{"id":1071625,"date":"2026-06-05T11:08:20","date_gmt":"2026-06-05T11:08:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1071625\/"},"modified":"2026-06-05T11:08:20","modified_gmt":"2026-06-05T11:08:20","slug":"marineruestung-rheinmetall-oder-tkms-wer-uebernimmt-die-kieler-grosswerft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1071625\/","title":{"rendered":"Mariner\u00fcstung: Rheinmetall oder TKMS? Wer \u00fcbernimmt die Kieler Gro\u00dfwerft"},"content":{"rendered":"<p>German Naval Yards in Kiel, die letzte deutsche Universalwerft, baut mit an den neuen Fregatten F126 f\u00fcr die Deutsche Marine. Das Unternehmen k\u00f6nnte zum Trumpf beim Ausbau der gesamten Mariner\u00fcstung werden.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Am Vorschiff f\u00fcr das neue Kriegsschiff wird in Halle 8 geschwei\u00dft. Die Fregatte F126 wird das gr\u00f6\u00dfte Kampfschiff der Deutschen Marine seit dem Zweiten Weltkrieg sein. Vorn ist der Bug, und vorn ist auch die Werft German Naval Yards in Kiel. Nirgends sonst ist dieses mit insgesamt sechs Schiffen bislang gr\u00f6\u00dfte Beschaffungsprojekt der Bundeswehr derzeit so konkret zu sehen wie hier unter den stiebenden Funken der Schwei\u00dfger\u00e4te. Die Arbeiter f\u00fcgen einzelne Stahlteile zum Vorschiff f\u00fcr die erste F126 zusammen. Der Bugwulst f\u00fcr das 166 Meter lange Kampfschiff ist schon fertig. <\/p>\n<p>Und das, obwohl German Naval Yards daf\u00fcr noch gar keinen belastbaren Auftrag hat: \u201eWir gehen weiterhin fest davon aus, dass das Projekt F126 weitergef\u00fchrt wird\u201c, sagt Mark Siever, Director Corporate Affairs &amp; Business Development bei German Naval Yards: \u201eSobald uns vom Generalunternehmer die erforderlichen Bauunterlagen in einem entsprechenden Reifegrad vorliegen, k\u00f6nnen wir die weitere Fertigung aufnehmen. Die hierf\u00fcr notwendigen Kapazit\u00e4ten halten wir bereits seit Jahren vor.\u201c<\/p>\n<p>Seit mehr als 15 Jahren arbeiten Experten an der Vorbereitung und Planung, an der Konstruktion und am Bau der F126. Das niederl\u00e4ndische Unternehmen Damen Naval gewann im Jahr 2020 die Ausschreibung als Generalunternehmer und Konstrukteur f\u00fcr die Baureihe. Doch den Niederl\u00e4ndern gelang es in den folgenden Jahren nicht, das Gro\u00dfprojekt zeitgerecht voranzubringen \u2013 ein enormer R\u00fcckschlag vor dem Hintergrund des Ukrainekrieges und wachsender internationaler Aufgaben f\u00fcr die Deutsche Marine. <\/p>\n<p>Das gr\u00f6\u00dfte deutsche R\u00fcstungsunternehmen Rheinmetall soll die F126 als Generalunternehmer nun retten und sechs der Schiffe f\u00fcr insgesamt zehn Milliarden Euro produzieren \u2013 mit German Naval Yards als Subunternehmer. Die Kieler sind bei der F126 schon seit Jahren mit dabei: German Naval Yards war seinerzeit der letzte deutsche Bieter, der schlie\u00dflich gegen Damen Naval unterlag. Anschlie\u00dfend wurde German Naval Yards als eine von mehreren deutschen Werften Partner f\u00fcr den Bau der Fregatten im Generalauftrag von Damen.