{"id":107331,"date":"2025-05-13T12:43:09","date_gmt":"2025-05-13T12:43:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/107331\/"},"modified":"2025-05-13T12:43:09","modified_gmt":"2025-05-13T12:43:09","slug":"40-todestag-von-mildred-scheel-kranzniederlegung-zu-ehren-der-gruenderin-der","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/107331\/","title":{"rendered":"40. Todestag von Mildred Scheel \/ Kranzniederlegung zu Ehren der Gr\u00fcnderin der &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">13.05.2025 \u2013 14:29<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Deutsche Krebshilfe\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/116010\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Deutsche Krebshilfe<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Bonn\" title=\"News aus Bonn \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bonn<\/a> (ots)<\/p>\n<p><b>In Gedenken an den 40. Todestag von Dr. Mildred Scheel, der Gr\u00fcnderin der Deutschen Krebshilfe, fand heute an ihrem Grab auf dem Alten Friedhof in Bonn eine Kranzniederlegung statt. Im Beisein zahlreicher G\u00e4ste, darunter auch die T\u00f6chter der Verstorbenen, Cornelia Scheel und Andrea Menrath, sowie die Bonner B\u00fcrgermeisterin Nicole Unterseh, w\u00fcrdigte der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Krebshilfe, Dr. Franz Kohlhuber, das Andenken Mildred Scheels.<\/b><\/p>\n<p><b>Zitat Dr. Franz Kohlhuber, Vorstandvorsitzender der Deutschen Krebshilfe<\/b><\/p>\n<p> &#8222;Mildred Scheel hat als \u00c4rztin, First Lady der Bundesrepublik Deutschland und Gr\u00fcnderin der Deutschen Krebshilfe eine B\u00fcrgerbewegung gegen den Krebs geschaffen, deren Strahlkraft und Wirkung, bis heute ungebrochen ist. Mehr noch: die Deutsche Krebshilfe ist in Deutschland zu einer unverzichtbaren S\u00e4ule im Kampf gegen den Krebs geworden. Mildred Scheels unerm\u00fcdliches Engagement f\u00fcr krebskranke Menschen, ihre vision\u00e4re Kraft und ihr Mut, notwendige Ver\u00e4nderungen in der Onkologie voranzutreiben, pr\u00e4gen bis heute die Arbeit der Deutschen Krebshilfe.&#8220; <\/p>\n<p><b>Zitat Cornelia Scheel, Tochter von Mildred Scheel und Vorsitzende des Mildred Scheel F\u00f6rderkreises<\/b><\/p>\n<p> &#8222;Ich bin sehr dankbar, dass die Erinnerung an meine Mutter &#8211; 40 Jahre nach ihrem Tod und mehr als 50 Jahre nach der Gr\u00fcndung ihres Lebenswerks, der Deutschen Krebshilfe &#8211; immer noch so lebendig ist. Krebs ist nach wie vor allgegenw\u00e4rtig und kann jeden treffen. Eine Chance gegen diese lebensbedrohliche Krankheit haben wir nur, wenn wir uns alle gegen sie verb\u00fcnden. Unter dieser Pr\u00e4misse gr\u00fcndete meine Mutter die Deutsche Krebshilfe als B\u00fcrgerbewegung gegen den Krebs. Ich bin den zahlreichen Spenderinnen und Spendern, die uns all die Jahre unterst\u00fctzt haben, unendlich dankbar. Mit ihrer Hilfe konnte die Deutsche Krebshilfe wegweisende Initiativen und Projekte ansto\u00dfen und umsetzen. Die Herausforderungen in der Onkologie bleiben jedoch gro\u00df. Daher ist es mein gr\u00f6\u00dfter Wunsch, dass die Menschen das wichtige Lebenswerk meiner Mutter auch weiterhin vertrauensvoll mit ihren Spenden unterst\u00fctzen.