{"id":1055347,"date":"2026-05-29T18:46:25","date_gmt":"2026-05-29T18:46:25","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1055347\/"},"modified":"2026-05-29T18:46:25","modified_gmt":"2026-05-29T18:46:25","slug":"gamechanger-fuer-investitionen-wirtschaftsstarke-eu-staaten-wollen-kapitalmarktunion-vorantreiben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1055347\/","title":{"rendered":"&#8222;Gamechanger&#8220; f\u00fcr Investitionen: Wirtschaftsstarke EU-Staaten wollen Kapitalmarktunion vorantreiben"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Gamechanger&#8220; f\u00fcr InvestitionenWirtschaftsstarke EU-Staaten wollen Kapitalmarktunion vorantreiben <\/p>\n<p>29.05.2026, 20:11 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(04:01 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/Lars-Klingbeil-SPD-Bundesminister-der-Finanzen-spricht-vor-einem-Treffen-der-Finanzminister-aus-den-.webp\" alt=\"Lars-Klingbeil-SPD-Bundesminister-der-Finanzen-spricht-vor-einem-Treffen-der-Finanzminister-aus-den-sechs-wirtschaftsstaerksten-EU-Laender-im-Gaestehaus-Sandwerder-der-Deutschen-Bundesbank\"\/>Lars Klingbeil spricht von einem &#8222;Gamechanger&#8220;. (Foto: picture alliance\/dpa)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/www.google.com\/preferences\/source?q=n-tv.de\" title=\"ntv als bevorzugte Quelle auf Google hinzuf\u00fcgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Die 27 EU-Staaten haben auch 27 Finanzm\u00e4rkte &#8211; ein Nachteil im globalen Wettbewerb. Seit Langem diskutiert die EU \u00fcber eine Kapitalmarktunion, in der Kompetenzen geb\u00fcndelt werden. Nun setzen die Finanzminister der gr\u00f6\u00dften EU-Volkswirtschaften ein Signal.\u00a0<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Auf dem Weg zu einer vertieften Zusammenarbeit der Kapitalm\u00e4rkte in Europa haben sich die sechs gr\u00f6\u00dften Volkswirtschaften der Europ\u00e4ischen Union auf eine gemeinsame Position geeinigt. Das teilte das Bundesfinanzministerium mit. Minister Lars Klingbeil hatte sich am Donnerstag mit Amtskollegen aus den anderen gro\u00dfen EU-Volkswirtschaften Frankreich, Italien, den Niederlanden, Polen und Spanien getroffen. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Die sechs wirtschaftsst\u00e4rksten EU-Staaten handeln gemeinsam, um Europa souver\u00e4ner und st\u00e4rker zu machen&#8220;, erkl\u00e4rte Klingbeil. &#8222;Dass die sechs gr\u00f6\u00dften Volkswirtschaften der EU bereit sind, nationale Egoismen hinter sich zu lassen und zusammen voranzugehen, ist ein wichtiges Signal f\u00fcr die gesamte Europ\u00e4ische Union.&#8220; Die angestrebte Kapitalmarktunion w\u00e4re ein &#8222;Gamechanger&#8220;, um f\u00fcr mehr Investitionen in Europa zu sorgen, sagte der SPD-Co-Chef.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Vor allem geht es in dem Papier um eine gemeinsame Positionierung zum Thema Aufsicht \u00fcber die Finanzm\u00e4rkte. &#8222;Das betrifft auch die Kompetenzen der europ\u00e4ischen Aufsichtsbeh\u00f6rde im Kryptohandel&#8220;, sagte Klingbeil. &#8222;Und wir haben miteinander verabredet, wie wir innovative Finanztechnologien f\u00f6rdern und damit Effizienz und Wettbewerbsf\u00e4higkeit europ\u00e4ischer Finanzm\u00e4rkte st\u00e4rken wollen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die sogenannte E6-Gruppe will mit dem Papier die laufenden Verhandlungen in der EU beschleunigen. Am Ende muss die EU aber als Ganzes entscheiden. Die Verhandlungen zur Kapitalmarktunion stocken seit vielen Jahren. Zersplitterte Finanzm\u00e4rkte in den 27 EU-Staaten gelten als Standortnachteil im Wettbewerb mit den USA und China.<\/p>\n<p>Mehr Aufgaben f\u00fcr ESMA <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Europ\u00e4ische Kommission hatte im Dezember einen Plan vorgelegt, um die EU-Kapitalm\u00e4rkte durch eine gemeinsame Aufsicht besser zu integrieren. Dabei sollen Zust\u00e4ndigkeiten der nationalen Beh\u00f6rden wie der Bonner BaFin auf die Europ\u00e4ische Wertpapier- und Marktaufsichtsbeh\u00f6rde (ESMA) in Paris \u00fcbertragen werden. Hierauf bauen die E6-Staaten nun auf. Am Donnerstag hatte Klingbeil gesagt, Ziel sei es, noch 2026 ein Paket im Rat und Parlament der EU zu verabschieden.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Nach Angaben des Bundesfinanzministeriums wird unter anderem der grenz\u00fcberschreitende Vertrieb von Fonds forciert. Dadurch soll der Zugang erleichtert werden, zudem sollen die Verwaltungskosten von Investmentfonds gesenkt werden. Die Zusammenarbeit in diesem Bereich soll gest\u00e4rkt werden. Allerdings soll die direkte Aufsicht durch die national zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden beibehalten werden.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Aufsicht \u00fcber bedeutende Marktinfrastrukturen und bestimmte Handelspl\u00e4tze soll schrittweise auf die ESMA \u00fcbertragen werden. In ihrer derzeitigen Form und Gr\u00f6\u00dfe w\u00fcrden deutsche Handelspl\u00e4tze aktuell nicht einer verpflichtenden europ\u00e4ischen Aufsicht unterliegen, so das Bundesfinanzministerium. Auch die Aufsicht \u00fcber &#8222;bedeutende&#8220; Krypto-Dienstleister soll schrittweise auf die europ\u00e4ische Beh\u00f6rde \u00fcbertragen werden. Allerdings bleiben die Finanzminister in ihrer Erkl\u00e4rung an mehreren Stellen auch vage. So soll die \u00dcbergangsphase, bis die ESMA \u00fcbernimmt, &#8222;angemessen und so kurz wie m\u00f6glich&#8220; sein.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, mwa\/dpa\/rts<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Gamechanger&#8220; f\u00fcr InvestitionenWirtschaftsstarke EU-Staaten wollen Kapitalmarktunion vorantreiben 29.05.2026, 20:11 Uhr Artikel anh\u00f6ren(04:01 min) Lars Klingbeil spricht von einem&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1055348,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3933],"tags":[331,332,36388,548,663,158,3934,3935,32163,33017,13,302,14,15,12,55],"class_list":["post-1055347","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-bundesfinanzministerium","tag-eu","tag-europa","tag-europaeische-union","tag-europe","tag-european-union","tag-finanzmaerkte","tag-finanzminister","tag-headlines","tag-kapitalmarkt","tag-nachrichten","tag-news","tag-schlagzeilen","tag-wirtschaft"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116659356293397459","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1055347","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1055347"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1055347\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1055348"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1055347"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1055347"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1055347"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}