<\/p>\n<p>An etlichen Projekten f\u00fcr Marine- und f\u00fcr Zivilschiffe ist German Naval Yards beteiligt, zuletzt etwa am Bau der Korvetten K130 f\u00fcr die Deutsche Marine. Doch meist steht die Gro\u00dfwerft an der Kieler F\u00f6rde dabei nicht so im \u00f6ffentlichen Fokus wie der benachbarte U-Boot-Hersteller TKMS, die Superyachtwerft L\u00fcrssen oder die Papenburger Meyer Werft mit ihren Kreuzfahrtschiffen. Das liegt ausgerechnet auch an der Vielfalt dessen, was German Naval Yards tut: Die 1838 gegr\u00fcndete Werft, die lange zu den Howaldtswerken geh\u00f6rte, ist mit ihren derzeit rund 400 Besch\u00e4ftigten die letzte deutsche Universalwerft, auf der nahezu alle Schiffstypen fast jeder Gr\u00f6\u00dfe gebaut und repariert werden k\u00f6nnen. Das macht es schwieriger, das Profil der Werft zu erfassen. <\/p>\n<p>Die Konkurrenten TKMS und Rheinmetall allerdings wissen sehr genau, was die Schiffbauer im Kieler Stadtteil Gaarden k\u00f6nnen. Sie wollen die F\u00e4higkeiten und Erfahrungen von German Naval Yards speziell f\u00fcr den wachsenden Marineschiffbau nutzen. Beide Unternehmen arbeiten derzeit daran, die Werft zu \u00fcbernehmen. Eine solche Bieterkonkurrenz gab es im deutschen Schiffbau lange nicht mehr.<\/p>\n<p>Mark Siever, der bei der Deutschen Marine im Rang eines Kapit\u00e4nleutnants gedient hat, f\u00fchrt \u00fcber das 25 Hektar gro\u00dfe Werftgel\u00e4nde. Etliche alte und neue Geb\u00e4ude, dicht gebaut, erschweren die Orientierung. Dazwischen fahren Pkw, Liefer- und Lastwagen \u00fcber das Areal. Werftarbeiter, externe Handwerker, Transporteure, Zulieferer, Sicherheitsleute und viele andere Menschen beleben die Anlage. In einer der Hallen wird, gut verh\u00fcllt, eine 114 Meter lange Superyacht mit dem Arbeitsnamen \u201eProject Elf\u201c gebaut. In einer anderen Halle liegt ein Prototyp eines im Ma\u00dfstab 1:8 verkleinert gebauten Wellenkraftwerks, das Strom erzeugen soll. Mitgearbeitet daran haben auch die Auszubildenden von German Naval Yards. \u201eDas hier ist eine Technologie zur Nutzung von Wellenenergie, entwickelt von der HAW Kiel. Und sie funktioniert\u201c, sagt Ausbilder Michael M\u00fcnz. \u201eZuk\u00fcnftig k\u00f6nnen solche Wellenkraftwerke viel gr\u00f6\u00dfer gebaut werden, weil sich die Technologie skalieren l\u00e4sst.\u201c<\/p>\n<p>Drau\u00dfen \u00fcberragt der blaue 900-Tonnen-Kran weithin sichtbar das 426 Meter lange Trockendock der Werft, das gr\u00f6\u00dfte Dock an der gesamten Ostsee. Errichtet worden war es Mitte der 1970er-Jahre f\u00fcr den Bau von Gro\u00dftankern, doch dieser Markt brach nach der ersten \u00d6lkrise kurz darauf zusammen. Und wenig sp\u00e4ter waren deutsche Werften beim Bau gro\u00dfer Tanker nicht mehr gefragt. Die Schiffe, die German Naval Yards heutzutage im Trockendock instandsetzt, wirken klein in dem riesigen Becken. S\u00e4mtliche Badewannen aller Berliner Haushalte k\u00f6nne man mit dem Inhalt des Docks f\u00fcllen und noch einige mehr, diesen Vergleich ziehe man auf der Werft gern heran, sagt Siever. <\/p>\n<p>Unter Planen steht im Dock einger\u00fcstet der Hochseeschlepper \u201eR\u00fcgen\u201c, der aus der norwegischen Offshore-Energief\u00f6rderung stammt und den German Naval Yards f\u00fcr den k\u00fcnftigen Einsatz bei der Deutschen Marine umbaut. Alle drei der aktuell gr\u00f6\u00dften deutschen Marineschiffe, die sogenannten Einsatzgruppenversorger, k\u00f6nnte man gemeinsam in das riesige Becken legen, und es bliebe noch reichlich Platz. \u00dcblicherweise kommen diese Schiffe allerdings einzeln, um in Kiel instandgesetzt oder modernisiert zu werden, zum Beispiel mit der Montage eines kompletten Bordkrankenhauses an Deck.<\/p>\n<p>Gerade das riesige Dock allerdings wirft die Frage auf, ob die Kieler Gro\u00dfwerft ausreichend ausgelastet und profitabel arbeitet. German Naval Yards ist es in den vergangenen Jahren nicht gelungen, Generalunternehmer f\u00fcr eines der Neubauprogramme der Deutschen Marine zu werden, obwohl die Werft in der Branche viel fachlichen Respekt genie\u00dft. Die Kieler blieben immer in der Rolle des verl\u00e4sslichen Zulieferers. Doch die Investitionen zur Instandhaltung der riesigen Werftanlage sind hoch. In einer der Hallen schwei\u00dfen die Arbeiter gerade neue Tore f\u00fcr das gro\u00dfe Dock und ein kleineres Nebenbecken. \u201eWir sind wirtschaftlich stabil\u201c, sagt Siever lediglich.