{"id":1065170,"date":"2026-06-02T20:47:17","date_gmt":"2026-06-02T20:47:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1065170\/"},"modified":"2026-06-02T20:47:17","modified_gmt":"2026-06-02T20:47:17","slug":"microsoft-build-2026-ki-entwicklung-mit-unter-und-fuer-windows","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1065170\/","title":{"rendered":"Microsoft Build 2026: KI-Entwicklung mit, unter und f\u00fcr Windows"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Microsoft-Build-2026-AI-development-with-under-and-for-Windows-11315701.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.heise.de\/thema\/Microsoft\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Microsoft<\/a> veranstaltet am 2. und 3. Juni 2026 die <a href=\"https:\/\/build.microsoft.com\/en-US\/home\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Entwicklerkonferenz MS Build 2026<\/a>. Das Unternehmen wendet sich damit insbesondere an Entwickler, die ihre Software f\u00fcr das Windows-\u00d6kosystem entwickeln. Wie in den vergangenen Jahren steht auch dieses Jahr wieder ganz viel K\u00fcnstliche Intelligenz auf der Agenda. Konkrete Windows-Weiterentwicklung findet sich jedoch kaum.<\/p>\n<p>Erneut steht die <a href=\"https:\/\/blogs.windows.com\/windowsdeveloper\/2026\/06\/02\/build-2026-furthering-windows-as-the-trusted-platform-for-development\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Entwicklung mit Hilfe von KI und von KI-basierten Helfern ganz oben auf der Liste<\/a>. Insgesamt sieben neue KI-Modelle entl\u00e4sst das \u201eMicrosoft AI Superintelligence Team\u201c in die Welt. Darunter ist das erste Reasoning-Modell MAI-Thinking-1 von Microsoft. MAI-Image-2.5 und eine Flash-Variante davon beherrschen Text-to-Image, sie sollen Google Nano Banana Pro \u00fcberholen. MAI-Transcribe-1.5 verschriftlicht Ton in 43 Sprachen, Streaming soll aber erst demn\u00e4chst dazukommen. MAI-Voice-2 und eine Flash-Variante davon bedienen 15 Sprachen und haben neue Stimmen-Optionen bekommen. Beim Programmieren auf GitHub hilft MAI-Code-1. Microsoft erw\u00e4hnt OpenAI in dem Zuge nicht.<\/p>\n<p>Vortr\u00e4ge behandeln etwa das Bauen, Verteilen und Skalieren von KI-Agenten mit dem Cloud-PC Windows 365. Ein Vortrag zum Windows Subsystem for Linux verspricht Neuigkeiten. Eigentlich befassen sich bislang alle der wenigen Windows-spezifischen Vortr\u00e4ge mit dem Einsatz von KI-Tools zur Entwicklung unter Windows sowie mit dem Betreiben von KI-Bots wie OpenClaw. Ein Vortrag f\u00e4llt etwas heraus: Er beschreibt, wie Developer mit dem Windows Terminal ihre Produktivit\u00e4t steigern k\u00f6nnen sollen.<\/p>\n<p>Plattformen, Tools, Vertrauen<\/p>\n<p>M\u00e4chtig blumig umschreibt Microsofts Marketingabteilung, was Entwickler denn so br\u00e4uchten, um die L\u00f6sungen gleich mit anzubieten. Am Ende destilliert sich daraus zusammen, dass sie Sicherheit von Infrastrukturen und Apps sowie beschleunigte und vereinfachte Entwicklung ben\u00f6tigten. Und das nicht nur f\u00fcr Teilprobleme, sondern Full-Stack, mit Tools, Modellen und Prozessen nach den Vorstellungen der Developer.<\/p>\n<p>Windows soll daf\u00fcr selbstverst\u00e4ndlich die ideale Plattform sein \u2013 man bekommt bei den ganzen schwerpunktm\u00e4\u00dfigen Beitr\u00e4gen zu Entwicklung von und mit KI fast das Gef\u00fchl, dass das Betriebssystem komplett entkoppelt und irrelevant geworden ist. Microsoft k\u00fcndigt daf\u00fcr jedoch eine neue Entwickler-Konfiguration an: Die soll flexiblere und reibungslosere Shell- und Terminal-Erfahrungen liefern. Au\u00dferdem lassen sich Agents in lokale Sandboxen verfrachten: Microsoft spricht davon, Windows zu einer