{"id":106164,"date":"2025-05-13T01:51:09","date_gmt":"2025-05-13T01:51:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/106164\/"},"modified":"2025-05-13T01:51:09","modified_gmt":"2025-05-13T01:51:09","slug":"trump-will-us-medikamentenpreise-senken-und-kritisiert-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/106164\/","title":{"rendered":"Trump will US-Medikamentenpreise senken und kritisiert Deutschland"},"content":{"rendered":"<p>      <img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" src=\"data:image\/gif;base64,R0lGODlhAQABAIAAAAAAAP\/\/\/ywAAAAAAQABAAACAUwAOw==\" alt=\"US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat ein Dekret f\u00fcr niedrigere Medikamentenkosten in den Vereinigten Staaten unterzeichnet. Trump sagte am Montag im Wei\u00dfen Haus, dies k\u00f6nne die Preise f\u00fcr rezeptpflichtige Arzeneimittel um mindestens 59 Prozent senken. (SAUL LOEB)\" loading=\"eager\" height=\"512\" width=\"768\" class=\"yf-g633g8 loader\"\/> US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat ein Dekret f\u00fcr niedrigere Medikamentenkosten in den Vereinigten Staaten unterzeichnet. Trump sagte am Montag im Wei\u00dfen Haus, dies k\u00f6nne die Preise f\u00fcr rezeptpflichtige Arzeneimittel um mindestens 59 Prozent senken. (SAUL LOEB)     <\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">US-Pr\u00e4sident Donald Trump will die Arzneimittelpreise in den Vereinigten Staaten senken &#8211; und nimmt daf\u00fcr steigende Kosten in Deutschland und anderen EU-L\u00e4ndern in Kauf. Trump unterzeichnete am Montag in Washington ein Dekret, das die Preise f\u00fcr rezeptpflichtige Medikamente in den USA deutlich senken soll. Zugleich kritisierte er das &#8222;sozialistische Gesundheitssystem in Deutschland&#8220;, das mit zur schwierigen Lage in den USA beigetragen habe.<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Trumps wirft Pharmakonzernen vor, &#8222;ihre Produkte stark zu rabattieren, um Zugang zu ausl\u00e4ndischen M\u00e4rkten zu erhalten&#8220; &#8211; etwa in Deutschland und anderen EU-L\u00e4ndern. Die entgangenen Erl\u00f6se holten sie dann durch &#8222;extrem hohe Preise&#8220; in den USA wieder herein.<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Abhilfe soll sein Dekret schaffen. Damit will Trump die Kosten f\u00fcr in den USA verkaufte Medikamente an den niedrigsten Preis binden, der in anderen L\u00e4ndern f\u00fcr dasselbe Medikament gezahlt wird. Damit seien Kostensenkungen um 59 Prozent m\u00f6glich, versprach er &#8211; in bestimmten F\u00e4llen sogar von 80 bis 90 Prozent. Zugleich will er die Pharmakonzerne so zwingen, in Europa mehr f\u00fcr ihre Arzneimittel zu verlangen.<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Bisher w\u00fcrden US-Verbraucher wie &#8222;Trottel&#8220; ausgenommen, emp\u00f6rte sich Trump. Er verwies insbesondere auf die Abnehmspritze Ozempic des d\u00e4nischen Herstellers Novo Nordisk. Die EU-L\u00e4nder seien bei den Arzneimittelpreisen &#8222;gemein&#8220;, sagte Trump &#8211; sogar &#8222;gemeiner als China&#8220;.<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Laut dem Dekret ist vorgesehen, dass die Pharmakonzerne nun binnen 30 Tagen ihre Arzneimittelpreise in den USA auf das Niveau in anderen L\u00e4ndern senken. Geschieht dies nicht, beh\u00e4lt sich die Regierung Zwangsma\u00dfnahmen vor.<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Ob die Rechnung aufgeht, ist unklar: Trump hatte bereits in seiner ersten Amtszeit (2017-2021) versucht, die Medikamentenpreise in den USA zu senken. Seine Pl\u00e4ne scheiterten jedoch am Widerstand der Pharmaindustrie.<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Der Verband der forschenden Pharma-Unternehmen (vfa) in Deutschland nannte Trumps Erlass dennoch einen &#8222;Weckruf&#8220; f\u00fcr Europa: Eine internationale Deckelung &#8222;auf den jeweils niedrigsten Preis bremst nicht nur Investitionen in Forschung aus, sondern verz\u00f6gert auch die fl\u00e4chendeckende Verf\u00fcgbarkeit innovativer Arzneimittel&#8220;, warnte der vfa.<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">An anderer Stelle wollen Trumps Republikaner viele US-B\u00fcrger bei den Gesundheitskosten nicht entlasten, sondern zus\u00e4tzlich belasten. Ein am Sonntag vorgestellter Entwurf f\u00fcr das Bundesbudget sieht im kommenden Jahrzehnt K\u00fcrzungen von mehr als 700 Milliarden Dollar f\u00fcr das Gesundheitsprogramm Medicaid vor, von dem insbesondere einkommensschwache Amerikaner profitieren. Dadurch k\u00f6nnten nach Einsch\u00e4tzungen des Kongresses mindestens 8,6 Millionen US-B\u00fcrger bis 2034 ihre Krankenversicherung verlieren.<\/p>\n<p> Weiterlesen <\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">Der einflussreiche demokratische Abgeordnete Frank Pallone sagte, damit schneide Trumps Regierung kein Fett an den R\u00e4ndern weg, sondern es gehe &#8222;bis auf den Knochen&#8220;. Die geplanten K\u00fcrzungen bei Medicaid sind Teil eines umfassenden Budgetpakets. Damit sollen die von Trump in Aussicht gestellten Steuererleichterungen in Milliardenh\u00f6he gegenfinanziert und zugleich der US-Grenzschutz ausgebaut werden.<\/p>\n<p class=\"yf-1090901\">lob\/kas<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat ein Dekret f\u00fcr niedrigere Medikamentenkosten in den Vereinigten Staaten unterzeichnet. 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