{"id":108215,"date":"2025-05-13T20:35:08","date_gmt":"2025-05-13T20:35:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/108215\/"},"modified":"2025-05-13T20:35:08","modified_gmt":"2025-05-13T20:35:08","slug":"zeit-spielt-nicht-fuer-russland-studie-russische-wirtschaft-ist-schwaecher-als-moskau-zugibt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/108215\/","title":{"rendered":"&#8222;Zeit spielt nicht f\u00fcr\u00a0Russland&#8220;: Studie: Russische Wirtschaft ist schw\u00e4cher als Moskau zugibt"},"content":{"rendered":"<p>                    &#8222;Zeit spielt nicht f\u00fcr\u00a0Russland&#8220;<br \/>\n                Studie: Russische Wirtschaft ist schw\u00e4cher als Moskau zugibt<\/p>\n<p>\t\t\t\t              13.05.2025, 22:12 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Westliche Sanktionen und die Umstellung auf eine Kriegswirtschaft machen Russland offenbar st\u00e4rker zu schaffen als bislang gedacht. Einer neuen Studie zufolge vertiefen sich die Konjunkturprobleme im Land. Entgegen der Behauptung des Kreml, spiele die Zeit nicht f\u00fcr Russland, hei\u00dft es in dem Bericht.<\/strong><\/p>\n<p>Die russische Wirtschaft befindet sich einem f\u00fcr die EU angefertigten Bericht zufolge in einem schlechteren Zustand als die Regierung in Moskau einr\u00e4umt. Trotz einer oberfl\u00e4chlichen Stabilit\u00e4t vertieften sich strukturelle Schw\u00e4chen, hie\u00df es in einer vorgestellten Analyse des Stockholm Institute of Transition Economics (Site). Hintergrund seien die Umstellung auf eine Kriegswirtschaft und die Auswirkungen westlicher Sanktionen. Der Bericht wurde als Hintergrundmaterial f\u00fcr die EU-Finanzminister angefertigt.<\/p>\n<p>&#8222;Die fiskalischen Anreize der Kriegswirtschaft haben die Wirtschaft kurzfristig \u00fcber Wasser gehalten&#8220;, hei\u00dft es in dem Bericht. &#8222;Die Abh\u00e4ngigkeit von undurchsichtiger Finanzierung, eine verzerrte Ressourcenverteilung und schrumpfende Finanzpuffer machen sie jedoch langfristig untragbar. Anders als vom Kreml behauptet, spielt die Zeit nicht f\u00fcr Russland.&#8220;<\/p>\n<p>Site-Direktor Torbj\u00f6rn Becker \u00e4u\u00dferte Zweifel an der Zuverl\u00e4ssigkeit russischer Wirtschaftsdaten. Wenn die Inflation wirklich bei neun bis zehn Prozent liege, warum habe die Zentralbank dann einen Leitzins von 21 Prozent festgelegt, fragte er. &#8222;Wenn unsere Zentralbanken so etwas t\u00e4ten, w\u00e4ren sie am n\u00e4chsten Tag ihren Job los.&#8220; Wenn man die Inflation zu niedrig ansetze, \u00fcbersch\u00e4tze man die Wirtschaftsleistung (BIP). Auch beim Haushalt gebe es Unstimmigkeiten. &#8222;Ein Gro\u00dfteil der Kriegsfinanzierung l\u00e4uft \u00fcber das Bankensystem. W\u00fcrde man das zu den Haushaltszahlen hinzurechnen, w\u00e4ren ihre Defizite ungef\u00e4hr doppelt so hoch wie in den offiziellen Statistiken angegeben.&#8220;<\/p>\n<p>Seit Kriegsbeginn im Februar 2022 hat die EU 16 Sanktionspakete gegen Russland verh\u00e4ngt, die auf die Haupteinnahmequellen wie \u00d6l und Erdgas abzielen. Auch die USA, Kanada, Gro\u00dfbritannien, Japan und andere L\u00e4nder haben Strafma\u00dfnahmen eingef\u00fchrt. Diese sollen Russlands F\u00e4higkeit beschneiden, seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu finanzieren. Der wirtschaftliche Druck wird zudem mit dem Versuch begr\u00fcndet, die Regierung in Moskau zu Friedensgespr\u00e4chen zu bewegen. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"&#8222;Zeit spielt nicht f\u00fcr\u00a0Russland&#8220; Studie: Russische Wirtschaft ist schw\u00e4cher als Moskau zugibt 13.05.2025, 22:12 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":108216,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4013],"tags":[331,332,661,13,14,15,4043,4044,850,307,747,12,55],"class_list":{"0":"post-108215","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-russland","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-angriff-auf-die-ukraine","11":"tag-headlines","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-russia","15":"tag-russian-federation","16":"tag-russische-foederation","17":"tag-russland","18":"tag-ruestungsindustrie","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-wirtschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114502442919618155","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/108215","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=108215"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/108215\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/108216"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=108215"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=108215"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=108215"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}