{"id":1058486,"date":"2026-05-31T02:06:18","date_gmt":"2026-05-31T02:06:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1058486\/"},"modified":"2026-05-31T02:06:18","modified_gmt":"2026-05-31T02:06:18","slug":"blue-origin-explosion-wird-auch-fuer-die-nasa-zum-problem","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1058486\/","title":{"rendered":"Blue Origin-Explosion wird auch f\u00fcr die NASA zum Problem"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Blue-Origin-explosion-also-becomes-a-problem-for-NASA-11312526.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>Die <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Gewaltige-Explosion-zerstoert-Schwerlastrakete-New-Glenn-von-Blue-Origin-11310763.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Explosion einer Blue-Origin-Rakete am Donnerstag<\/a> k\u00f6nnte weitreichende Folgen f\u00fcr die Raumfahrtindustrie haben. Dabei wurden auch das Launchpad und weitere wichtige Bodeninfrastruktur zerst\u00f6rt. Der Wiederaufbau k\u00f6nnte lange dauern und wichtige Missionen der NASA verz\u00f6gern.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Der Startplatz LC-36A von Blue Origin in Florida hat laut einem Bericht von Arstechnica erhebliche Sch\u00e4den erlitten. Das hat auch jahrelange Bauarbeiten und mehrere hundert Millionen US-Dollar an Investitionen zunichtegemacht, ebenso das einzige Launchpad f\u00fcr die Schwerlastrakete New Glenn, welches das Unternehmen besa\u00df. Auf der Vandenberg Space Force Base in Kalifornien arbeitet Blue Origin an einer New-Glenn-Startvorrichtung, doch das Projekt steckt noch in den Kinderschuhen.<\/p>\n<p>Es k\u00f6nnte noch mindestens ein Jahr dauern, bis wieder Raketenstarts von LC-36A m\u00f6glich sind, <a href=\"https:\/\/arstechnica.com\/space\/2026\/05\/heres-why-the-failure-of-blue-origins-new-glenn-rocket-is-so-catastrophic\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">sch\u00e4tzt Eric Berger von Arstechnica<\/a>, auch die enormen Ressourcen von Amazon-Gr\u00fcnder Jeff Bezos \u2013 dem auch Blue Origin geh\u00f6rt \u2013 k\u00f6nnten daran nichts \u00e4ndern. Die Vulcan Centaur des US-Raumfahrtunternehmens United Launch Alliance (ULA) muss zurzeit wegen technischer Probleme ebenfalls am Boden bleiben. In der US-Raumfahrtindustrie ist SpaceX damit zurzeit der einzige Anbieter mit flugf\u00e4higen Schwerlastraketen. Besonders bitter ist diese Situation f\u00fcr Kunden von Blue Origin, denn in der zweiten H\u00e4lfte des Jahres waren diverse New-Glenn-Starts f\u00fcr die NASA, AST SpaceMobile und Co geplant.<\/p>\n<p>Es k\u00f6nnte auch f\u00fcr erhebliche Verschiebungen beim Artemis-Programm sorgen, bei dem die NASA im Jahr 2028 Menschen auf den Mond bringen will. Im <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Mondprogramm-Artemis-NASA-plant-zusaetzlichen-Start-im-kommenden-Jahr-11193642.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">kommenden Jahr soll die Raumkapsel Orion im Weltraum mit einer oder gar zwei Mondlandern von SpaceX und Blue Origin gekoppelt werden<\/a>, um das ausgiebig zu testen, allerdings noch ohne Mondlandung.<\/p>\n<p>Blue Origin selbst wird das mit seinen Raketen vorerst nicht erm\u00f6glichen k\u00f6nnen. Bliebe noch die M\u00f6glichkeit, mit SpaceX oder ULA zu kooperieren, wobei die Kapazit\u00e4ten der ULA durch die oben genannten Probleme auch beschr\u00e4nkt sein d\u00fcrften. Mit SpaceX w\u00fcrde sich Blue Origin mit einem direkten Konkurrenten zusammentun m\u00fcssen. Letzteres ist eher unwahrscheinlich. Die NASA steht nun vermutlich vor der Entscheidung, ob sie mit ihrem f\u00fcrs kommende Jahr geplanten Testlauf auf Blue Origin wartet oder ihn ohne das Unternehmen durchf\u00fchrt.<\/p>\n<p>        Lesen Sie auchMehr anzeigenWeniger anzeigen<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:nen@heise.de\" title=\"Niklas Engelking\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">nen<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"close notice This article is also available in English. 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