{"id":1067440,"date":"2026-06-03T18:13:21","date_gmt":"2026-06-03T18:13:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1067440\/"},"modified":"2026-06-03T18:13:21","modified_gmt":"2026-06-03T18:13:21","slug":"ard-deutschlandtrend-sorge-vor-wirtschaftlichem-abstieg-waechst","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1067440\/","title":{"rendered":"ARD-DeutschlandTrend: Sorge vor wirtschaftlichem Abstieg w\u00e4chst"},"content":{"rendered":"<p>            <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"ts-image\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/deutschlandtrend-3337.jpg\" alt=\"DeutschlandTrend\" title=\"DeutschlandTrend | ARD-aktuell\"\/><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 03.06.2026 \u2022 18:04 Uhr<\/p>\n<p class=\"article-head__shorttext\">\n        <strong>Die Unzufriedenheit mit der Bundesregierung verfestigt sich im aktuellen ARD-DeutschlandTrend &#8211; w\u00e4hrend die wirtschaftliche Lage immer schlechter eingesch\u00e4tzt wird. Die AfD liegt in der Sonntagsfrage weiter vor der Union.<\/strong>\n    <\/p>\n<p>                                    <a class=\"authorline__link\" href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/korrespondenten\/claudia-mueller-103.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><br \/>\n                                        <img decoding=\"async\" class=\"authorline__img\" alt=\"Claudia M\u00fcller\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/claudia-mueller-101.jpg\"\/><br \/>\n                                    <\/a><\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Aus Sicht der Deutschen ist der Umgang mit der wirtschaftlichen Stagnation inzwischen die zentrale Aufgabe der Bundespolitik. Nur noch 13 Prozent bewerten die wirtschaftliche Lage in Deutschland positiv &#8211; sieben Prozentpunkte weniger als im Januar und so wenig wie zuletzt w\u00e4hrend der Eurokrise Ende der 2000er-Jahre. Das hat eine repr\u00e4sentative Umfrage von infratest dimap unter 1.326 Wahlberechtigten f\u00fcr den ARD-DeutschlandTrend von Montag bis Dienstag dieser Woche ergeben.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Auch der Blick in die eigene wirtschaftliche Zukunft f\u00e4llt demnach zunehmend skeptisch aus: 53 Prozent der Befragten erwarten, dass ihre Lage in einem Jahr in etwa unver\u00e4ndert sein wird. 38 Prozent rechnen jedoch mit einer Verschlechterung in den kommenden zw\u00f6lf Monaten &#8211; in Ostdeutschland gilt das sogar f\u00fcr fast jeden Zweiten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Nur sechs Prozent glauben, dass es ihnen dann wirtschaftlich besser gehen wird. Insgesamt hat sich die Einsch\u00e4tzung innerhalb des vergangenen Jahres deutlich eingetr\u00fcbt &#8211; die Sorge vor wirtschaftlichem Abstieg w\u00e4chst also.<\/p>\n<p>    Wirtschaft l\u00f6st Migration als zentrales Problem ab<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die kritische Perspektive auf die aktuellen wirtschaftlichen Verh\u00e4ltnisse hinterl\u00e4sst auch im Problembewusstsein der Befragten Spuren: Die Wirtschaft hat Migration als aktuell gr\u00f6\u00dftes Problem in Deutschland abgel\u00f6st. Demnach nennen 27 Prozent die wirtschaftliche Lage als wichtigste Aufgabe f\u00fcr die Politik.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Dahinter folgt der Themenbereich Zuwanderung und Flucht (21 Prozent), auf Platz drei wird soziale Ungerechtigkeit, Armut\/B\u00fcrgergeld (18 Prozent) genannt. Als weitere wichtige Probleme gelten Rente beziehungsweise Alterssicherung (zw\u00f6lf Prozent), der Bereich Bildung (elf Prozent) sowie Umwelt- und Klimaschutz (zehn Prozent).