{"id":106317,"date":"2025-05-13T03:15:13","date_gmt":"2025-05-13T03:15:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/106317\/"},"modified":"2025-05-13T03:15:13","modified_gmt":"2025-05-13T03:15:13","slug":"wie-die-ost-und-mitteleuropaeer-tatsaechlich-ueber-sich-und-europa-denken-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/106317\/","title":{"rendered":"Wie die Ost- und Mitteleurop\u00e4er tats\u00e4chlich \u00fcber sich und Europa denken \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Wie betitelt man so ein Buch, damit es nicht einfach untergeht in der Flut der Europa-B\u00fccher? Nicht nur, weil es hier um Osteuropa geht. Ein Begriff, der in mehreren Beitr\u00e4gen sehr kritisch be\u00e4ugt wird. Denn einige der hier erfassten L\u00e4nder begreifen sich nicht als Osteuropa, sondert als Mitteleuropa. Auch deshalb, weil sie seit \u00fcber 1.000 Jahren europ\u00e4ische Geschichte mitgestalten. Immer mittendrin waren, wie Polen, Tschechien, Ungarn, aber auch die baltischen L\u00e4nder. Aber diese Sammlung von 26 Beitr\u00e4gen macht noch mehr deutlich. Sie beleuchtet auch die blinden Stellen in der westeurop\u00e4ischen Sicht auf dieses Gebiet.<\/p>\n<p>Ein Gebiet, das \u00fcber Jahrhunderte in die M\u00fchlen verschiedener Gro\u00dfm\u00e4chte geriet, die hier ihre \u201eEinflusssph\u00e4ren\u201c mit milit\u00e4rischer Gewalt definierten \u2013 allen voran Russland, das bis heute nicht aufgeh\u00f6rt hat, sich als koloniale Gro\u00dfmacht zu inszenieren.<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/84dbc6ba2dc14f3cb3f743dc3588b1ce.gif\" alt=\"\" width=\"https:\/\/www.l-iz.de\/bildung\/buecher\/2025\/05\/1\" height=\"https:\/\/www.l-iz.de\/bildung\/buecher\/2025\/05\/1\"\/><\/p>\n<p>Weshalb auch in diesem Fall der Angriffskrieg gegen die Ukraine der Ausl\u00f6ser war f\u00fcr die beiden Herausgeber, Autorinnen und Autoren aus den L\u00e4ndern des Ostens einzuladen, aus ihrer Perspektive \u00fcber ihr Land und seine Rolle in Europa nachzudenken. Oder \u2013 wie es viele getan haben \u2013 die \u00fcber die Jahrhunderte entstandene Eigensicht deutlich zu machen.<\/p>\n<p>Unterm Mantel der Imperien<\/p>\n<p>Denn eins ist Fakt: F\u00fcr Westeuropa lag der komplette Osten nicht nur 40 Jahre lang hinterm Eisernen Vorhang, war das alles \u201esowjetischer Einflussbereich\u201c, \u201eOstblock\u201c, irgendwie auch schon \u201eSibirien\u201c. Wie selbstverst\u00e4ndlich ging man davon aus, dass die Gro\u00dfmacht Sowjetunion \u00fcber alle diese Territorien verf\u00fcgen d\u00fcrfe, \u00fcber die Menschen sowieso. Und dass das damit sowieso alles eins w\u00e4re, aber keine Welt eigenst\u00e4ndiger Nationen.<\/p>\n<p>Und diese Sicht war auch nicht neu. Denn auch in den Jahrhunderten davor lag diese Welt zumeist jenseits der westeurop\u00e4ischen Wahrnehmung, war nicht eigenst\u00e4ndig, kein Partner auf Augenh\u00f6he, eher eine Ansammlung von unselbst\u00e4ndigen V\u00f6lkerschaften, die zu einem der gro\u00dfen Imperien geh\u00f6rten, die sich hier breit gemacht hatten \u2013 so wie das Osmanische Reich, das Habsburger Reich, Russland und f\u00fcr einen Teil der Geschichte auch Preu\u00dfen und Deutschland.