{"id":105874,"date":"2025-05-12T23:08:09","date_gmt":"2025-05-12T23:08:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/105874\/"},"modified":"2025-05-12T23:08:09","modified_gmt":"2025-05-12T23:08:09","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-2323-ukraine-findet-westliche-technik-in-neuem-russischem-marschflugkoerper","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/105874\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 23:23 Ukraine findet westliche Technik in neuem russischem Marschflugk\u00f6rper +++"},"content":{"rendered":"<p>Laut dem ukrainischen Milit\u00e4rgeheimdienst befinden sich im neuen russischen Marschflugk\u00f6rper S8000 Banderol im Westen hergestellte Komponenten, darunter Mikrochips aus den USA oder der Schweiz. D\u00fcsentriebwerke sollen zudem aus China stammen. Die &#8222;Banderol&#8220; ist laut ukrainischen Angaben mit einem bis zu 150 Kilo schwerem Sprengkopf ausgestattet. Mit Flugkerosin als Treibstoff kann er bei einer Geschwindigkeit von 500 Kilometern pro Stunde bis zu 500 Kilometer weit fliegen.<\/p>\n<p><b>+++ 22:13 Verteidigungsminister f\u00fchrender europ\u00e4ischer Staaten treffen sich Freitag in Italien +++<\/b><br \/>Der italienische Verteidigungsminister Guido Crosetto empf\u00e4ngt italienischen Angaben zufolge am Freitag seine Kollegen aus Deutschland, Frankreich, Polen und Gro\u00dfbritannien in Rom zu Gespr\u00e4chen \u00fcber die weitere Unterst\u00fctzung der Ukraine. Neben der Ukraine soll es auch \u00fcber M\u00f6glichkeiten zur St\u00e4rkung der europ\u00e4ischen Verteidigung gehen, wie das italienische Verteidigungsministerium mitteilt. Im Anschluss an das Treffen wollen die f\u00fcnf Minister um 14.45 Uhr eine gemeinsame Pressekonferenz abhalten. Es handelt sich um das vierte Treffen dieser Art. Vorherige Treffen hatten in den vergangenen Monaten in Berlin, Warschau und Paris stattgefunden.<\/p>\n<p><b>+++ 21:40 Dr\u00fcckt Putin sich um direktes Treffen? Selenskyj: &#8222;Eine sehr seltsame Stille&#8220; +++<\/b><br \/>Russland greift nach ukrainischen Angaben auch vor dem Hintergrund der Gespr\u00e4che \u00fcber etwaige Verhandlungen in der T\u00fcrkei weiter an. &#8222;Die russischen Besch\u00fcsse und Angriffe gehen weiter&#8220;, sagt Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. &#8222;Moskau hat den ganzen Tag \u00fcber zum Vorschlag f\u00fcr ein direktes Treffen geschwiegen. Eine sehr seltsame Stille.&#8220; Auf die eine oder andere Weise werde Russland diesen Krieg beenden m\u00fcssen, so Selenskyj &#8211; &#8222;und je fr\u00fcher, desto besser. Es hat keinen Sinn, das T\u00f6ten fortzusetzen&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 21:07 Ukrainische Soldatin soll Einheit mit waghalsiger Aktion aus Umzingelung gerettet haben +++<\/b><br \/>Eine Soldatin der ukrainischen Armee soll laut Angaben des Generalstabs der Streitkr\u00e4fte ihre Einheit aus einer Umzingelung gerettet haben. Der Mitteilung zufolge gab es einen massiven russischen Angriff in den Ruinen einer Stadt. &#8222;Zuerst erwiderte Switlana zusammen mit ihrer Einheit das Feuer. Als klar wurde, dass die Stellungen der Einheit umzingelt waren, weil eine Gruppe von Besatzern von hinten in eines der H\u00e4user eindrang und die Fluchtwege und Munitionsnachschublinien unter Feuer nahm, griff Switlana zu einem Einweg-Granatwerfer.&#8220; Die Soldatin, die eigentlich Krankenschwester ist, sagt: &#8222;Ich bat die Jungs, durchzuhalten und unter keinen Umst\u00e4nden ihre Positionen zu verlassen, weil wir dann definitiv keinen Widerstand mehr leisten k\u00f6nnten. Und dann nahm ich einen Einweg-Granatwerfer und ging den russischen Fallschirmj\u00e4gern entgegen. Sie waren zu nahe gekommen &#8211; sie waren nur zwei H\u00e4user entfernt. Ich ging um sie herum, stand auf und gab einen Schuss durch das Fenster des Hauses ab. Die ganze Gruppe der Besatzer blieb dort.&#8220; Ihre ukrainischen Kameraden sollen gefragt haben, ob sie verr\u00fcckt sei. &#8222;Aber was h\u00e4tte ich in diesem Moment tun sollen? Warten, bis der Feind uns alle umbringt?&#8220;, so die Soldatin, die sp\u00e4ter ausgezeichnet wurde. Die Angaben lassen sich nicht uanbh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p><b>+++ 20:41 Telefonat zwischen Selenskyj und Erdogan +++<\/b><br \/>Vor dem Hintergrund m\u00f6glicher Gespr\u00e4che in der T\u00fcrkei \u00fcber eine Waffenruhe in der Ukraine betont der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident Recep Tayyip Erdogan die sich daraus ergebende Chance. &#8222;Die j\u00fcngsten Gespr\u00e4che haben eine g\u00fcnstige Gelegenheit erschaffen&#8220;, erkl\u00e4rt Erdogan nach einem Gespr\u00e4ch mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj. &#8222;Wir hoffen, dass diese Gelegenheit nicht verschwendet wird.