{"id":107465,"date":"2025-05-13T13:54:08","date_gmt":"2025-05-13T13:54:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/107465\/"},"modified":"2025-05-13T13:54:08","modified_gmt":"2025-05-13T13:54:08","slug":"ukraine-krieg-im-liveticker-1549-kremls-vize-aussenminister-bereit-zu-ernsthaften-gespraechen-mit-kiew","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/107465\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg im Liveticker: +++ 15:49 Kremls Vize-Au\u00dfenminister: Bereit zu ernsthaften Gespr\u00e4chen mit Kiew +++"},"content":{"rendered":"<p>Russland ist nach den Worten seines Vize-Au\u00dfenministers Sergej Rjabkow bereit zu ernsthaften Gespr\u00e4chen mit der Ukraine. Die Regierung in Moskau hege aber Zweifel, dass die Ukraine dies sei. &#8222;Es ist verfr\u00fcht, Vorhersagen zu treffen&#8220;, sagt Rjabkow den staatlichen russischen Nachrichtenagenturen Tass und RIA zufolge. &#8222;Die Frage sollte an die Sponsoren des Kiewer Regimes und an Kiew selbst gerichtet werden: Sind sie zu Verhandlungen bereit?&#8220; Die russische F\u00fchrung habe den festen Eindruck, &#8222;dass bei der derzeitigen Vorgehensweise das Wort, das die Linie dieser Pers\u00f6nlichkeiten charakterisieren kann, Nicht\u00fcbereinkunft ist&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 15:22 Kiesewetter: &#8222;Putin hat nicht mehr viel Zeit, seine Kriegsziele umzusetzen&#8220; +++<br \/><\/b>Der CDU-Au\u00dfenpolitiker Roderich Kiesewetter erwartet nicht, dass Wladimir Putin pers\u00f6nlich an den Friedensverhandlungen in Istanbul teilnehmen wird. Putin erkenne das Existenzrecht der Ukraine nicht an, w\u00fcrde er erscheinen, &#8222;w\u00fcrde er Selenskyj als legitimen Pr\u00e4sidenten anerkennen&#8220;, so Kiesewetter beim Fernsehsender phoenix. &#8222;Es ist ein starkes Zeichen von Selenskyj, dass er wiederum bereit ist, die Gespr\u00e4che auf Augenh\u00f6he zu f\u00fchren.&#8220; Mit Blick auf Deutschlands Rolle unter dem neugew\u00e4hlten Bundeskanzler Friedrich Merz betont Kiesewetter bei phoenix den au\u00dfenpolitischen Kurswechsel: Deutschland &#8222;bindet sich nicht mehr alleine an die USA&#8220;, sondern unterst\u00fctze gemeinsam mit Frankreich, Polen und Gro\u00dfbritannien eine Neuaufstellung Europas. Gleichzeitig fordert Kiesewetter ein deutlich entschlosseneres deutsches Engagement bei Sanktionen gegen Russland. Es gebe Spielr\u00e4ume, etwa bei Dual-Use-G\u00fctern, russischen Banken und der sogenannten russischen Schattenflotte. &#8222;Da l\u00e4sst sich deutlich mehr machen&#8220;, so Kiesewetter. Die bestehenden Sanktionen wirkten zwar zeitversetzt, seien aber effektiv. Deshalb m\u00fcsse man entschlossen bleiben: &#8222;Putin hat nicht mehr viel Zeit, seine Kriegsziele umzusetzen.&#8220;<\/p>\n<p><b>+++ 14:53 Insider: Witkoff und Kellogg reisen nach Istanbul +++<br \/><\/b>Die beiden Sonderbeauftragten der USA Steve Witkoff und Keith Kellogg sollen Insidern zufolge zu m\u00f6glichen Gespr\u00e4chen zwischen der Ukraine und Russland am Donnerstag in Istanbul reisen. Das erf\u00e4hrt die Nachrichtenagentur Reuters von drei mit dem Vorgang vertrauten Personen. US-Pr\u00e4sident Donald Trump, der derzeit in Saudi-Arabien weilt, hat zuvor erkl\u00e4rt, er schlie\u00dfe seine Teilnahme an den Gespr\u00e4chen in der T\u00fcrkei nicht aus. Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin hatte am Sonntag direkte Gespr\u00e4che zwischen Russland und der Ukraine in der t\u00fcrkischen Metropole vorgeschlagen. Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj erkl\u00e4rte daraufhin, er werde nach Istanbul reisen, aber nur mit Putin beraten. Die F\u00fchrung in Moskau hat bislang offengelassen, wer von russischer Seite teilnehmen soll.<\/p>\n<p><b>+++ 14:21 Rasmussen: Putin &#8222;hat ein Auge auf das Nato-Territorium geworfen&#8220; +++<br \/><\/b>Der fr\u00fchere Nato-Generalsekret\u00e4r Anders Fogh Rasmussen ruft Europa zur drastischen Erh\u00f6hung der Verteidigungsausgaben auf. Diese m\u00fcssten auf vier Prozent des Bruttoinlandsprodukts oder mehr erh\u00f6ht werden, sagt der D\u00e4ne zum Auftakt eines von ihm organisierten Demokratiegipfels in Kopenhagen. Bislang geben die Nato-Staaten in Europa deutlich weniger aus, was auch US-Pr\u00e4sident Donald Trump immer wieder kritisiert. Mit Blick auf den russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin warnt der D\u00e4ne: &#8222;Er hat ein Auge auf das Nato-Territorium geworfen.&#8220; Man k\u00f6nne ihn nur stoppen, indem man die Abschreckung wiederaufbaue.<\/p>\n<p><b>+++ 13:29 Pistorius fordert Versch\u00e4rfung von Sanktionen +++<br \/><\/b>Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius mahnt eine Versch\u00e4rfung westlicher Sanktionen gegen Russland und mehr milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine an. Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin verhalte sich mit Blick auf die Diskussionen \u00fcber eine Waffenruhe und Verhandlungen \u00fcber eine Friedensl\u00f6sung wie \u00fcblich, sagt Pistorius am Rande einer Konferenz in Berlin. Daher m\u00fcssten jetzt die Konsequenzen gezogen werden.<\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25764100-1747133660000\/16-9\/750\/524717879.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Boris Pistorius bei dem UN Peacekeeping Ministerial 2025 in Berlin.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/524717879.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Boris Pistorius bei dem UN Peacekeeping Ministerial 2025 in Berlin.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: picture alliance\/dpa)<\/p>\n<p><b>+++ 12:47 Kreml will sich nicht zu Treffen mit Selenskyj in Istanbul \u00e4u\u00dfern +++<\/b><br \/>Der Kreml lehnt es ab, sich zum Vorschlag des ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj zu einem Treffen mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin bei den anvisierten Gespr\u00e4chen in Istanbul zu \u00e4u\u00dfern. &#8222;Die russische Seite bereitet sich weiter auf die f\u00fcr Donnerstag geplanten Gespr\u00e4che vor. Das ist alles, was wir zu diesem Zeitpunkt sagen k\u00f6nnen. Wir haben derzeit nicht vor, dies weiter zu kommentieren&#8220;, sagt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Wen der Kreml zu den anvisierten Gespr\u00e4chen schicke, werde bekannt gegeben, &#8222;wenn der Pr\u00e4sident dies f\u00fcr n\u00f6tig h\u00e4lt&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 12:17 Wadephul: Donnerstag wichtiges Datum f\u00fcr Kriegsende +++<\/b><br \/>Bundesau\u00dfenminister Johann Wadephul hat Russland aufgefordert, zu Gespr\u00e4chen \u00fcber einen Frieden in der Ukraine &#8222;an den Verhandlungstisch zu kommen&#8220;. &#8222;Russland darf keinen leeren Stuhl dort hinterlassen, sondern Russland muss erscheinen, wenn es ernsthaft an einem Frieden interessiert ist&#8220;, sagt Wadephul am Dienstag in Berlin mit Blick auf ein f\u00fcr Donnerstag anvisiertes Treffen der Pr\u00e4sidenten der Ukraine und Russlands in Istanbul. Russland m\u00fcsse jetzt den entscheidenden Schritt nach vorne tun und auch bereit sein, an den Verhandlungstisch zu kommen. Donnerstag sei &#8222;ein wichtiges Datum&#8220; mit Blick auf ein m\u00f6gliches Ende des Ukraine-Kriegs. Hinsichtlich einer m\u00f6glichen EU-Entscheidung \u00fcber weitere Sanktionen gegen Russland verweist Wadephul ebenfalls auf Donnerstag.