{"id":1067281,"date":"2026-06-03T16:46:17","date_gmt":"2026-06-03T16:46:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1067281\/"},"modified":"2026-06-03T16:46:17","modified_gmt":"2026-06-03T16:46:17","slug":"usa-news-fuer-produkte-aus-angeblicher-zwangsarbeit-usa-planen-neue-zoelle-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1067281\/","title":{"rendered":"USA News: F\u00fcr Produkte aus angeblicher Zwangsarbeit: USA planen neue Z\u00f6lle &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">F\u00fcr unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg.<\/p>\n<p>Wichtige Updates<\/p>\n<p>EU weist neue US-Zolldrohungen wegen Zwangsarbeit zur\u00fcck\u00a0<\/p>\n<p>Supreme Court erlaubt Wahlkreise in Alabama, die schwarze W\u00e4hler benachteiligen<\/p>\n<p>US-Regierung stoppt Trumps Milliardenfonds nach Widerstand<\/p>\n<p>Trump fordert freiwillige Sicherheitspr\u00fcfungen f\u00fcr neue KI-Modelle\u00a0<\/p>\n<p>Bill Pulte wird US-Geheimdienstkoordinator \u2013 Nachfolger von Tulsi Gabbard<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/franziska-peer-1.6333088\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/cdn.tickaroo.com\/iconpack\/icon_profile_user_gray.svg\"  alt=\"Franziska Peer\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>USA planen neue Z\u00f6lle \u2013 Zwangsarbeit als Begr\u00fcndung\u00a0Die USA haben 60 Volkswirtschaften neue Z\u00f6lle angedroht, weil diese Importe von Produkten aus mutma\u00dflicher Zwangsarbeit nicht verhinderten oder bestehende Importverbote nicht gen\u00fcgend \u00fcberpr\u00fcften. Das teilte das B\u00fcro des US-Handelsbeauftragten, das Office of The U.S. Trade Representative, am sp\u00e4ten Dienstagabend (Ortszeit) mit.<\/p>\n<p>Demnach m\u00fcssen etwa die EU, Gro\u00dfbritannien und die Schweiz, aber auch Staaten in Afrika, Asien und Lateinamerika sowie Kanada und China mit zus\u00e4tzlichen Z\u00f6llen zwischen 10 und 12,5 Prozent rechnen. \u201eEs ist inakzeptabel, dass unsere wichtigsten Handelspartner nichts gegen die Einfuhr von Waren unternehmen, die unter Einsatz von Zwangsarbeit hergestellt wurden. Dies f\u00fchrt dazu, dass US-amerikanische Arbeitnehmer gezwungen sind, weltweit unter ungleichen Wettbewerbsbedingungen zu konkurrieren\u201c, sagte der Handelsbeauftragte Jamieson Greer laut der Mitteilung. Die Z\u00f6lle sollen aber nicht sofort in Kraft treten. Stattdessen k\u00f6nnen zun\u00e4chst Einw\u00e4nde bis zum 6. Juli geltend gemacht werden, am 7. Juli soll dann eine Anh\u00f6rung stattfinden.<\/p>\n<p>China beispielsweise kritisierte das US-Vorgehen. Die Volksrepublik habe sich stets gegen jegliche Art von Zollma\u00dfnahmen ausgesprochen, sagte Au\u00dfenamtssprecherin Mao Ning in Peking. Zoll- und Handelskriege l\u00e4gen nicht im Interesse beider Seiten. Zum Vorwurf der Zwangsarbeit sagte Mao, dass China diese ablehne. \u201eIn China gibt es keine sogenannte Zwangsarbeit\u201c, fuhr sie fort.<\/p>\n<p>EU weist neue US-Zolldrohungen wegen Zwangsarbeit zur\u00fcck\u00a0Die EU weist die neuen US-Zolldrohungen wegen eines angeblich unzureichenden Vorgehens gegen Zwangsarbeit als unbegr\u00fcndet zur\u00fcck. Ein Sprecher der Kommission verwies auf eine entsprechende EU-Verordnung von 2024: Sie verbietet Produkte, die in Zwangsarbeit hergestellt wurden. Wirtschaftsakteure d\u00fcrfen ab Dezember 2027 in Zwangsarbeit hergestellte Produkte nicht mehr auf dem Unionsmarkt verkaufen. Bei Verst\u00f6\u00dfen soll es Sanktionen geben.