tritt die Einigung allerdings nicht in Kraft. Daf\u00fcr m\u00fcssen noch die die Aufsichtsgremien der Stiftung Preu\u00dfischer Kulturbesitz und des Deutsches Historischen Museums zustimmen. Dies soll in den kommenden Wochen erfolgen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Streit um den Verbleib der Kunstsch\u00e4tze sowie um Ausgleichsleistungen f\u00fcr Enteignungen nach dem Zweiten Weltkrieg besch\u00e4ftigte in den vergangenen Jahren immer wieder die Gerichte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 12.05.2025 20:18 Uhr Gem\u00e4lde, Elfenbeinm\u00f6bel und kostbares Geschirr: Jahrelang liefen Verhandlungen zwischen der \u00f6ffentlichen Hand und dem&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":105445,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,30,13,41678,2075,14,15,12],"class_list":{"0":"post-105444","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-de","11":"tag-deutschland","12":"tag-germany","13":"tag-headlines","14":"tag-hohenzollern","15":"tag-kunst","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114496466021769429","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105444","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=105444"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105444\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/105445"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=105444"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=105444"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=105444"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}