{"id":1069415,"date":"2026-06-04T13:24:16","date_gmt":"2026-06-04T13:24:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1069415\/"},"modified":"2026-06-04T13:24:16","modified_gmt":"2026-06-04T13:24:16","slug":"50-jahre-gruenau-fotografin-karla-voigt-laesst-bilder-eines-umzugs-sprechen-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1069415\/","title":{"rendered":"50 Jahre Gr\u00fcnau: Fotografin Karla Voigt l\u00e4sst Bilder eines Umzugs sprechen \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Wenn von der DDR-Gro\u00dfwohnsiedlung Leipzig-Gr\u00fcnau die Rede ist h\u00f6rt man manchmal etwas von einem \u201eArbeiterwohnregal\u201c, einige redeten nach der Wende auch von einem Ghetto. Oft wird vergessen, wie Menschen noch in den 1970ern in Leipzig wohnten. Marode Altbauten, oft ohne Bad und mit der Toilette auf halber Treppe. Junge Familien bekamen oft eine \u201eAusbauwohnung\u201c als erste Wohnung, die sie mit viel Flei\u00df, M\u00fche und wechselndem Erfolg herrichteten.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-659508\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Beschreibung-zur-Ausstellung.-Foto-Thomas-Koehler.jpg\" alt=\"\" width=\"4000\" height=\"2667\"  \/>Beschreibung zur Ausstellung. Foto: Thomas K\u00f6hler<\/p>\n<p>So auch die zwei Familien und die alleinstehende Frau, die Karla Voigt auf ihrem Weg von der Kuchengartenstra\u00dfe in Reudnitz nach Gr\u00fcnau begleitete. In der Ausstellung \u201eAus der Kuchengartenstra\u00dfe nach Gr\u00fcnau\u201c im Stadtteilladen Gr\u00fcnau sieht man zuerst den Ausgangspunkt Kuchengartenstra\u00dfe 8, in der vollen Tristesse des Verfalls im Jahre 1979. Einf\u00fchlsam begleitet die Fotografin die drei Parteien bis nach ihrem Umzug. Bei der Vernissage am 3. Juni sprachen wir mit Karla Voigt \u00fcber die Entstehung der Fotografischen Dokumentation. <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/116f40f78d7248dc94d02d13bfe253c9.gif\" alt=\"\" width=\"https:\/\/www.l-iz.de\/leben\/gesellschaft\/2026\/06\/1\" height=\"https:\/\/www.l-iz.de\/leben\/gesellschaft\/2026\/06\/1\"\/><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-659509\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Maria-Habre-Karla-Voigt-und-Tim-Rood-bei-der-Vernissage.-Foto-Thomas-Koehler.jpg\" alt=\"\" width=\"4000\" height=\"2667\"  \/>Maria Habre, Karla Voigt und Tim Rood bei der Vernissage. Foto: Thomas K\u00f6hler<br \/>\nDas Gespr\u00e4ch<\/p>\n<p><b>Frau Voigt, wie kam diese Dokumentation zustande?<\/b><\/p>\n<p>Ich habe von 1976 bis 1981 an der Hochschule f\u00fcr Grafik und Buchkunst im Fernstudium Fotografie studiert, die Dokumentation ist meine Diplomarbeit.<\/p>\n<p><b>Im Vergleich zur Ausstellung \u201e<a href=\"https:\/\/www.l-iz.de\/kultur\/ausstellungen\/2026\/05\/als-gruenau-noch-schlammhausen-hiess-vernissage-und-gespraech-mit-harald-kirschner-658010\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Als Gr\u00fcnau noch \u201eSchlammhausen<\/a>\u201c hie\u00df\u201c <\/b><b>in der Harald Kirschner den Bau von Gr\u00fcnau zeigt, sieht man bei Ihnen die Menschen im Vordergrund. War das Absicht?