{"id":1073538,"date":"2026-06-06T05:35:14","date_gmt":"2026-06-06T05:35:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1073538\/"},"modified":"2026-06-06T05:35:14","modified_gmt":"2026-06-06T05:35:14","slug":"workshop-fuer-eine-gemeinsame-hochwasservorsorge-im-wuppergebiet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1073538\/","title":{"rendered":"Workshop f\u00fcr eine gemeinsame Hochwasservorsorge im Wuppergebiet"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> An diese verheerende Flutnacht Mitte Juli 2021 haben viele H\u00fcckeswagener traumatische Erinnerungen. Nach heftigen Regenf\u00e4llen war das Wasser der <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/wupper\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wupper<\/a> rasend schnell angestiegen und hatte weite Areale \u00fcberschwemmt. Zur\u00fcck blieben Zerst\u00f6rung, jede Menge Dreck und Schlamm \u2013 aber auch die Gewissheit, dass ein solches Ereignis jederzeit wieder passieren kann.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Das ist auch dem Wupperverband bewusst. \u201eDer Klimawandel mit seinen extremen Folgen von D\u00fcrre bis <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/hochwasser\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hochwasser<\/a> schreitet voran. Daher ist gemeinsames Handeln einer breiten Basis von Akteuren von gr\u00f6\u00dfter Wichtigkeit, damit ein Flussgebiet resilienter wird und Extreme besser bew\u00e4ltigen kann\u201c, berichtet Susanne Fischer, Sprecherin des Wupperverbandes.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Mit diesem Ansatz werde der Regionalpakt <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/hochwasserschutz\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Hochwasserschutz<\/a> Wupper erarbeitet. Dieser sei die sinnvolle und konsequente Weiterf\u00fchrung des ganzheitlichen Flussgebietsmanagements, wie es im Wupperverband von der Quelle bis zur M\u00fcndung seit vielen Jahrzehnten erfolgreich praktiziert werde.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Als Auftakt zu diesem gemeinsamen Vorhaben hatten das Land NRW und der Wupperverband zu einem Workshop nach <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/wuppertal\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wuppertal<\/a> eingeladen, zu dem 50 Teilnehmer kamen \u2013 unter ihnen auch der H\u00fcckeswagener B\u00fcrgermeister Mario Moritz und Amtsleiter Andreas Schr\u00f6der. Beteiligt sind neben dem NRW-Umweltministerium und dem Wupperverband als dem zust\u00e4ndigen Wasserwirtschaftsverband die Bezirksregierungen, die Vertreter der 22 Kommunen sowie der Kreise und viele relevante Akteure aus dem Wuppergebiet wie Unternehmen, Landwirtschaft und Umweltorganisationen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Umsetzung von Ma\u00dfnahmen zur Hochwasservorsorge gibt es laut Wupperverband bereits auf vielen Ebenen, zum Beispiel von Land und Kommunen sowie den vom Wupperverband aufgestellten Umsetzungsfahrplan seines \u201eZukunftsprogramms Hochwasserschutz\u201c. Das Zukunftsprogramm umfasst etwa 200 Projekte, die der Verband mit seinen Mitgliedern, insbesondere den Kommunen, abgestimmt hat und gemeinsam umsetzen wird.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eMit der Unterzeichnung des Pakts f\u00fcr Hochwasserschutz des Landes NRW im Februar 2026 soll Hochwasservorsorge als starkes B\u00fcndnis aller Beteiligten auf ein neues Level gehoben werden\u201c, hei\u00dft es in einer Pressemitteilung des Wupperverbandes. Ziel sei es, Ma\u00dfnahmen besser abzustimmen, schneller zu planen und umzusetzen sowie Kommunen und Verb\u00e4nde gezielt zu unterst\u00fctzen \u2013 \u201edenn Hochwasser macht nicht an Gemeindegrenzen halt\u201c, betont Susanne Fischer.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Pakt verbinde bauliche L\u00f6sungen wie Deiche und R\u00fcckhaltebecken mit naturnahen Ans\u00e4tzen, zum Beispiel, wenn Fl\u00fcssen im Zuge des \u201egr\u00fcnen Hochwasserschutzes\u201c wieder mehr Raum gegeben wird. Finanziell will das Land NRW Kommunen sowie Wasser- und Deichverb\u00e4nde unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ein zentraler Punkt ist laut Wupperverband die Verf\u00fcgbarkeit von Fl\u00e4chen f\u00fcr Schutzma\u00dfnahmen. Vorgesehen sind L\u00f6sungen im Konsens \u2013 etwa Fl\u00e4chentausch oder Entsch\u00e4digungen \u2013 erg\u00e4nzt durch ein gesetzliches Vorkaufsrecht. Mehr Tempo sollen au\u00dferdem vereinfachte Genehmigungen und eine digitale Plattform bringen. Regionale Pakte f\u00fcr einzelne Flussgebiete, wie der Regionalpakt Hochwasserschutz Wupper, werden nun gemeinsam erarbeitet.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Bei der Begr\u00fc\u00dfung zum Workshop wurde der Gedanke des gemeinsamen Wirkens f\u00fcr den Hochwasserschutz im Wuppergebiet hervorgehoben. \u201eIch freue mich, dass so viele Akteure und Partner am Workshop f\u00fcr den Regionalpakt Wupper teilnehmen und daran mitwirken, ihn aktiv zu gestalten. Die Perspektiven der Interessengruppen sind sehr wichtig\u201c, betonte Wupperverbandsvorstand Ingo Noppen. \u201eMit dem Regionalpakt entwickeln wir eine nachhaltige und partnerschaftliche Kooperation, in der alle ihre St\u00e4rken einbringen und wir unser Wissen mehren und teilen.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">F\u00fcr den Regionalpakt Wupper bilden die im Landespakt verankerten Handlungsfelder die Grundlage: Zusammenarbeit im Flussgebiet \u00fcber kommunale Grenzen hinweg, risikobasierte Priorisierung von Ma\u00dfnahmen, Beschleunigung von Planung und Genehmigung, Fl\u00e4chensicherung, digitale Plattform f\u00fcr Planung, Monitoring, F\u00f6rderung und St\u00e4rkung der Eigenvorsorge inklusive Vermittlung der Hochwasserrisiken.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die schon bestehenden Ma\u00dfnahmenkonzepte von Verband und Kommunen bilden laut Wupperverband das Fundament f\u00fcr den Regionalpakt Wupper. \u201eDenn es befinden sich schon viele Projekte und Ma\u00dfnahmen in der Planung und Umsetzung\u201c, teilte der Verband mit. Beim Workshop in Wuppertal h\u00e4tten die Akteure in einem engagierten Dialog ihre Ideen und Vorschl\u00e4ge f\u00fcr den Regionalpakt Wupper eingebracht. Der Pakt werde in den kommenden Monaten kooperativ weiter ausgearbeitet und gemeinsam verabschiedet. Der Zeitplan sieht laut Wupperverband vor, dass die Unterzeichnung im ersten Quartal 2027 erfolgen soll.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"An diese verheerende Flutnacht Mitte Juli 2021 haben viele H\u00fcckeswagener traumatische Erinnerungen. 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