{"id":1077244,"date":"2026-06-07T19:17:17","date_gmt":"2026-06-07T19:17:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1077244\/"},"modified":"2026-06-07T19:17:17","modified_gmt":"2026-06-07T19:17:17","slug":"vw-baut-billige-e-modelle-wie-id-nur-in-spanien-und-portugal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1077244\/","title":{"rendered":"VW baut billige E-Modelle wie ID nur in Spanien und Portugal"},"content":{"rendered":"<p>300.000 Fahrzeuge pro JahrWarum VW billige E-Autos nur in S\u00fcdeuropa baut<\/p>\n<p>07.06.2026, 20:04 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(08:03 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Seat-Cupra-Chef-Markus-Haupt-l-r-der-katalanische-Ministerpraesident-Salvador-Illa-der-spanische-Reg.webp\" alt=\"Seat-Cupra-Chef-Markus-Haupt-l-r-der-katalanische-Ministerpraesident-Salvador-Illa-der-spanische-Regierungspraesident-Pedro-Sanchez-VW-Chef-Oliver-Blume-und-VW-Markenchef-Thomas-Schaefer-nehmen-an-einer-Veranstaltung-zum-Start-der-Produktion-der-ersten-beiden-guenstigeren-Elektro-Kleinwagen-ID-Polo-und-Raval-bei-der-spanischen-Volkswagen-Tochter-Seat-teil\"\/>Bei der Einweihung der neuen Werke zwischen VW und Cupra: der spanische Ministerpr\u00e4sident Pedro Sanchez. (Foto: picture alliance\/dpa\/EUROPA PRESS)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/www.google.com\/preferences\/source?q=n-tv.de\" title=\"ntv als bevorzugte Quelle auf Google hinzuf\u00fcgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Im Vergleich etwas versp\u00e4tet startet VW die Produktion von g\u00fcnstigen E-Autos in Spanien. 300.000 Autos sollen dort j\u00e4hrlich vom Band laufen. Die Produktion wird sich auf S\u00fcdeuropa beschr\u00e4nken. Dennoch helfe sie den Werken hierzulande, betont VW-Betriebsratschefin Cavallo.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Es ist der wohl wichtigste Produktanlauf des Jahres im VW-Konzern: In Spanien startete diese Woche die Produktion der ersten beiden Elektro-Kleinwagen, mit denen der Konzern ins elektrische Einstiegssegment strebt. Bei der Tochter Seat in Martorell laufen ID. Polo und dessen Schwestermodell Cupra Raval an. Zwei weitere Modelle von VW und Skoda sollen im nordspanischen Pamplona folgen. Einstiegspreis f\u00fcr den g\u00fcnstigsten ID. Polo: knapp unter 25.000 Euro. Der Cupra kostet 1000 Euro mehr und kommt kurz vorher auf den Markt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">VW setzt gro\u00dfe Hoffnung auf die neuen Modelle. &#8222;Mit dieser neuen Fahrzeugfamilie greifen wir an in einer der volumenst\u00e4rksten Fahrzeugklassen der Elektro-Mobilit\u00e4t, mit gro\u00dfem Wachstumspotenzial&#8220;, sagte Konzernchef Oliver Blume bereits im September auf der IAA in M\u00fcnchen. Der Markt f\u00fcr vollelektrische Kleinwagen in Europa werde nach 2030 rund viermal so gro\u00df sein wie jetzt. Das solle auch dem Volkswagen-Konzern Schub geben. &#8222;Jedes Jahr wollen wir mehrere hunderttausend Autos dieser Modellreihe verkaufen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Zum offiziellen Produktionsstart f\u00e4hrt der Konzern entsprechend gro\u00df auf: Neben Blume, Seat-Cupra-Chef Markus Haupt und VW-Markenvorstand Thomas Sch\u00e4fer wird Spaniens Ministerpr\u00e4sident Pedro S\u00e1nchez erwartet. Damit ist der Termin \u00e4hnlich prominent besetzt wie 2019 der Start des ersten ID-Modells in Zwickau mit der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Bereits bei der Weltpremiere des Cupra Raval im April war Blume nach Madrid gekommen und hatte von einem &#8222;Meilenstein f\u00fcr Cupra&#8220; gesprochen. Das Modell zeige, &#8222;wie erschwingliche, emotionale und in Europa entwickelte Elektromobilit\u00e4t aussehen kann&#8220;, so Blume &#8211; &#8222;ohne Kompromisse bei Technologie, Sicherheit oder Design&#8220;.