{"id":1070465,"date":"2026-06-04T23:42:16","date_gmt":"2026-06-04T23:42:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1070465\/"},"modified":"2026-06-04T23:42:16","modified_gmt":"2026-06-04T23:42:16","slug":"wladimir-putin-beim-treffen-mit-auslaendischen-journalisten-lobt-er-ploetzlich-die-afd","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1070465\/","title":{"rendered":"Wladimir Putin: Beim Treffen mit ausl\u00e4ndischen Journalisten lobt er pl\u00f6tzlich die AfD"},"content":{"rendered":"<p>Russlands Machthaber Wladimir Putin spricht am Rande des Wirtschaftsforums in St. Petersburg mit internationalen Medien. Dabei wird er auch nach den ukrainischen Drohnenangriffen gefragt. F\u00fcr die angereisten AfD-Politiker findet er lobende Worte.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin hat seine Bereitschaft zum Dialog auch mit Europa zur Beendigung seines Krieges gegen die Ukraine bekr\u00e4ftigt. Als Vermittler k\u00e4men aber nur neutrale \u201eLeute\u201c infrage, \u201edenen man vertrauen kann\u201c, sagte Putin bei einem Treffen mit Vertretern internationaler Nachrichtenagenturen, darunter die Deutsche Presse-Agentur, im Konstantin-Palast in St. Petersburg. Dabei zeigte er sich \u201everwundert\u201c, dass sein Pl\u00e4doyer f\u00fcr den Ex-Kanzler Gerhard Schr\u00f6der als Vermittler <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6a05b5d337f06e5c80b2fadc\/ukraine-krieg-nach-putins-schroeder-vorstoss-bezieht-merz-indirekt-stellung.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6a05b5d337f06e5c80b2fadc\/ukraine-krieg-nach-putins-schroeder-vorstoss-bezieht-merz-indirekt-stellung.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">wild diskutiert worden sei in Deutschland.<\/a><\/p>\n<p>Es gehe nicht darum, ob Schr\u00f6der sein Freund sei oder nicht; der Ex-Kanzler sei ein Staatsmann, der f\u00fcr die Interessen Deutschlands eintrete und seine eigenen Positionen verteidige, sagte Putin bei dem Gespr\u00e4ch am Rande des Internationalen Wirtschaftsforums. Wegen der Waffenlieferungen an die Ukraine kritisierte er Deutschland und Europa als nicht neutral.<\/p>\n<p>Putin lobt AfD-Politiker<\/p>\n<p>Zur Teilnahme mehrerer AfD-Politiker an dem Forum sagte Putin, dass die Abgeordneten es verst\u00fcnden, ihre Position klar zu formulieren und ohne Angst daf\u00fcr zu k\u00e4mpfen. Die Partei liege inzwischen in den Umfragen vor der regierenden Union in Deutschland, sagte Putin. \u201eWir werden mit denen zusammenarbeiten, die mit uns arbeiten wollen\u201c, betonte er mit Blick auf die russlandfreundliche Haltung der Partei.<\/p>\n<p>Die<a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus6a1e8ca8f2919cfc74893c34\/besuch-bei-putins-wirtschaftsforum-westen-hat-sich-russland-als-feind-ausgeguckt-und-ruestet-sagt-der-afd-abgeordnete.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus6a1e8ca8f2919cfc74893c34\/besuch-bei-putins-wirtschaftsforum-westen-hat-sich-russland-als-feind-ausgeguckt-und-ruestet-sagt-der-afd-abgeordnete.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> AfD-Politiker, darunter mehrere Bundestagsabgeordnete,<\/a> sprechen sich in St. Petersburg f\u00fcr ein Ende der Sanktionen des Westens im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine und f\u00fcr eine Wiederaufnahme der \u00d6l- und Gaslieferungen aus. \u201eGazprom ist dazu bereit\u201c, sagte Putin \u00fcber den Staatskonzern. Es gebe weiter g\u00fcltige Vertr\u00e4ge; die Lieferungen k\u00f6nnten sofort erfolgen durch die letzte noch intakte Nord-Stream-Gasleitung. Drei der insgesamt vier Str\u00e4nge der Ostseepipelines waren seit einer Sprengung durch Saboteure massiv besch\u00e4digt worden.<\/p>\n<p>Kremlchef Putin beharrte auf seiner Forderung nach einer vollst\u00e4ndigen russischen Kontrolle der Gebiete Donezk und Luhansk als Voraussetzung f\u00fcr einen Frieden in der Ukraine. Die Forderung sei kein Widerspruch zu der postulierten Dialogbereitschaft, argumentierte er.<\/p>\n<p>Der russische Pr\u00e4sident wiederholte alte Thesen: Der Ukraine wiederum fehlten Soldaten, weil die monatlichen Verluste und Desertationen bei weitem die Neurekrutierungen \u00fcberstiegen. Das Defizit bezifferte er auf insgesamt 30.000 Mann pro Monat. Die Zahl von 15.000 laut Putin in die ukrainische Armee gepressten Rekruten steht dabei im Widerspruch zu den offiziellen Angaben aus Kiew. Danach werden mehr als 30.000 pro Monat neu gewonnen.<\/p>\n<p>Putin verwies zur Begr\u00fcndung seiner Forderung nach dem gesamten Donbass auch auf Gebietsgewinne, die das russische Milit\u00e4r seinen Angaben nach st\u00e4ndig mache. Dabei liegt die von ihm angegebene Zahl von 2440 Quadratkilometern ebenfalls deutlich \u00fcber Kiews Angaben. Nach Berechnungen regierungsnaher ukrainischer Milit\u00e4rbeobachter hat die russische Armee mit abnehmendem Tempo seit Jahresbeginn knapp 700 Quadratkilometer erobert.<\/p>\n<p>Auf die Frage eines AP-Reporters nach den <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6a200c2aaa3fa782d1470509\/damit-es-solche-schlaege-nicht-gibt-kreml-reagiert-auf-ukrainischen-drohnenangriff.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article6a200c2aaa3fa782d1470509\/damit-es-solche-schlaege-nicht-gibt-kreml-reagiert-auf-ukrainischen-drohnenangriff.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ukrainischen Drohnenangriffen auf St. Petersburg<\/a> r\u00e4umte Putin Sch\u00e4den ein: \u201eZu unserem Bedauern brechen einige von ihnen durch\u201c, sagte er. Russland verf\u00fcge \u00fcber ein Luftverteidigungssystem, m\u00fcsse es aber verbessern und st\u00e4rken. \u201eUnd wir werden das tun.\u201c <\/p>\n<p>Der russische Machthaber h\u00e4lt am Freitag (13.00 Uhr MESZ) eine Rede beim internationalen Wirtschaftsforum (SPIEF) in St. Petersburg. Es wird seit 1997 j\u00e4hrlich von der russischen Regierung veranstaltet. Insgesamt werden bei der bis Samstag andauernden Konferenz rund 20.000 Besucher aus 130 L\u00e4ndern erwartet. <\/p>\n<p>lay mit AP\/dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Russlands Machthaber Wladimir Putin spricht am Rande des Wirtschaftsforums in St. Petersburg mit internationalen Medien. 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