{"id":1071,"date":"2025-04-01T01:06:17","date_gmt":"2025-04-01T01:06:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1071\/"},"modified":"2025-04-01T01:06:17","modified_gmt":"2025-04-01T01:06:17","slug":"krise-bei-sentebale-schlammschlacht-um-harrys-aids-stiftung-leiterin-wirft-dem-prinzen-mobbing-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1071\/","title":{"rendered":"Krise bei Sentebale: Schlammschlacht um Harrys Aids-Stiftung \u2013 Leiterin wirft dem Prinzen \u201eMobbing\u201c vor"},"content":{"rendered":"<p>Prinz Harry gr\u00fcndete Sentebale einst, um Menschen mit HIV und Aids in Lesotho und sp\u00e4ter auch in Botsuana zu helfen. Nun klagt das einstige \u201eHerzensprojekt\u201c des britischen Royals \u00fcber ausbleibende Spendengelder \u2013 interne Streitigkeiten kratzen zudem am Image des britischen Prinzen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Diese Auseinandersetzung macht in Gro\u00dfbritannien schon seit Tagen Schlagzeilen: Im Streit innerhalb der vom britischen Prinz Harry mitgegr\u00fcndeten Wohlt\u00e4tigkeitsorganisation Sentebale (Deutsch: \u201eVergiss mich nicht&#8220;) hat die Leiterin dem Prinzen nun auch Mobbing und sogar die Diskriminierung schwarzer Frauen vorgeworfen.<\/p>\n<p>Die Stiftungsvorsitzende Sophie Chandauka \u00e4u\u00dferte sich in einem <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/news.sky.com\/video\/prince-harry-accused-of-harassment-and-bullying-at-scale-by-sentebale-chair-sophie-chandauka-13338558\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/news.sky.com\/video\/prince-harry-accused-of-harassment-and-bullying-at-scale-by-sentebale-chair-sophie-chandauka-13338558&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Interview mit dem britischen Sender Sky News<\/a>, das am Sonntagabend ver\u00f6ffentlicht werden sollte, aus dem aber bereits vorab zahlreiche Details in den Medien kursierten. Harry habe mit seiner \u00f6ffentlichen R\u00fccktrittserkl\u00e4rung als Schirmherr ein \u201esch\u00e4dliches St\u00fcck Nachrichten in die Au\u00dfenwelt entlassen, ohne mich (&#8230;) dar\u00fcber zu informieren\u201c, so ihr Vorwurf an den Prinzen.<\/p>\n<p>\u201eDas ist ein Beispiel f\u00fcr Schikane und Mobbing im gro\u00dfen Stil\u201c, f\u00fcgte Dr. Chandauka laut am Samstag ver\u00f6ffentlichten Ausz\u00fcgen aus dem Interview hinzu.<\/p>\n<p>Die prominente Anw\u00e4ltin will in London klagen<\/p>\n<p>Harry (40) und <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/sentebale.org\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/sentebale.org\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sentebale<\/a>-Mitgr\u00fcnder Prinz Seeiso von Lesotho hatten am Dienstag \u00fcberraschend angek\u00fcndigt, ihre Schirmherrschaft innerhalb der Aids-Stiftung \u201ebis auf Weiteres\u201c abzugeben. Die Beziehungen zu Chandauka seien \u201enicht mehr zu retten\u201c gewesen, schrieben sie in einer gemeinsamen Erkl\u00e4rung. Der R\u00fcckzug sei ein Zeichen der Unterst\u00fctzung und Solidarit\u00e4t mit den Mitgliedern des Stiftungsrats, \u201edie dasselbe tun mussten\u201c, hatte es weiter gehei\u00dfen. \u201eWas geschehen ist, ist unvorstellbar. Wir stehen unter Schock, weil wir dies tun mussten\u201c, hatten die beiden Prinzen hinzugef\u00fcgt.