<\/b><\/p>\n<p>Es ist eine soziologische Dokumentation \u00fcber einen bestimmten Zeitabschnitt. Sie zeigt Familien, die aus dem maroden f\u00fcr den Abriss vorgesehenen Gebiet kamen, in dem es noch Kriegssch\u00e4den oder keine Reparaturm\u00f6glichkeiten gab. Dann begann man 1976 mit dem Bau von Gr\u00fcnau. Der erste Wohnkomplex war der WK 1, die Familien, die ich portr\u00e4tiert habe, sind in den WK 4 gezogen. Das hei\u00dft, ich hatte die ganze Bauphase der Wohnkomplexe mitverfolgt und habe \u00fcber das Amt des Chefarchitekten der Stadt Leipzig, Professor Horst Siegel, Zugang zu der Abteilung bekommen, die f\u00fcr die Wohnungsvergabe zust\u00e4ndig war.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-659510\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Kollage-Kuchengartenstrasse-8-vor-dem-Abriss.-Fotos-Karla-Voigt.jpg\" alt=\"\" width=\"4000\" height=\"2668\"  \/>Collage Kuchengartenstra\u00dfe 8 vor dem Abriss. Fotos: Karla Voigt<\/p>\n<p>Er hat mir auch geholfen, viele Genehmigungen zu bekommen. Es war ja damals nicht m\u00f6glich, einfach auf Baustellen, in H\u00e4usern oder in Betrieben zu fotografieren. Ich habe ja auch in den Baubetrieben fotografiert, hier sehen Sie nur eine Auswahl, die zu dem Thema passt. Diese Wohnungsleute vermittelten mir dann freundlicherweise Familien, die f\u00fcr den Umzug vorgesehen waren, weil ihre H\u00e4user abgerissen wurden. Diese H\u00e4user waren, Sie sehen es ja, in einem elenden Zustand. Ich habe mehrere Familien angefragt, viele waren nicht daf\u00fcr. Es war ja auch peinlich und schambehaftet, wie man so wohnte. Dann habe ich aber Gl\u00fcck gehabt, weil ich in der Kuchengartenstra\u00dfe 8 ein Haus fand, in dem drei Familien wohnten. Also eine einzelne Dame, Kriegswitwe und zwei junge Familien, die diese Wohnung ein paar Jahre vorher als Ausbauwohnung bekommen hatten und noch das Beste aus diesem maroden Zustand gemacht haben. Die waren sehr aufgeschlossen und haben mich in jeder Weise unterst\u00fctzt.<\/p>\n<p><b>Wie war Ihre Erfahrung mit diesen Menschen? Es hie\u00df ja oft, diese w\u00e4ren zwangsweise nach Gr\u00fcnau umgezogen. Meine eigene Erfahrung war aber, dass viele froh waren endlich flie\u00dfend warmes Wasser und ein Bad zu haben.<\/b><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-659511\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Kuchengartenstrasse-in-Leipzig-Reudnitz-vor-dem-Abriss.-Foro-Karla-Voigt.jpg\" alt=\"\" width=\"3212\" height=\"2142\"  \/>Kuchengartenstra\u00dfe in Leipzig-Reudnitz vor dem Abriss. Foto: Karla Voigt<\/p>\n<p>Die waren auf alle F\u00e4lle froh, das zeigen ja auch die Fotos, unter welchen Bedingungen die Familien ihre Kinder gro\u00df gekriegt haben. Mit Badewanne auf dem Tisch, also das war schon nicht so einfach. Die haben aber mich in jeder Weise unterst\u00fctzt, haben mich in ihre Wohnung gelassen. Sie wissen, wie es im Fernstudium war, man hatte im Monat einen Studientag, den habe ich voll f\u00fcr die Dokumentation genutzt, in den Familien und hier im Neubaugebiet, also damals noch in Schlammhausen. Nat\u00fcrlich auch Wochenenden, sodass wir uns als n\u00e4her gekommen sind. Ich bin ja auch in ziemlich intime Bereiche bei denen dann gekommen. Dann haben die den Umzug und den Einzug in Gr\u00fcnau organisiert. Sie hatten das Gl\u00fcck, wieder gemeinsam in einem Haus drei Wohnungen zu bekommen. Die alte Dame eine Einraumwohnung, die eine Familie eine Dreiraum- und die mit den zwei Kindern eine Vierraumwohnung.