<\/p>\n<p>Diese Sicht auf die \u201enicht so wichtigen\u201c V\u00f6lker und L\u00e4nder im Osten sitzt tief. Und daran hat sich teilweise auch mit dem Beitritt mehrerer dieser L\u00e4nder zur NATO und zur EU nicht wirklich viel ge\u00e4ndert. Und das ist nicht nur fahrl\u00e4ssig. Es verstellt die Sicht auf gewaltige Potenziale. Auch da spielt der Krieg in der Ukraine inzwischen eine ganz zentrale Rolle, denn er hat Staaten wie Polen, Estland, Lettland und Litauen wieder einmal klargemacht, wie gef\u00e4hrdet sie sind, weil Russland wieder zur\u00fcckgekehrt ist zur Politik des Imperiums.<\/p>\n<p>Eine Politik, bei der sich selbst westeurop\u00e4ische Politiker einreden lassen, dass Russland ein nat\u00fcrliches Recht auf eine Pufferzone von Staaten hat. Einigen dieser Staaten wird dabei auch gleich noch die eigene Staatlichkeit aberkannt, weil das in der imperialen Doktrin von der \u201erussischen Erde\u201c nicht vorgesehen ist.<\/p>\n<p>Das Gegenteil aber ist der Fall, was mehrere Autorinnen und Autoren nicht nur am Beispiel der Ukraine, von Belarus, Polen und den baltischen Staaten erl\u00e4utern: All diese Nationen waren \u00fcber Jahrhunderte Spielball der imperialen M\u00e4chte. Immer wieder r\u00fcckten fremde Heerscharen ein und verhinderten die Bildung eines eigenen Staates und gingen dann systematisch daran \u2013 so wie Russland \u2013 in diesen L\u00e4ndern die eigenst\u00e4ndige Kultur und Sprache zu unterdr\u00fccken.<\/p>\n<p>Wenn ein Putin jetzt der ehemaligen Sowjetunion nachtrauert, dann ist es die alte Vision eines russischen Imperiums, das seine Anrainerstaaten entweder ganz okkupiert oder in Vasallenstaaten verwandelt, die Moskau h\u00f6rig sind.<\/p>\n<p>Gef\u00e4hrdete Demokratie<\/p>\n<p>Aber wie gesagt: Es sind keine westeurop\u00e4ischen Autoren, die hier die Lage vor Ort mal wieder von der Seitenlinie aus betrachten, sondern Autoren, die sich in der Regel in diesen L\u00e4ndern seit Jahrzehnten mit den Themen Eigenst\u00e4ndigkeit, Souver\u00e4nit\u00e4t und Demokratie besch\u00e4ftigen. Auch sehr kritisch, was bei den Beitr\u00e4gen zu Ungarn und der Slowakei deutlich wird, beides L\u00e4nder, in denen sich trotz neu errungener Eigenst\u00e4ndigkeit und EU-Mitgliedschaft ein neuer\/alter Autoritarismus etabliert hat.<\/p>\n<p>Was nicht nur zur Aush\u00f6hlung der demokratischen Institutionen in diesen L\u00e4ndern gef\u00fchrt hat, sondern auch zu einem neuen Kuschelkurs mit Moskau. Ein echtes Problem f\u00fcr die EU. Denn ganz offen werden hier auch demokratisch Grundwerte demontiert, die eigentlich bindend f\u00fcr alle EU-Mitglieder sind.<\/p>\n<p>Ein Thema, das auch am Beispiel Polen diskutiert wird, das unter der PiS-Regierung ebenfalls auf einem illiberalen Kurs war. Man merkt, dass einige Beitr\u00e4ge gleich 2022 entstanden sind, noch unterm Eindruck des von Moskau entfesselten Krieges, aber auch mit der Sorge darum, dass autorit\u00e4re Regierungen den Bestand der EU w\u00fcrden sprengen k\u00f6nnen. Eine Gefahr, die nicht wirklich gebannt ist, auch wenn in Polen heute wieder eine liberale Regierung arbeitet.<\/p>\n<p>Der polnische Politikwissenschaftler Basil Kerski bringt dabei auch etwas auf den Punkt, was bei der Fixierung auf die Putinsche Weltsicht immer wieder vergessen wird: \u201eDie Kenntnis des Epochenumbruchs von 1989\/1991 und seine Bedeutung ist notwendig, um aktuelle Entwicklungen in Mittel- und Osteuropa besser zu verstehen. Hier ist ganz aktuell hinzuzusetzen: Putins Angriff der Ukraine ist der Versuch, die demokratischen Folgen der B\u00fcrgerrevolutionen von 1989\/1991 zur\u00fcckzunehmen.