&#8220; Die T\u00fcrkei sei bereit, sich bei den Treffen einzubringen, erkl\u00e4rt Erdogan. &#8222;Ich m\u00f6chte noch einmal betonen, dass wir bereit sind, zu diesen Treffen beizutragen und uns freuen, ihr Gastgeber zu sein&#8220;, erkl\u00e4rt der Pr\u00e4sident. Die T\u00fcrkei hatte sich in den festgefahrenen Verhandlungen \u00fcber einen Waffenstillstand als Vermittler zwischen Russland und der Ukraine angeboten. Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin hatte zuvor direkte Verhandlungen mit der Ukraine ab Donnerstag in Istanbul vorgeschlagen. Daraufhin erkl\u00e4rte Selenskyj, er werde in der Metropole am Bosporus auf Putin &#8222;warten&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 20:17 Polnische Lkw blocken Grenze zur Ukraine +++<\/b><br \/>Polnische Transportunternehmer haben den Grenz\u00fcbergang Dorohusk zur Ukraine blockiert. &#8222;Die Grenze steht&#8220;, schreibt Organisator Rafal Mekler auf X. Die Fuhrunternehmer verlangen eine Einschr\u00e4nkung der billigeren Konkurrenz aus der Ukraine, die sie f\u00fcr ihren Gesch\u00e4ftseinbruch verantwortlich machen. Zuvor hatte ein Bezirksgericht in Lublin eine Entscheidung der \u00f6rtlichen Gebietsverwaltung aufgehoben, die Protestaktion zu verbieten. Nach Angaben der Organisatoren wird nun ein Lkw pro Stunde \u00fcber die Grenze gelassen. Milit\u00e4rfahrzeuge, humanit\u00e4re Transporte, Busse sowie Lkw mit gef\u00e4hrlichen G\u00fctern, Frischwaren und Tieren d\u00fcrfen demnach ungehindert passieren.<\/p>\n<p><b>+++ 19:45 Ukrainischer Armeechef nennt extreme Zahl zerst\u00f6rter russischer Artilleriesysteme +++<\/b><br \/>Der ukrainische Armee-Chef Oleksandr Syrskyj beziffert Zahl der Artilleriesysteme, die Russland seit Anfang des Jahres verloren haben soll, auf 6186 St\u00fcck. Seit 2024 seien es insgesamt 19.236 gewesen, teilt er in sozialen Netzwerken mit. Die Angaben lassen sich nicht unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen. Die besonders hohe Zahl der zerst\u00f6rten oder besch\u00e4digten Artilleriesysteme in diesem Jahr h\u00e4ngt laut einem Bericht unter anderem mit einem in der Ukraine besonders beliebten General zusammen:<\/p>\n<p><b>+++ 19:14 J\u00e4ger: Russland will dominante Macht in Europa werden &#8211; &#8222;Dazu sollen die USA abziehen&#8220; +++<\/b><br \/>Laut dem Politikwissenschaftler Thomas J\u00e4ger ist die Kapitulation der Ukraine &#8222;Russlands Etappenziel auf dem Weg zur dominanten Macht in Europa. Dazu sollen die USA abziehen&#8220;. Die Chancen darauf seien seit 1945 noch nie so gut wie derzeit gewesen, schreibt J\u00e4ger. &#8222;Warum soll Russslan aus dieser Lage die Dynamik nehmen? Das muss erzwungen werden oder eben nicht.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 18:44 Gespr\u00e4che mit Russland in Istanbul: Selenskyj ist f\u00fcr Teilnahme von Donald Trump +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj begr\u00fc\u00dft die M\u00f6glichkeit einer Teilnahme von US-Pr\u00e4sident Donald Trump an Gespr\u00e4chen mit Russland in der T\u00fcrkei. &#8222;Wir alle in der Ukraine w\u00fcrden es sch\u00e4tzen, wenn Pr\u00e4sident Trump bei diesem Treffen in der T\u00fcrkei dabei sein k\u00f6nnte. Das ist die richtige Idee. Wir k\u00f6nnen viel ver\u00e4ndern&#8220;, schreibt Selenskyj auf der Online-Plattform X. Er \u00e4u\u00dfert zudem die Hoffnung, dass der russische Staatschef Wladimir Putin &#8222;dem Treffen nicht ausweicht&#8220;. Der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident Recep Tayyip Erdogan k\u00f6nne &#8222;tats\u00e4chlich ein Treffen auf h\u00f6chster Ebene ausrichten&#8220;, f\u00fcgt Selenskyj hinzu. Trump hatte zuvor erkl\u00e4rt, er erw\u00e4ge, an dem geplanten Ukraine-Russland-Treffen am Donnerstag in Istanbul teilzunehmen.<\/p>\n<p><b>+++ 18:06 Russland: Haben ballistische Kurzstreckenrakete auf ukrainische Streitkr\u00e4fte abgefeuert +++<\/b><br \/>Russland hat nach eigenen Angaben eine ballistische Kurzstreckenrakete vom Typ Iskander-M auf ukrainische Streitkr\u00e4fte abgefeuert. Das russische Verteidigungsministerium erkl\u00e4rte laut Nachrichtenagentur RIA, dabei habe es sich um Truppen gehandelt, die am Sonntag die russische Region Kursk mit dem Raketenwerfersystem Himars angegriffen h\u00e4tten. Dem Gouverneur der russischen Region Kursk zufolge waren bei dem ukrainischen Angriff auf ein Hotelgeb\u00e4ude in der Kleinstadt Rylsk drei Menschen verletzt worden.