<\/p>\n<p>\u201eDie Europ\u00e4ische Union teilt die Bedenken der Vereinigten Staaten hinsichtlich Zwangsarbeit uneingeschr\u00e4nkt und bleibt fest entschlossen, diese durch konkrete Ma\u00dfnahmen aus globalen Lieferketten zu beseitigen\u201c, sagte der Sprecher. Die EU-Verordnung \u00fcber Zwangsarbeit sei eines der weltweit ambitioniertesten Instrumente dieser Art.<\/p>\n<p>EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen und US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatten sich au\u00dferdem im vergangenen Sommer darauf verst\u00e4ndigt, durch Zusammenarbeit einen starken Schutz international anerkannter Arbeitnehmerrechte zu gew\u00e4hrleisten. Dies gelte auch im Hinblick auf die Beseitigung von Zwangsarbeit in Lieferketten, so der Sprecher.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich \u00e4u\u00dferte sich auch der Vorsitzende des Handelsausschusses des Europ\u00e4ischen Parlaments, Bernd Lange. Der SPD-Politiker bezeichnete die US-Vorw\u00fcrfe als \u201eschlichtweg aus der Luft gegriffen\u201c und das Verfahren als \u201eabsurd\u201c. Nachdem der Oberste Gerichtshof wesentliche Teile von Trumps bisherigen Z\u00f6llen aufgehoben habe, suche die US-Regierung nun aktiv nach einer neuen Rechtsgrundlage f\u00fcr ihre willk\u00fcrliche Zollpolitik, erkl\u00e4rte er.<\/p>\n<p>Supreme Court erlaubt Wahlkreise in Alabama, die schwarze W\u00e4hler benachteiligenDer Supreme Court hat Alabama erlaubt, bei den Kongresswahlen im November eine neue Wahlkreiskarte zu verwenden. Das Gericht setzte eine Entscheidung einer unteren Instanz aus, die den Bundesstaat verpflichtet h\u00e4tte, eine Karte mit zwei Wahlkreisen beizubehalten, in denen mehrheitlich schwarze US-Amerikaner leben. Diese beiden Sitze hatten 2024 Demokraten gewonnen.<\/p>\n<p>Alabamas republikanische F\u00fchrung kann nun eine Karte einsetzen, die voraussichtlich einen dieser Sitze den Republikanern zuschl\u00e4gt. Die Mehrheit des Supreme Courts erkl\u00e4rte, die untere Instanz habe sich unzul\u00e4ssig in die Vorbereitungen Alabamas auf die Kongresswahlen 2026 eingemischt. Die drei liberalen Richter widersprachen. Richterin Sonia Sotomayor schrieb, die Mehrheit missachte \u201edemokratische Werte und die Rechtsstaatlichkeit\u201c.<\/p>\n<p>Der Fall ist Teil einer Reihe von Entscheidungen zur Wahlkreisaufteilung, die den Republikanern im Ringen um ihre knappe Mehrheit im Repr\u00e4sentantenhaus helfen k\u00f6nnten. Ein unteres Gericht hatte Alabama zuvor vorgeworfen, Schwarze W\u00e4hler bei der neuen Wahlkreiskarte absichtlich benachteiligt zu haben.<\/p>\n<p>\u00dcber die Taktiken der Republikaner sprechen meine Kolleginnen und Kollegen bei \u201eAuf den Punkt\u201c:<\/p>\n<p>US-Regierung stoppt Trumps Milliardenfonds nach WiderstandDie US-Regierung verfolgt die Einrichtung eines umstrittenen Entsch\u00e4digungsfonds f\u00fcr angebliche Justizopfer nicht weiter. \u201eWir werden den Fonds nicht weiterverfolgen\u201c, sagte der amtierende Justizminister Todd Blanche im US-Parlament. Damit reagiert die Regierung von Pr\u00e4sident Donald Trump auf massive Kritik, auch aus den eigenen Reihen. Republikanische Senatoren drohten gar, ein 72 Milliarden Dollar teures Gesetzespaket zu blockieren, mit dem Trump seine Einwanderungspolitik weiter versch\u00e4rfen wollte.