<\/p>\n<p>Im Jahr 2011 verkaufte der Stahl- und Industriekonzern ThyssenKrupp einen Teil seiner Kieler Gro\u00dfwerft an das Unternehmen Abu Dhabi Mar. Sp\u00e4ter \u00fcbernahm die Holding Prinivest des franz\u00f6sisch-libanesischen Unternehmers Iskandar Safa, der 2024 verstarb, die Kontrolle \u00fcber German Naval Yards Kiel. Heutzutage geh\u00f6rt German Naval Yards zum Maritimkonzern CMN Naval der Familie Safa in Frankreich. Neben gr\u00f6\u00dferen Kriegsschiffen wie Fregatten baut CMN unter anderem kleinere bemannte und unbemannte Hochgeschwindigkeitsboote zur Aussp\u00e4hung und Bek\u00e4mpfung von Seezielen. \u201eEin Verkauf von German Naval Yards an TKMS oder Rheinmetall w\u00e4re sinnvoll\u201c, sagt ein Insider, der den deutschen Schiffbau seit Jahrzehnten kennt und der anonym bleiben will: \u201eIch bezweifele, dass sich die \u00dcbernahme der Kieler Werft f\u00fcr die Familie Safa rentiert hat und CMN Naval die n\u00f6tigen Investitionen in die Werft von German Naval Yards Kiel in den kommenden Jahren aufbringen kann oder will. Aus Sicht von CMN Naval ist das deshalb gerade eine ideale Situation: Zwei konkurrierende Bieter wollen die Werft \u00fcbernehmen.\u201c<\/p>\n<p>Zu den Umst\u00e4nden und Bedingungen einer m\u00f6glichen \u00dcbernahme von German Naval Yards halten sich alle Beteiligten weitgehend bedeckt. \u201eVon Seiten TKMS haben wir ein nicht bindendes Angebot gegen\u00fcber German Naval Yards Kiel abgegeben. Hierzu f\u00fchren wir gute und ergebnisoffene Gespr\u00e4che auf allen Ebenen und rechnen mit einer baldigen Entscheidung\u201c, sagt Oliver Burkhard, Vorstandsvorsitzender von TKMS, auf Anfrage der WELT AM SONNTAG. \u201eUnsere Auftragsb\u00fccher sind gut gef\u00fcllt \u2013 ein m\u00f6glicher Zusammenschluss mit German Naval Yards Kiel ist f\u00fcr uns kein Muss, sondern eine Option, die wir sorgf\u00e4ltig mit Blick auf neue Spielr\u00e4ume f\u00fcr zuk\u00fcnftige Kundenanforderungen und eine verbesserte logistische Flexibilit\u00e4t pr\u00fcfen. Voraussetzung ist jedoch eine angemessene betriebswirtschaftliche Grundlage.\u201c TKMS sei der Auffassung, \u201edass wir ein angemessenes Angebot abgegeben haben. Wir werden uns an einem m\u00f6glichen Bieterwettbewerb sicher nicht beteiligen.\u201c<\/p>\n<p>Rheinmetall wiederum teilt auf Anfrage mit: \u201eIm Rahmen der geplanten Modernisierung und auch Aufr\u00fcstung der deutschen und europ\u00e4ischen Streitkr\u00e4fte erwartet Rheinmetall weitere Bestellungen, f\u00fcr die entsprechende Kapazit\u00e4ten erforderlich sind. Um sich auf die erwarteten Auftr\u00e4ge vorzubereiten, pr\u00fcft Rheinmetall fortlaufend Optionen zum Ausbau seiner Kapazit\u00e4ten\u201c, hei\u00dft es. \u201eIm Zuge dessen hat Rheinmetall sein Interesse an der Kieler Werft German Naval Yards Kiel bekundet und erwartet in den kommenden Wochen die Ergebnisse der Due-Diligence-Pr\u00fcfung.\u201c Das ist eine vertiefende Analyse der B\u00fccher und Gesch\u00e4ftszahlen.