<\/p>\n<p><b>+++ 17:31 Konfliktforscher zur Ukraine-Lage: Hat am Ende doch Trump das Sagen? +++<\/b><br \/>W\u00e4hrend in der Ukraine die Bomben einschlagen, wird zwischen Vertretern Kiews und Moskaus unter Vermittlung der USA um eine Waffenruhe gerungen. Wer sitzt bei den Gespr\u00e4chen am l\u00e4ngeren Hebel und welche Rolle kann Europa \u00fcberhaupt spielen? ntv spricht dazu mit dem Konfliktforscher Walter Feichtinger:<\/p>\n<p><b>+++ 17:01 Gr\u00fcne loben Merz f\u00fcr Ukraine-Reise &#8211; und kritisieren Olaf Scholz +++<\/b><br \/>Die Gr\u00fcnen stellen sich hinter die ersten au\u00dfenpolitischen Initiativen von Bundeskanzler Friedrich Merz. &#8222;Die Signale, die Friedrich Merz mit Blick auf die Ukraine mit seinem Besuch so kurz nach Beginn seiner Amtszeit gesetzt hat, haben unsere volle Unterst\u00fctzung&#8220;, sagt Parteichef Felix Banaszak in Berlin. Es sei gut, dass Merz nicht nur nach Paris und Warschau, sondern gemeinsam mit europ\u00e4ischen Partnern auch nach Kiew gereist sei, so Banaszak. Merz war gemeinsam mit Frankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron und dem britischen Premier Keir Starmer gefahren. &#8222;Dieses Signal h\u00e4tten wir als Gr\u00fcne uns vom Bundeskanzler Scholz in der Vergangenheit auch gew\u00fcnscht&#8220;, sagt der Gr\u00fcnen-Chef \u00fcber Ex-Kanzler Olaf Scholz.<\/p>\n<p><b>+++ 16:25 Russland spult die alte Leier von den angeblichen &#8222;Grundursachen des Konflikts&#8220; ab +++<\/b><br \/>Die russische Seite spricht nach wie vor davon, die &#8222;Grundursachen des Konflikts&#8220; beseitigen zu wollen, wie Kreml-Sprecher Peskow es heute erneut nennt. Da Moskau in diesen &#8222;Grundursachen des Konflikts&#8220; nicht seinen brutalen Angriffskrieg sieht, sondern unter anderem die Verteidigungsf\u00e4higkeit der Ukraine, d\u00fcrften etwaige Friedensverhandlungen wie auch schon Anfang 2022 schwierig werden (siehe auch Eintrag von 15:10 Uhr). Der russische Ansatz, die Grundursachen des Konflikts zu beseitigen, werde von vielen L\u00e4ndern unterst\u00fctzt, behauptet Peskow. Zu Details der vorgeschlagenen Verhandlungen \u00e4u\u00dfert er sich nicht weiter: &#8222;Das war&#8217;s. Ich habe alles gesagt, was ich zu diesem Thema sagen konnte.&#8220; <\/p>\n<p><b>+++ 15:51 T\u00fcrkei: Russland und die Ukraine sollten so schnell wie m\u00f6glich zusammenkommen +++<\/b><br \/>Die T\u00fcrkei dr\u00e4ngt Russland und die Ukraine zu schnellstm\u00f6glichen direkten Gespr\u00e4chen. &#8222;Wir laden beide Parteien ein, so schnell wie m\u00f6glich zusammenzukommen und die Waffenruhe zu beginnen&#8220;, sagt der t\u00fcrkische Au\u00dfenminister Hakan Fidan in Ankara. Moskau und Kiew h\u00e4tten unterschiedliche Vorstellungen, wie eine Waffenruhe zu erreichen sei, erkl\u00e4rt Fidan. &#8222;Die Ukrainer wollen zuerst eine Waffenruhe und dann Gespr\u00e4che und die Russen wollen zuerst Gespr\u00e4che und dann eine Waffenruhe.&#8220; Daher sei die Situation verfahren, sagt Fidan. Er sei jedoch zuversichtlich, dass beide Seiten &#8222;in den kommenden Tagen&#8220; einen Kompromiss finden w\u00fcrden.<\/p>\n<p><b>+++ 15:10 ISW: Putin will in Verhandlungen &#8222;vollst\u00e4ndige Kapitulation&#8220; der Ukraine erreichen +++<\/b><br \/>Das Institut f\u00fcr Kriegsstudien (ISW) weist zum wiederholten Male darauf hin, dass Russland Verhandlungen auf Grundlage der Istanbuler Protokolle von Anfang 2022 f\u00fchren will. Diese Protokolle w\u00fcrden auf eine &#8222;vollst\u00e4ndige Kapitulation&#8220; der Ukraine hinauslaufen und das Land &#8222;hilflos&#8220; machen, so das ISW. Es verweist dabei auf Berichte des &#8222;Wall Street Journal&#8220; und der &#8222;New York Times&#8220; aus der Vergangenheit. Beide Zeitungen konnten mehrere Versionen der Protokolle einsehen. Demnach verlangte Russland den Verzicht der Nato-Mitgliedschaft der Ukraine und eine Neutralit\u00e4tsklausel, die es dem Land verbieten w\u00fcrde, einem Milit\u00e4rb\u00fcndnis beizutreten, Milit\u00e4rabkommen zu schlie\u00dfen oder ausl\u00e4ndisches Milit\u00e4rpersonal, Ausbilder oder Waffensysteme in der Ukraine zu stationieren. Auch eine gro\u00dfangelegte Demilitarisierung der Ukraine hatte der Kreml den Angaben zufolge gefordert. <\/p>\n<p><b>+++ 14:35 Kreml: Ultimaten f\u00fcr Ukraine-Waffenruhe sind &#8222;inakzeptabel&#8220; +++<br \/><\/b>Russland hat die mit der Forderung nach einer Waffenruhe in der Ukraine verbundenen Sanktionsdrohungen gegen Moskau als Ultimatum abgelehnt. &#8222;Solch eine Sprache von Ultimaten ist f\u00fcr Russland inakzeptabel, sie geht nicht&#8220;, sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow russischen Nachrichtenagenturen zufolge. Ob Russland zu einer Waffenruhe bereit ist, sagt er dabei nicht. Moskau habe bereits in den vergangenen Tagen Drohungen geh\u00f6rt \u00fcber die Einf\u00fchrung neuer Sanktionen, wenn es nicht schnell einer Waffenruhe in der Ukraine zustimme, kritisiert Peskow. <\/p>\n<p><b>+++ 14:21 Milit\u00e4rexperte: Putin will unter Maximalforderungen verhandeln und weiter Krieg f\u00fchren +++<br \/><\/b>Der Milit\u00e4rexperte Nico Lange schreibt auf der Plattform X, der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin wolle mit Maximalforderungen verhandeln und gleichzeitig weiter Krieg f\u00fchren. &#8222;Die Europ\u00e4er sollten konsequent bleiben zum Waffenstillstand&#8220;, so Lange. &#8222;Wenn die Europ\u00e4er ernst genommen werden wollen, m\u00fcssen sie nicht nur sch\u00f6ne Bilder produzieren, sondern sich Respekt verschaffen.