<\/p>\n<p>In den Fonds sollten rund 1,8 Milliarden Dollar flie\u00dfen. Kritiker bef\u00fcrchteten, damit k\u00f6nnten Trump-Anh\u00e4nger belohnt werden, etwa Beteiligte am Sturm auf das Kapitol 2021. Ein Bundesgericht in Virginia hatte die Einrichtung des Fonds zuletzt vor\u00fcbergehend gestoppt.\u00a0<\/p>\n<p>Der Fonds \u200cwar das Ergebnis \u200ceines beispiellosen Vergleichs: Trump hatte die \u200bUS-Steuerbeh\u00f6rde IRS wegen des mutma\u00dflichen Missbrauchs seiner Steuerdaten auf Schadenersatz \u200bin H\u00f6he von zehn Milliarden Dollar \u200cverklagt. Nach der Einigung mit dem Justizministerium sollte der Fonds eingerichtet werden\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/katja-guttmann-1.5706162\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/profilepic-6363d9815f7e2e236a1eed33-6580b895e6bad107f9ad424a.webp\"  alt=\"Katja Guttmann\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Trump fordert freiwillige Sicherheitspr\u00fcfungen f\u00fcr neue KI-Modelle\u00a0US-Pr\u00e4sident Donald Trump \u200bfordert f\u00fchrende Entwickler von k\u00fcnstlicher Intelligenz (KI) auf, ihre leistungsf\u00e4higsten Modelle vor der Ver\u00f6ffentlichung freiwillig der US-Regierung f\u00fcr Sicherheitspr\u00fcfungen vorzulegen. Dies geht aus \u200beinem am Dienstag unterzeichneten Erlass hervor. Demnach sollen unter anderem das \u2060Finanz-, Verteidigungs- und Heimatschutzministerium Vereinbarungen mit Entwicklern treffen, um deren Modelle zu testen.\u00a0<\/p>\n<p>Den Beh\u00f6rden werden \u200bdaf\u00fcr bis \u200bzu 30 Tage einger\u00e4umt, bevor die \u200cSysteme Dritten zug\u00e4nglich gemacht werden d\u00fcrfen. \u200cDer Finanzminister wird zudem angewiesen, in Zusammenarbeit mit der Branche und Betreibern kritischer Infrastruktur eine \u200bzentrale KI-Meldestelle einzurichten. \u200bDiese soll Software-Schwachstellen aufsp\u00fcren und \u200bderen Behebung koordinieren.<\/p>\n<p>In Washington wachsen angesichts leistungsstarker neuer KI-Systeme wie &#8222;Mythos&#8220; von Anthropic die Sicherheitsbedenken. Der Erlass signalisiert einen Strategiewechsel \u200cTrumps, der nun eine aktivere Rolle bei der Kontrolle der Technologie beansprucht. Seit \u200cseiner R\u00fcckkehr ins \u200cAmt hatte er sich f\u00fcr eine weitgehende \u200bZur\u00fcckhaltung der Regierung gegen\u00fcber dem Technologiesektor ausgesprochen und versucht, Bundesstaaten \u200bvon der Einf\u00fchrung eigener KI-Vorschriften abzubringen.\u00a0<\/p>\n<p>Die Entscheidung \u200cf\u00fcr freiwillige Tests k\u00f6nnte jedoch die Gewinne der Branche belasten, falls sich die Markteinf\u00fchrung neuer Modelle verz\u00f6gert oder Unternehmen gezwungen sind, die Funktionsweise ihrer Systeme aus Sicherheitsgr\u00fcnden anzupassen.\u00a0<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/katja-guttmann-1.5706162\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/profilepic-6363d9815f7e2e236a1eed33-6580b895e6bad107f9ad424a.webp\"  alt=\"Katja Guttmann\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>Bill Pulte wird US-Geheimdienstkoordinator \u2013 Nachfolger von Tulsi GabbardUS-Pr\u00e4sident Donald Trump \u200bhat seinen Vertrauten Bill Pulte zum kommissarischen Geheimdienstkoordinator ernannt. Der 38-J\u00e4hrige verf\u00fcgt \u00fcber keinerlei Erfahrung im Bereich der nationalen Sicherheit. F\u00fcr eine \u200b\u00dcbergangszeit von bis zu 210 Tagen ben\u00f6tigt er keine Best\u00e4tigung durch den \u2060Senat. Pulte folgt auf Tulsi Gabbard, die den Posten Ende Juni r\u00e4umt. Er leitet bislang die Immobilienfinanzierungsbeh\u00f6rde \u200bFHFA.