<\/p>\n<p>Der Kampf der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger in Belarus, der Ukraine, in Moldawien oder den kaukasischen Staaten um Demokratie und nationale Unabh\u00e4ngigkeit ist heute die konsequente Fortsetzung der freiheitlichen Revolutionen der 1980er Jahre.\u201c<\/p>\n<p>Die R\u00fcckkehr der Autokraten<\/p>\n<p>Die Welt steht nicht still. Und w\u00e4hrend westliche Autoren nach 1990 schon vom \u201eEnde der Geschichte\u201c tr\u00e4umten und sich auch Deutschland nur zu gern in der wiedergewonnenen Einheit sonnte, erleben wir weltweit eine R\u00fcckkehr der Autorit\u00e4ren, versuchen L\u00e4nder wie Russland die imperiale Uhr wieder zur\u00fcckzudrehen. Und sie scheuen dabei auch nicht davor zur\u00fcck, sich direkt in die Politik anderer L\u00e4nder einzumischen \u2013 mit Geld, Sabotage, Propaganda.<\/p>\n<p>Beim Lesen merkt man erst, warum die EU mit all ihren Werten und Grundrechten ein Feindbild der Autokraten ist. Und nicht nur der polnische Sozialwissenschaftler Marek Prawda erkl\u00e4rt, warum sich die Mitglieder der EU jetzt aufraffen m\u00fcssen und die EU mit Leben erf\u00fcllen m\u00fcssen. \u201eBislang waren wir am besten darin, das kollektive Gl\u00fcck zu verwalten. Aber der Urlaub von der Geopolitik ist nun vorbei. Wir bewegen uns immer weiter weg von einer regelbasierten internationalen Ordnung hin zu einem Konkurrenzkampf der Systeme. Wir haben erkannt, dass wir den Frieden und die Freiheit mit aller Kraft verteidigen m\u00fcssen, weil wir sonst die Macht der anderen zu sp\u00fcren bekommen.\u201c<\/p>\n<p>Und dass L\u00e4nder wie Polen dabei eine ganz zentrale Rolle spielen, wird noch deutlicher, wenn man diesen \u201eZwischenraum\u201c auch historisch unter die Lupe nimmt. Zwischenraum aus westeurop\u00e4ischer Sicht. Man wollte damit eigentlich nichts zu tun haben, nahm diese L\u00e4nder Jahrhunderte lang nicht ernst, obwohl sie immer wieder um ihre Eigenst\u00e4ndigkeit k\u00e4mpften.<\/p>\n<p>Und dabei im Stich gelassen wurden. Worauf zum Beispiel der ukrainische Germanist Jurko Prochasko eingeht, wenn er schreibt: \u201eDieses Mitteleuropa, das eine erstaunliche F\u00e4higkeit besa\u00df, mit Diversit\u00e4t und Komplexit\u00e4t auf engstem Raum umzugehen, dieses Mitteleuropa, in dem viele in der Zwischenkriegszeit geneigt waren, eine Keimzelle f\u00fcr eine k\u00fcnftige paneurop\u00e4ische Gemeinschaft zu sehen, wurde von Hitler zerst\u00f6rt und diese Zerst\u00f6rung ist von Stalin besiegelt oder, wie man meinte, vollendet worden. Und nach dieser gro\u00dfen Teilung Europas in Ost und West wurde Mitteleuropa vom geistigen, kulturellen und zivilisatorischen Europa abgeschnitten und zum Ostblock degradiert.\u201c<\/p>\n<p>Das wirkliche Ende des Krieges<\/p>\n<p>Wer aus der ukrainischen Perspektive auf diese Geschichte sieht, sieht die Zerst\u00f6rungen viel klarer. Aber interessant ist auch, dass auch die ostdeutsche Perspektive mit in diesen Band geh\u00f6rt. Dar\u00fcber schreiben Wolfgang Templin und Wolfram Tschiche, die noch sehr gut wissen, wie sehr die ostdeutsche B\u00fcrgerbewegung mit den B\u00fcrgerrechtsbewegungen in Polen und der CSSR zusammenhing.