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 14:00 Selenskyj l\u00e4dt Papst Leo XIV. zu Besuch in der Ukraine ein +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj hat den neuen Papst Leo XIV. zu einem Besuch in der Ukraine eingeladen. &#8222;Ich habe Seine Heiligkeit eingeladen, der Ukraine einen apostolischen Besuch abzustatten. Ein solcher Besuch w\u00fcrde allen Gl\u00e4ubigen und unserem ganzen Volk echte Hoffnung bringen&#8220;, schreibt Selenskyj in Onlinediensten. Bei einem Telefongespr\u00e4ch mit dem Papst habe er die Verschleppung tausender ukrainischer Kinder durch Russland angesprochen, erkl\u00e4rt der ukrainische Pr\u00e4sident. Seine Regierung hoffe auf die Unterst\u00fctzung des Vatikans bei den Bem\u00fchungen, diese Kinder wieder nach Hause zu holen. Bei seinem ersten Sonntagsgebet als Papst hatte Leo XIV. vom Balkon des Petersdoms gerufen: &#8222;Nie wieder Krieg!&#8220; Er trage in seinem &#8222;Herzen die Leiden des geliebten ukrainischen Volkes&#8220;, sagte der 69-j\u00e4hrige Pontifex weiter. &#8222;Alles muss getan werden, um schnellstm\u00f6glich zu einem echten, gerechten und dauerhaften Frieden zu kommen.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 13:26 Wadephul: &#8222;Haben erstes Mal Momentum in Friedensverhandlungen&#8220; +++<br \/><\/b>Dem frisch vereidigten Au\u00dfenminister Johann Wadephul bleibt keine Schonfrist: Nach einem Staatsbesuch in Israel wird in London \u00fcber mehr Druck auf Russland beraten. Der CDU-Politiker sieht aktuell eine reale Chance auf eine baldige Waffenruhe in der Ukraine.<\/p>\n<p><b>+++ 13:07 Ukrainischer Botschafter unterst\u00fctzt Merz&#8216; Geheimhaltungstaktik +++<br \/><\/b>Der ukrainische Botschafter Oleksii Makeiev hat die Entscheidung der neuen Bundesregierung begr\u00fc\u00dft, die Waffenlieferungen an die Ukraine wieder als Geheimsache zu behandeln. &#8222;Ein guter Schachspieler denkt mehrere Z\u00fcge voraus. Was er nicht tut, ist, diese Z\u00fcge seinem Gegner vorherzusagen&#8220;, sagte Makeiev der Deutschen Presse-Agentur. &#8222;Als Botschafter der Ukraine bin ich in solche Geheimnisse eingeweiht&#8220;, f\u00fcgte er hinzu. Nach dem Besuch von Bundeskanzler Friedrich Merz in Kiew k\u00f6nne er daher best\u00e4tigen: &#8222;Deutschland wird liefern. Und wir wissen genau, was und wann. Und wir sind zufrieden.&#8220; Der fr\u00fchere ukrainische Botschafter, Andrij Melnyk, hatte Merz zuvor f\u00fcr die R\u00fcckkehr zur Geheimhaltung kritisiert. &#8222;Da werden b\u00f6se Erinnerungen wieder wach an die Zeit, als die Ampel-Regierung im Fr\u00fchjahr 2022 mit Geheimhaltung fehlende Milit\u00e4runterst\u00fctzung verschleiern wollte&#8220;, sagte er.<\/p>\n<p><b>+++ 12:31 Bundesregierung droht Russland: Waffenruhe oder Schritt bei Sanktionen +++<br \/><\/b>Die Bundesregierung will in Abstimmung mit den europ\u00e4ischen Partnern Sanktionen gegen Russland vorbereiten, wenn Moskau eine geforderte Waffenruhe im Ukraine-Krieg nicht umsetzt. Wenn die Waffenruhe im Laufe des Montags nicht stehe, w\u00fcrden Sanktionsvorbereitungen &#8222;in Gang gesetzt&#8220;, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius in Berlin. &#8222;Die Uhr l\u00e4uft, wir haben noch zw\u00f6lf Stunden bis zum Ablauf dieses Tages&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 12:20 R\u00f6ttgen: Putin k\u00f6nnte in wenigen Jahren gegen Westen losschlagen +++<br \/><\/b>Europa muss laut dem CDU-Bundestagsabgeordneten Norbert R\u00f6ttgen angesichts der potenziellen Bedrohung durch Russland seine Verteidigungsf\u00e4higkeit sehr schnell st\u00e4rken. Es sei nicht gesagt, dass der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin &#8222;vier oder f\u00fcnf Jahre&#8220; warten werde, um loszuschlagen, sagte R\u00f6ttgen in Berlin. Der Unionspolitiker ist stellvertretender Vorsitzender der Atlantik-Br\u00fccke &#8211; ein Netzwerk zur F\u00f6rderung der Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Europa und Nordamerika. R\u00f6ttgen warnte