<\/p>\n<p><b>+++ 12:05 Sharma: &#8222;Von einer Waffenruhe kann nicht die Rede sein&#8220; +++<\/b><br \/>Eigentlich hofft der ukrainische Pr\u00e4sident Selenskyj auf ein Treffen mit Moskau in Istanbul, um \u00fcber den Ukraine-Krieg zu verhandeln. Unterdessen greift Russland weiter unbeirrt seinen Gegner an. ntv-Reporterin Kavita Sharma berichtet aus Kiew von Drohnenangriffen und den Erwartungen der Ukrainer.<\/p>\n<p><b>+++ 11:32 CDU-Politiker Hardt zweifelt an Reise Putins zu Verhandlungen in Istanbul +++<\/b><br \/>Der CDU-Au\u00dfenpolitiker J\u00fcrgen Hardt geht nicht davon aus, dass es am Donnerstag zu direkten Verhandlungen zwischen den Pr\u00e4sidenten Russlands und der Ukraine, Wladimir Putin und Wolodymyr Selenskyj, in Istanbul kommen wird. Er teile Einsch\u00e4tzungen, wonach &#8222;Putin selbst nicht erscheinen wird&#8220;, sagt der au\u00dfenpolitische Sprecher der Unionsfraktion im ZDF-Morgenmagazin. Insgesamt sieht er im Ukraine-Konflikt aber Entwicklungen in die richtige Richtung. Durch das gemeinsame Auftreten europ\u00e4ischer Staats- und Regierungschefs am Samstag in Kiew sei &#8222;ein neues Momentum&#8220; entstanden&#8220;, aus dem sich &#8222;Kraft sch\u00f6pfen l\u00e4sst&#8220;, sagt Hardt. Putin sei von diesem Vorsto\u00df \u00fcberrascht worden.<\/p>\n<p><b>+++ 10:55 Ukrainische und russische Truppen sto\u00dfen bei Torezk vor +++<\/b><br \/>Im Kampf um die Industriestadt Torezk in der Region Donezk haben sowohl ukrainische als auch russische Kr\u00e4fte Gel\u00e4nde erobert. Das geht aus geolokalisierten Aufnahmen hervor, meldet das Institute for the Study of War (ISW). Bei Pokrowsk, auch in der Region Donezk, eroberten russische Soldaten eine Siedlung \u00f6stlich der Stadt und nahmen dort auch einen Stausee ein. Ukrainische Streitkr\u00e4fte im selben Gebiet berichten, einen russischen Angriff in der N\u00e4he des Dorfes Nowotoretzke abgewehrt zu haben.<\/p>\n<\/p>\n<p><b>+++ 10:32 Selenskyj schlie\u00dft Treffen mit anderen Russland-Delegierten aus +++<\/b><br \/>Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj will bei m\u00f6glichen Friedensgespr\u00e4chen am Donnerstag in der T\u00fcrkei nur mit dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin sprechen und mit keinen anderen Vertretern Russlands. Dies teilt ein Berater Selenskyjs mit. Noch immer ist unklar, ob und auf welcher Ebene Russland an den Gespr\u00e4chen teilnehmen wird.<\/p>\n<p><b>+++ 09:55 J\u00e4ger: Trumps intuitive Diplomatie geht schief +++<\/b><br \/>Merz und andere EU-Staatsvertreter fordern eine Waffenruhe zwischen der Ukraine und Russland bevor die L\u00e4nder verhandeln, doch Trump kassiert den Anspruch. Politikwissenschaftler Thomas J\u00e4ger erkl\u00e4rt, warum Trumps &#8222;intuitive Diplomatie&#8220; zum Scheitern verurteilt ist und welche Rolle die T\u00fcrkei f\u00fcr m\u00f6gliche Friedensl\u00f6sungen spielt.<\/p>\n<p><b>+++ 09:28 Ukraine: Russischer Drohnenangriff schw\u00e4cher als zuletzt +++<\/b><br \/>Russland hat die Ukraine in der Nacht mit deutlich weniger Drohnen als gew\u00f6hnlich attackiert. Die russische Armee habe mit zehn Drohnen angegriffen, die alle von der Luftabwehr abgeschossen worden seien, teilt die ukrainische Luftwaffe mit. Dies ist nach Berechnungen von Reuters die niedrigste Anzahl von Drohnen seit mindestens mehreren Wochen, die Russland bei einem n\u00e4chtlichen Angriff eingesetzt hat.