<\/p>\n<p>Trump erkl\u00e4rte, Pulte werde diese Funktion behalten und parallel die 18 US-Geheim- und Nachrichtendienste wie \u200bCIA und NSA beaufsichtigen. \u200bDie Personalie stie\u00df umgehend auf \u200bKritik: F\u00fchrende Demokraten und auch Vertreter von Trumps Republikanern bezeichneten Pulte als unqualifiziert. Der republikanische Senator John Cornyn erkl\u00e4rte, er \u200csehe keine Belege f\u00fcr eine Eignung Pultes. Dieser \u00fcbernimmt die Koordination der Geheimdienste \u200cin einer Phase \u200cglobaler Spannungen, gepr\u00e4gt durch den Krieg in Iran, \u200bden russischen Angriff auf die Ukraine und den wachsenden Einfluss Chinas.<\/p>\n<p>Der \u200bneue kommissarische Geheimdienstchef gilt als loyaler Anh\u00e4nger Trumps. \u200cAls Immobilienaufseher hatte er Ermittlungen wegen mutma\u00dflichen Hypothekenbetrugs gegen mehrere politische Gegner des Pr\u00e4sidenten vorangetrieben, darunter die New Yorker Generalstaatsanw\u00e4ltin Letitia James und Fed-Gouverneurin Lisa Cook. Zu einer Anklage kam es \u2060in keinem der F\u00e4lle.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Medien: Trump rudert bei umstrittenem Opferfonds zur\u00fcck<\/strong>Die Regierung von Donald Trump rudert Medienberichten zufolge beim umstrittenen Entsch\u00e4digungsfonds f\u00fcr angebliche Opfer der US-Justiz zur\u00fcck. Das Portal Axios berichtete unter Berufung auf zwei hochrangige Beamte, dass die Regierung plane, vorerst Abstand von dem Fonds zu nehmen. Politico berichtete \u00e4hnlich.<\/p>\n<p>Das Wei\u00dfe Haus verwies auf Anfrage auf ein Statement des Justizministeriums auf der Plattform X. Darin verurteilte zwar das Ministerium die Entscheidung eines Gerichts, das die Pl\u00e4ne vor\u00fcbergehend gestoppt hatte, aufs Sch\u00e4rfste. Jedoch hie\u00df es zugleich, dass man sich an die Entscheidung halten werde.<\/p>\n<p>Ob sich das Ministerium von dem Fonds komplett distanzieren wird und das letztlich dann das Aus der Pl\u00e4ne bedeuten w\u00fcrde, blieb damit offen. Ein Bundesgericht in Virginia will mit dem Stopp sicherstellen, dass bis zur Kl\u00e4rung des Falls kein Geld unwiderruflich \u00fcber den Fonds ausgezahlt werden kann. Es setzte eine Gerichtsanh\u00f6rung f\u00fcr den 12. Juni an.<\/p>\n<p>Der Entsch\u00e4digungsfonds ist f\u00fcr Trump zu einem unbequemen Thema geworden. Selbst aus den eigenen Reihen der Republikaner zog er massiv Kritik auf sich. Kritiker reden von \u201eSchmiergeld\u201c f\u00fcr Trump-Getreue und von Korruption. Im Kongress wurden sogar Abstimmungen \u00fcber andere Haushaltsgelder verz\u00f6gert, um so Druck auf Trump aufzubauen. Etwa 1,8 Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Euro) sollen laut fr\u00fcheren Angaben des US-Justizministeriums in den neuen Fonds flie\u00dfen, mit dem angebliche Opfer von politisch oder ideologisch motiviertem Vorgehen des Staates entsch\u00e4digt werden sollen.