{"id":1067228,"date":"2026-06-03T16:16:14","date_gmt":"2026-06-03T16:16:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1067228\/"},"modified":"2026-06-03T16:16:14","modified_gmt":"2026-06-03T16:16:14","slug":"microsoft-bringt-linux-container-fuers-wsl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1067228\/","title":{"rendered":"Microsoft bringt Linux-Container f\u00fcrs WSL"},"content":{"rendered":"<p>Microsoft arbeitet an einer eigenen Container-Plattform f\u00fcr das Windows Subsystem for Linux (WSL). Die Funktion WSL Container integriert Linux-Container direkt in WSL und umfasst das neue Kommandozeilen-Tool wslc.exe sowie eine API, \u00fcber die Windows-Anwendungen Container programmatisch nutzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Microsoft bezeichnet die Funktion offiziell noch als \u201ein Entwicklung\u201c, die <a href=\"https:\/\/learn.microsoft.com\/en-us\/windows\/wsl\/wsl-container\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Dokumentation zu WSL Container<\/a> steht jedoch bereits bereit und verweist auf die laufende Entwicklung im WSL-Repository. Auf der <a href=\"https:\/\/blogs.windows.com\/windowsdeveloper\/2026\/06\/02\/build-2026-furthering-windows-as-the-trusted-platform-for-development\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Build 2026<\/a> k\u00fcndigte Microsoft am 2. Juni WSLC offiziell als demn\u00e4chst in Public Preview verf\u00fcgbar an. Mit einem k\u00fcnftigen WSL-Update soll wslc.exe automatisch als Bestandteil von WSL installiert werden.<\/p>\n<p>CLI, API und SDK f\u00fcr Windows-Anwendungen<\/p>\n<p>Microsoft beschreibt die neue Komponente als Kombination aus der CLI wslc.exe und einer WSL-Container-API. Ein NuGet-Paket erm\u00f6glicht Anwendungen, Container-Images herunterzuladen, Container zu starten und mit ihnen zu interagieren. Unterst\u00fctzt werden unter anderem Ein- und Ausgabe \u00fcber stdin und stdout, Dateifreigaben, Netzwerkfunktionen sowie der Zugriff auf die GPU.<\/p>\n<p>F\u00fcr Entwickler bringt die Plattform zudem ein WSLC-SDK mit C++- und C#-Bibliotheken mit. Windows-Anwendungen k\u00f6nnen Container damit direkt \u00fcber die bereitgestellte API verwalten. M\u00f6gliche Einsatzszenarien reichen von Entwicklungsumgebungen, die automatisch Build-Container hochfahren, bis zu Anwendungen, die Datenbanken oder andere Linux-Dienste im Hintergrund bereitstellen.<\/p>\n<p>Welche technische Basis Microsoft genau verwendet, geht aus den offiziellen Unterlagen nur in Ans\u00e4tzen hervor. Die Dokumentation spricht lediglich allgemein von Linux-Containern. Etwas mehr Details liefert der zugeh\u00f6rige Pull-Request <a href=\"https:\/\/github.com\/microsoft\/WSL\/pull\/40366\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">Add WSLC (WSL Containers) feature<\/a>: Die Plattform bringt Komponenten zur Verwaltung von Containern, Images, Volumes und Netzwerken mit und unterst\u00fctzt Container-Registries.<\/p>\n<p>Netzwerk, Storage und GPU<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Der Pull-Request nennt weitere technische Bausteine. Beim Netzwerk unterst\u00fctzt die Plattform Portweiterleitung, DNS-Tunneling und Virtio-Netzwerke und bindet sich in den Windows-Netzwerkstack ein. Container-Daten landen in VHD-basierten Volumes. F\u00fcr die Container-Dateisysteme nutzt wslc Overlay-Dateisysteme, wie sie unter Linux \u00fcblich sind. F\u00fcr den Dateiaustausch zwischen Windows und der Containerumgebung kommt virtiofs zum Einsatz.<\/p>\n<p>Auch GPU-Beschleunigung geh\u00f6rt zum Funktionsumfang. Sowohl die Dokumentation als auch der Pull Request f\u00fchren GPU-Zugriff ausdr\u00fccklich auf. Die GPU-Unterst\u00fctzung d\u00fcrfte insbesondere f\u00fcr KI- und Machine-Learning-Workloads sowie GPU-beschleunigte Entwicklungsumgebungen interessant sein.<\/p>\n<p>Einen Ver\u00f6ffentlichungstermin nennt Microsoft bislang nicht. Die Dokumentation verweist lediglich auf ein k\u00fcnftiges WSL-Update. Teile der Implementierung sind bereits \u00fcber das <a href=\"https:\/\/github.com\/microsoft\/WSL\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">WSL-Repository<\/a> einsehbar.<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:fo@ix.de\" title=\"Moritz F\u00f6rster\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">fo<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Microsoft arbeitet an einer eigenen Container-Plattform f\u00fcr das Windows Subsystem for Linux (WSL). 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