{"id":1057628,"date":"2026-05-30T17:06:14","date_gmt":"2026-05-30T17:06:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1057628\/"},"modified":"2026-05-30T17:06:14","modified_gmt":"2026-05-30T17:06:14","slug":"bayern-aiwanger-nennt-werksschliessung-von-mahle-offenbarungseid-fuer-die-bundespolitik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1057628\/","title":{"rendered":"Bayern: Aiwanger nennt Werksschlie\u00dfung von Mahle \u201eOffenbarungseid f\u00fcr die Bundespolitik\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Der bayerische Wirtschaftsminister wertet die geplante Schlie\u00dfung des Mahle-Werks in Neustadt an der Donau als weiteres Warnsignal f\u00fcr Deutschland. Aiwanger will pr\u00fcfen, welche Perspektiven es f\u00fcr den Standort gibt.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie W\u00e4hler) sieht in der geplanten Werksschlie\u00dfung des Autozulieferers Mahle in Neustadt an der Donau auch einen \u201eOffenbarungseid f\u00fcr die Bundespolitik der letzten Jahrzehnte\u201c. \u201eTrotz flei\u00dfiger Mitarbeiter und hervorragender Betriebsqualit\u00e4t werden in gro\u00dfem Stil Arbeitspl\u00e4tze ins Ausland verlagert, weil die Rahmenbedingungen in Deutschland nicht mehr passen und unser Land nicht mehr wettbewerbsf\u00e4hig ist\u201c, kritisierte Aiwanger.<\/p>\n<p>Die Einigung f\u00fcr eine soziale Absicherung der Besch\u00e4ftigten in dem niederbayerischen Werk, die am Vorabend bekannt geworden war, sei wichtig. \u201eDie geplante Schlie\u00dfung des Werks bleibt ein schwerer Schlag f\u00fcr die Region und zeigt, wie gro\u00df die Herausforderungen f\u00fcr die Industrie in Deutschland derzeit sind\u201c, betonte Aiwanger. \u201eWir werden weiter pr\u00fcfen, welche Perspektiven es f\u00fcr den Standort und die Besch\u00e4ftigten gibt\u201c, sagte der Minister. \u201eUnser Ziel bleibt, industrielle Wertsch\u00f6pfung und Arbeitspl\u00e4tze in der Region zu erhalten.\u201c<\/p>\n<p>Die IG Metall und der Autozulieferer Mahle hatten sich der Gewerkschaft zufolge auf eine tarifliche L\u00f6sung f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten geeinigt. Damit gebe es trotz der Schlie\u00dfung wichtige soziale Absicherungen f\u00fcr die Besch\u00e4ftigten, hie\u00df es bei der IG Metall Regensburg. Mahle \u00e4u\u00dferte sich zun\u00e4chst nicht.<\/p>\n<p>Das Unternehmen mit Sitz in Stuttgart, das Klimaanlagen f\u00fcr Autos herstellt, hatte k\u00fcrzlich angek\u00fcndigt, den Standort in Neustadt an der Donau im ersten Halbjahr 2027 zu schlie\u00dfen. Die Besch\u00e4ftigten waren daraufhin in einen unbefristeten Streik getreten.<\/p>\n<p>H\u00f6he der Abfindung von verschiedenen Faktoren abh\u00e4ngig<\/p>\n<p>Die H\u00f6he der Abfindungen ist der Gewerkschaft zufolge abh\u00e4ngig vom Alter der Besch\u00e4ftigten und der Dauer ihrer Betriebszugeh\u00f6rigkeit. Zus\u00e4tzliche Abfindungen gibt es demnach etwa f\u00fcr Besch\u00e4ftigte mit Kindern oder mit Schwerbehinderung. Au\u00dferdem seien ein H\u00e4rtefall-Fonds sowie eine Transfergesellschaft vereinbart worden.<\/p>\n<p>Der Streik werde fortgesetzt, bis die IG Metall-Mitglieder in einer Urabstimmung \u00fcber die Annahme des Verhandlungsergebnisses und die Beendigung des Streiks abgestimmt haben, teilte die IG Metall mit. F\u00fcr die Annahme ist eine Zustimmung von mindestens 25 Prozent erforderlich. Die Urabstimmung ist f\u00fcr Montag geplant.<\/p>\n<p>Das Unternehmen Mahle begr\u00fcndet die angek\u00fcndigte Werksschlie\u00dfung mit auslaufenden Kundenauftr\u00e4gen, der schlechten Autokonjunktur und gestiegenem Kostendruck durch asiatische Wettbewerber in Europa. Die IG Metall hingegen wirft dem Unternehmen vor, einen profitablen Standort schlie\u00dfen und in die Slowakei verlagern zu wollen.<\/p>\n<p><b>Mehr von WELT in Google sehen<\/b><\/p>\n<p><b>Google zeigt zu vielen Themen passende Nachrichten an. Nutzer k\u00f6nnen nun festlegen, welche Quellen ihnen bevorzugt angezeigt werden:<\/b><\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link is-external c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.google.com\/preferences\/source?q=welt.de\" rel=\"nofollow noopener\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.google.com\/preferences\/source?q=welt.de&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\"><b>WELT als bevorzugtes Medium festlegen<\/b><\/a><\/p>\n<p>dpa\/ll<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der bayerische Wirtschaftsminister wertet die geplante Schlie\u00dfung des Mahle-Werks in Neustadt an der Donau als weiteres Warnsignal f\u00fcr&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1057629,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[134],"tags":[106023,371,175,170,169,29,30,106024,101702,171,174,110,45,173,172],"class_list":["post-1057628","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unternehmen-maerkte","tag-aiwanger","tag-autoindustrie","tag-business","tag-companies","tag-companies-markets","tag-deutschland","tag-germany","tag-hubert","tag-mahle","tag-markets","tag-maerkte","tag-newsteam","tag-texttospeech","tag-unternehmen","tag-unternehmen-maerkte"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116664623936356832","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1057628","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1057628"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1057628\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1057629"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1057628"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1057628"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1057628"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}