<\/p>\n<p><a class=\"tik4-author__wrapper\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/autoren\/juri-auel-1.3339432\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/profilepic-5b3f3bbde4b0da57da555eea-62473c7a0003730f2cb8ec07.webp\"  alt=\"Juri Auel\" width=\"64\" height=\"64\" class=\"tik4-author__thumb__img\"\/><\/a>US-Gericht: Entlassung von trans Menschen aus Milit\u00e4r illegal\u00a0US-Pr\u00e4sident Donald Trump hat bei seinen Bem\u00fchungen zum Ausschluss von trans Menschen aus dem Milit\u00e4r eine Teilniederlage kassiert. Die US-Regierung d\u00fcrfe jene Kl\u00e4ger, die vor Gericht gezogen waren, nicht aus dem aktiven Milit\u00e4rdienst entfernen, hie\u00df es in einer Begr\u00fcndung eines Berufungsgerichtes in Washington. Das Verbot bleibt allerdings zun\u00e4chst in Kraft, um der Regierung die M\u00f6glichkeit zu geben, Rechtsmittel einzulegen.<\/p>\n<p>Die Mehrheit der Richter des Berufungsgerichtes folgte damit teils einer Entscheidung einer unteren Instanz: Diese war \u00fcberzeugt, dass der Ausschluss von trans Menschen gegen das Verfassungsgebot \u2013 dass alle Menschen vor dem Gesetz gleich behandelt werden m\u00fcssen \u2013 versto\u00dfe.\u00a0<\/p>\n<p>Die Richtlinie, die nach Verteidigungsminister Pete Hegseth benannt ist, beruhe \u201ezumindest teilweise auf einem unzul\u00e4ssigen staatlichen Interesse, der politisch unpopul\u00e4ren Gruppe der Transgender-Personen zu schaden\u201c, hie\u00df es in der jetzigen Begr\u00fcndung.<\/p>\n<p><strong>Mexikos Pr\u00e4sidentin wirft USA Einmischung vor<\/strong>Mexikos Pr\u00e4sidentin Claudia Sheinbaum hat den USA vorgeworfen, sich in innere Angelegenheiten ihres Landes einzumischen. \u201eUnd Mexiko, das sei klar und deutlich gesagt: Wir akzeptieren keine Einmischungen. Wir sind ein freies, unabh\u00e4ngiges und souver\u00e4nes Land&#8220;, sagte Sheinbaum bei einer Kundgebung anl\u00e4sslich des zweiten Jahrestags ihres Wahlsiegs vor Anh\u00e4ngerinnen und Anh\u00e4ngern in der mexikanischen Hauptstadt Mexiko-Stadt.<\/p>\n<p>Die Pr\u00e4sidentin erkl\u00e4rte, eine Beh\u00f6rde des US-Justizministeriums habe die Festnahme von zehn Mexikanern zur Auslieferung verlangt. Unter ihnen sind ihren Angaben nach ein Gouverneur, ein B\u00fcrgermeister und ein amtierender Senator. Namen oder weitere Einzelheiten nannte sie nicht. Unabh\u00e4ngig pr\u00fcfen lie\u00dfen sich die Angaben der Pr\u00e4sidentin zun\u00e4chst nicht.<\/p>\n<p>US-Milit\u00e4r t\u00f6tet erneut mutma\u00dfliche Drogenschmuggler auf See\u00a0<\/p>\n<p>Das US-Milit\u00e4r hat nach eigenen Angaben im \u00f6stlichen Pazifik erneut ein mutma\u00dfliches Drogenschmuggler-Boot angegriffen und drei M\u00e4nner get\u00f6tet. Das Boot sei auf einer bekannten Drogenhandelsroute unterwegs gewesen, teilte das US-Regionalkommando Southcom auf X mit. Unabh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen lassen sich die Angaben nicht.\u00a0<\/p>\n<p>Auf Anordnung von US-Pr\u00e4sident Donald Trump greifen US-Streitkr\u00e4fte seit Herbst vergangenen Jahres Boote in der Karibik und im \u00f6stlichen Pazifik an, die angeblich Drogen in die USA schmuggeln sollen. Erst am Freitag t\u00f6tete das US-Milit\u00e4r drei Menschen auf einem Boot. Es bestehen Zweifel, ob die t\u00f6dlichen Angriffe in internationalen Gew\u00e4ssern v\u00f6lkerrechtlich zul\u00e4ssig sind.