<\/p>\n<p><b>+++ 09:08 Munz: &#8222;Warum sollte sich Moskau beeindrucken lassen?&#8220; +++<\/b><br \/>In London treffen sich die Vertreter der Ukraine, der USA und europ\u00e4ischer Staaten, um \u00fcber weitere Ma\u00dfnahmen f\u00fcr eine Beendigung des russischen Angriffskriegs zu beraten. Bisher blickt Russland gelassen auf die Bem\u00fchungen des Westens, erkl\u00e4rt ntv-Korrespondent Rainer Munz in Moskau. <\/p>\n<p><b>+++ 08:31 Bericht: Moskau verfolgt weiterhin maximalistische Ziele +++<\/b><br \/>Moskau hat deutlich gemacht, dass es bei den Gespr\u00e4chen \u00fcber eine Beendigung der Kampfhandlungen nicht um einen vor\u00fcbergehenden Waffenstillstands, sondern um die &#8222;urspr\u00fcnglichen Gr\u00fcnde&#8220; f\u00fcr den Konflikt gehen soll. Die Vorbedingungen sind nach wie vor maximalistisch, hei\u00dft es in &#8222;The Irish Times&#8220;: keine Nato-Mitgliedschaft f\u00fcr die Ukraine, die Anerkennung der Annexion von vier s\u00fcd\u00f6stlichen Regionen, darunter die Krim, durch Russland sowie die Beendigung der westlichen Milit\u00e4rhilfe f\u00fcr Kiew. Zudem soll sich die Ukraine zur Neutralit\u00e4t verpflichten, Obergrenzen f\u00fcr ihr Milit\u00e4r akzeptieren und der Forderung nachkommen, die russische Sprache im Lande zu sch\u00fctzen. Ob Moskau bereit ist, der Forderung nach einem 30-t\u00e4gigen Waffenstillstand nachzukommen und die T\u00fcrkei als Vermittler zu akzeptieren, ist noch immer unklar.<\/p>\n<p><b>+++ 07:56 EU-Politiker: &#8222;ReArm&#8220;-Projekt soll Ukraine zugutekommen +++<\/b><br \/>Ein Teil der 800 Milliarden Euro f\u00fcr das &#8222;ReArm Europe&#8220;-Programm soll f\u00fcr die milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung der Ukraine verwendet werden. Das verk\u00fcndet EU-Verteidigungskommissar Andrius Kubilius in einem Interview mit &#8222;European Truth&#8220;. Der &#8222;ReArm&#8220;-Plan sieht eine Erh\u00f6hung der Verteidigungsausgaben um voraussichtlich 650 Milliarden Euro und Kredite f\u00fcr Verteidigungsinvestitionen in H\u00f6he von 150 Milliarden Euro vor. Die Mitgliedstaaten sollten diese Mittel nutzen, um die Ukraine mit Waffen zu versorgen und in die R\u00fcstungsindustrie des Landes zu investieren, so Kubilius. Anfang M\u00e4rz hatte Ursula von der Leyen die F\u00fcnf-Punkte-Initiative zur St\u00e4rkung der Verteidigungsf\u00e4higkeiten des Kontinents angesichts der eskalierenden russischen Aggression und der sich \u00e4ndernden US-Politik in den transatlantischen Beziehungen vorgestellt. <\/p>\n<p>  <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/img\/25763192-1747116150000\/16-9\/750\/516347948.jpg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">     <img decoding=\"async\" alt=\"Seit dem 1. Dezember 2024 ist Kubilius EU-Kommissar f\u00fcr Verteidigung und Raumfahrt.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/516347948.jpg\" class=\"lazyload\"\/>  <\/a>  <\/p>\n<p class=\"article__aside__caption\">Seit dem 1. Dezember 2024 ist Kubilius EU-Kommissar f\u00fcr Verteidigung und Raumfahrt.<\/p>\n<p class=\"article__aside__copy\">(Foto: picture alliance \/ Anadolu)<\/p>\n<p><b>+++ 07:08 Sergej Lawrow telefoniert mit t\u00fcrkischem Au\u00dfenminister +++<\/b><br \/>Der russische Au\u00dfenminister Sergej Lawrow hat am fr\u00fchen Morgen mit seinem t\u00fcrkischen Amtskollegen Hakan Fidan \u00fcber Putins Vorschlag f\u00fcr Gespr\u00e4che mit der Ukraine telefoniert. Das teilt das russische Au\u00dfenministerium mit. Unklar bleibt, ob Putin das Angebot Selenskyjs zu einem Treffen in Istanbul annehmen wird.