<\/p>\n<p><b>Die alte Hausgemeinschaft wurde so quasi wieder hergestellt?<\/b><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-659512\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Die-Schluessel-zu-den-Neubauwohnungen-bei-der-Ausgabe.-Foto-Karla-Voigt.jpg\" alt=\"\" width=\"3680\" height=\"2453\"  \/>Die Schl\u00fcssel zu den Neubauwohnungen bei der Ausgabe. Foto: Karla Voigt<\/p>\n<p>Ja, durch meine Arbeit hat das Wohnungsamt das ein bisschen bef\u00f6rdert, dass die wieder in ein Haus kamen.<\/p>\n<p><b>Waren die Wohnungen, in die die gezogen sind, schon komplett fertig, oder waren die W\u00e4nde noch roh und man musste selber malern?<\/b><\/p>\n<p>Es war was vorbereitet, aber die haben das dann so nach ihrem Empfinden selbst gemalert, beziehungsweise tapeziert. Es war ein relativ roher Zustand, aber es war schon so eine Art Linoleum drin.<\/p>\n<p><b>Haben Sie noch Kontakt zu den Familien?<\/b><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-659513\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Impressionen-vom-Einzug-in-Gruenau.-Fotos-Karla-Voigt.jpg\" alt=\"\" width=\"4000\" height=\"2667\"  \/>Impressionen vom Einzug in Gr\u00fcnau. Fotos: Karla Voigt<\/p>\n<p>Ich habe sp\u00e4ter noch Kontakt mit den Familien gehabt. Die haben mir gesagt, dass die Kinder hier richtig aufgebl\u00fcht sind, wobei der Schulweg gef\u00e4hrlich war. Wir haben uns auch bei der <a href=\"https:\/\/www.stadtgeschichtliches-museum-leipzig.de\/ausstellungen\/ausstellungsarchiv\/archiv-2019-2020\/karla-voigt-fotodokumentation\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Ausstellung der Originale<\/a>, das hier sind ja Faksimiles, gesehen. Das Stadtgeschichtliche Museum hat die Bilder und die Diplomarbeit aufgekauft, nachdem ich 2019 die Arbeit im Museum vorgestellt hatte.<\/p>\n<p><b>Sind Sie noch aktiv als Fotografin?<\/b><\/p>\n<p>Nein, ich bin ich Rentnerin, bin aber noch in einem Fotoclub.<\/p>\n<p><b>Frau Voigt, ich bedanke mich f\u00fcr das Gespr\u00e4ch und w\u00fcnsche viel Erfolg f\u00fcr die Ausstellung.<\/b><\/p>\n<p>Ausstellungser\u00f6ffnung<\/p>\n<p>Die Ausstellung wurde von Maria Habre (Quartiermanagement Gr\u00fcnau) und Tim Rood (Stadtgeschichtliches Museum) er\u00f6ffnet. Tim Rood w\u00fcrdigte nochmals die Bedeutung der soziologischen Dokumentation f\u00fcr die Betrachtung der neueren Geschichte Leipzigs. Anschlie\u00dfend sprach Klara Voigt \u00fcber die Arbeit an der Dokumentation und bedankte sich bei den Akteuren, die diese Ausstellung erm\u00f6glicht haben.<\/p>\n<p>Wir trafen inzwischen eine ehemalige Studentin von Klara Voigt, die Fotografin Antje Stumpe. Frau Stumpe hat 2014 bei \u201ePro Leipzig\u201c ein Buch \u00fcber das neuere Gr\u00fcnau, mit dem Titel \u201e<a href=\"https:\/\/www.l-iz.de\/leben\/gesellschaft\/2014\/04\/Roessing-Preis-geht-2014-an-Antje-Stumpe-54853\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Paradise lost?<\/a>\u201c herausgegeben. Wir sprachen mit ihr dar\u00fcber.<\/p>\n<p><b>Frau Stumpe, der Titel \u201eParadise lost\u201c erinnert an das gleichnamige Poem, allerdings ohne Fragezeichen, von John Milton. Hier geht es wohl um Gr\u00fcnau und das kleine Paradies einiger Menschen, war das Ihre Intention?