<\/p>\n<p>    Sonntagsfrage: AfD weiter vor Union<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">In der aktuellen Sonntagsfrage bleibt die AfD mit 27 Prozent vor der Union. W\u00e4hrend die AfD zum Vormonat unver\u00e4ndert liegt, f\u00e4llt die CDU\/CSU um einen Punkt auf 23 Prozent und damit auf den niedrigsten Stand <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deutschlandtrend\/deutschlandtrend-2871.html\" title=\"ARD-DeutschlandTrend: Knapp 70 Prozent f\u00fcr k\u00fcrzere Quarant\u00e4ne\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">seit Januar 2022<\/a>.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die SPD verbessert sich um einen Punkt auf 13 Prozent. Die Gr\u00fcnen verlieren einen Punkt und k\u00f6nnten aktuell mit 14 Prozent rechnen. Die Linke ist unver\u00e4ndert bei zehn Prozent. Alle anderen Parteien w\u00fcrden an der Mandatsschwelle scheitern, darunter das BSW mit drei Prozent und die FDP mit vier Prozent.<\/p>\n<p>    \u00dcberzeugung und Entt\u00e4uschung halten sich die Waage<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bei der Wahlabsicht halten sich \u00dcberzeugung und Entt\u00e4uschung aktuell in etwa die Waage: 50 Prozent geben an, ihre Entscheidung aus \u00dcberzeugung zu treffen, 46 Prozent, weil sie von anderen Parteien entt\u00e4uscht sind. Die \u00dcberzeugung ist bei den Anh\u00e4ngern der Gr\u00fcnen und Linken am h\u00f6chsten, w\u00e4hrend die Entt\u00e4uschung von der politischen Konkurrenz als Beweggrund im AfD-W\u00e4hlersegment heraussticht.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Bei vergangenen Wahlen wurden unter AfD-Anh\u00e4ngern h\u00f6here Werte der \u00dcberzeugung gemessen. Das aktuelle Umfrage-Hoch der AfD speist sich aber offenbar auch aus einer steigenden Entt\u00e4uschung gegen\u00fcber der Regierungsarbeit. Schlie\u00dflich f\u00e4llt die Zufriedenheit mit der Arbeit der schwarz-roten Koalition auf ein neues Rekordtief: Nur noch zw\u00f6lf Prozent sind zufrieden mit der Arbeit der Bundesregierung. F\u00fcr die Merz-Koalition ist damit <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/deutschlandtrend\/deutschlandtrend-mai-100.html\" title=\"ARD-DeutschlandTrend: AfD \u00fcberholt Union in Sonntagsfrage\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">der Tiefstwert aus dem vergangenen Monat<\/a> noch einmal um einen Punkt unterboten.<\/p>\n<p>    Zusammenarbeit mit der AfD bleibt umstritten<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die hohen AfD-Zustimmungswerte in Bund wie L\u00e4ndern, aber vor allem die anstehende Landtagswahl Anfang September in Sachsen-Anhalt, beleben die Debatte \u00fcber den Umgang mit der AfD. Etwa vier von zehn Befragten lehnen jegliche Zusammenarbeit mit der AfD grunds\u00e4tzlich ab, drei von zehn unterst\u00fctzen eine Pr\u00fcfung von Fall zu Fall und ein Viertel h\u00e4lt eine gezielte Kooperation f\u00fcr richtig.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Es sind noch drei Monate, bis der Landtag in Magdeburg neu gew\u00e4hlt wird. Derzeit regiert in Sachsen-Anhalt die CDU zusammen mit SPD und FDP. <a href=\"https:\/\/www.mdr.de\/nachrichten\/sachsen-anhalt\/landespolitik\/landtagswahl-sonntagsfrage-umfrage-trend-104.html\" title=\"Umfrage in Sachsen-Anhalt: AfD bei 41\u202fProzent, CDU verliert weiter\" class=\"textlink--extern\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">In aktuellen Umfragen<\/a> liegt jedoch die AfD deutlich vorn. Auch wenn diese Umfragen nur ein Zwischenstand im Meinungsbildungsprozess sind: F\u00fcr eine Regierungsmehrheit muss die CDU aktuell davon ausgehen, entweder mit der AfD oder der Linken zusammenzuarbeiten. F\u00fcr beide Parteien haben die Christdemokraten vor einigen Jahren einen Unvereinbarkeitsbeschluss gefasst.