auf der Deutsch-Amerikanischen Konferenz, der Kreml-Herrscher k\u00f6nnte sich daf\u00fcr entscheiden, fr\u00fcher zu handeln, wom\u00f6glich binnen zwei oder drei Jahren. Putin k\u00f6nne es sich dabei zunutze machen, dass die Europ\u00e4er bis dahin ihre milit\u00e4rischen Ziele noch nicht erreicht h\u00e4tten und es weiterhin Unsicherheit gebe mit Blick auf die US-Regierung, solange dort Donald Trump als Pr\u00e4sident das Sagen habe. &#8222;Wir stehen unter h\u00f6chstem Zeitdruck und einer Dringlichkeit, um unsere Verteidigungsf\u00e4higkeit zu verbessern. Denn die Dinge k\u00f6nnten sich schneller verschlechtern und gef\u00e4hrlicher werden als dies in offiziellen Verlautbarungen angenommen wird&#8220;, warnte R\u00f6ttgen.<\/p>\n<p><b>+++ 12:04 Nouripour macht Druck auf Merz in Frage der Taurus-Lieferung +++<br \/><\/b>Der Gr\u00fcnen-Politiker Omid Nouripour erwartet von Bundeskanzler Friedrich Merz, dass er den Weg f\u00fcr Taurus-Lieferungen an die Ukraine frei macht. &#8222;Friedrich Merz hat mit seinem Namen daf\u00fcr gestimmt, dass der Taurus schnellstm\u00f6glich geliefert wird&#8220;, so der Vizepr\u00e4sident des deutschen Bundestages im RTL\/ntv Fr\u00fchstart. &#8222;Und jetzt das nach dem Amtseid schnell vergessen zu haben, w\u00e4re nicht besonders gut. Ich hoffe, dass es alsbald gelingt, dass wir der Ukraine helfen mit dem, was es braucht.&#8220;<\/p>\n<p>Die Bundesregierung gibt sich zunehmend zur\u00fcckhaltend, was die Lieferung bestimmter Waffensysteme an die Ukraine angeht. Die Debatte um Waffenlieferungen will Merz aus der \u00d6ffentlichkeit herausnehmen, so der Bundeskanzler bei seinem Blitzbesuch in Kiew am Wochenende. Nouripour erg\u00e4nzte: &#8222;Die Waffensysteme werden gebraucht in der Ukraine. Da geht es um Menschenleben, die man zu sch\u00fctzen versucht. Und dementsprechend waren es ja nicht nur die Gr\u00fcnen, sondern CDU und CSU haben es immer wieder namentlich beantragt&#8220;, so Nouripour.<\/p>\n<p><b>+++ 11:29 China fordert &#8222;dauerhaftes und verbindliches&#8220; Friedensabkommen +++<br \/><\/b>China hat zu einem &#8222;dauerhaften und verbindlichen&#8220; Friedensabkommen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs aufgerufen. &#8222;Wir hoffen, dass die betroffenen Parteien das Problem weiterhin durch Dialog und Verhandlungen l\u00f6sen werden&#8220;, sagte Au\u00dfenamtssprecher Lin Jian in Peking. Er forderte ein &#8222;dauerhaftes und verbindliches Friedensabkommen, das f\u00fcr alle Parteien akzeptabel ist&#8220;. Seit dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine im Februar 2022 haben Russland und China ihre Zusammenarbeit vertieft. Peking pr\u00e4sentiert sich in dem Konflikt als neutrale Partei, doch westliche L\u00e4nder werfen China vor, Russland wirtschaftlich und diplomatisch zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p><b>+++ 11:03 Polen schlie\u00dft russisches Konsulat in Krakau +++<br \/><\/b>Wegen Sabotagevorw\u00fcrfen hat Polens Au\u00dfenminister Radoslaw Sikorski die Schlie\u00dfung des russischen Konsulats in Krakau angeordnet. Er habe beschlossen, die &#8222;Genehmigung f\u00fcr die Arbeit des russischen Konsulats in Krakau zur\u00fcckzuziehen&#8220;, da &#8222;russische Geheimdienste&#8220; f\u00fcr den Brand eines Einkaufszentrums in Warschau im vergangenen Jahr verantwortlich seien, erkl\u00e4rte Sikorski via X. Moskau k\u00fcndigte daraufhin eine &#8222;angemessene Antwort&#8220; an. Im Mai 2024 hatte ein Feuer ein gro\u00dfes Einkaufszentrum in Warschau und die darin befindlichen rund 1400 L\u00e4den zerst\u00f6rt. &#8222;Wir wissen jetzt mit Sicherheit, dass das gro\u00dfe Feuer im Marywilska-Einkaufszentrum in Warschau durch Brandstiftung verursacht wurde, die von den russischen Spezialdiensten angeordnet wurde&#8220;, erkl\u00e4rte der polnische Regierungschef Donald Tusk k\u00fcrzlich auf X.<\/p>\n<p><b>+++ 10:44 Gespr\u00e4chs-Einladung nach Istanbul: &#8222;Selenskyj will Putins T\u00e4uschungsman\u00f6ver demaskieren&#8220; +++<br \/><\/b>Obwohl Wladimir Putin dem ukrainischen Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj wiederholt die Legitimit\u00e4t abspricht, l\u00e4dt dieser Russlands Machthaber nun zu Friedensgespr\u00e4chen nach Istanbul ein. ntv-Korrespondentin Kavita Sharma erl\u00e4utert das Kalk\u00fcl hinter dem Schritt.