&#8220; <\/p>\n<p><b>\u00dcber Mildred Scheel<\/b><\/p>\n<p> Mildred Scheel wurde am 31. Dezember 1932 als zweite Tochter des R\u00f6ntgenarztes Dr. Hans-Hubert Wirtz und seiner Frau Elsi, einer geb\u00fcrtigen Amerikanerin, in K\u00f6ln geboren. Ihre ersten elf Lebensjahre verbrachte sie im Rheinland, sp\u00e4ter zog sie mit ihren Eltern ins oberpf\u00e4lzische Amberg. Nach dem Abitur begann Mildred Scheel im Jahr 1950 ihr Medizinstudium und studierte zun\u00e4chst in Regensburg, sp\u00e4ter in Innsbruck und M\u00fcnchen. 1956 erlangte sie ihre Doktorw\u00fcrde mit einer Arbeit \u00fcber &#8222;die Symptomatologie und Behandlung des Kardiakarzinoms&#8220; an der Chirurgischen Universit\u00e4tsklinik in M\u00fcnchen. Nach dem Examen arbeitete sie als Medizinalassistentin und zwei Jahre sp\u00e4ter als Assistenz\u00e4rztin an den M\u00fcnchener Universit\u00e4tskliniken. Als Fach\u00e4rztin f\u00fcr R\u00f6ntgenologie und Strahlenheilkunde lebte sie bis 1969 in M\u00fcnchen. <\/p>\n<p> Sie lernte ihren zuk\u00fcnftigen Ehemann Walter Scheel in einem Krankenhaus in S\u00fcddeutschland kennen, wo er sich von einer Nierenstein-Operation erholen sollte. Doch der sonst so vitale Politiker blieb schwach und fiebrig und litt an unklaren Bauchschmerzen. Als ihn die junge R\u00f6ntgenfach\u00e4rztin aus M\u00fcnchen begutachtete, erkannte sie sofort seinen kritischen Gesundheitszustand und bestand umgehend auf eine Operation. Damit rettete Mildred Scheel ihm das Leben. Am 18. Juli 1969 heiratete sie in M\u00fcnchen ihren ehemaligen Patienten und zog mit ihm nach Bonn. Ein Vierteljahr sp\u00e4ter wurde Walter Scheel Au\u00dfenminister, von 1974 bis 1979 war er Bundespr\u00e4sident. <\/p>\n<p> Als First Lady gr\u00fcndet Mildred Scheel am 25. September 1974 die Deutsche Krebshilfe als B\u00fcrgerbewegung gegen den Krebs. Sie wollte die Krankheit enttabuisieren, die schlechte Versorgung von Krebspatientinnen und -patienten verbessern, neue Therapiem\u00f6glichkeiten finden und die Krebsforschung voranbringen. Die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger begannen, die Deutsche Krebshilfe mit Spenden zu unterst\u00fctzen. Zahlreiche Expertinnen und Experten nahmen ihre ehrenamtliche Arbeit in den medizinischen und wissenschaftlichen Gremien der Deutschen Krebshilfe auf. Viele Projekte auf allen Gebieten der Krebsbek\u00e4mpfung konnten auf den Weg gebracht werden. <\/p>\n<p> Am 13. Mai 1985 erlag Mildred Scheel selbst, erst 52 Jahre alt, einer Krebserkrankung &#8211; der Krankheit, deren Bek\u00e4mpfung sie ihr Leben gewidmet hatte. <\/p>\n<p class=\"contact-headline\">Pressekontakt:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">Deutsche Krebshilfe<br \/>Pressestelle<br \/>Buschstr. 32<br \/>53113 Bonn<br \/>Telefon: 02 28\/7 29 90-96<br \/>E-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/116010\/mailto: presse@krebshilfe.de\" class=\"uri-mailto\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> presse@krebshilfe.de<\/a><br \/>Internet: <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener\" href=\"https:\/\/www.krebshilfe.de\">www.krebshilfe.de<\/a><\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: Deutsche Krebshilfe, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"13.05.2025 \u2013 14:29 Deutsche Krebshilfe Bonn (ots) In Gedenken an den 40. 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