{"id":1068587,"date":"2026-06-04T05:32:16","date_gmt":"2026-06-04T05:32:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1068587\/"},"modified":"2026-06-04T05:32:16","modified_gmt":"2026-06-04T05:32:16","slug":"grossbritannien-und-frankreich-verlaengern-one-in-one-out-abkommen-bis-oktober","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1068587\/","title":{"rendered":"Gro\u00dfbritannien und Frankreich verl\u00e4ngern &#8222;One in, one out&#8220;-Abkommen bis Oktober"},"content":{"rendered":"<p>\n         Zuerst ver\u00f6ffentlicht am<br \/>\n            04\/06\/2026 &#8211; 6:43 MESZ\n            <\/p>\n<p>Frankreich und das Vereinigte K\u00f6nigreich haben sich darauf geeinigt, ihr R\u00fccknahmeabkommen f\u00fcr Migrantinnen und Migranten nach dem Prinzip &#8222;one in, one out&#8220; bis zum ersten Oktober zu verl\u00e4ngern, wie ein franz\u00f6sischer Staatssekret\u00e4r am Mittwoch mitteilte.<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>          <img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-stacked-outlined-72x72-grey-9.svg\" width=\"72\" height=\"72\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/><br \/>\n          WERBUNG<\/p>\n<p>Die Vereinbarung mit dem Namen Operation Hillmore trat im vergangenen September in Kraft. Sie ist Teil der gemeinsamen Bem\u00fchungen beider L\u00e4nder, die irregul\u00e4re Migration \u00fcber den \u00c4rmelkanal einzud\u00e4mmen.<\/p>\n<p>Nach der Regelung kann Gro\u00dfbritannien einen Teil der Menschen, die unerlaubt mit kleinen Booten einreisen und kein Bleiberecht im Vereinigten K\u00f6nigreich haben, nach Frankreich zur\u00fcckschicken.<\/p>\n<p>Im Gegenzug nimmt Gro\u00dfbritannien eine entsprechende Zahl von Asylsuchenden aus Frankreich auf, die voraussichtlich Schutz erhalten. Vorrang haben besonders schutzbed\u00fcrftige Nationalit\u00e4ten sowie Menschen mit famili\u00e4ren oder anderen Beziehungen zum Vereinigten K\u00f6nigreich.<\/p>\n<p>&#8222;Gemeinsam mit unserem britischen Partner wurde beschlossen, dieses Abkommen bis zum ersten Oktober 2026 zu verl\u00e4ngern&#8220;, teilte der franz\u00f6sische Europa-Staatssekret\u00e4r Benjamin Haddad am Mittwoch vor einem Parlamentsausschuss mit.<\/p>\n<p>Haddad erkl\u00e4rte, dass Frankreich bis zum ersten Mai insgesamt 606 Migrantinnen und Migranten im Rahmen des Programms wieder aufgenommen habe. Zudem seien 588 Menschen legal von Frankreich in das Vereinigte K\u00f6nigreich gebracht worden.<\/p>\n<p>Laut einer <a href=\"https:\/\/commonslibrary.parliament.uk\/research-briefings\/cbp-10590\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Statistik des britischen Innenministeriums kamen 16.910 Menschen<\/a> zwischen September 2025 und M\u00e4rz 2026 per Boot ins Land. Zahlen f\u00fcr den April liegen noch nicht vor. Die Statistik zeigt, dass 3,5 Prozent der Ank\u00f6mmlinge nach der neuen Regelung zur\u00fcckgeschickt wurden.<\/p>\n<p>Die Zahlen geben einen der bislang klarsten Hinweise auf das Ausma\u00df des Programms. Die britische Regierung behauptet, es schrecke Schleuserbanden ab.<\/p>\n<p>Frankreich ist seit Langem ein Ausgangspunkt f\u00fcr Migrantinnen und Migranten, die Gro\u00dfbritannien erreichen wollen. Viele zahlen Schleusern Tausende Euro f\u00fcr einen Platz in \u00fcberf\u00fcllten Schlauchbooten, um die gef\u00e4hrliche \u00dcberfahrt \u00fcber eine der meistbefahrenen Schifffahrtsrouten der Welt zu wagen.<\/p>\n<p>Das Vereinigte K\u00f6nigreich hat im vergangenen Monat mit dem Gesetz zu Einwanderung und Asyl eine Reihe neuer Ma\u00dfnahmen vorgestellt. Sie sollen die irregul\u00e4re Migration eind\u00e4mmen.<\/p>\n<p>Im Jahr 2025 kamen an der S\u00fcdk\u00fcste Englands mehr als 41.000 Migrantinnen und Migranten an. Das ist der zweith\u00f6chste Jahreswert seit Beginn der Statistik im Jahr 2018.<\/p>\n<p>Insgesamt haben seit der Etablierung der Route als wichtiger Migrationskorridor 197.000 Menschen den \u00c4rmelkanal in kleinen Booten \u00fcberquert.<\/p>\n<p>Das Thema bleibt eine gro\u00dfe politische Herausforderung f\u00fcr die Regierung des britischen Premierministers Keir Starmer.<\/p>\n<p>Starmer, der im Juli 2024 sein Amt antrat, und Innenministerin Shabana Mahmood stehen unter wachsendem Druck, die illegale Einwanderung zu reduzieren. Die einwanderungskritische Partei Reform UK schneidet in Umfragen weiterhin gut ab.<\/p>\n<p>Beim britischen Innenministerium wurde eine Stellungnahme angefragt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Zuerst ver\u00f6ffentlicht am 04\/06\/2026 &#8211; 6:43 MESZ Frankreich und das Vereinigte K\u00f6nigreich haben sich darauf geeinigt, ihr R\u00fccknahmeabkommen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1068588,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3976],"tags":[414,331,332,156,551,13,30629,382,14,15,12,3992,3993,3994,3995,3996,3997],"class_list":["post-1068587","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-vereinigtes-koenigreich","tag-abschiebung","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-frankreich","tag-grossbritannien","tag-headlines","tag-illegale-einwanderung","tag-migration","tag-nachrichten","tag-news","tag-schlagzeilen","tag-uk","tag-united-kingdom","tag-united-kingdom-of-great-britain-and-northern-ireland","tag-vereinigtes-koenigreich","tag-vereinigtes-koenigreich-grossbritannien-und-nordirland","tag-vereinigtes-koenigreich-von-grossbritannien-und-nordirland"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116690207919182529","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1068587","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1068587"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1068587\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1068588"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1068587"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1068587"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1068587"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}