{"id":10673,"date":"2025-04-06T14:47:08","date_gmt":"2025-04-06T14:47:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/10673\/"},"modified":"2025-04-06T14:47:08","modified_gmt":"2025-04-06T14:47:08","slug":"frankreich-fuehrend-bei-eu-asylantraegen-deutschland-auf-platz-3-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/10673\/","title":{"rendered":"Frankreich f\u00fchrend bei EU-Asylantr\u00e4gen, Deutschland auf Platz 3 &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1vtjhd\"><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Deutschland\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deutschland<\/a> ist einem Bericht zufolge bei den Asylantr\u00e4gen erstmals seit Jahren nicht mehr EU-weiter Spitzenreiter. Das berichtete die \u201eWelt am Sonntag\u201c in Berlin unter Berufung auf bisher unver\u00f6ffentlichte Zahlen der Asylagentur der Europ\u00e4ischen Union (EUAA). Die Zahlen werden in einem als vertraulich gekennzeichneten Bericht der EU-Kommission vom 2. April zur Lage der Migration in der EU und in Drittstaaten genannt, wie die Zeitung schrieb. Laut \u201eWelt am Sonntag\u201c liegt der Bericht der Zeitung vor.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1vtjhd\">Demzufolge ist Spitzenreiter bei den Asylantr\u00e4gen neuerdings <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Frankreich\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frankreich<\/a> mit 40.871 registrierten Asylantr\u00e4gen zwischen dem 1. Januar und dem 31. M\u00e4rz dieses Jahres. Dahinter folgen Spanien (39.318 Asylantr\u00e4ge) und Deutschland. In Deutschland ist die Zahl der Schutzgesuche im ersten Quartal des laufenden Jahres um 41 Prozent gegen\u00fcber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum auf 37.387 Antr\u00e4ge zur\u00fcckgegangen. Schlusslichter sind laut Quartalsstatistik Ungarn (22 Asylantr\u00e4ge) und die Slowakei (37). Beide Staaten verfolgen einen besonders harten Kurs in der Migrationspolitik.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1vtjhd\">Die meisten Asylantragsteller in der EU plus der Schweiz und Norwegen kamen im ersten Quartal aus Venezuela (Gesamtzahl: 25.375), gefolgt von Afghanistan (Gesamtzahl: 21.524) und Syrien (Gesamtzahl: 15.138). Insgesamt stieg die Zahl der Schutzantr\u00e4ge von Venezolanern im ersten Quartal dieses Jahres um 44 Prozent. Auch die Antr\u00e4ge auf Asyl von Ukrainern (plus 84 Prozent), Chinesen (plus 87 Prozent) und Indern (plus 56 Prozent) stiegen stark an. Demgegen\u00fcber beantragten Personen aus Syrien (minus 56 Prozent), Kolumbien (minus 45 Prozent) und der T\u00fcrkei (minus 44 Prozent) deutlich weniger Asyl.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1vtjhd\">Mehr als jeder zweite Asylantrag von Syrern in der EU plus Norwegen und der Schweiz (59 Prozent) wird laut Statistik in Deutschland gestellt. Insgesamt kam ein Viertel aller Schutzantr\u00e4ge hierzulande von Syrern (24 Prozent), gefolgt von Afghanen (16 Prozent) und T\u00fcrken (11 Prozent). Frankreich ist unterdessen zum Zielland Nummer eins f\u00fcr Ukrainer geworden.<\/p>\n<p>\u201eWir k\u00f6nnen nicht mehr grenzenlos weitere Fl\u00fcchtlinge aufnehmen und vor allem auch integrieren\u201c, sagt der Pr\u00e4sident des Deutschen Landkreistags Br\u00f6tel (CDU)<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1vtjhd\">Der Pr\u00e4sident des Deutschen Landkreistags, Achim Br\u00f6tel (CDU), hat sich f\u00fcr einen generellen Aufnahme-Stopp f\u00fcr Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten ausgesprochen. \u201eWir stellen letztlich infrage, ob wir B\u00fcrgerkriegsfl\u00fcchtlinge \u00fcberhaupt aufnehmen m\u00fcssen, oder ob diese Menschen nicht besser in angrenzenden Bereichen der Krisenregionen verbleiben sollten\u201c, sagte er der \u201eNeuen Osnabr\u00fccker Zeitung\u201c (Sonntag). \u201eAuch die Politiker in Berlin m\u00fcssen die Augen \u00f6ffnen und sehen, dass wir nicht mehr grenzenlos weitere Fl\u00fcchtlinge aufnehmen und vor allem auch integrieren k\u00f6nnen.\u201c Allein in den vergangenen zehn Jahren seien vier Millionen Menschen mehr nach Deutschland gekommen, sagte Br\u00f6tel. \u201eDas sind einfach zu viele. Ich erwarte von der k\u00fcnftigen Bundesregierung im \u00dcbrigen auch, dass sie daf\u00fcr sorgt, dass Fl\u00fcchtlinge innerhalb der EU gerechter verteilt werden.\u201c<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1vtjhd\">Br\u00f6tel rief Union und SPD eindringlich auf, die vom designierten Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) angek\u00fcndigte Migrationswende schnell anzupacken. \u201eWir m\u00fcssen uns die Kontrolle rasch zur\u00fcckholen, sonst w\u00e4hlen immer mehr Menschen antidemokratische und radikale Kr\u00e4fte wie die AfD\u201c, sagte der Pr\u00e4sident der knapp 300 deutschen Landkreise. \u201eWir m\u00fcssen alles tun, um irregul\u00e4re Migration zu bek\u00e4mpfen, und dazu geh\u00f6rt es, Menschen notfalls auch an den Grenzen zu stoppen.\u201c Neben den Grenzschlie\u00dfungen geh\u00f6re \u201edie K\u00fcrzung von Zuwendungen f\u00fcr diejenigen, deren Asylantr\u00e4ge abgelehnt worden sind, ganz oben auf die Agenda der k\u00fcnftigen Regierung\u201c, forderte der Pr\u00e4sident. Andere EU-Staaten k\u00fcrzten abgelehnten Asylbewerbern das Geld drastisch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Deutschland ist einem Bericht zufolge bei den Asylantr\u00e4gen erstmals seit Jahren nicht mehr EU-weiter Spitzenreiter. 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