{"id":107777,"date":"2025-05-13T16:41:09","date_gmt":"2025-05-13T16:41:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/107777\/"},"modified":"2025-05-13T16:41:09","modified_gmt":"2025-05-13T16:41:09","slug":"trumps-zoelle-treffen-usa-mehr-als-eu-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/107777\/","title":{"rendered":"Trumps Z\u00f6lle treffen USA mehr als EU"},"content":{"rendered":"<p class=\"fp-paragraph\"><strong>Paris\/Berlin<\/strong> &#8211; \u00d6konomen aus Deutschland und Frankreich fordern von der EU, im Zollstreit mit den USA Freihandelsabkommen mit anderen Wirtschaftsr\u00e4umen voranzutreiben. Die EU m\u00fcsse \u201eeine F\u00fchrungsrolle bei der Verteidigung der globalen Handelsordnung \u00fcbernehmen\u201c, schreiben die Experten in einer Stellungnahme des franz\u00f6sischen Conseil d&#8217;analyse \u00e9conomique und des Deutsch-Franz\u00f6sischen Rates der Wirtschaftsexperten.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Je offener die Weltwirtschaft trotz der US-Z\u00f6lle bleibe, desto geringer w\u00fcrden die Kosten der Z\u00f6lle f\u00fcr die europ\u00e4ischen Volkswirtschaften sein. \u201eDie EU muss europ\u00e4ische Unternehmen, deren Zugang zu den US-M\u00e4rkten beschr\u00e4nkt wird, dabei unterst\u00fctzen, neue Exportm\u00e4rkte zu erschlie\u00dfen und neue Handelspartner zu finden\u201c, sagte Monika Schnitzer, Co-Vorsitzende des Deutsch-Franz\u00f6sischen Rates der Wirtschaftsexperten.\u00a0<\/p>\n<p>Berechnung: Trumps Z\u00f6lle treffen USA st\u00e4rker als EU<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Die deutsch-franz\u00f6sischen \u00d6konomen halten es f\u00fcr sehr wahrscheinlich, dass der US-Basiszoll von zehn Prozent dauerhaft angelegt sei. Die \u00f6konomischen Folgen seien f\u00fcr die USA aber schwerer als f\u00fcr die EU, hei\u00dft es in der Analyse. Der gesch\u00e4tzte R\u00fcckgang der realen Produktion f\u00fcr die USA liegt nach Berechnungen der Volkswirte zwischen 1,0 und 1,63 Prozent. Dagegen d\u00fcrften die Folgen dieser Zollerh\u00f6hung auf die EU-Staaten mit rund 0,15 Prozent des Bruttoinlandsproduktes deutlich geringer sein.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">In einem zweiten untersuchten Szenario f\u00fcr die von Trump am \u201eTag der Befreiung\u201c im April verk\u00fcndeten h\u00f6heren Z\u00f6lle sei der R\u00fcckgang der realen Produktion st\u00e4rker: Dann betrage er in der EU zwischen 0,22 und 0,33 Prozent.<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Die EU solle das Aussetzen von Teilen der US-Z\u00f6lle f\u00fcr 90 Tage nutzen, um das Handelsabkommen mit den lateinamerikanischen Mercosur-Staaten zu unterzeichnen und Handelsabkommen mit anderen Staaten voranzutreiben, schreiben die \u00d6konomen.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">\u201eGleichzeitig muss sie entschiedene Gegenma\u00dfnahmen vorbereiten, f\u00fcr den Fall, dass die US-Administration die angedrohten und aktuell ausgesetzten reziproken Z\u00f6lle wieder in Kraft setzt\u201c, betonte Schnitzer, die dem Sachverst\u00e4ndigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (\u201eWirtschaftsweise\u201c) vorsitzt. Die \u00d6konomen nennen eine Zugangsbeschr\u00e4nkung zum EU-Markt, regulatorische Ma\u00dfnahmen bei digitalen Dienstleistungen und Gegenz\u00f6lle auf US-Produkte.\u00a0<\/p>\n<p class=\"fp-paragraph\">Mehr Freihandelsabkommen der EU hatte zuletzt auch der \u00d6konom Gabriel Felbermayr gefordert. Nicht nur das Mercosur-Abkommen sei praktisch unterschriftsreif, sondern auch Verhandlungen mit Indien und Australien seien fortgeschritten, sagte der fr\u00fchere Leiter des IfW Kiel k\u00fcrzlich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Paris\/Berlin &#8211; \u00d6konomen aus Deutschland und Frankreich fordern von der EU, im Zollstreit mit den USA Freihandelsabkommen mit&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":107778,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,13,14,15,12,211],"class_list":{"0":"post-107777","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114501522780686555","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/107777","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=107777"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/107777\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/107778"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=107777"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=107777"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=107777"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}