{"id":10602,"date":"2025-04-06T14:09:14","date_gmt":"2025-04-06T14:09:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/10602\/"},"modified":"2025-04-06T14:09:14","modified_gmt":"2025-04-06T14:09:14","slug":"duesseldorf-flughafen-uebung-ernstfall-mit-pyrotechnik-geprobt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/10602\/","title":{"rendered":"D\u00fcsseldorf Flughafen \u00dcbung: Ernstfall mit Pyrotechnik geprobt"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Zuerst ert\u00f6nt eine laute Hupe. Dann geht alles ganz schnell: Flammen schie\u00dfen auf dem Rollfeld des D\u00fcsseldorfer Flughafens in die H\u00f6he. Gro\u00dfe L\u00f6schfahrzeuge r\u00fccken mit Blaulicht an und sp\u00e4ter kommt sogar ein Rettungshubschrauber zum Einsatz. Unter m\u00f6glichst realit\u00e4tsnahen Bedingungen haben Mitarbeiter des Airports und der <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/feuerwehr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Feuerwehr<\/a> am Samstag f\u00fcr den Ernstfall trainiert.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Getestet werden sollte das Zusammenspiel aller beteiligten Stellen, erkl\u00e4rte Holger Ro\u00dflan. Der Leiter f\u00fcr Notfall- und Safety-Management am Flughafen hatte am Vormittag das hupende Startsignal f\u00fcr die Unfall\u00fcbung \u201eVictor 2025\u201c gegeben. Etwa 430 Menschen waren daran beteiligt. Unter anderem \u00fcbernahmen freiwillige Darsteller die Rollen von Crews, Angeh\u00f6rigen und teils verletzten, mit Kunstblut geschminkten Passagieren. \u201eDie Vorbereitungen f\u00fcr so eine \u00dcbung dauern sechs bis acht Monate\u201c, sagte Ro\u00dflan.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nachgespielt wurde ein fiktives Szenario. Demnach befand sich ein <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/airbus\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Airbus<\/a> der imagin\u00e4ren Fluggesellschaft \u201eD\u00fcsselAir\u201c auf seinem Landeanflug auf die Nordbahn des Flughafens. Zeitgleich rollte allerdings ein kleineres Privatflugzeug zur Startposition. Die beiden Maschinen kollidierten.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eAngelehnt ist das Ereignis an ein Ungl\u00fcck in <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/tokio\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tokio<\/a> im vergangenen Jahr\u201c, sagte Ludger Beitelsmann, Brandoberinspektor der D\u00fcsseldorfer Flughafenfeuerwehr. Bei dem Unfall stie\u00dfen im Januar 2024 ein Airbus und ein Flugzeug der japanischen K\u00fcstenwache zusammen. In letzterer Maschine \u00fcberlebte nur einer von insgesamt sechs Insassen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Einen solchen Ernstfall hat Marc Hasenbein zum Gl\u00fcck nicht miterlebt. Bei der \u00dcbung am Samstag musste der Pilot aber Gelerntes abrufen und die Situation genau analysieren, wie er erkl\u00e4rte. \u201eWichtig ist es, ruhig zu bleiben\u201c, sagte er. Der Flugzeugf\u00fchrer spielte den Kapit\u00e4n des verungl\u00fcckten Airbus, das gro\u00dfe Flugzeug wurde dabei von der Airline <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/eurowings\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Eurowings<\/a> zur Verf\u00fcgung gestellt. Zwar habe er selbstverst\u00e4ndlich vorher \u00fcber die \u00dcbung Bescheid gewusst, so Hasenbein. Das genaue Szenario sei ihm aber bis zuletzt nicht bekannt gewesen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ein Notfallszenario unter realit\u00e4tsnahen Bedingungen muss an internationalen Verkehrsflugh\u00e4fen alle zwei Jahre geprobt werden. Die \u00dcbungen folgen Vorgaben der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) und der European Union Aviation Safety Agency (EASA). Sinn und Zweck sei es, den Gefahrenabwehrplan zu \u00fcberpr\u00fcfen, betonte Beitelsmann. Zu den Zielen des Trainings geh\u00f6rte demnach unter anderem die \u00dcberpr\u00fcfung der Alarmierungswege und technischen Einsatzmittel. Aber auch die medizinische Versorgung, die Betreuung von Patienten und Angeh\u00f6rigen sowie das Krisenmanagement sollten ge\u00fcbt werden.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eVictor 2025\u201c spielte sich deshalb auch nicht nur auf dem Rollfeld ab. Beispielsweise sei ein Gate f\u00fcr \u201everletzte\u201c Passagiere hergerichtet worden, erkl\u00e4rte Ro\u00dflan. Au\u00dferdem wurde in einer Feuerwache ein fiktives Krankenhaus aufgebaut. Dorthin flog auch ein Rettungshubschrauber, der zwischenzeitlich auf der n\u00f6rdlichen Bahn gelandet war. Erstmals sei ein solcher <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/hubschrauber\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hubschrauber<\/a> bei der Flugunfall\u00fcbung im Einsatz gewesen, sagte Beitelsmann.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die durch <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/pyrotechnik\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Pyrotechnik<\/a> ausgel\u00f6sten Flammen am Vormittag waren \u00fcbrigens durch die Flughafenfeuerwehr binnen Minuten gel\u00f6scht. Die Rettungskr\u00e4fte r\u00fcckten zun\u00e4chst mit sogenannten Flugfeldl\u00f6schfahrzeugen aus. Diese fassen 12.000 Liter Wasser und haben einen weiteren Tank f\u00fcr L\u00f6schschaum. Sp\u00e4ter kamen zahlreiche Kr\u00e4fte der D\u00fcsseldorfer Berufsfeuerwehr hinzu.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Am D\u00fcsseldorfer Aiport selbst gibt es insgesamt zwei Feuerwachen. \u201eEs muss sichergestellt sein, dass die Einsatzkr\u00e4fte in h\u00f6chstens drei Minuten am Unfallort sind\u201c, sagte Beitelsmann. Bei der Flugunfall\u00fcbung am Samstag ist das gelungen. Die Ergebnisse der \u00dcbung werden jetzt ausgewertet. Mindestens zwei Nachbesprechungen sind eingeplant, erkl\u00e4rte der Brandoberinspektor.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zuerst ert\u00f6nt eine laute Hupe. 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