<\/p>\n<p>Zuvor hatten alle f\u00fcnf Mitglieder des Stiftungsrates Chandaukas R\u00fccktritt gefordert. Die simbabwische Anw\u00e4ltin hat das Amt seit Juli 2023 inne. Sie wandte sich daraufhin an die britische Aufsichtsbeh\u00f6rde f\u00fcr Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen und brachte den Fall vor den High Court in London. Der Stiftungsrat trat daraufhin geschlossen zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Das ehemalige Stiftungsratsmitglied Kelello Lerotholi sagte Sky News, er sehe keine Begr\u00fcndung f\u00fcr die Mobbing-Vorw\u00fcrfe gegen Harry. \u201eIch kann ehrlich sagen, dass in den Sitzungen, in denen ich anwesend war, es so etwas nicht einmal ansatzweise gab\u201c, sagte er. Insider spekulierten gegen\u00fcber der Deutschen Presseagentur dpa sogar von einem Ego-Trip der selbstbewussten Juristin: Eine Quelle aus dem Umfeld von Stiftungsratsmitgliedern und Schirmherren habe der dpa mitgeteilt, man habe den \u201ePublicity Stunt\u201c Chandaukas vorhergesehen, halte aber an dem R\u00fccktritt fest und blicke \u201eder Aufkl\u00e4rung der Wahrheit mit Zuversicht entgegen\u201c.<\/p>\n<p>Rangelei mit Meghan bei einem Wohlfahrts-Event<\/p>\n<p>Was genau zu dem Zerw\u00fcrfnis und der anschlie\u00dfenden \u00f6ffentlichen Schlammschlacht gef\u00fchrt hat, ist nicht bekannt. Chandauka erkl\u00e4rte, sie sei angegriffen worden, nachdem sie Bedenken \u00fcber die F\u00fchrung der Organisation ge\u00e4u\u00dfert habe, unter anderem bez\u00fcglich der Behandlung schwarzer Frauen.<\/p>\n<p>Dass es zwischen der selbstbewussten, top qualifizierten Juristin (die promovierte Anw\u00e4ltin f\u00fcr Unternehmensfinanzierung arbeitete unter anderem schon f\u00fcr Zuckerbergs Meta-Konzern) und dem Herzog und der Herzogin von Sussex menschlich kriselt, war allerdings schon l\u00e4nger Thema in der britischen Presse.<\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.dailymail.co.uk\/news\/article-14551875\/meghan-markle-sentebale-charity-polo-game-disrupted-prince-harry.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.dailymail.co.uk\/news\/article-14551875\/meghan-markle-sentebale-charity-polo-game-disrupted-prince-harry.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Als Beleg herangezogen <\/a>wird daf\u00fcr beispielsweise ein Charity-Polo-Turnier, bei dem Herzogin Meghan nicht nur unangek\u00fcndigt erschien, sondern sich dann mit der Sentebale-Chefin auf offener B\u00fchne auch noch <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/x.com\/MeghansMole\/status\/1906223582113644774\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/x.com\/MeghansMole\/status\/1906223582113644774&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\">eine Rangelei lieferte<\/a> um den besten Foto-Platz neben Prinz Harry. Die Sussexes, ihre selbst kreierte Marke (neuerdings verkauft Meghan als Influencerin Marmelade und vermarktet bei Instagram auch Kleidung), aber auch deren \u201ePR\u201c-Abteilung sei \u201etoxisch\u201c, urteilte Chandauka denn nun auch s\u00fcffisant in dem Sky Interview, dessen Kernaussagen insbesondere in den sozialen Medien bereits eifrig kommentiert werden.<\/p>\n<p>Im Gespr\u00e4ch mit Moderator Trevor Phillips r\u00e4umte sie denn auch ein, dass es im Nachklang zu dem verpatzten Foto-Opportunity tats\u00e4chlich Streit gegeben habe. \u201ePrinz Harry bat mich, eine Erkl\u00e4rung zur Unterst\u00fctzung der Herzogin abzugeben, und ich sagte, ich w\u00fcrde das nicht tun. Nicht, weil mir die Herzogin egal w\u00e4re, sondern weil ich wusste, was passieren w\u00fcrde, wenn ich es t\u00e4te\u201c, so Chandauka, ohne im Detail zu erl\u00e4utern, was genau denn h\u00e4tte \u201epassieren\u201c k\u00f6nnen. <\/p>\n<p>Selbstbewusst distanzierte sie sich dann aber noch einmal von dem prominenten Gr\u00fcnder und dessen Frau: \u201eUnd zweitens, weil wir (gemeint ist offenbar Sentebale, d. Red.) nicht die Fortsetzung der Sussexes sein k\u00f6nnen.