{"id":1076389,"date":"2026-06-07T10:32:18","date_gmt":"2026-06-07T10:32:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1076389\/"},"modified":"2026-06-07T10:32:18","modified_gmt":"2026-06-07T10:32:18","slug":"chefin-des-zukunftszentrums-halle-wir-werden-kein-ddr-museum-sein-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1076389\/","title":{"rendered":"Chefin des Zukunftszentrums Halle: \u201eWir werden kein DDR-Museum sein\u201c &#8211; Politik"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><strong>SZ: Frau Bretschneider, Sie leiten seit Mai als Programmdirektorin das Zukunftszentrum f\u00fcr Deutsche Einheit und Europ\u00e4ische Transformation. Wo f\u00e4ngt man da an?<\/strong><\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Uta Bretschneider: Das habe ich mich vorher auch gefragt, und dann bin ich mittenrein gefallen. Wir entwickeln eine Institution, kn\u00fcpfen Netzwerke, entwerfen ein Programm, bauen einen Wissenschaftsbereich auf und lassen ein gro\u00dfes Haus bauen, alles parallel. Dieser Mix ist einzigartig. Nat\u00fcrlich ist mir die Gr\u00f6\u00dfe der Herausforderung bewusst, auch die \u00f6ffentliche Erwartungshaltung. Das geht nur mit Humor und dem Glauben ans Gelingen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><strong>Sie haben gesagt, das Zukunftszentrum soll eine Art \u00dcbersetzungseinrichtung werden. Wer \u00fcbersetzt dort f\u00fcr wen?<\/strong><\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Im besten Fall nicht nur die Macher des Zukunftszentrums f\u00fcr ein Publikum, sondern alle Menschen, die sich hier begegnen. Das werden Ost und West sein, verschiedene Altersgruppen, Menschen mit und ohne DDR-Erfahrung, aus <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Deutschland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Deutschland<\/a> und Europa. Kultur im klassischen Sinne \u2013 also Museen, Oper, Theater \u2013 erreichen vielleicht zehn Prozent der Bev\u00f6lkerung, ich will die anderen 90 Prozent auch hier haben. Das Zukunftszentrum ist eine Institution neuen Typs \u2013 eine Einrichtung, die Forschung, Begegnung und Dialog zu Themen der Transformationszeit mit Ausstellung verbindet. Wir werden kein DDR-Museum sein.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><strong>Die Erwartungen sind gro\u00df, die Investition auch. Wenn der Bau 2032 fertig sein soll, wird Deutschland l\u00e4nger wiedervereinigt sein als geteilt. Wozu braucht es dann noch einen Gedenkort?<\/strong><\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Transformationszeit ist keine Epoche wie Barock oder Mittelalter, die bereits abgeschlossen ist. Es gibt weiter kulturelle Unterschiede zwischen Ost und West und strukturelle Ungleichheiten. Bevor man Umbr\u00fcche analysieren kann, muss man sie erst mal bew\u00e4ltigen. Es dauert oft eine Generation, bis sich neue Fragen an Zeitzeuginnen und Zeitzeugen stellen. Auch viele Archivfristen lassen jetzt erst eine \u00d6ffnung zu. Viele Menschen h\u00e4tten sich das schon eher gew\u00fcnscht, aber notwendig ist dieser Ort gerade jetzt.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><strong>Friedrich Merz hat gesagt, man m\u00fcsse im Osten mehr erkl\u00e4ren, er tue das gern. Was w\u00fcrden Sie Westdeutschen wie ihm gern \u00fcber Umbr\u00fcche im Osten erkl\u00e4ren?<\/strong><\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Man muss im Westen viel mehr \u00fcber Transformationszeit erkl\u00e4ren als im Osten. Es gibt Studien, in denen drei Viertel im Westen sagen, die Wiedervereinigung habe ihr Leben nicht ver\u00e4ndert. Das trifft wahrscheinlich auf keinen einzigen im Osten zu. Auch viele junge Menschen setzen sich auf neue Art mit ihrem Ostdeutschsein auseinander. Die fragen sich, warum es diese Unterschiede gibt beim Erben, beim Verm\u00f6gen, in der Repr\u00e4sentanz. Nat\u00fcrlich laden wir auch den Bundeskanzler herzlich zum Dialog ein. Auch wenn das Zukunftszentrum in Halle gebaut wird, planen wir mobile Dialogangebote, wollen nach Gelsenkirchen oder ins Sauerland. Die Ostdeutschen haben seit 1990 wahnsinnige Adaptionsleistungen vollbracht, das wird bisher nicht gesehen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><strong>Woran liegt das?<\/strong><\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Wahrscheinlich war man zu besch\u00e4ftigt, \u201eJammer-Ossis\u201c eine B\u00fchne zu geben. Die Geschichten vom Gelingen, der Ideenreichtum und die Kreativit\u00e4t, die haben medial eine viel kleinere Rolle gespielt. Oft hat die Wut dominiert, die Lauten haben mediale Aufmerksamkeit bekommen, die anderen hat man nicht geh\u00f6rt.