<\/p>\n<p><b>+++ 10:18 Kokain oder Taschentuch: \u00c9lys\u00e9e-Palast stellt klar, was Macron im Zug nach Kiew schnell wegr\u00e4umt +++<br \/><\/b>K\u00fcrzlich reisen Bundeskanzler Friedrich Merz, der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer gemeinsam nach Kiew, um der Ukraine ihre Unterst\u00fctzung zu versichern. Etwas sp\u00e4ter kursieren in den sozialen Netzwerken Beitr\u00e4ge, die behaupten, in Aufnahmen vom Treffen der Politiker auf der Zugfahrt Kokain auf einem Tisch ausgemacht zu haben. Vielen Kommentierenden in den sozialen Medien f\u00e4llt direkt auf, dass es sich lediglich um ein wei\u00dfes Taschentuch handelt, das Emmanuel Macron etwas geheimnistuerisch vom Tisch abr\u00e4umt &#8211; nicht ungew\u00f6hnlich f\u00fcr jemanden mit Manieren. Der Warnung vor Desinformation schlie\u00dft sich nun auch der \u00c9lys\u00e9e-Palast an und erkl\u00e4rt: &#8222;Wenn die europ\u00e4ische Einheit unbequem wird, geht die Desinformation so weit, dass ein einfaches Taschentuch wie Drogen aussieht.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 10:03 Australier bei Hilfseinsatz in Ostukraine get\u00f6tet +++<br \/><\/b>Ein Mann aus Australien ist nach Angaben des australischen Ministerpr\u00e4sidenten Anthony Albanese nahe der ostukrainischen Stadt Isjum ums Leben gekommen. &#8222;Ich kann best\u00e4tigen, dass er nicht am Konflikt teilgenommen hat, sondern f\u00fcr eine humanit\u00e4re Organisation t\u00e4tig war&#8220;, erkl\u00e4rt er mit Bezug auf einen ABC-Bericht. Diesem zufolge arbeitete er f\u00fcr die US-Organisation Prevail Together, die ukrainische Regierungsbeh\u00f6rden bei der Minenr\u00e4umung, medizinischen Versorgung und humanit\u00e4ren Hilfe unterst\u00fctzt. Demnach seien der Australier und sein britischer Kollege ihren Verletzungen erlegen, nachdem ein improvisierter Sprengsatz in einem Geb\u00e4ude detoniert war. Prevail Together teilt in einer Erkl\u00e4rung mit, dass einige Teammitglieder bei einem Vorfall am 6. Mai schwer verletzt worden seien.<\/p>\n<p><b>+++ 09:22 Ukraine meldet 108 russische Drohnenangriffe +++<br \/><\/b>Russland hat nach ukrainischen Angaben in der Nacht zum Montag ungeachtet der vom Westen und Kiew geforderten Waffenruhe mehr als hundert Drohnen auf die Ukraine abgefeuert. Seit Sonntagabend um 23.00 Uhr (Ortszeit) habe die russische Armee mit 108 Drohnen angegriffen, teilt die ukrainische Luftwaffe am Montagmorgen mit. Mindestens 55 Drohnen seien angefangen worden. Bei den n\u00e4chtlichen Angriffen wurde nach Angaben der Beh\u00f6rden in der s\u00fcdlichen Region Odessa eine Person verletzt. Mehrere Wohngeb\u00e4ude seien besch\u00e4digt worden.<\/p>\n<\/p>\n<p><b>+++ 08:40 Munz: Putin wird nicht nach Istanbul fliegen +++<br \/><\/b>Wolodymyr Selenskyj sendet Signale der Vers\u00f6hnung Richtung Moskau: Er geht auf den Vorschlag ein, sich in Istanbul zu treffen, und fordert schon vor Start der Gespr\u00e4che eine Waffenruhe. F\u00fcr ntv-Russlandskorrespondent Rainer Munz steht die Antwort aus Russland schon fest.<\/p>\n<p><b>+++ 07:57 Russischer Drohnenangriff auf Zug &#8211; Lokf\u00fchrer verletzt +++<br \/><\/b>Bei einem russischen Drohnenangriff auf die Eisenbahn-Infrastruktur in der Region Donezk ist ukrainischen Angaben zufolge der Lokf\u00fchrer eines zivilen G\u00fcterzugs verletzt worden. &#8222;Vorschl\u00e4ge zu einem Waffenstillstand werden ignoriert, feindliche Angriffe auf die Eisenbahn-Infrastruktur gehen weiter&#8220;, teilt die ukrainische Eisenbahngesellschaft Ukrsalisnyzja via Telegram mit.<\/p>\n<p><b>+++ 07:17 Medien identifizieren mehr als 107.000 get\u00f6tete russische Soldaten +++<br \/><\/b>Die russische Website &#8222;Mediazona&#8220; und der russische Dienst der BBC geben an, die Namen von 107.620 get\u00f6teten russischen Soldaten ermittelt zu haben. Die Dienste machen alle zwei Wochen Updates. Das letzte umfasst die Zahl der get\u00f6teten Soldaten bis zum 9. Mai. Mehr als 2800 waren seit dem 25. April dazugekommen. Die tats\u00e4chliche Zahl k\u00f6nne noch h\u00f6her liegen, erkl\u00e4rt &#8222;Mediazona&#8220;. Nicht jeder Todesfall werde publik. Das Projekt st\u00fctzt sich auf bestimmte verifizierte Quellen wie Beitr\u00e4ge in den sozialen Medien von Familienmitgliedern wie auch auf offizielle Quellen.<\/p>\n<p><b>+++ 06:23 Ukrainische First Lady erl\u00e4utert Biennale-Konzept +++<br \/><\/b>Die Architekturbiennale in Venedig ist j\u00fcngst gestartet und hat ihre Pforten bis in den November ge\u00f6ffnet. Auch die Ukraine hat eine Pavillon &#8211; und zwar mit der Betitelung &#8222;Dach&#8220; (ukrainisch: Dakh). Die ukrainische First Lady Olena Selenska erkl\u00e4rt die Bedeutung des Konzepts auf X: &#8222;Bei Dach geht es um Zuhause, Komfort und Sicherheit. Etwas, das Russland Millionen Ukrainern durch Beschuss und Besatzung genommen hat.