{"id":1077347,"date":"2026-06-07T20:35:16","date_gmt":"2026-06-07T20:35:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1077347\/"},"modified":"2026-06-07T20:35:16","modified_gmt":"2026-06-07T20:35:16","slug":"buergerantrag-in-leverkusen-bewohnerparkausweise-sollen-250-euro-kosten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1077347\/","title":{"rendered":"B\u00fcrgerantrag in Leverkusen: Bewohnerparkausweise sollen 250 Euro kosten"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Eine \u201edeutliche Erh\u00f6hung der Geb\u00fchren f\u00fcr Bewohnerparkausweise\u201c soll her. Das fordert jetzt ein Leverkusener per B\u00fcrgerantrag. Demnach solle sich die Stadt auch an der Praxis anderer St\u00e4dte orientieren. \u201eDer \u00f6ffentliche Stra\u00dfenraum ist ein begrenztes Gut, dessen Nutzung derzeit durch Bewohnerparkausweise nur unzureichend bepreist wird. Die aktuell erhobene Geb\u00fchr von 90 Euro pro Jahr steht in keinem angemessenen Verh\u00e4ltnis zu den tats\u00e4chlichen Kosten, die durch Bereitstellung, Verwaltung, Kontrolle und Instandhaltung von Parkraum entstehen\u201c, argumentiert der Antragsteller. \u201eStudien und kommunale Berechnungen zeigen, dass ein \u00f6ffentlicher Stellplatz j\u00e4hrlich Kosten in H\u00f6he von etwa 200 bis 300 Euro verursacht. Die derzeitigen Einnahmen decken diese Kosten somit nicht ann\u00e4hernd ab und f\u00fchren faktisch zu einer Subventionierung des Parkens durch die Allgemeinheit.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Dazu komme die angespannte Haushaltslage. Gerade auch deswegen sei es \u201egeboten, bestehende Einnahmepotenziale verantwortungsvoll zu nutzen und Geb\u00fchren st\u00e4rker verursachungsgerecht zu gestalten\u201c, notiert der B\u00fcrger. <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Er hat die Bewohnerparkausweisgeb\u00fchren auch mit privatwirtschaftlich vermieteten Stellpl\u00e4tzen verglichen. Ergebnis: Die derzeitigen Geb\u00fchren l\u00e4gen deutlich unter markt\u00fcblichen Preisen. \u201ePrivate Parkfl\u00e4chen werden in Leverkusen im Durchschnitt zu etwa 60 Euro pro Monat vermietet, was 720 Euro pro Jahr entspricht \u2013 also etwa acht Mal mehr als der derzeitige Bewohnerparkausweis.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Stadt soll unter anderem die Geb\u00fchren z\u00fcgig auf 250 Euro anheben, eine Staffelung nach Lage \u2013 Innenstadt, Au\u00dfenbezirke \u2013 pr\u00fcfen, perspektivisch eine kostendeckende \u201eoder zumindest deutlich kostenn\u00e4here Bepreisung umsetzen\u201c und die Anzahl der Bewohnerparkausweise pro Wohneinheit begrenzen. Der Antrag steht am Donnerstag, 11. Juni, auf der Agenda des B\u00fcrger- und Umweltausschusses (17 Uhr, Ratssaal, Rathaus, Friedrich-Ebert-Platz 1).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Eine \u201edeutliche Erh\u00f6hung der Geb\u00fchren f\u00fcr Bewohnerparkausweise\u201c soll her. Das fordert jetzt ein Leverkusener per B\u00fcrgerantrag. 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