<\/p>\n<p>Denn dieser Aspekt geht fast unter in der heutigen deutsch-deutschen R\u00fcckschau auf die Friedliche Revolution. \u201eF\u00fcr die friedlichen Revolution\u00e4re und alle, die ihnen auf den Stra\u00dfen und Pl\u00e4tzen des Herbstes 1989 folgten, setzte das wirkliche Ende des Krieges erst jetzt ein\u201c, schreibt Templin. \u201eW\u00e4hrend diese Entwicklungen dem einen Teil Europas Freiheit und Wohlstand brachten, wurde der andere Teil f\u00fcr die Verbrechen der Vergangenheit jahrzehntelang in Beugehaft gehalten.\u201c<\/p>\n<p>Und so darf auch wahrgenommen werden, wie sehr man in den letzten 35 Jahren die Emanzipation der osteurop\u00e4ischen L\u00e4nder ignoriert hat. Einfach nicht f\u00fcr voll genommen. Lieber setzte man auf neoliberale Schocktherapien, weil man glaubte, die Staaten Ost- und Mitteleuropas m\u00fcssten \u00fcber Nacht in totale Marktwirtschaften umgewandelt werden. Mit verheerenden Folgen auch in der Wahrnehmung der EU durch die Osteurop\u00e4er. Dass in einigen dieser L\u00e4nder autorit\u00e4re Parteien die Macht erlangen konnten, hat auch mit diesem Schock zu tun.<\/p>\n<p>Oder um noch einmal Wolfgang Templin zu zitieren: \u201eEs war grenzenlose Anma\u00dfung, Hybris, zu glauben, dass die mit 1989 gewonnene individuelle und gesellschaftliche Freiheit allein im Vertrauen auf die Kraft des Marktes zu sichern sei. Soziale Verantwortung und die richtige Verbindung von Freiheit und Gerechtigkeit hintanzustellen, r\u00e4chte sich bitter.\u201c<\/p>\n<p>Neue Souver\u00e4nit\u00e4ten<\/p>\n<p>Stoff genug, um \u00fcber den aktuellen Zustand der europ\u00e4ischen Staatengemeinschaft nachzudenken. Und dar\u00fcber, wie sie sich \u00e4ndern muss. Und wie der Westen seinen Blick auf die L\u00e4nder im Osten ver\u00e4ndern muss. Denn er l\u00e4sst sich immer noch viel zu leicht von den imperialen Argumenten aus dem Kreml blenden, als h\u00e4tte irgendein Staat der Welt heute nach wie vor den berechtigten Anspruch auf eine Pufferzone h\u00f6riger Randstaaten.<\/p>\n<p>Darin steckt so viel Verachtung f\u00fcr den Wunsch der \u201edazwischen liegenden\u201c L\u00e4nder und V\u00f6lker nach Souver\u00e4nit\u00e4t und Freiheit, dass man nur den Kopf sch\u00fctteln kann \u00fcber diese Gewohnheits-Ignoranz. Die Stimmen in diesem Buch machen hingegen deutlich, wie sehr diese V\u00f6lker um ihre Selbstbestimmung und eine eigenst\u00e4ndige Rolle in einem freien Europa ringen. Auch wenn dieses Ringen manchmal \u2013 wie im Fall Belarus \u2013 nur in der Emigration formuliert werden darf.<\/p>\n<p>Es ist ein kompaktes Buch geworden, das den unvoreingenommenen Lesern zeigt, wie die Menschen in Ost- und Mitteleuropa auf ihre eigene Nationalit\u00e4t, auf Demokratie und europ\u00e4ische Gemeinsamkeiten schauen. All das deutet der Buchtitel nur an. Auch wenn er mit dem Eisernen Vorhang eine jener Barrieren benennt, die jahrzehnte-, oft jahrhundertelang den Blick auf diese Nationen im Osten verstellte.<\/p>\n<p><strong>Maik Reichel, Wolfram Tschiche (Hrsg.) <a href=\"https:\/\/www.lehmanns.de\/isbn\/9783960236313@liz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eDurch den Eisernen Vorhang nach Europa. Osteuropa nach 1989\u201c<\/a><\/strong> Leipziger Universit\u00e4tsverlag, Leipzig 2024, 49 Euro.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wie betitelt man so ein Buch, damit es nicht einfach untergeht in der Flut der Europa-B\u00fccher? 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