<\/p>\n<p><b>+++ 06:29 Taiwan stellt zwei Millionen Dollar f\u00fcr Minenr\u00e4umung in der Ukraine bereit +++<\/b><br \/>Taiwan hat angek\u00fcndigt, bis zu zwei Millionen Dollar f\u00fcr die Minenr\u00e4umung in der Ukraine bereitzustellen. Wie das litauische Verteidigungsministerium bekannt gab, erfolgte die Zusage im Zuge eines Treffens litauischer Verteidigungsbeamter mit der taiwanesischen Vertretung in Vilnius. &#8222;Litauen, das die internationale Koalition zur Minenr\u00e4umung in der Ukraine anf\u00fchrt, begr\u00fc\u00dft Taiwans Interesse an der Unterst\u00fctzung dieser wichtigen humanit\u00e4ren Initiative&#8220;, hei\u00dft es in einer Erkl\u00e4rung des litauischen Au\u00dfenministeriums. &#8222;Die Beseitigung der Sprengstoffgefahren bleibt eine der dringendsten Herausforderungen f\u00fcr die Sicherheit der ukrainischen Zivilbev\u00f6lkerung und den wirtschaftlichen Aufschwung.&#8220; Die Ukraine ist nach wie vor das am st\u00e4rksten verminte Land der Welt. Fast ein Drittel des ukrainischen Territoriums, etwa 174.000 Quadratkilometer, ist seit Beginn der gro\u00df angelegten russischen Invasion im Februar 2022 vermint.<\/p>\n<p><b>+++ 05:57 Rubio spricht mit europ\u00e4ischen Amtskollegen \u00fcber &#8222;Weg zum Waffenstillstand&#8220; +++<br \/><\/b>US-Au\u00dfenminister Marco Rubio hat mit seinen europ\u00e4ischen Amtskollegen \u00fcber &#8222;den Weg zu einem Waffenstillstand in der Ukraine&#8220; telefoniert. Das teilt sein Ministerium mit. An dem Gespr\u00e4ch haben demnach der ukrainische Au\u00dfenminister Andrij Sybiha, die Au\u00dfenminister von Deutschland, Polen, Gro\u00dfbritannien und Frankreich sowie die EU-Au\u00dfenbeauftragte teilgenommen. Deutschland, Polen, Gro\u00dfbritannien und Frankreich hatten zuvor, unterst\u00fctzt von den USA, eine 30-t\u00e4gige Waffenruhe gefordert. Russlands Pr\u00e4sident Putin ging darauf nicht ein, schlug aber direkte Verhandlungen mit der Ukraine ab Donnerstag in Istanbul vor.<\/p>\n<p><b>+++ 04:43 UN-Organisation macht Russland f\u00fcr MH17-Abschuss verantwortlich +++<\/b><br \/>Russlands Schuld am Abschuss eines Passagierflugzeugs mit 298 Insassen \u00fcber der Ostukraine vor elf Jahren ist nun auch von der UN-Luftfahrtorganisation offiziell best\u00e4tigt worden. In einer historischen Entscheidung machte der Rat der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) die Russische F\u00f6deration f\u00fcr die Katastrophe verantwortlich &#8211; und gab damit den Niederlanden und Australien Recht, die rechtliche Konsequenzen wegen des Todes Dutzender Landsleute fordern. <\/p>\n<p><b>+++ 02:43 Keine Waffenruhe in Sicht: Russland macht an der Front weiter Druck +++<br \/><\/b>Die Forderungen an Russland nach einer Waffenruhe an den Fronten in der Ukraine verhallen offenkundig ungeh\u00f6rt. Im Lauf des vergangenen Tages habe es insgesamt 133 russische Angriffe an verschiedenen Abschnitten gegeben, teilt der Generalstab in Kiew mit. Allein bei der Kleinstadt Pokrowsk im Gebiet Donezk seien 50 Attacken abgewehrt worden. Daneben seien von diversen Abschnitten 45 russische Luftangriffe sowie zahlreiche Attacken mit sogenannten Kamikaze-Drohnen gemeldet worden.