<\/p>\n<p>Eine m\u00f6gliche \u00dcbernahme durch eines der beiden anderen Unternehmen kommentiert German Naval Yards nicht. Die europ\u00e4ische R\u00fcstungsindustrie gilt als viel zu komplex, kleinteilig und zersplittert, um den Anforderungen an die Sicherheit des Kontinents in den kommenden Jahrzehnten gen\u00fcgen zu k\u00f6nnen. Das betrifft auch die Marinewerften. Nach wie vor bauen viele europ\u00e4ische L\u00e4nder und Mitgliedstaaten der Nato ihre Marineschiffe mit eigenen Priorit\u00e4ten selbst. Zwar m\u00fcssen die Schiffe im Einsatz f\u00fcr das B\u00fcndnis den Nato-Standard erf\u00fcllen, doch bei der Vielzahl der Werften in Europa bleiben erhebliche Potenziale zur Vereinfachung und Beschleunigung der Bauprozesse ungenutzt. \u201eZu Konsolidierungsthemen im Markt \u00e4u\u00dfern wir uns grunds\u00e4tzlich nicht. Wir konzentrieren uns weiter auf die St\u00e4rken, die uns als mittelst\u00e4ndische Unternehmen auszeichnen: Agilit\u00e4t, Innovationskraft und langfristiges unternehmerisches Denken\u201c, sagt Rino Brugge, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von German Naval Yards. \u201eWir bringen drei Dinge zusammen, die im Markt zunehmend gefragt sind: industrielle Leistungsf\u00e4higkeit, langj\u00e4hrige Erfahrung im milit\u00e4rischen Schiffbau sowie verf\u00fcgbare Kapazit\u00e4ten. In einem Umfeld steigender Bedarfe ist genau diese Kombination ein entscheidender Faktor.\u201c<\/p>\n<p>Ein Verkauf an einen der beiden Interessenten h\u00e4tte weitreichende Folgen f\u00fcr die deutsche Mariner\u00fcstung: Bek\u00e4me TKMS den Zuschlag, w\u00fcchsen zwei Werften wieder zusammen, die bis 2011 bereits jahrzehntelang eine Werft waren. Bis heute sind die beiden Schiffbauunternehmen auf dem Gel\u00e4nde r\u00e4umlich eng miteinander verflochten, sie teilen unter anderem denselben Haupteingang. Rheinmetall wiederum k\u00e4me mit einer \u00dcbernahme von German Naval Yards direkt auf das Terrain von TKMS. In den Bau von Marineschiffen war Rheinmetall erst im M\u00e4rz eingestiegen, mit der \u00dcbernahme der Marinewerftsparte NVL von L\u00fcrssen. Ein Zukauf von German Naval Yards w\u00e4re eine massive Expansion in den Marinemarkt innerhalb sehr kurzer Zeit. Das w\u00fcrde grunds\u00e4tzlich gut zum forschen Vorgehen von Rheinmetall-Chef Armin Papperger passen, zu dessen Konzern neuerdings unter anderem auch die Hamburger Werft Blohm+Voss geh\u00f6rt.\u00a0<\/p>\n<p>In jedem Fall, so sieht es der besagte Brancheninsider, w\u00fcrden sich die Gewichte im europ\u00e4ischen Marineschiffbau zugunsten der deutschen Marineweften durch eine deutsche \u00dcbernahme von German Naval Yards sp\u00fcrbar verschieben. Angesichts einer wieder sehr unfriedlichen Welt k\u00f6nne das ein gro\u00dfer Vorteil sein: \u201eWir werden eine Europ\u00e4isierung im Marineschiffbau sehen, daran f\u00fchrt kein Weg vorbei\u201c, sagt er. \u201eEine Zeit lang war der deutsche vom europ\u00e4ischen Marineschiffbau gestaltet worden. Heutzutage k\u00f6nnen TKMS und Rheinmetall selbst mitgestalten. Erst recht nach einer \u00dcbernahme von German Naval Yards.\u201c Die Beschaffungsprozesse in Deutschland, dar\u00fcber herrscht in der R\u00fcstungswirtschaft Konsens, gehen viel zu langsam voran, vor allem f\u00fcr die Deutsche Marine beim Bau gro\u00dfer Kampfschiffe. Eine weitere Konzentration der deutschen Marinewerften k\u00f6nnte Komplexit\u00e4t reduzieren und neue Vorhaben beschleunigen.<\/p>\n<p>Als n\u00e4chstes gro\u00dfes Projekt f\u00fcr die Deutsche Marine steht nun der Bau der sechs neuen Fregatten F126 an. Kein einzelnes Vorhaben der Bundeswehr war je so teuer wie diese Schiffe f\u00fcr \u2013 aus heutiger Sicht \u2013 zehn Milliarden Euro. Rheinmetall rechnet damit, vom Bundesverteidigungsministerium bald als Generalunternehmer beauftragt zu werden. Die F126 ist auf die U-Boot-Jagd spezialisiert. Ihr Bau liegt derzeit mindestens drei Jahre hinter dem urspr\u00fcnglichen Plan zur\u00fcck. 2028 sollte die erste Fregatte an die Deutsche Marine abgeliefert werden. Rheinmetall will das erste der Schiffe bis 2031 fertigstellen.