{"id":1080025,"date":"2026-06-08T23:35:15","date_gmt":"2026-06-08T23:35:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1080025\/"},"modified":"2026-06-08T23:35:15","modified_gmt":"2026-06-08T23:35:15","slug":"ios-27-apple-laesst-siri-ai-nicht-in-die-eu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1080025\/","title":{"rendered":"iOS 27: Apple l\u00e4sst Siri AI nicht in die EU"},"content":{"rendered":"<p>    close notice<\/p>\n<p class=\"notice-banner__text a-u-mb-0\">\n      This article is also available in<br \/>\n        <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/en\/news\/Due-to-DMA-competition-rules-No-AI-Siri-for-EU-iPhones-11322399.html\" class=\"notice-banner__link a-u-inline-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">English<\/a>.<\/p>\n<p>      It was translated with technical assistance and editorially reviewed before publication.\n    <\/p>\n<p class=\"notice-banner__link a-u-mb-0\">\n    Don\u2019t show this again.\n<\/p>\n<p>D\u00e9j\u00e0-vu bei Siri AI: Apple bringt die Neuauflage von Siri f\u00fcrs Erste nicht auf iPhones und iPads von EU-Nutzern. Zum Start von iOS 27 und iPadOS 27 werden viele der am Montagabend angek\u00fcndigten KI-Funktionen in Deutschland und den anderen 26 EU-Mitgliedsstaaten fehlen, wie der Hersteller mitteilte.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Die Einf\u00fchrung von Apple Intelligence erfolgte vor zwei Jahren in der EU ebenfalls verz\u00f6gert, damals lieferte Apple die KI-Funktionen statt im Herbst 2024 dann im Fr\u00fchjahr 2025 nach. In macOS 27, watchOS 27 und visionOS 27 soll Siri AI aber auch direkt in die EU kommen.<\/p>\n<p>DMA impliziert iPhone-\u00d6ffnung f\u00fcr andere KI-Modelle<\/p>\n<p>EU-Regulierer h\u00e4tten keinen der Vorschl\u00e4ge akzeptiert, wie Apple <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Siri-AI-Apple-verspricht-umfassenden-KI-Neustart-fuer-Apple-Intelligence-11322101.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Siri AI<\/a> in die EU bringen und zugleich andere virtuelle Assistenten sicher unterst\u00fctzen k\u00f6nne. Im Unterschied zu macOS wurden iOS und iPadOS von der EU-Kommission als Gatekeeper-Dienste eingestuft und fallen deshalb unter striktere Wettbewerbsregeln. Dazu geh\u00f6rt etwa, Wettbewerbern \u00e4hnliche M\u00f6glichkeiten auf der Plattform einzur\u00e4umen, die sonst nur der Hersteller hat \u2013 in diesem Fall also das Bereitstellen eines systemweiten KI-Systems mit umfassendem Zugriff auf Nutzerdaten.<\/p>\n<p>Apple habe daf\u00fcr extra einen \u201eTrusted System Agent\u201c vorgeschlagen, mit dem andere KI-Modelle dieselben F\u00e4higkeiten wie Siri AI erhalten w\u00fcrden. Dies habe das Unternehmen \u00fcber einen Zeitraum von 18 Monaten umsetzen wollen, doch die Europ\u00e4ische Kommission habe das abgelehnt, <a href=\"https:\/\/www.apple.com\/newsroom\/2026\/06\/due-to-dma-siri-ai-delayed-in-eu-for-ios-27-and-ipados-27\/\" rel=\"external noopener nofollow\" target=\"_blank\">schreibt Apple<\/a>.<\/p>\n<p>EU schreibt Android KI-Interoperabilit\u00e4t vor<\/p>\n<p>Dieser weitere Konflikt zwischen Apple und den EU-Regulierern zeichnete sich bereits ab: Die Kommission hat vor Kurzem in einem <a href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/Interoperabilitaet-mit-Googles-Android-EU-Kommission-schlaegt-Massnahmen-vor-11274212.html\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Feststellungsverfahren gegen Google Interoperabilit\u00e4t bei KI<\/a> angemahnt \u2013 Android m\u00fcsse sich f\u00fcr andere KI-Modelle auf Systemebene \u00f6ffnen. Dabei meldete sich auch Apple umgehend mit scharfer Kritik zu Wort und warnte davor, dass eine solche weitreichende \u00d6ffnung f\u00fcr andere KI-Systeme die Daten der Nutzer gef\u00e4hrde.<\/p>\n<p>        Weiterlesen nach der Anzeige<\/p>\n<p>Zugleich betonte Apple, Siri AI weiterhin auf iPhones in der EU bringen zu wollen, es gebe daf\u00fcr aber keinerlei Zeitplan. Siri AI soll erstmals den pers\u00f6nlichen Kontext des Nutzers einbeziehen und daf\u00fcr etwa Informationen aus Mails, Chats und Adressbuch heranziehen. Die KI-Siri ist laut Apple k\u00fcnftig in der Lage, Aktionen in Apps auszuf\u00fchren. Das KI-System ist dem Hersteller zufolge weiterhin so konzipiert, dass weder Apple noch andere die Daten einsehen k\u00f6nnen. Apples Private Cloud Compute l\u00e4uft k\u00fcnftig erstmals nicht nur in Apple-Rechenzentren, sondern auch bei anderen Cloud-Anbietern sowie auf Nvidia- und Intel-Hardware, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.<\/p>\n<p>        Lesen Sie auchMehr anzeigenWeniger anzeigen<\/p>\n<p>(<a class=\"redakteurskuerzel__link\" href=\"https:\/\/www.heise.de\/news\/mailto:lbe@mac-and-i.de\" title=\"Leo Becker\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">lbe<\/a>)<\/p>\n<p>\n      Dieser Link ist leider nicht mehr g\u00fcltig.\n    <\/p>\n<p>Links zu verschenkten Artikeln werden ung\u00fcltig,<br \/>\n      wenn diese \u00e4lter als 7\u00a0Tage sind oder zu oft aufgerufen wurden.\n    <\/p>\n<p><strong>Sie ben\u00f6tigen ein heise+ Paket, um diesen Artikel zu lesen. Jetzt eine Woche unverbindlich testen \u2013 ohne Verpflichtung!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"close notice This article is also available in English. 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