{"id":1081300,"date":"2026-06-09T11:53:15","date_gmt":"2026-06-09T11:53:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1081300\/"},"modified":"2026-06-09T11:53:15","modified_gmt":"2026-06-09T11:53:15","slug":"moenchengladbach-it-nrw-meldet-mehr-menschen-mit-schwerbehinderung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1081300\/","title":{"rendered":"M\u00f6nchengladbach: IT NRW meldet mehr Menschen mit Schwerbehinderung"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Immer mehr Menschen haben eine anerkannte Schwerbehinderung. Das geht aus aktuellen Zahlen des Statistischen Landesamts (IT NRW) hervor. W\u00e4hrend Ende 2023 noch 35.825 Menschen in M\u00f6nchengladbach einen g\u00fcltigen Schwerbehindertenausweis besa\u00dfen, waren es Ende des vergangenen Jahres 36.410. Damit ist die Zahl um mehr als 500 gestiegen. Noch deutlicher wird die Tendenz im Vergleich zum Jahr 2001, damals besa\u00dfen in M\u00f6nchengladbach 23.701 Menschen einen Schwerbehindertenausweis \u2013 und damit 12.124 Betroffene weniger. Als schwerbehindert gilt jede Person, die einen Grad der Beeintr\u00e4chtigung von mindestens 50 nachweisen kann.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Besonders vertreten waren in den vergangenen Jahren Frauen. Seit 2013 ist ihr Anteil h\u00f6her als der von den M\u00e4nnern, die zuvor h\u00e4ufiger betroffen waren. Bei der Art der Beeintr\u00e4chtigung handelte es sich Ende vergangenen Jahres mehrheitlich um Querschnittsl\u00e4hmungen, zerebrale St\u00f6rungen, geistig-seelische Behinderungen oder Suchtkrankheiten (7915). Weitere 7870 Menschen waren von einer Beeintr\u00e4chtigung der Funktion innerer Organe beziehungsweise Organsysteme betroffen. Am kleinsten war die Gruppe der Betroffenen bei denen, die Gliedma\u00dfen ganz oder teilweise verloren hatten (120).<\/p>\n<p>Mehr Frauen ab 75 Jahren haben einen Schwerbehindertenausweis in NRW      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Aus L\u00e4nderebene verzeichnen die Statistikerinnen und Statistiker ebenfalls einen leichten Anstieg der Menschen mit einem g\u00fcltigen Schwerbehindertenausweis. Ende vergangenen Jahres waren es 1,99 Millionen Menschen und damit 2,4 Prozent mehr als bei der letzten Erhebung zum Jahresende 2023. Dabei war in den meisten F\u00e4llen eine Krankheit der Grund f\u00fcr die Schwerbehinderung (94 Prozent), bei vier Prozent war sie angeboren und bei einem Prozent durch einen Unfall oder eine Berufskrankheit verursacht.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Im Geschlechtervergleich fiel auf, dass Frau und Mann grunds\u00e4tzlich gleich betroffen sind. Vergleicht man erg\u00e4nzend dazu jedoch auch nach Altersgruppen, wird deutlich: Im Alter von \u00fcber 75 Jahren haben mehr Frauen (55 Prozent) eine anerkannte Schwerbehinderung als M\u00e4nner. Das Statistische Landesamt f\u00fchrt das auf die h\u00f6here Lebenserwartung von Frauen zur\u00fcck.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Immer mehr Menschen haben eine anerkannte Schwerbehinderung. 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