<\/p>\n<p>Um das tats\u00e4chlich zu erreichen, wird auch German Naval Yards weiterhin mit eingebunden werden, wie schon von Anfang an geplant, als noch das niederl\u00e4ndische Unternehmen Damen Naval f\u00fcr die F126 zust\u00e4ndig war. Auf der Kieler Werft sollen die Vorschiffe f\u00fcr die Fregatten entstehen. Dort werden sie beim sogenannten \u201eHochzeitssto\u00df\u201c sp\u00e4ter auch mit den Hinterschiffen vereint, die von der Peene-Werft des Rheinmetall-Konzerns in Wolgast kommen. F\u00fcr die Endausstattung und Werfterprobung ist am Ende des Bauprozesses Blohm+Voss in Hamburg vorgesehen.<\/p>\n<p>Fast eineinhalb Minuten lang f\u00e4hrt der kleine Fahrstuhl, Baujahr 1975, in einer der st\u00e4hlernen S\u00e4ulen bis hinauf auf den gro\u00dfen Portalkran von German Naval Yards. Im Aufbau der mehr als 100 Meter hohen Struktur wurde vor Jahren ein Raum mit Fenstern eingerichtet. Von dort oben hat man den Rundumblick \u00fcber die beiden eng benachbarten Werften und \u00fcber Teile von Kiel. \u00a0German Naval Yards, die regionale Wirtschaft und die Landesregierung nutzen den exponierten Ort gelegentlich. Die Besucher erfreuen sich am Werftpanorama und an der lebendigen maritimen Szenerie im Hafen der Landeshauptstadt. \u201eWir sind in der Lage, einen noch gr\u00f6\u00dferen Beitrag zum Schiffbau f\u00fcr die Deutsche Marine zu leisten\u201c, sagt Mark Siever an diesem sonnigen Tag hoch oben auf dem Krandach: \u201eDie Potenziale des deutschen und europ\u00e4ischen Marineschiffbaus in den kommenden Jahren sind enorm.\u201c<\/p>\n<p><b>Olaf Preu\u00df ist Wirtschaftsreporter von WELT und WELT AM SONNTAG f\u00fcr Hamburg und Norddeutschland. Er berichtet seit mehr als 30 Jahren \u00fcber die maritime Wirtschaft, \u00fcber Schifffahrt, H\u00e4fen und Werften, und auch \u00fcber die Mariner\u00fcstung.<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"German Naval Yards in Kiel, die letzte deutsche Universalwerft, baut mit an den neuen Fregatten F126 f\u00fcr die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1071626,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1852],"tags":[3364,177853,29,548,663,3934,139978,30,13,4949,103078,14,15,34898,32795,740,12,1971,45,779,192979],"class_list":["post-1071625","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-kiel","tag-de","tag-deutsche-marine-geo-d-ks","tag-deutschland","tag-eu","tag-europa","tag-europe","tag-fregatten","tag-germany","tag-headlines","tag-kiel","tag-luerssen","tag-nachrichten","tag-news","tag-parkraum-inbox","tag-preuss-olaf","tag-rheinmetall","tag-schlagzeilen","tag-schleswig-holstein","tag-texttospeech","tag-thyssenkrupp","tag-werften-ks"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116697190241975656","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1071625","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1071625"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1071625\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1071626"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1071625"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1071625"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1071625"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}