{"id":1079589,"date":"2026-06-08T19:22:20","date_gmt":"2026-06-08T19:22:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1079589\/"},"modified":"2026-06-08T19:22:20","modified_gmt":"2026-06-08T19:22:20","slug":"apple-verschiebt-siri-ai-fuer-iphone-und-ipad-in-der-eu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1079589\/","title":{"rendered":"Apple verschiebt Siri AI f\u00fcr iPhone und iPad in der EU"},"content":{"rendered":"<p>            <a name=\"body\"\/><\/p>\n<p>Apple hat Siri AI vorgestellt, eine neue Version des Sprachassistenten auf Basis von Apple Intelligence. In der Europ\u00e4ischen Union wird die Funktion allerdings nicht zum Start von iOS 27 und iPadOS 27 auf iPhone und iPad verf\u00fcgbar sein. Das hat Apple <a href=\"https:\/\/www.apple.com\/newsroom\/2026\/06\/due-to-dma-siri-ai-delayed-in-eu-for-ios-27-and-ipados-27\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">in einer Mitteilung<\/a> bekannt gegeben.<\/p>\n<p>BenQ MA270S vs. Apple Studio Display: Der g\u00fcnstigere gewinnt?<\/p>\n<p>Beide bieten 27 Zoll und 5K, zwischen ihnen liegen aber 700 Euro Preisunterschied. Was der BenQ besser kann, was er vermisst l\u00e4sst und f\u00fcr wen er die richtige Wahl ist: unser ausf\u00fchrlicher Test.<\/p>\n<p>\u2192\u00a0<a href=\"https:\/\/www.maclife.de\/test\/benq-ma270s-test-5k-style-mac-ipad-schreibtisch-100127056.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_self\">BenQ MA270S im Test<\/a>\n<\/p>\n<p>Quickread: Auf einen Blick<\/p>\n<ul>\n<li>Apple verschiebt Siri AI auf iPhone und iPad in der EU<\/li>\n<li>Betroffen sind iOS 27 und iPadOS 27<\/li>\n<li>Als Grund nennt Apple Anforderungen durch den Digital Markets Act<\/li>\n<li>Auf macOS 27, visionOS 27 und watchOS 27 soll Siri AI in der EU verf\u00fcgbar sein<\/li>\n<li>Einen neuen Starttermin f\u00fcr iPhone und iPad gibt es nicht<\/li>\n<\/ul>\n<p>Das Unternehmen verweist auf den Digital Markets Act. Nach Apples Darstellung h\u00e4tten EU-Regulierer mehrere Vorschl\u00e4ge des Konzerns nicht akzeptiert, mit denen Siri AI in der EU eingef\u00fchrt werden sollte. Apple spricht dabei von L\u00f6sungen, die andere virtuelle Assistenten unterst\u00fctzen und zugleich Datenschutz sowie Sicherheit gew\u00e4hrleisten sollten.<\/p>\n<p>Digital Markets Act erkl\u00e4rt!<\/p>\n<p>Der Digital Markets Act ist ein EU-Gesetz f\u00fcr gro\u00dfe digitale Plattformen. Es soll verhindern, dass marktm\u00e4chtige Anbieter ihre eigenen Dienste bevorzugen oder den Zugang f\u00fcr Wettbewerber erschweren. F\u00fcr Apple betrifft das unter anderem iOS, den App Store und die Frage, wie tief andere Dienste in das System integriert werden d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Kein Zeitplan f\u00fcr iPhone und iPad<\/p>\n<p>Apple nennt derzeit keinen Termin, wann Siri AI auf iPhone und iPad in der EU verf\u00fcgbar sein k\u00f6nnte. Craig Federighi, Apples Softwarechef, erkl\u00e4rte, das Unternehmen wolle die Funktion weiterhin in die EU bringen und mit den Regulierungsbeh\u00f6rden an einem Weg arbeiten.<\/p>\n<p>Betroffen sind nach Apples Angaben Nutzerinnen und Nutzer in den 27 EU-Mitgliedstaaten. Auch Entwicklerinnen und Entwickler in der EU sollen die neuen Siri-AI-Funktionen f\u00fcr iOS- und iPadOS-Apps vorerst nicht testen oder nutzen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Auf anderen Plattformen soll Siri AI starten<\/p>\n<p>Nicht alle Apple-Ger\u00e4te sind von der Verz\u00f6gerung betroffen. Apple zufolge soll Siri AI f\u00fcr Nutzerinnen und Nutzer in der EU auf macOS 27, visionOS 27 und watchOS 27 verf\u00fcgbar sein. Die Einschr\u00e4nkung betrifft damit vor allem iPhone und iPad \u2013 also die Ger\u00e4te, auf denen Siri im Alltag besonders h\u00e4ufig genutzt wird.<\/p>\n<p>Zu den angek\u00fcndigten Funktionen z\u00e4hlen unter anderem eine eigene App zum erneuten Aufrufen fr\u00fcherer Unterhaltungen, erweiterte Visual-Intelligence-Funktionen, integrierte Schreibwerkzeuge sowie ein Siri-Modus in der Kamera-App auf iOS.<\/p>\n<p>Apple kritisiert Auslegung des DMA<\/p>\n<p>Apple begr\u00fcndet die Verz\u00f6gerung mit Sicherheits- und Datenschutzbedenken. Nach Darstellung des Unternehmens w\u00fcrde die Auslegung des DMA verlangen, dass auch andere virtuelle Assistenten weitreichenden Zugriff auf private Nutzerdaten und installierte Apps erhalten. Dazu k\u00f6nnten laut Apple etwa Nachrichten, Dateien, K\u00e4ufe und App-\u00fcbergreifende Aktionen geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Der Konzern verweist au\u00dferdem auf Risiken durch KI-Systeme, die manipuliert werden k\u00f6nnten, um pers\u00f6nliche Daten auszulesen oder Einstellungen ohne Zustimmung der Nutzer zu ver\u00e4ndern. Apple hatte nach eigenen Angaben eine technische Zwischenl\u00f6sung namens Trusted System Agent vorgeschlagen. Sie sollte anderen Assistenten einen kontrollierten Zugriff auf Funktionen erm\u00f6glichen, die auch Siri AI nutzt.<\/p>\n<p>Die Europ\u00e4ische Kommission habe Apples Vorschl\u00e4ge laut dem Unternehmen nicht angenommen. Apple will eigenen Angaben zufolge weiter daran arbeiten, Siri AI in der EU bereitzustellen. F\u00fcr iOS und iPadOS gibt es aber derzeit keinen konkreten Zeitplan.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/image-127149--4620355.jpg\"\/>Stefan KellerApple stellt die Verz\u00f6gerung klar als Folge europ\u00e4ischer Regulierung dar. Gleichzeitig ist die Mitteilung auch Teil eines gr\u00f6\u00dferen Konflikts zwischen dem Unternehmen und der EU \u00fcber die \u00d6ffnung seiner Plattformen. F\u00fcr Nutzerinnen und Nutzer ist vor allem entscheidend, dass eine zentrale Apple-Intelligence-Funktion auf iPhone und iPad in der EU vorerst fehlt \u2013 w\u00e4hrend sie auf anderen Apple-Ger\u00e4ten verf\u00fcgbar sein soll.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Apple hat Siri AI vorgestellt, eine neue Version des Sprachassistenten auf Basis von Apple Intelligence. 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