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Der CDU-Beschluss, Koalitionen und \u00e4hnliche Formen der Zusammenarbeit mit der AfD auszuschlie\u00dfen, st\u00f6\u00dft mittlerweile auf ein geteiltes Echo bei den Befragten: Jeweils 47 Prozent halten diesen grunds\u00e4tzlichen Ausschluss der Zusammenarbeit mit der AfD f\u00fcr richtig beziehungsweise falsch. Unter den Parteianh\u00e4ngern \u00e4u\u00dfern alle bis auf die AfD-Anh\u00e4nger eine mehrheitliche Zustimmung zu dem Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU gegen\u00fcber der AfD.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Die CDU-Abgrenzung gegen\u00fcber der Linken findet in der Bev\u00f6lkerung mehrheitlich hingegen keine Unterst\u00fctzung: 56 Prozent halten ihn f\u00fcr falsch, 33 Prozent f\u00fcr richtig. Von den CDU-Anh\u00e4ngern wird auch dieser Ausschluss jedoch knapp mitgetragen.<\/p>\n<p>Untersuchungsanlage<\/p>\n<p>        <strong>Grundgesamtheit:<\/strong> Wahlberechtigte in Deutschland<br \/><strong>Erhebungsmethode:<\/strong> Zufallsbasierte Online- und Telefon-Befragung (davon 60 Prozent Festnetz, 40 Prozent Mobilfunk)<br \/><strong>Erhebungszeitraum:<\/strong> 01. bis 02. Juni 2026<br \/><strong>Fallzahl: <\/strong>1.326 Befragte (791 Telefoninterviews und 535 Online-Interviews)<br \/><strong>Gewichtung:<\/strong> nach soziodemographischen Merkmalen und R\u00fcckerinnerung Wahlverhalten<br \/><strong>Schwankungsbreite: <\/strong>2 Prozentpunkte bei einem Anteilswert von 10 Prozent, 3 Prozentpunkte bei einem Anteilswert von 50 Prozent<br \/><strong>Durchf\u00fchrendes Institut:<\/strong> infratest dimap<\/p>\n<p>Die Ergebnisse sind auf ganze Prozentwerte gerundet, um falsche Erwartungen an die Pr\u00e4zision zu vermeiden. Denn f\u00fcr alle repr\u00e4sentativen Befragungen m\u00fcssen Schwankungsbreiten ber\u00fccksichtigt werden. Diese betragen im Falle einer Erhebung mit 1.000 Befragten bei gro\u00dfen Parteien rund drei Prozentpunkte, bei kleineren Parteien etwa einen Punkt. Hinzu kommt, dass der Rundungsfehler f\u00fcr kleine Parteien erheblich ist. Aus diesen Gr\u00fcnden wird keine Partei unter drei Prozent in der Sonntagsfrage ausgewiesen.\n    <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 03.06.2026 \u2022 18:04 Uhr Die Unzufriedenheit mit der Bundesregierung verfestigt sich im aktuellen ARD-DeutschlandTrend &#8211; w\u00e4hrend die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1067441,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[5],"tags":[331,332,3364,29,5297,30,13,14,15,12,13842],"class_list":["post-1067440","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-de","tag-deutschland","tag-deutschlandtrend","tag-germany","tag-headlines","tag-nachrichten","tag-news","tag-schlagzeilen","tag-sonntagsfrage"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116687536984500752","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1067440","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1067440"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1067440\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1067441"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1067440"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1067440"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1067440"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}