{"id":105822,"date":"2025-05-12T22:40:08","date_gmt":"2025-05-12T22:40:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/105822\/"},"modified":"2025-05-12T22:40:08","modified_gmt":"2025-05-12T22:40:08","slug":"bvb-vor-naechstem-trauma-die-verheerende-angst-vor-den-millionenendspielen-geht-um","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/105822\/","title":{"rendered":"BVB vor n\u00e4chstem Trauma?: Die verheerende Angst vor den Millionenendspielen geht um"},"content":{"rendered":"<p><strong>Drei Mannschaften und nur zwei freie Pl\u00e4tze. Am n\u00e4chsten Wochenende k\u00e4mpfen die Klubs aus Frankfurt, Freiburg und Dortmund um die Qualifikation zur Champions League. Im Breisgau gibt es dabei sogar ein echtes Finale gegen die Eintracht. Doch wer wird am Ende die Nerven behalten?<\/strong><\/p>\n<p>&#8222;Der Titelverteidiger investierte zu wenig. Zu wenig Energie. Zu wenig Herz. Zu wenig Spielfreude&#8220;, schrieb der &#8222;Kicker&#8220; damals im Jahr 2003, nachdem Borussia Dortmund am letzten Spieltag zu Hause gegen den bereits feststehenden Absteiger aus Cottbus die direkte Qualifikation zur Champions League verfehlt hatte. Knapp drei Monate sp\u00e4ter sollte sich diese verpasste Chance zu einem verheerenden Fl\u00e4chenbrand entwickeln. Denn tats\u00e4chlich konnte sich der BVB damals in den Ausscheidungsspielen gegen Br\u00fcgge nicht f\u00fcr die K\u00f6nigsklasse qualifizieren. Die Folgen waren katastrophal &#8211; denn die finanziellen Konsequenzen brachten den Klub aus dem Ruhrgebiet endg\u00fcltig aus dem Gleichgewicht.<\/p>\n<p>Das Trauma gegen Cottbus ist in den K\u00f6pfen und Herzen der BVB-Fans bis heute tief verankert und wiegt wegen seiner dramatischen Auswirkungen, die fast die komplette Pleite des b\u00f6rsennotierten Unternehmens nach sich gezogen h\u00e4tten, immer noch schwer. Schwerer wohl auch noch als das ungl\u00fcckliche Verspielen der Meisterschaft vor zwei Jahren am letzten Spieltag gegen den FSV Mainz 05. Nat\u00fcrlich wissen dies alle Beteiligten vor der entscheidenden Partie am Samstag gegen den, genau wie Energie Cottbus damals, bereits feststehenden Absteiger aus Kiel. Und so sagt Torwart Gregor Kobel folgerichtig: &#8222;Der Druck liegt auf jeden Fall bei uns, weil Kiel befreit aufspielen kann. Es wird ein sehr schwieriges Spiel, auf das wir uns gut vorbereiten m\u00fcssen.&#8220;<\/p>\n<p>BVB oder doch Frankfurt oder doch Freiburg?<\/p>\n<p>Ob der BVB allerdings tats\u00e4chlich s\u00e4mtliche Flausen aus dem Kopf kriegen kann, wird man schlussendlich erst nach dem Abpfiff wissen. Denn gef\u00fchlt rechnet ganz Fu\u00dfball-Deutschland nicht mehr damit, dass sich die Borussia den sauer verdienten Lohn der Arbeit der letzten Wochen noch aus der Hand nehmen l\u00e4sst. Trainer Niko Kovac verspricht jedenfalls schon &#8222;einen auszugeben&#8220;, wenn der BVB die Qualifikation f\u00fcr die Champions League tats\u00e4chlich noch schaffen sollte. Der Glaube daran ist beim Coach der Borussia auf jeden Fall gro\u00df: &#8222;Die Mannschaft ist gut drauf und wir wollen den Schritt noch gehen.&#8220;<\/p>\n<p>Doch richtigerweise erg\u00e4nzte Kovac noch: &#8222;Aber wir sind auch von anderen Mannschaften abh\u00e4ngig.&#8220; Und das sind, neben dem eigenen Gegner Kiel, die beiden Teams aus Freiburg und Frankfurt, die unabh\u00e4ngig vom Ausgang ihres echten Endspiels am Samstag im Breisgau schon jetzt eine \u00fcberragende Saison gespielt haben. Doch die Eintracht verpasste am Sonntagnachmittag zu Hause gegen den FC St. Pauli die vorzeitige Qualifikation f\u00fcr die K\u00f6nigsklasse. Die Nerven spielten den Hessen einen Streich. Dementsprechend gro\u00df war die Entt\u00e4uschung bei allen Fans und Offiziellen der Frankfurter. Denn die Ausgangslage spricht, nach dem verpassten Matchball, auf den ersten Blick nicht f\u00fcr die Eintracht, auch wenn Robin Koch selbstbewusst in das Endspiel gegen den SC geht: &#8222;Das ist f\u00fcr uns ein Finale, f\u00fcr Freiburg genauso. Von daher wird das eine sch\u00f6ne Challenge f\u00fcr uns.&#8220;<\/p>\n<p>Belastungstest f\u00fcr die Nerven<\/p>\n<p>So nah vor Augen &#8211; und dann noch scheitern am gro\u00dfen Ziel Champions League, das w\u00e4re f\u00fcr die Eintracht fast schon dramatisch. Und so kann man erahnen, dass die mentale Belastung vor dem Finale im Breisgau eher auf der Mannschaft von Dino Toppm\u00f6ller liegt, als bei dem Team von Julian Schuster, auch wenn dies der Coach der Eintracht versucht anders zu sehen: &#8222;Der maximale Druck ist erst einmal bei Freiburg, weil sie m\u00fcssen das Spiel gewinnen.&#8220; Formal richtig, aber im Kern vermutlich nur ein lautes Pfeifen im Wald von Dino Toppm\u00f6ller, der den Schreck und die Entt\u00e4uschung \u00fcber das Unentschieden gegen den FC St. Pauli verst\u00e4ndlicherweise schnell verarbeiten m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Drei Mannschaften und nur zwei freie Pl\u00e4tze hei\u00dft es nun also am Samstag ab 15.30 Uhr, wenn in neun Stadien zeitgleich zum letzten Akt einer ereignisreichen Saison angepfiffen wird. F\u00fcr die Bundesliga ist dieses Finale ein sch\u00f6ner und spannender Schlussakkord. F\u00fcr die drei Klubs und ihre Fans allerdings eher ein Belastungstest der eigenen Nerven. Denn auch wenn der Ausgang dieses Dreier-Rennens momentan noch v\u00f6llig ungewiss ist &#8211; eine Sache steht jetzt schon fest: Bei einem der drei Vereine werden am Samstag gegen 17.25 Uhr die Tr\u00e4nen kullern. Man darf gespannt sein, welche zwei Mannschaften auch am 34. Spieltag die Energie, das Herz und die Spielfreude aufbringen werden, um solch ein Trauma zu verhindern, wie es der BVB im Jahr 2003 am eigenen Leib schmerzhaft ertragen musste. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Drei Mannschaften und nur zwei freie Pl\u00e4tze. 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