{"id":1066992,"date":"2026-06-03T14:03:15","date_gmt":"2026-06-03T14:03:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1066992\/"},"modified":"2026-06-03T14:03:15","modified_gmt":"2026-06-03T14:03:15","slug":"bessere-kreislaufwirtschaft-fuer-deutschland-mehr-unabhaengigkeit-durch-recycling","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1066992\/","title":{"rendered":"Bessere Kreislaufwirtschaft f\u00fcr Deutschland: \u00a0Mehr Unabh\u00e4ngigkeit durch Recycling"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Was bei Pfandflaschen schon ganz normal ist, soll nun auch auf einer gr\u00f6\u00dferen Ebene ausgebaut werden: die Wiederverwertung. Um die sogenannte Kreislaufwirtschaft in Deutschland zu st\u00e4rken, hat das Kabinett am Mittwoch einen Aktionsplan verabschiedet.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Mit dem Aktionsprogramm sollen Rohstoffe k\u00fcnftig h\u00e4ufiger und schneller recycelt werden. \u201eKreislaufwirtschaft macht unsere Wirtschaft unabh\u00e4ngiger\u201c, sagte Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD). Sie sch\u00fctze Unternehmen, wenn internationale Lieferketten br\u00fcchig w\u00fcrden. Au\u00dferdem werde sie einen betr\u00e4chtlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten, indem \u201eTreibhausgase in der H\u00f6he von 80 Millionen Tonnen CO2-\u00c4quivalenten\u201c bis 2030 eingespart werden k\u00f6nnten, wie es im Aktionsplan hei\u00dft.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In insgesamt zw\u00f6lf Punkten formuliert das Umweltministerium eine Mischung aus h\u00f6heren Anspr\u00fcchen, F\u00f6rdermitteln und Digitalisierung, mit der die Recyclingziele erreicht werden sollen. Vor allem mittelst\u00e4ndische Unternehmen sollen mit dem neuen F\u00f6rderprogramm \u201eZukunft Kreislaufwirtschaft\u201c bei der Wiedergewinnung kritischer Rohstoffe unterst\u00fctzt werden. Laut Schneider soll die F\u00f6rderung sp\u00e4testens im Herbst dieses Jahres fertig ausgestaltet sein.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Im kommenden Jahr sollen rund 260 Millionen Euro aus dem Klima- und Transformationsfonds (KTF) bereitgestellt werden. Zwischen 2027 und 2030 sollen weitere Mittel in H\u00f6he von insgesamt 305 Millionen Euro folgen \u2013 aus welchem Topf dieses Geld kommt, steht noch nicht fest.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Auch die Unternehmen, an denen der Bund beteiligt ist, sollen ihren Teil leisten. Konzerne wie die Deutsche Bahn oder die Autobahn GmbH sollen demnach den Anteil von Recyclingprodukten, wie zum Beispiel Stahl beim Bau von Gleisen, erh\u00f6hen. Zu diesem Punkt hatte es Streit zwischen den Koalitionspartnern Union und <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/spd\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">SPD<\/a> gegeben. Der Kompromiss verzichtet auf verbindliche Quoten f\u00fcr die Konzerne, die den Anteil jedoch stetig steigern sollen. Im Sommer 2028 will die <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/bundesregierung\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bundesregierung<\/a> evaluieren, ob die Steigerung ausreicht.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Gerade bei Akkus liegt ein gro\u00dfes Potenzial f\u00fcr Recycling. Wer ein kaputtes Smartphone hat, das nicht mehr repariert werden kann, sollte es zu einem Recyclinghof bringen. Auch Umweltverb\u00e4nde wie der Nabu bieten h\u00e4ufig lokale Sammelstellen an. Je nachdem k\u00f6nnen die Ger\u00e4te auch dort wieder abgegeben werden, wo sie gekauft wurden: beim Mobilfunkanbieter oder in Elektrofachm\u00e4rkten. \u00c4hnliches gilt f\u00fcr Akkus von E-Bikes oder E-Rollern, die ebenfalls an kommunalen Sammelstellen abgegeben werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der stellvertretende Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Holger L\u00f6sch, nannte das Programm \u201eunambitioniert\u201c. Es setze kaum neue wirtschaftspolitische Impulse. Grunds\u00e4tzlich sch\u00e4tzt der BDI das Potenzial der Kreislaufwirtschaft als sehr hoch ein. Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) hingegen begr\u00fc\u00dfte die Pl\u00e4ne der Regierung. \u201eDie Priorit\u00e4tenliste der Bundesregierung enth\u00e4lt wichtige Impulse f\u00fcr die St\u00e4rkung der Kreislaufwirtschaft\u201c, sagte der DIHK-Bereichsleiter f\u00fcr Energie, Umwelt und Industrie, Sebastian Bolay. Entscheidend sei jetzt, dass die Ma\u00dfnahmen schnell und praxisnah umgesetzt w\u00fcrden.<\/p>\n<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Anstatt etwas wegzuwerfen, nachdem es nicht mehr verwendet wird oder kaputt gegangen ist, setzt die Kreislaufwirtschaft darauf, Gegenst\u00e4nde so lange wie m\u00f6glich zu verwenden. Das kann bedeuten, dass kaputte Gegenst\u00e4nde repariert werden oder aber Rohstoffe durch Recycling wiedergewonnen werden. So will man M\u00fcll reduzieren und Ressourcen schonen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Was bei Pfandflaschen schon ganz normal ist, soll nun auch auf einer gr\u00f6\u00dferen Ebene ausgebaut werden: die Wiederverwertung.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1066993,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[2],"tags":[331,3924,332,3922,86450,3364,29,30,13,14,3923,15,3921,12],"class_list":["post-1066992","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-deutschland","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-nachrichten-aus-deutschland","tag-aktuelle-news","tag-aktuelle-news-aus-deutschland","tag-bdi","tag-de","tag-deutschland","tag-germany","tag-headlines","tag-nachrichten","tag-nachrichten-aus-deutschland","tag-news","tag-news-aus-deutschland","tag-schlagzeilen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116686553472625069","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1066992","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1066992"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1066992\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1066993"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1066992"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1066992"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1066992"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}