<\/p>\n<p><b>+++ 00:20 Trump \u00fcberlegt, ob er zu russisch-ukrainischen Gespr\u00e4chen in die T\u00fcrkei fliegt +++<\/b><br \/>US-Pr\u00e4sident Donald Trump erw\u00e4gt, am Donnerstag in die T\u00fcrkei zu fliegen, falls es zu direkten Gespr\u00e4chen zwischen der Ukraine und Russland kommt. Wenn er den Eindruck habe, dass sich Dinge bewegen k\u00f6nnten, sei das m\u00f6glich, sagte Trump vor einer dreit\u00e4gigen Reise in die Golfregion. Der US-Pr\u00e4sident wird ab dem heutigen Dienstag in Saudi-Arabien, Katar und den Vereinigten Arabischen Emiraten erwartet. Von dort aus k\u00f6nne er gegebenenfalls in die T\u00fcrkei weiterreisen, sagte Trump. &#8222;Ich habe so viele Treffen, aber ich habe dar\u00fcber nachgedacht, dort hinzufliegen.&#8220; Die T\u00fcrkei hatte sich in den festgefahrenen Verhandlungen \u00fcber eine Waffenruhe als Vermittler zwischen Russland und der Ukraine angeboten. Au\u00dfenminister Hakan Fidan lud beide Parteien zu direkten Gespr\u00e4chen in sein Land ein.<\/p>\n<p><b>+++ 23:23 Ukraine findet westliche Technik in neuem russischem Marschflugk\u00f6rper +++<\/b><br \/>Laut dem ukrainischen Milit\u00e4rgeheimdienst befinden sich im neuen russischen Marschflugk\u00f6rper S8000 Banderol im Westen hergestellte Komponenten, darunter Mikrochips aus den USA oder der Schweiz. D\u00fcsentriebwerke sollen zudem aus China stammen. Die &#8222;Banderol&#8220; ist laut ukrainischen Angaben mit einem bis zu 150 Kilo schwerem Sprengkopf ausgestattet. Mit Flugkerosin als Treibstoff kann er bei einer Geschwindigkeit von 500 Kilometern pro Stunde bis zu 500 Kilometer weit fliegen.<\/p>\n<p><b>+++ 22:13 Verteidigungsminister f\u00fchrender europ\u00e4ischer Staaten treffen sich Freitag in Italien +++<\/b><br \/>Der italienische Verteidigungsminister Guido Crosetto empf\u00e4ngt italienischen Angaben zufolge am Freitag seine Kollegen aus Deutschland, Frankreich, Polen und Gro\u00dfbritannien in Rom zu Gespr\u00e4chen \u00fcber die weitere Unterst\u00fctzung der Ukraine. Neben der Ukraine soll es auch \u00fcber M\u00f6glichkeiten zur St\u00e4rkung der europ\u00e4ischen Verteidigung gehen, wie das italienische Verteidigungsministerium mitteilt. Im Anschluss an das Treffen wollen die f\u00fcnf Minister um 14.45 Uhr eine gemeinsame Pressekonferenz abhalten. Es handelt sich um das vierte Treffen dieser Art. Vorherige Treffen hatten in den vergangenen Monaten in Berlin, Warschau und Paris stattgefunden.<\/p>\n<p><b>+++ 21:40 Dr\u00fcckt Putin sich um direktes Treffen? Selenskyj: &#8222;Eine sehr seltsame Stille&#8220; +++<\/b><br \/>Russland greift nach ukrainischen Angaben auch vor dem Hintergrund der Gespr\u00e4che \u00fcber etwaige Verhandlungen in der T\u00fcrkei weiter an. &#8222;Die russischen Besch\u00fcsse und Angriffe gehen weiter&#8220;, sagt Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. &#8222;Moskau hat den ganzen Tag \u00fcber zum Vorschlag f\u00fcr ein direktes Treffen geschwiegen. Eine sehr seltsame Stille.&#8220; Auf die eine oder andere Weise werde Russland diesen Krieg beenden m\u00fcssen, so Selenskyj &#8211; &#8222;und je fr\u00fcher, desto besser. Es hat keinen Sinn, das T\u00f6ten fortzusetzen&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 21:07 Ukrainische Soldatin soll Einheit mit waghalsiger Aktion aus Umzingelung gerettet haben +++<\/b><br \/>Eine Soldatin der ukrainischen Armee soll laut Angaben des Generalstabs der Streitkr\u00e4fte ihre Einheit aus einer Umzingelung gerettet haben. Der Mitteilung zufolge gab es einen massiven russischen Angriff in den Ruinen einer Stadt. &#8222;Zuerst erwiderte Switlana zusammen mit ihrer Einheit das Feuer. Als klar wurde, dass die Stellungen der Einheit umzingelt waren, weil eine Gruppe von Besatzern von hinten in eines der H\u00e4user eindrang und die Fluchtwege und Munitionsnachschublinien unter Feuer nahm, griff Switlana zu einem Einweg-Granatwerfer.