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><strong>Sie selbst haben Umbruchgeschichten aus dem Osten in einer Feldstudie \u00fcber Sexshops in der ostdeutschen Provinz erz\u00e4hlt. Wie kam es dazu?<\/strong><\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Das Projekt ist in der Pandemie entstanden. Ich bin \u00fcbers Land gefahren, habe in Kleinst\u00e4dten fotografiert. Auf dem Navi habe ich einen Eintrag im Nirgendwo von S\u00fcdbrandenburg gesehen: Sexshop und Aquaristik. Ich habe einen Screenshot gemacht und meinem Kollegen Jens Sch\u00f6ne geschickt. Wir wollten ohnehin ein Projekt \u00fcber die Transformationszeit machen. Das haben wir dann getan, meinen Jahresurlaub habe ich in Sexshops in der ostdeutschen Provinz verbracht.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><strong>Was haben Sie herausgefunden?<\/strong><\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Zuerst einmal, dass es viel weniger von diesen kleinen privat gef\u00fchrten Shops gab als wir dachten. Wir haben uns die Ohren wund telefoniert, aber nur noch zwei H\u00e4nde voll gefunden. Diese Menschen haben uns vom Aufbruch in der Nachwendezeit erz\u00e4hlt. Es gab viel Unternehmergeist, weil die Leute in einen Markt geprescht sind, den es vorher nicht gab. Pornografie war in der DDR verboten, die L\u00e4den gab es nicht, entsprechend gro\u00df der Nachholbedarf. Mich haben die individuellen Lebensentscheidungen interessiert, die Resilienz. Nach dem Motto: die LPG gibt\u2019s nicht mehr, warum nicht was Eigenes starten? Es sind spannende Biographien, nicht alle erz\u00e4hlen vom Gelingen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><strong>Die Lust aufs Neue, das Geschick zum Improvisieren \u2013 das sind Eigenschaften, die das Land gut gebrauchen k\u00f6nnte. L\u00e4sst sich das wiederbeleben<\/strong>?<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Da bin ich skeptisch. Diesen guten Geist, den 1989\/90 in vielen Ostdeutschen hervorgerufen hat, wird man nicht einfach wieder rauskitzeln k\u00f6nnen. Viele Erfahrungen seitdem waren negativ, geradezu ersch\u00fctternd. Ja, wir haben bl\u00fchende Landschaften und super rausgeputzte Innenst\u00e4dte, vielen Ostdeutschen geht es wirtschaftlich so gut wie nie. Trotzdem hat unter anderem der Habitus, mit dem viele bundesdeutsche Akteure in den 90er Jahren aufgetreten sind, tiefe Wunden hinterlassen. Es gab einen riesigen Elitentransfer und ein Gef\u00fchl der Entm\u00fcndigung, die eigene Biographie war nichts mehr wert.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><strong>Ist Umbruch inzwischen nicht die Norm?<\/strong><\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Umbruch passiert immer, er ist eine anthropologische Konstante. Aber die Dynamik 1989\/90 war eine besondere. Deswegen nervt es mich auch, wenn jemand sagt, Strukturwandel gibt\u2019s doch auch im Ruhrgebiet. Stimmt, aber da hat sich nicht von jetzt auf gleich f\u00fcr alle alles ge\u00e4ndert \u2013 vom sozialen Leben \u00fcber Kultur, Politik, Arbeit, Wirtschaft, Warenangebot, Wohnen, Eigentum, Abwanderung. Das kann man dem Westen nicht oft genug sagen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><strong>Haben die Transformationserfahrungen die Ostdeutschen resilienter gemacht f\u00fcr Ver\u00e4nderungen oder unduldsamer?<\/strong><\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Beides. Es gibt diejenigen, die sich komplett neu orientiert haben und denen etwas gelungen ist. Die w\u00fcrden sagen, dass sie vom Umbruch profitiert haben. Aber es gibt auch die, die sich einmal komplett aufs Neue eingelassen haben und am Anfang froh waren, reisen zu k\u00f6nnen, Freiheit zu genie\u00dfen. Die dann aber keinen Job und kein Geld mehr hatten und jetzt finden: ist auch mal gut mit Ver\u00e4nderung. Wir wollen beide Pole im Zukunftszentrum abdecken.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><strong>Welche Art von Transformationsgeschichten wollen Sie erz\u00e4hlen \u2013 die von der Treuhand, den Hartz-IV-Protesten, Pegida?