{"id":105604,"date":"2025-05-12T20:42:10","date_gmt":"2025-05-12T20:42:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/105604\/"},"modified":"2025-05-12T20:42:10","modified_gmt":"2025-05-12T20:42:10","slug":"erweiterung-der-frauen-bundesliga-union-hsv-und-nuernberg-eine-liga-im-umbruch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/105604\/","title":{"rendered":"Erweiterung der Frauen-Bundesliga: Union, HSV und N\u00fcrnberg &#8211; eine Liga im Umbruch"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 12.05.2025 20:29 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Wenn die Bundesliga der Frauen am 6. September in die Saison 2025\/26 startet, wird sie durch die Erweiterung auf 14 Teams kr\u00e4ftig durchgewirbelt worden sein. <\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                        <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/sendung\/reporter\/annika-becker,autorin-annika-becker-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n                                            <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Annika Becker\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/annika-becker-100.jpg\"\/><br \/>\n                                        <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Liga wird von zw\u00f6lf auf 14 Klubs erweitert, w\u00e4hrend der Traditionsverein Turbine Potsdam erneut in die 2. Bundesliga absteigt, kommen mit dem 1. FC N\u00fcrnberg, Union Berlin und dem HSV drei Lizenzvereine hinzu. Zudem gibt es viele Trainerinnen- und Trainerwechsel und steigende Konkurrenz um Spielerinnen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nVerband und Vereine erhoffen sich durch die Erweiterung eine neue Dynamik f\u00fcr die 1. Bundesliga, unabh\u00e4ngig davon, wie der EM-Sommer aus deutscher Sicht verl\u00e4uft. Die Rechnung scheint einfach: Zwei weitere Klubs in der Liga bedeuten mehr Spieltage, die sich vermarkten lassen und ein Spielrhythmus mit weniger Unterbrechungen im Kalender f\u00fcr die nicht international spielenden Vereine. Durch die nach oben dr\u00e4ngenden Lizenzvereine mit ihren Fanszenen soll es auch in den Stadien und beim Fernsehpublikum weiteres Wachstum geben.<\/p>\n<p>    Aufbruchsstimmung bei Union Berlin<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie aufgestiegenen Teams wecken unterschiedlich viel Interesse: Union Berlin zog bereits mit dem Aufstieg in die 2. Bundesliga in das Stadion An der Alten F\u00f6rsterei um und hat eine richtige Aufbruchsstimmung erzeugen k\u00f6nnen: 6.100 Menschen kamen bisher im Durchschnitt zu den Spielen dieser Saison. Kein Erstliga-Verein hat einen besseren Schnitt, trotz der sogenannten Highlightspiele, bei denen jeweils einmalig mehrere Zehntausend zu einer Partie gingen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn N\u00fcrnberg und Hamburg kamen in der 2. Bundesliga durchschnittlich nur ein paar Hundert Menschen zu den Spielen, die auf kleinen Anlagen stattfanden. Nach dem Aufstieg ziehen voraussichtlich beide wegen der Lizenzauflagen in die gro\u00dfen Arenen um, f\u00fcr den HSV steht das bereits fest, in N\u00fcrnberg werden zurzeit auch noch andere L\u00f6sungen erwogen. Nach dem vergangenen Aufstieg erreichte der FCN im Max-Morlock-Stadion einen Schnitt von 1.947 Zuschauenden und rangierte damit im unteren Mittelfeld der Liga.<\/p>\n<p>    Problem Durchl\u00e4ssigkeit zur 2. Bundesliga<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEin Gegenargument zur Erweiterung ist das Leistungsgef\u00e4lle. Schaut man auf die Abschluss-Tabellen der vergangenen Jahre, hatten vor allem die Tabellenletzten jahrelang keine echte Chance auf den Klassenerhalt. Au\u00dferdem gab es seit 2006\/07 keine Saison mehr, in der sich beide Aufstiegsteams in der Bundesliga halten konnten. Beobachten l\u00e4sst sich in dieser Zeit auch die Verdr\u00e4ngung der Klubs ohne Anbindung an einen Lizenzverein, zu neuen Saison ist die SGS Essen der vorerst letzte verbleibende Erstligaklub dieser Art.<\/p>\n<p>    Noch mehr Lizenzvereine dr\u00e4ngen nach oben<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAus den unteren Ligen dr\u00e4ngen weitere gro\u00dfe Vereine nach oben: Der BVB steigt in die Regionalliga West auf, Mainz 05 und der VfB Stuttgart klopfen schon jetzt an die T\u00fcr zur 2. Liga. Die Strategien sind verschieden: Einige Klubs setzen auf den eigenen Nachwuchs, andere holen Spielerinnen aus h\u00f6heren Ligen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Budgetplanung h\u00e4ngt dabei ma\u00dfgeblich vom \u00fcbergeordneten Verein ab. Wie unterschiedlich hier die Priorit\u00e4ten sind, l\u00e4sst sich an den Bundesliga-Aufsteigern Union und N\u00fcrnberg ablesen. Bei Union Berlin wurde &#8222;die Professionalisierung des Frauenfu\u00dfballs&#8220; geplant, wie Trainerin Ailien Poese im Interview mit &#8222;T-Online&#8220; erz\u00e4hlte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAnders klingt das in N\u00fcrnberg. N\u00fcrnbergs Sportlicher Leiter Osman Cankaya sagte dem BR, sein Team habe von den drei aufsteigenden Vereinen das niedrigste Budget gehabt, in der ersten Liga wird es f\u00fcr die N\u00fcrnbergerinnen vermutlich wieder nur um den Klassenerhalt gehen.<\/p>\n<p>    Wachsende Konkurrenz um Spielerinnen<\/p>\n<p class=\"textabsatz--contains-image  m-six l-five textabsatz columns twelve\">\nViele offiziell kommunizierte Neuzug\u00e4nge gibt es bei den drei Vereinen noch nicht. Den N\u00fcrnbergerinnen schlie\u00dft sich die 23-j\u00e4hrige Sanja Homann vom Zweitligisten SC Sand an. Union machte mit der Verpflichtung von Eileen Campbell vom SC Freiburg auf sich aufmerksam. Die 24-j\u00e4hrige \u00d6sterreicherin hat bereits Erstligaerfahrung.<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Eileen Campbell beim DFB-Pokal-Achtelfinale zwischen Freiburg und Bayern\n                    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAbgesehen von Turbine Potsdam steht Freiburg zusammen mit Wolfsburg und Leipzig der gr\u00f6\u00dfte Umbruch bevor, aber auch in Frankfurt, Hoffenheim und K\u00f6ln verabschiedeten sich mehrere Stammspielerinnen. Es gibt eine neue Dynamik auf dem Transfermarkt, weil immer mehr Vereine um denselben Pool an Spielerinnen konkurrieren.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas kann verschiedene Effekte haben: steigende Geh\u00e4lter, eine noch j\u00fcngere Liga und Verbesserung von Nachwuchsarbeit, mehr Transfers von internationalen Spielerinnen. \u00c4hnliche Diskussionen gibt es gerade in den USA bez\u00fcglich der Erweiterung der NWSL, die sich offensiv als sportlich ausgeglichenste Liga der Welt vermarktet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 12.05.2025 20:29 Uhr Wenn die Bundesliga der Frauen am 6. 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