&#8220; Es sei symbolisch, dass &#8222;Dakh&#8220; der Name des ukrainischen Pavillons auf der 19. Architektur-Biennale in Venedig geworden ist. &#8222;Wenn Raketen H\u00e4user, Schulen und Museen zerst\u00f6ren, bauen wir sie wieder auf&#8220;, so Selenska. &#8222;Denn Heimat sind nicht nur W\u00e4nde, sondern auch unsere Erinnerungen, unsere Kultur und unsere Zukunft. Vielen Dank an alle, die dazu beitragen, die ukrainische Stimme in der Welt zu bewahren.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 05:44 Rubio telefoniert mit Merz +++<br \/><\/b>US-Au\u00dfenminister Marco Rubio hat am sp\u00e4ten Abend in getrennten Telefonaten mit dem britischen Au\u00dfenminister David Lammy und dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz gesprochen und die Haltung der USA zum Krieg in der Ukraine bekr\u00e4ftigt. Rubio gratulierte Merz zu seiner Ernennung und er\u00f6rterte das gemeinsame Ziel der USA und Deutschlands, den Krieg in der Ukraine zu beenden.<\/p>\n<p><b>+++ 04:51 Melnyk kritisiert Merz f\u00fcr Geheimhaltung von Waffenlieferungen +++<\/b><br \/>Der ukrainische Diplomat Andrij Melnyk kritisiert den neuen Bundeskanzler Friedrich Merz f\u00fcr die R\u00fcckkehr zur Geheimhaltung bei den Waffenlieferungen in die Ukraine. &#8222;Da werden b\u00f6se Erinnerungen wieder wach an die Zeit, als die Ampel-Regierung im Fr\u00fchjahr 2022 mit Geheimhaltung fehlende Milit\u00e4runterst\u00fctzung verschleiern wollte&#8220;, sagt der fr\u00fchere Botschafter in Deutschland. Merz hatte gleich nach seinem Amtsantritt in Abstimmung mit Verteidigungsminister Boris Pistorius entschieden, die Ver\u00f6ffentlichung aller Waffenlieferungen in die Ukraine zu stoppen. Damit kehrt er zu einer Geheimhaltungspraxis zur\u00fcck, die es in den ersten Monaten nach der russischen Invasion in der Ukraine von Februar bis Juni 2022 unter Bundeskanzler Olaf Scholz gegeben hatte.<\/p>\n<p><b>+++ 03:55 London k\u00fcndigt neues Sanktionspaket gegen Russland an +++<\/b><br \/>Gro\u00dfbritannien wird am heutigen Montag ein neues Sanktionspaket gegen Russland vorstellen, teilt das Au\u00dfenministerium in London in einer Erkl\u00e4rung mit. Die Sanktionen sind eine Reaktion auf die Ablehnung eines 30-t\u00e4gigen Waffenstillstands durch Russland, den Gro\u00dfbritannien gemeinsam mit Frankreich, Deutschland und Polen w\u00e4hrend eines Besuchs in Kiew am 10. Mai gefordert hat.<\/p>\n<p><b>+++ 02:45 Moskau: Verletzte nach ukrainischem Angriff auf Kursk +++<\/b><br \/>Bei einem ukrainischen Raketenangriff in der Stadt Rylsk in der russischen Region Kursk seien drei Menschen verletzt worden, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den Gouverneur der Region, Alexander Khinshtein. Der Raketenangriff habe ein Hotelgeb\u00e4ude getroffen, sagte Khinshtein demnach und f\u00fcgte hinzu, dass zwei Menschen mit Splitterverletzungen ins Krankenhaus gebracht worden seien.<\/p>\n<p><b>+++ 01:44 Britische Regierung: Europas kollektive Sicherheit steht auf dem Spiel +++<\/b><br \/>Der britische Au\u00dfenminister David Lammy betont die Bedeutung der heutigen Ukraine-Konferenz in London f\u00fcr die &#8222;kollektive Sicherheit&#8220; Europas. &#8222;Die Herausforderung, vor der wir heute stehen, betrifft nicht nur die Zukunft der Ukraine &#8211; sie ist f\u00fcr Europa als Ganzes existenziell&#8220;, wird Lammy in einer Mitteilung des britischen Au\u00dfenministeriums zitiert. Die Ukraine habe das Recht auf einen &#8222;gerechten und dauerhaften Frieden&#8220;. Die europ\u00e4ischen Staats- und Regierungschefs m\u00fcssten dies unersch\u00fctterlich unterst\u00fctzen. Lammy empf\u00e4ngt heute neben Au\u00dfenminister Johann Wadephul Vertreter aus Frankreich, Italien, Spanien, Polen und der EU sowie den ukrainischen Au\u00dfenminister Andrij Sybiha. <\/p>\n<p><b>+++ 00:48 Ukrainischer Generalstab berichtet von 111 K\u00e4mpfen an der Front +++<\/b><br \/>Binnen 24 Stunden ist es an der ukrainischen Front zu 111 Gefechten gekommen. Dies berichtet der Generalstab der Streitkr\u00e4fte der Ukraine auf<a href=\"https:\/\/t.me\/GeneralStaffZSU\/24139\" rel=\"Follow\" target=\"_self\"> Telegram<\/a>. Die Kremltruppen starteten demnach 39 Luftangriffe und warfen 68 gelenkte Fliegerbomben ab. Dar\u00fcber hinaus setzten sie laut Generalstab 1262 Kamikaze-Drohnen zur Zerst\u00f6rung ein und f\u00fchrten 3821 Mal Beschuss auf ukrainische Stellungen und Siedlungen durch. In Richtung Pokrowsk wehrten die Verteidiger 38 Angriffe ab, neun weitere Gefechte dauern noch an. <\/p>\n<p><b>+++ 23:23 Kanzleramt: Erst Waffenstillstand, dann Verhandlungen +++<\/b><br \/>Ungeachtet der \u00c4u\u00dferungen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump pocht Kanzleramtschef Thorsten Frei darauf, dass Russland vor den Gespr\u00e4chen \u00fcber ein Friedensabkommen erst die Angriffe auf die Ukraine stoppen m\u00fcsse. &#8222;Wir brauchen erst den Waffenstillstand und ein klares Commitment darauf&#8220;, sagt er in der ARD. Der CDU-Politiker fordert notfalls neue Sanktionen gegen Russland. &#8222;Wir haben jetzt in Kiew eine neue europ\u00e4ische Entschlossenheit gesehen. Und diese Entschlossenheit, die muss dann eben auch im Handeln seinen Ausdruck finden&#8220;, mahnt er. Auf die Frage, was passiere, wenn US-Pr\u00e4sident Trump erneut aus einer gemeinsamen Position mit den Europ\u00e4ern ausschere, sagt er: &#8222;Dann muss man eben weiter im Gespr\u00e4ch bleiben.