<\/strong><\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Wir m\u00fcssen all diesen Erfahrungen einen Raum geben. Erfahrung ist die zentrale Dimension, die das Haus tragen soll. Wir wollen das gar nicht bewerten. Nat\u00fcrlich schlie\u00dfen wir demokratiefeindliche Einstellungen aus, aber die Erfahrungen, die dahinterliegen \u2013 die wollen wir offenlegen. Das wird ein Abenteuer. Wir k\u00f6nnen ein Seismograf sein f\u00fcr Identit\u00e4ten in <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Ostdeutschland\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ostdeutschland<\/a>. Wir sehen an vielen Beispielen, dass sich der Blick inzwischen ver\u00e4ndert hat. Ostmoderne ist ein Hype auf Instagram, Plattenbau ist wieder hip, die Kunstsammlung der Wismut st\u00f6\u00dft auf riesiges Publikumsinteresse, vor 20 Jahren h\u00e4tte das niemand sehen wollen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/17c66550-1856-4ca4-a514-cdc51a630b68.jpg\"   alt=\"Planungsmodell des Zukunftszentrums in Halle.\" loading=\"lazy\" class=\"css-8atqhb\"\/>Planungsmodell des Zukunftszentrums in Halle. Iris Mayer<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><strong>Wie haben Sie die 90er erlebt?<\/strong><\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Ich bin 1985 geboren. In Runden, in denen alle von ihren Erfahrungen von 1989 erz\u00e4hlen, kann ich nur sagen, ich lag wahrscheinlich in irgendeiner Decke im Garten. Meine Mutter ist 1991 mit mir von M\u00fchlau bei Chemnitz nach Berlin gegangen. Ich habe Berlin in dieser Aufbruchszeit erlebt. Ich kenne das alte Tacheles noch, die besetzten H\u00e4user. Ich habe auch erlebt, wie viele aus dem Heimatdorf abgewandert sind und die Eigenheimg\u00fcrtel entstanden sind. 1997 bin ich wieder zur\u00fcck und habe sp\u00e4ter Abitur in Burgst\u00e4dt gemacht. Ich habe also auch eine ganz gute Stadt-Land-Perspektive.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><strong>Sie haben selbst gesagt, die Deutsche Einheit sei unfertig \u2013 kann sie je vollendet sein?<\/strong><\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Im Bergbau spricht man von Ewigkeitslasten und Langzeitaufgaben, vielleicht ist die Deutsche Einheit eher eine Langzeitaufgabe: Es braucht wohl noch einige Generationen, bis man tats\u00e4chlich dieses \u201eWir sind ein Volk\u201c lebt. Bevor das auf der emotionalen Ebene ankommt, m\u00fcssen die strukturellen Unterschiede weg.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><strong>Die Kommission \u201e30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit\u201c hat dem Zukunftszentrum aufgetragen, den Blick nach Osteuropa zu weiten. Warum spielen diese Umbruchserfahrungen bisher keine Rolle in der deutschen Debatte?<\/strong><\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Die anderen hatten diesen gro\u00dfen Bruder- oder Schwesterstaat nicht, an dem sich alles ausgerichtet hat. Und wahrscheinlich wollten viele auch erstmal weniger mit den postsozialistischen L\u00e4ndern zu tun haben. Dabei h\u00e4tte man Allianzen bilden k\u00f6nnen, aus Erfahrungen der anderen lernen.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><strong>Mit Blick auf die Slowakei, nach Polen oder Ungarn ist ja auch mindestens zeitweise eine Transformation ins Autorit\u00e4re denkbar. Was l\u00e4sst sich daraus lernen?<\/strong><\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Dass Wut ein schlechter Wahlberater ist.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><strong>Es liegt im Bereich des M\u00f6glichen, dass Sachsen-Anhalt von der AfD regiert wird, die eine kulturpolitische Wende nach dem Vorbild von Viktor Orban will. Die wichtigsten Kultureinrichtungen wehren sich, wo stehen Sie?<\/strong><\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Das Zukunftszentrum ist ein Ort, an dem Demokratie ge\u00fcbt, verteidigt und gefeiert wird, deswegen sehen wir uns in einer Position, auch f\u00fcr Demokratie einzustehen. Als Bundeseinrichtung k\u00f6nnen wir wahrscheinlich anders agieren als Landeseinrichtungen. Im Moment haben wir zur Verwaltungsebene der Stadt einen super Draht, auch zu Bund und Land. Es ist schwer abzusehen, was passiert. Selbstverst\u00e4ndlich lassen wir uns in die inhaltliche Arbeit aber nicht von einer Partei hineinreden.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\"><strong>Basil Kerski hat gesagt, mit dem Namen \u201eZukunftszentrum f\u00fcr Deutsche Einheit und Europ\u00e4ische Transformation\u201c k\u00f6nne niemand etwas anfangen. Haben Sie einen besseren?<\/strong><\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1eosz7k\">Noch nicht, aber wir wollen sp\u00e4ter einen finden, und wir werden das Publikum an der Suche beteiligen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"SZ: Frau Bretschneider, Sie leiten seit Mai als Programmdirektorin das Zukunftszentrum f\u00fcr Deutsche Einheit und Europ\u00e4ische Transformation. 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