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">VW-Markenchef Sch\u00e4fer erg\u00e4nzte sp\u00e4ter mit Blick auf den ID. Polo: &#8222;Mit diesem Auto unterstreichen wir, dass elektrische Einstiegsmobilit\u00e4t keine Kompromisse braucht.&#8220; Elektromobilit\u00e4t d\u00fcrfe kein Luxus sein. &#8222;Sie muss funktionieren, bezahlbar sein und im Alltag \u00fcberzeugen.&#8220;<\/p>\n<p>Konzern hinterher bei billigen E-Autos<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Dabei ist der Einstiegspreis von knapp unter 25.000 Euro heute l\u00e4ngst nicht mehr so ambitioniert, wie 2023 bei der Vorstellung der Studie. &#8222;Das ist heutzutage kein Einstiegsmodell mehr&#8220;, sagt Branchenexperte Frank Schwope, der Automobilwirtschaft an der Fachhochschule des Mittelstands in Berlin lehrt. Daf\u00fcr seien 25.000 Euro schlicht zu teuer. Die Rolle werde wohl eher dem noch g\u00fcnstigeren ID. Every1 zukommen, der im kommenden Jahr starten soll und dann f\u00fcr rund 20.000 Euro aus Portugal kommt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Selbst die 25.000 Euro Einstiegspreis, die VW beim ID. Polo verspricht, sind nicht sofort zu haben: Zum Start gibt es sowohl den Cupra als auch den VW nur besser ausgestattet und mit gro\u00dfer Batterie f\u00fcr deutlich \u00fcber 30.000 Euro. Erst ab Juli sollen bei beiden dann die g\u00fcnstigen Einstiegsversionen mit kleinem Akku und weniger PS bestellbar sein. Ausgeliefert wird der ID. Polo dann in beiden Varianten ab September.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Andere Hersteller waren da schneller und bieten schon jetzt E-Autos f\u00fcr unter 25.000 Euro an. Den Elektro-Twingo von Renault gibt es schon f\u00fcr rund 20.000 Euro. Dacia Spring und der T03 von Stellantis-Partner Leapmotor liegen sogar noch einiges darunter. Ebenso der Elektro-C3 von Citro\u00ebn &#8211; dank gerade laufender Aktionspr\u00e4mie, die den Preis auf knapp \u00fcber 17.000 Euro dr\u00fcckt.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">VW komme hier jetzt etwas sp\u00e4t, sagt Schwope. &#8222;Aber nicht zu sp\u00e4t.&#8220; Und angesichts hoher Spritpreise und der neuen E-Auto-F\u00f6rderung in Deutschland k\u00f6nnten die Wolfsburger sogar genau zum richtigen Zeitpunkt kommen, glaubt Stefan Bratzel vom Center of Automotive Management in Bergisch Gladbach. Schlie\u00dflich ziehe das Interesse an E-Autos gerade sp\u00fcrbar an. &#8222;Und 25.000 Euro ist als Startpreis jetzt nicht so schlecht. Ich glaube, dass das schon einen breiten Markt trifft.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Rund 10 Milliarden Euro hat VW zusammen mit Zulieferern in den Umbau in Spanien investiert. Allein drei Milliarden Euro flossen seit 2023 in die Umr\u00fcstung in Martorell. Bis zu 300.000 E-Autos pro Jahr sollen hier in Zukunft gebaut werden k\u00f6nnen. Hinzu kommt die Batteriezellfabrik, die in Sagunto bei Valencia entsteht, und der Umbau des zweiten Produktionsstandorts, des bisherigen VW-Werks Pamplona. Noch in diesem Jahr sollen dort die SUV-Schwestermodelle Skoda Epiq und VW ID. Cross anlaufen.<\/p>\n<p>Spanien lockt mit Subventionen<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Dass die Autos in Spanien gebaut werden, liegt vor allem an den Kosten. &#8222;In Deutschland l\u00e4sst sich so ein Modell nicht mehr bauen&#8220;, sagt Branchenexperte Bratzel. Das w\u00fcrde sich schlicht nicht rechnen. Spanien lockt dagegen mit g\u00fcnstigem Solarstrom f\u00fcr die Batteriefertigung und niedrigen Lohnkosten in der Montage. Zus\u00e4tzlich legt der Staat dort noch fast 400 Millionen Euro an F\u00f6rdermitteln obendrauf.