\u00a0<\/p>\n<p>Nach Absage mehrerer K\u00fcnstler zum 250. Jahrestag der Unabh\u00e4ngigkeit: Trump erw\u00e4gt Kundgebung statt Konzerten\u200bDonald Trump erw\u00e4gt die Absage einer geplanten Konzertreihe zum 250. Jahrestag der amerikanischen Unabh\u00e4ngigkeit, nachdem mehrere K\u00fcnstler ihre Teilnahme abgesagt haben. \u200bEr k\u00f6nne sich vorstellen, die Auftritte durch eine Rede und eine \u2060Art politische Kundgebung zu ersetzen, schrieb der US-Pr\u00e4sident am Samstag auf seiner Plattform Truth Social.<\/p>\n<p>\u201eTatsache ist, \u200bdass ich \u200bnach Ansicht vieler die Attraktion Nummer \u200ceins \u00fcberall auf der \u200cWelt bin\u201c, erkl\u00e4rte der Pr\u00e4sident. Er ziehe \u201eviel gr\u00f6\u00dfere Publikumsmassen an als Elvis in seinen besten \u200bZeiten\u201c und schaffe \u200bdies \u201eohne Gitarre\u201c. Er habe angewiesen, \u200bdie Machbarkeit einer \u201eAmerica is back\u201c-Kundgebung zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Die Konzerte sollten Teil der Great American State Fair sein, einer \u200c16-t\u00e4gigen Veranstaltung vom 25. Juni bis zum 10. Juli auf der \u200cNational Mall in \u200cWashington. Am Freitag hatte Bret Michaels, S\u00e4nger \u200bder Rockband \u201ePoison\u201c, als f\u00fcnfter K\u00fcnstler seine Teilnahme abgesagt. \u200bDie Veranstaltung sei nicht die \u00fcberparteiliche Feier, die \u200cer erwartet habe, begr\u00fcndete er seinen Schritt.<\/p>\n<p>Freedom 250, eine \u00f6ffentlich-private Partnerschaft des Wei\u00dfen Hauses zur Koordinierung der Feierlichkeiten, hat die Gr\u00fcnde f\u00fcr die Absagen nicht im \u2060Detail erl\u00e4utert. Ob Ersatzk\u00fcnstler verpflichtet werden \u200coder Trumps \u200cVorschlag einer Kundgebung von den Organisatoren ernsthaft erwogen wird, \u200bblieb bislang unklar.\u00a0<\/p>\n<p>Drei Tote bei US-Beschuss von weiterem mutma\u00dflichen DrogenbootDas US-Milit\u00e4r hat nach eigenen Angaben erneut ein mutma\u00dflich von Drogenbanden genutztes Boot abgeschossen. Das Schiff sei Geheimdienstinformationen zufolge f\u00fcr Drogengesch\u00e4fte eingesetzt und auf einer bekannten Drogenschmuggelroute im \u00f6stlichen Pazifik unterwegs gewesen, teilte das zust\u00e4ndige S\u00fcdkommando (Southcom) des US-Milit\u00e4rs auf der Plattform X mit. Bei dem Angriff am Freitag wurden demnach drei M\u00e4nner get\u00f6tet, die das Milit\u00e4r als \u201eNarco-Terroristen\u201c bezeichnete. US-Streitkr\u00e4fte seien nicht zu Schaden gekommen.<\/p>\n<p>Die US-Regierung unter Pr\u00e4sident Donald Trump l\u00e4sst seit vergangenem Herbst immer wieder Boote mutma\u00dflicher Drogenschmuggler in der Karibik und im Pazifik angreifen. Als rechtliche Grundlage f\u00fcr die Attacken f\u00fchrt Washington den Umstand an, dass Drogenkartelle von der US-Regierung zu Terrororganisationen erkl\u00e4rt wurden. Erst vor wenigen Tagen hatte es einen Angriff auf ein \u00e4hnliches mutma\u00dfliches Drogenschmugglerboot in der Region.<\/p>\n<p>Donald Trump laut Leibarztuntersuchung topfit\u00a0US-Pr\u00e4sident Donald Trump erfreut sich laut der j\u00e4hrlichen Leibarztuntersuchung weiterhin einer \u201eexzellenten Gesundheit\u201c. Trump zeige starke Funktionen von Lunge und Herz, im neurologischen Bereich und beim k\u00f6rperlichen Allgemeinzustand, hei\u00dft es in der Zusammenfassung des Medizinchecks, den das Wei\u00dfe Haus am Freitagabend (Ortszeit) auf der Plattform X ver\u00f6ffentlichte.