<\/b><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-659514\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Cover-Paradise-lost-von-Antje-Stumpe.-Foto-Thomas-Koehler.jpg\" alt=\"\" width=\"3890\" height=\"2593\"  \/>Cover \u201eParadise lost?\u201c von Antje Stumpe. Foto: Thomas K\u00f6hler<\/p>\n<p>Ja, die Intention war auch folgende, ich bin hier in Gr\u00fcnau aufgewachsen und habe sp\u00e4ter das Problem gehabt, dass Leute gesagt haben: Was, Du kommst aus dem Ghetto? Ich dann so: Nee, komme ich nicht, ich komme aus dem Paradies. Zu DDR-Zeiten, war das einfach f\u00fcr die Menschen so, wir haben ja jetzt gerade geh\u00f6rt unter welchen prek\u00e4ren Bedingungen einige gelebt haben. Dann ist man hierhergekommen und hat quasi paradiesisch Bedingungen vorgefunden. F\u00fcr mich war das so eine Art Zur\u00fcckkommen in die Heimat, gucken was passiert ist mit dem Stadtteil. Einige H\u00e4user und meine Schule sind verschwunden, die gibt es nicht mehr. Und diese Leerstellen, die entstanden sind, sind als Brachfl\u00e4chen oder Nachnutzungsfl\u00e4chen wieder aufgewertet worden.<\/p>\n<p><b>Das Buch soll also dieses Gef\u00fchl ausdr\u00fccken?<\/b><\/p>\n<p>Das Buch dr\u00fcckt das pers\u00f6nliche Paradies aus. Es wurde so viel Negatives \u00fcber Gr\u00fcnau berichtet, das wollte ich im Gegenteil dazu nicht. Ich wollte zeigen, dass man sich hier durchaus eingerichtet hat und dass man sich auch wohlf\u00fchlt und auch mit seinem Stadtteil identifiziert.<\/p>\n<p><b>Ich bedanke mich f\u00fcr das Gespr\u00e4ch und viel Erfolg weiterhin.<\/b><\/p>\n<p>Fazit: Die Ausstellung im Stadtteilladen ist sehenswert, nicht nur f\u00fcr die Generation, die das miterlebt hat. <a href=\"https:\/\/www.stadtgeschichtliches-museum-leipzig.de\/ausstellungen\/aus-der-kuchengartenstrasse-nach-gruenau\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Bis zum 22. September 2026 ist die Ausstellung zu sehen.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Wenn von der DDR-Gro\u00dfwohnsiedlung Leipzig-Gr\u00fcnau die Rede ist h\u00f6rt man manchmal etwas von einem \u201eArbeiterwohnregal\u201c, einige redeten nach&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1069416,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1775],"tags":[1793,2076,29,214,15327,30,16112,2134,1794,36650,11028,14712,215],"class_list":["post-1069415","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-kunst-und-design","tag-art-and-design","tag-ausstellung","tag-deutschland","tag-entertainment","tag-fotografien","tag-germany","tag-gruenau","tag-interview","tag-kunst-und-design","tag-quartiersmanagement","tag-stadtgeschichte","tag-stadtgeschichtliches-museum","tag-unterhaltung"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116692064437994049","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1069415","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1069415"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1069415\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1069416"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1069415"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1069415"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1069415"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}