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Um die Kosten zu senken, setzt VW auf 80 Prozent Gleichteile in den vier Modellen &#8211; aber nur dort, wo der Kunde es nicht merkt. Ansehen soll man das den Autos nicht. Und neben der Produktion wurde auch die Entwicklung der Fahrzeuge bei Cupra geb\u00fcndelt. 600 Millionen Euro hat das laut VW eingespart.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die um Auslastung ringenden deutschen Werke haben davon wenig. Nur das konzerneigene Batteriewerk in Salzgitter liefert Akkus nach Spanien. Und die sind nach wie vor das teuerste Bauteil beim E-Auto. K\u00fcnftig sollen aus Deutschland zudem nur noch die leistungsstarken Nickel-Mangan-Cobalt-Zellen f\u00fcr die teureren Modelle kommen. Die g\u00fcnstigeren Lithium-Eisenphosphat-Akkus f\u00fcr die Basisversionen kommen sp\u00e4ter aus Valencia, sobald das Werk dort l\u00e4uft.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Sorgen bereitet das dem Betriebsrat in Wolfsburg nicht. Schlie\u00dflich baue VW auch seine Einstiegsverbrenner schon lange nicht mehr in Deutschland, sagt Betriebsratschefin Daniela Cavallo. Der Polo etwa lief schon bisher als Verbrenner in Spanien vom Band, in eben jenem Werk, das jetzt f\u00fcr ID. Cross und Skoda Epiq umgebaut wird. Seit 2024 l\u00e4uft die Produktion des Verbrenner-Polos in S\u00fcdafrika.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Klar ist: In Deutschland produzieren wir eher komplexere Modelle mit h\u00f6heren Margen als bei kleinen Fahrzeugen&#8220;, sagte Betriebsratschefin Cavallo Anfang M\u00e4rz. Dennoch profitierten auch die deutschen Standorte von g\u00fcnstigen Modellen aus dem S\u00fcden, ist Cavallo \u00fcberzeugt. Denn damit lie\u00dfen sich Kunden an die Marke heranf\u00fchren. &#8222;F\u00fcr die Marke ist es trotzdem wichtig, wenn Kunden sp\u00e4ter vom Kleinwagen auf gr\u00f6\u00dfere Modelle umsteigen.&#8220; Und die k\u00f6nnten dann aus deutscher Fertigung kommen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, Frank Johannsen, dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"300.000 Fahrzeuge pro JahrWarum VW billige E-Autos nur in S\u00fcdeuropa baut 07.06.2026, 20:04 Uhr Artikel anh\u00f6ren(08:03 min) Bei&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1077245,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[134],"tags":[371,175,170,169,83214,29,1728,1519,30,171,174,31305,4026,173,172,228973,55],"class_list":["post-1077244","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unternehmen-maerkte","tag-autoindustrie","tag-business","tag-companies","tag-companies-markets","tag-cupra","tag-deutschland","tag-elektroautos","tag-elektromobilitaet","tag-germany","tag-markets","tag-maerkte","tag-oliver-blume","tag-spanien","tag-unternehmen","tag-unternehmen-maerkte","tag-vw-id-polo","tag-wirtschaft"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116710438983867179","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1077244","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1077244"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1077244\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1077245"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1077244"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1077244"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1077244"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}