nativen Agent-Runtime zu machen. Als Vorschauversion gibt es die Microsoft Execution Containers (MXC) genannten Sandboxen, die bis Enterprise-tauglich sein sollen \u2013 etwa, um OpenClaw mit \u201eSicherheitsbeschr\u00e4nkungen\u201c auszuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Die Vorschau der GitHub-Copilot-App soll agentische Entwicklung zur nativen Desktop-Erfahrung f\u00fcr eine viel weiterreichende Zielgruppe machen: Interessierte sollen einfach eine Idee oder ein existierendes Problem beschreiben, und schon legt die App los und l\u00e4sst mehrere Agentensitzungen parallel laufen und beh\u00e4lt die \u00c4nderungen im Blick. Jede Session setzt dabei auf git-Trees, sodass die Teile getrennt bleiben. Die Entwickler behalten die Kontrolle, w\u00e4hrend Copilot sich um die Ausf\u00fchrung k\u00fcmmert. Entwickler sollen Apps so in Sekunden erstellen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Auch f\u00fcr Zugriff auf Datenbanken und Dienste hat Microsoft ein Backend-as-a-Service im Angebot, die Vorschau auf die Plattform Project Rayfin. Das soll die Entwicklung vom Prototypen bis zum Produktionslevel erm\u00f6glichen, ohne dass Entwickler sich um die Verwaltung von Infrastruktur k\u00fcmmern m\u00fcssten.<\/p>\n<p>Neue KI-Hardware hat Microsoft ebenfalls zu bieten: Das Surface RTX Spark ist eine Developer-Box f\u00fcr dauerhafte Workloads. Training, agentische KI-Pipelines und lokales Finetuning von Modellen, all das soll sie mit einer Last von 100 Watt erledigen. Darin werkelt dem Namen entsprechend eine Nvidia RTX Spark mit bis zu einem Petaflop KI-Rechenleistung (ungenannte Pr\u00e4zision) und 128 GByte an RAM (unified, also mit Prozessor geteilt). Die Maschine soll Modelle mit bis zu 120 Milliarden Parameter lokal laufen lassen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Windows Subsystem for Linux 2 (WSL2) mit nativem GPU-Passthrough sowie vollem CUDA-Support liefert Microsoft vorkonfiguriert mit. Zudem sollen Visual Studio Code, GitHub Copilot und zahlreiche weitere beliebte Dev-Tools vorinstalliert sein. Kleiner Haken: Diese Entwicklerkiste soll erst sp\u00e4ter im Jahr verf\u00fcgbar werden \u2013 und vorerst auch nur in den Vereinigten Staaten.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:dmk@heise.de\" title=\"Dirk Knop\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">dmk<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"close notice This article is also available in English. It was translated with technical assistance and editorially reviewed&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1065171,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[135],"tags":[29,30,11172,196,1256,199,227051,190,189,445,194,191,202,193,192],"class_list":["post-1065170","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-wissenschaft-technik","tag-deutschland","tag-germany","tag-hardware","tag-it","tag-kuenstliche-intelligenz","tag-microsoft","tag-microsoft-build","tag-science","tag-science-technology","tag-softwareentwicklung","tag-technik","tag-technology","tag-windows","tag-wissenschaft","tag-wissenschaft-technik"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116682479942453884","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1065170","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1065170"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1065170\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1065171"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1065170"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1065170"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1065170"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}