\u201c <\/p>\n<p>Nun soll eine britische Aufsichtsbeh\u00f6rde helfen<\/p>\n<p>Neben der menschlichen Ebene knirschte es aber offenbar auch im operativen Gesch\u00e4ft. Medienberichten zufolge soll die Stiftung seit einiger Zeit unter schwindenden Spendeneinnahmen leiden.<\/p>\n<p>Dies k\u00f6nnte zum einen an dem Abgang Harrys aus der k\u00f6niglichen Familie (\u201eMegxit\u201c) liegen. Im Sky-Interview erkl\u00e4rt die Leiterin denn auch tats\u00e4chlich auf Nachfrage hin, dass man nach dem Wegzug Harrys aus Gro\u00dfbritannien etliche Zuwender verloren habe. Aber auch die politische Positionierung des mittlerweile mit Ehefrau Meghan in den USA lebenden Prinzen k\u00f6nnte laut britischen Medien eine Rolle gespielt haben.<\/p>\n<p>Der Herzog und die Herzogin gelten als ultra-liberal und Sympathisanten der US-Demokraten, was zu einer Art Kleinkrieg mit der neuen Administration von Donald Trump gef\u00fchrt hat. Unter anderem wird derzeit von <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/video255739262\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/video255739262&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">US-Juristen die Visaerteilung an den britischen Prinzen <\/a>unter die Lupe genommen. Um es sich nicht mit Donald Trump zu verscherzen, h\u00e4tte laut \u201eDaily Mail\u201c wom\u00f6glich zuletzt einige wohlhabende Spender ihre Unterst\u00fctzung eingestellt. <\/p>\n<p>Der Streit rund um Sentebale d\u00fcrfte derweil weitergehen: Harry und Seeiso erkl\u00e4rten, sie w\u00fcrden \u201eihre Bedenken\u201c \u00fcber Vorg\u00e4nge in der Stiftung ebenfalls der Aufsichtsbeh\u00f6rde f\u00fcr Wohlt\u00e4tigkeitsorganisationen mitteilen. Diese teilte der Nachrichtenagentur AFP mit, sie sei sich \u201edieser internen Probleme bewusst\u201c und werde diese \u201ebewerten\u201c.<\/p>\n<p>Prinz Harry hatte Sentebale vor fast 20 Jahren zu Ehren seiner bei einem Autounfall ums Leben gekommenen Mutter Diana zusammen mit dem Prinzen von Lesotho gegr\u00fcndet, um Menschen mit HIV und Aids in dem s\u00fcdafrikanischen K\u00f6nigreich und sp\u00e4ter auch in Botsuana zu helfen. Sentebale unterst\u00fctzt in erster Linie Aids-Waisen in den beiden L\u00e4ndern. Dazu geh\u00f6ren einw\u00f6chige Camps und Unterst\u00fctzung bei medizinischer Betreuung und Bildung. <\/p>\n<p>Wie der Machtkampf um Sentebale ausgehen wird, ist offen. Klar ist aber auch: Der Schaden f\u00fcr das Ansehen der Organisation d\u00fcrfte schon jetzt enorm sein und auch das Image von Prinz Harry k\u00f6nnte durch die erneuten Negativschlagzeilen leiden. <\/p>\n<p>krott mit AFP\/dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Prinz Harry gr\u00fcndete Sentebale einst, um Menschen mit HIV und Aids in Lesotho und sp\u00e4ter auch in Botsuana&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1072,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[155],"tags":[29,214,30,551,1227,1225,1226,110,567,45,215],"class_list":{"0":"post-1071","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unterhaltung","8":"tag-deutschland","9":"tag-entertainment","10":"tag-germany","11":"tag-grossbritannien","12":"tag-harry-prinz-geb-1984","13":"tag-markle","14":"tag-meghan","15":"tag-newsteam","16":"tag-prinz-harry","17":"tag-texttospeech","18":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1071","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1071"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1071\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1072"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1071"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1071"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1071"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}