&#8220; Die Soldatin, die eigentlich Krankenschwester ist, sagt: &#8222;Ich bat die Jungs, durchzuhalten und unter keinen Umst\u00e4nden ihre Positionen zu verlassen, weil wir dann definitiv keinen Widerstand mehr leisten k\u00f6nnten. Und dann nahm ich einen Einweg-Granatwerfer und ging den russischen Fallschirmj\u00e4gern entgegen. Sie waren zu nahe gekommen &#8211; sie waren nur zwei H\u00e4user entfernt. Ich ging um sie herum, stand auf und gab einen Schuss durch das Fenster des Hauses ab. Die ganze Gruppe der Besatzer blieb dort.&#8220; Ihre ukrainischen Kameraden sollen gefragt haben, ob sie verr\u00fcckt sei. &#8222;Aber was h\u00e4tte ich in diesem Moment tun sollen? Warten, bis der Feind uns alle umbringt?&#8220;, so die Soldatin, die sp\u00e4ter ausgezeichnet wurde. Die Angaben lassen sich nicht uanbh\u00e4ngig \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p><b>+++ 20:41 Telefonat zwischen Selenskyj und Erdogan +++<\/b><br \/>Vor dem Hintergrund m\u00f6glicher Gespr\u00e4che in der T\u00fcrkei \u00fcber eine Waffenruhe in der Ukraine betont der t\u00fcrkische Pr\u00e4sident Recep Tayyip Erdogan die sich daraus ergebende Chance. &#8222;Die j\u00fcngsten Gespr\u00e4che haben eine g\u00fcnstige Gelegenheit erschaffen&#8220;, erkl\u00e4rt Erdogan nach einem Gespr\u00e4ch mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj. &#8222;Wir hoffen, dass diese Gelegenheit nicht verschwendet wird.&#8220; Die T\u00fcrkei sei bereit, sich bei den Treffen einzubringen, erkl\u00e4rt Erdogan. &#8222;Ich m\u00f6chte noch einmal betonen, dass wir bereit sind, zu diesen Treffen beizutragen und uns freuen, ihr Gastgeber zu sein&#8220;, erkl\u00e4rt der Pr\u00e4sident. Die T\u00fcrkei hatte sich in den festgefahrenen Verhandlungen \u00fcber einen Waffenstillstand als Vermittler zwischen Russland und der Ukraine angeboten. Der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin hatte zuvor direkte Verhandlungen mit der Ukraine ab Donnerstag in Istanbul vorgeschlagen. Daraufhin erkl\u00e4rte Selenskyj, er werde in der Metropole am Bosporus auf Putin &#8222;warten&#8220;.<\/p>\n<p><b>+++ 20:17 Polnische Lkw blocken Grenze zur Ukraine +++<\/b><br \/>Polnische Transportunternehmer haben den Grenz\u00fcbergang Dorohusk zur Ukraine blockiert. &#8222;Die Grenze steht&#8220;, schreibt Organisator Rafal Mekler auf X. Die Fuhrunternehmer verlangen eine Einschr\u00e4nkung der billigeren Konkurrenz aus der Ukraine, die sie f\u00fcr ihren Gesch\u00e4ftseinbruch verantwortlich machen. Zuvor hatte ein Bezirksgericht in Lublin eine Entscheidung der \u00f6rtlichen Gebietsverwaltung aufgehoben, die Protestaktion zu verbieten. Nach Angaben der Organisatoren wird nun ein Lkw pro Stunde \u00fcber die Grenze gelassen. Milit\u00e4rfahrzeuge, humanit\u00e4re Transporte, Busse sowie Lkw mit gef\u00e4hrlichen G\u00fctern, Frischwaren und Tieren d\u00fcrfen demnach ungehindert passieren.<\/p>\n<p>Alle fr\u00fcheren Entwicklungen <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/23-23-Ukraine-findet-westliche-Technik-in-neuem-russischem-Marschflugkoerper--article25762886.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">lesen Sie hier.<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Russland ist nach den Worten seines Vize-Au\u00dfenministers Sergej Rjabkow bereit zu ernsthaften Gespr\u00e4chen mit der Ukraine. 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