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 22:25 Nach Spionagevorw\u00fcrfen: Ungarn will Gespr\u00e4che mit Ukraine \u00fcber Minderheiten wieder aufnehmen +++<\/b><br \/>Budapest hat erkl\u00e4rt, die k\u00fcrzlich abgesagten Konsultationen mit der Ukraine zu Minderheitenfragen k\u00f6nnten wieder aufgenommen werden. Das berichtet die &#8222;European Pravda&#8220; unter Berufung auf den Sprecher des ungarischen Au\u00dfenministeriums, Levente Magyar. Der Diplomat f\u00fcgt hinzu, dass die j\u00fcngsten Spionagevorw\u00fcrfe der Ukraine, die nur wenige Tage vor einem wichtigen Treffen erhoben worden seien, &#8222;die Aufrichtigkeit der Absichten zur L\u00f6sung der anstehenden Probleme infrage stellen&#8220;. Ungarn wolle die k\u00fcnftige Lage beobachten und &#8222;offen f\u00fcr den Dialog&#8220; bleiben. Die ungarische Regierung hatte die f\u00fcr den 12. Mai geplanten Konsultationen zum Thema Minderheiten abgesagt, nachdem der ukrainische Sicherheitsdienst (SSU) bekannt gegeben hatte, er habe ein ungarisches Geheimdienstnetzwerk aufgedeckt, das in der Oblast Transkarpatien im Westen der Ukraine operiere. Ungarn hatte daraufhin zwei ukrainische Diplomaten ausgewiesen und der Spionage beschuldigt. Daraufhin hatte die Ukraine die gegenseitige Ausweisung zweier ungarischer Diplomaten angek\u00fcndigt. <\/p>\n<p><b>+++ 21:50 Russland soll Sanktionen durch Indonesien umgehen +++<\/b><br \/>Russland soll westlichen Sanktionen durch die Nutzung des indonesischen Hafens Karimun umgehen, berichtet die Nachrichtenagentur RBC-Ukraine unter Berufung auf den ukrainischen Auslandsgeheimdienst. Demnach gelangen \u00fcber diesen Weg russische Erd\u00f6lprodukte auf die M\u00e4rkte Singapurs, Malaysias und Chinas. Der Hafen w\u00fcrde im Jahr 2025 zum gr\u00f6\u00dften Umschlagplatz f\u00fcr russisches \u00d6l werden, sage der Geheimdienst voraus. Der Betrieb des Terminals werde nicht von den indonesischen Beh\u00f6rden kontrolliert, da das Terminal in einer Freihandelszone und au\u00dferhalb der Gerichtsbarkeit des Landes liege. Den Angaben des Geheimdienstes zufolge werden russische Erd\u00f6lprodukte mit Erd\u00f6lprodukten aus anderen Herkunftsl\u00e4ndern vermischt. Danach w\u00fcrden die Energieressourcen als indonesisch deklariert und seien nicht mehr von den westlichen Sanktionen betroffen. Anschlie\u00dfend w\u00fcrden die Erd\u00f6lprodukte nach Singapur, Malaysia und China reexportiert, hei\u00dft es weiter. Karimun liegt \u00f6stlich der vor Sumatra gelegenen Insel Rangsang.<\/p>\n<p>Alle fr\u00fcheren Entwicklungen <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/21-50-Russland-soll-Sanktionen-durch-Indonesien-umgehen--article25760533.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">lesen Sie hier.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Laut dem ukrainischen Milit\u00e4rgeheimdienst befinden sich im neuen russischen Marschflugk\u00f6rper S8000 Banderol im Westen hergestellte Komponenten, darunter Mikrochips&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":9204,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,661,7225,13,929,7226,451,3286,14,1159,15,16,307,12,317,3081,306,107],"class_list":{"0":"post-105874","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-cyberwar","12":"tag-headlines","13":"tag-kriege-und-konflikte","14":"tag-kriegsverbrechen","15":"tag-militaer","16":"tag-militaereinsaetze","17":"tag-nachrichten","18":"tag-nato","19":"tag-news","20":"tag-politik","21":"tag-russland","22":"tag-schlagzeilen","23":"tag-ukraine","24":"tag-ukraine-konflikt","25":"tag-wladimir-putin","26":"tag-wolodymyr-selenskyj"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114497382418573814","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105874","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=105874"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/105874\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/9204"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=105874"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=105874"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=105874"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}