<\/p>\n<p>Insgesamt strotzt das Dokument von Top-Ergebnissen und Werten im Normbereich. Trumps Herz-Kreislauf-System entspreche dem eines rund 14 Jahre j\u00fcngeren Menschen, bescheinigte sein Leibarzt Sean Barbabella dem Pr\u00e4sidenten, der am 14. Juni 80 Jahre alt wird. Der US-Pr\u00e4sident selbst hatte nach der Untersuchung im Milit\u00e4rkrankenhaus von Washington vor einigen Tagen bereits von einem \u201eperfekten\u201c Verlauf geschw\u00e4rmt.<\/p>\n<p>Auff\u00e4llige Beschwerden, die immer wieder Spekulationen \u00fcber den Gesundheitszustand des Pr\u00e4sidenten ausl\u00f6sen, erkl\u00e4rte das Dokument: Demnach entst\u00fcnden die an seinen H\u00e4nden festgestellten Bluterg\u00fcsse durch h\u00e4ufiges H\u00e4ndesch\u00fctteln in Kombination mit Aspirin, dessen Einnahme Trump niedrig dosiert als Blutverd\u00fcnner empfohlen wird. Leichte Schwellungen der unteren Beine wiederum h\u00e4tten sich im Vergleich zum vergangenen Jahr gebessert. Die Untersuchung enth\u00e4lt zudem den \u00e4rztlichen Rat an Trump, sich noch mehr zu bewegen und weiter abzunehmen.<\/p>\n<p>US- und Kuba-Gener\u00e4le treffen sich bei Guant\u00e1namoHochrangige Milit\u00e4rvertreter der USA und Kubas haben sich wenige Tage nach Berichten \u00fcber eine m\u00f6gliche Eskalation zu einem ungew\u00f6hnlichen direkten Gespr\u00e4ch bei Guant\u00e1namo getroffen. Der Chef des US-Regionalkommandos Southcom, General Francis Donovan, und Kubas Generalstabschef Roberto Legr\u00e1 Sotolongo sprachen im Au\u00dfenbereich des US-St\u00fctzpunkts Guantanamo Bay \u00fcber \u201eFragen der operativen Sicherheit\u201c, wie das US-Milit\u00e4r mitteilte.<\/p>\n<p>Das kubanische Verteidigungsministerium nannten das Treffen \u201epositiv\u201c und erkl\u00e4rte, beide Seiten wollten die Kommunikation aufrechterhalten. Zuvor hatte Axios berichtet, Kuba habe mehr als 300 Milit\u00e4rdrohnen erworben und m\u00f6gliche Angriffspl\u00e4ne gegen den US-St\u00fctzpunkt, US-Schiffe oder Key West er\u00f6rtert. Havanna wies das zur\u00fcck, betonte aber sein Recht auf Selbstverteidigung im Falle eines US-Angriffs.\u00a0<\/p>\n<p>Hegseth kritisiert Europa und warnt vor Chinas VorherrschaftUS-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat bei der Sicherheitskonferenz Shangri-La-Dialog in Singapur die europ\u00e4ischen Verb\u00fcndeten scharf kritisiert und zugleich vor einer m\u00f6glichen Vorherrschaft Chinas im Indopazifik gewarnt. Ziel der USA sei eine Ordnung, in der \u201ekein Staat, einschlie\u00dflich China, seine Hegemonie durchsetzen kann\u201c, sagte Hegseth. Zugleich bezeichnete er die Beziehungen zwischen Washington und Peking als \u201ebesser als seit vielen Jahren\u201c.<\/p>\n<p>Besonders deutlich griff Hegseth Europa an. Westeuropa k\u00f6nne sich am pragmatischen Umgang asiatischer Partner mit B\u00fcndnissen ein Beispiel nehmen, sagte er. Die Zeit, in der die USA die Verteidigung wohlhabender Nationen subventionierten, sei vorbei. Die USA br\u00e4uchten \u201ePartner, keine Protektorate\u201c.<\/p>\n<p>Auch die Verb\u00fcndeten in Asien dr\u00e4ngte Hegseth zu mehr Verteidigungsausgaben. \u201eWir brauchen nicht mehr Konferenzen, wir brauchen mehr Kampfkraft\u201c, sagte er und f\u00fcgte mit Blick auf das Forum hinzu: \u201eWeniger Shangri-La, mehr Schiffe, mehr U-Boote.\u201c\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"F\u00fcr unseren Liveblog verwenden wir neben eigenen Recherchen Material der Nachrichtenagenturen dpa, Reuters, epd, KNA und Bloomberg. 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