{"id":108286,"date":"2025-05-13T21:14:24","date_gmt":"2025-05-13T21:14:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/108286\/"},"modified":"2025-05-13T21:14:24","modified_gmt":"2025-05-13T21:14:24","slug":"hamburg-schleswig-holstein-krise-beim-hamburg-ballett-weitet-sich-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/108286\/","title":{"rendered":"Hamburg &#038; Schleswig-Holstein: Krise beim Hamburg Ballett weitet sich aus"},"content":{"rendered":"<p>                    Hamburg &amp; Schleswig-Holstein<br \/>\n                Krise beim Hamburg Ballett weitet sich aus<\/p>\n<p>\t\t\t\t              13.05.2025, 17:15 Uhr<\/p>\n<p><strong>In einem Brief haben T\u00e4nzerinnen und T\u00e4nzer des Hamburg Balletts den neuen Ballettintendanten Demis Volpi kritisiert. Jetzt bekommen sie Unterst\u00fctzung aus D\u00fcsseldorf.<\/strong><\/p>\n<p>Hamburg (dpa\/lno) &#8211; Die Krise beim Hamburg Ballett weitet sich aus. Vor einer Woche hatten rund 30 T\u00e4nzerinnen und T\u00e4nzer einen Brief an Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (SPD) geschrieben, in dem sie schwere Vorw\u00fcrfe gegen Ballettintendant Demis Volpi erhoben. Jetzt bekommen die T\u00e4nzerinnen und T\u00e4nzer Unterst\u00fctzung aus D\u00fcsseldorf, wo der 39-J\u00e4hrige zuvor das Ballett am Rhein leitete. In einem Brief an Brosda untermauerten 17 derzeitige und ehemalige T\u00e4nzerinnen und T\u00e4nzer aus D\u00fcsseldorf die Kritik am neuen Hamburger Ballettchef, wie der Norddeutsche Rundfunk (NDR) berichtet.<\/p>\n<p>Volpi habe dort ein Arbeitsumfeld geschaffen, das von &#8222;inkonsequenter Kommunikation, mangelnder Transparenz und einer Atmosph\u00e4re der Angst und Unsicherheit gepr\u00e4gt war&#8220;, hie\u00df es. Versprechungen und Anweisungen h\u00e4tten sich oft widersprochen, was bei den T\u00e4nzerinnen und T\u00e4nzern zu Verwirrung und Frustration gef\u00fchrt h\u00e4tte. &#8222;Konstruktives Feedback wurde h\u00e4ufig mit negativen Konsequenzen beantwortet, was den offenen Austausch erschwerte und das Vertrauen untergrub.&#8220;<\/p>\n<p>Arbeitsatmosph\u00e4re sei belastend gewesen<\/p>\n<p>Die Arbeitsatmosph\u00e4re sei so belastend gewesen, dass auch beim &#8222;Ballett am Rhein&#8220; langj\u00e4hrige T\u00e4nzerinnen und T\u00e4nzer vor Ablauf ihrer Vertr\u00e4ge gek\u00fcndigt h\u00e4tten. Auch in Hamburg hatten k\u00fcrzlich f\u00fcnf der elf Ersten Solisten gek\u00fcndigt \u2013 und mehr als die H\u00e4lfte der Ballettcompagnie den Brandbrief an Brosda unterzeichnet, in dem sie von einem &#8222;toxischen Arbeitsklima&#8220; berichteten.<\/p>\n<p>Im Sommer hatte Demis Volpi das Hamburg Ballett von John Neumeier (86) \u00fcbernommen, der die Compagnie 51 Jahre geleitet hatte. Kultursenator Brosda teilte dem NDR mit: &#8222;Wir nehmen die Vorw\u00fcrfe sehr ernst und f\u00fchren im Hintergrund sehr viele Gespr\u00e4che, damit alle Seiten aufeinander zugehen und wieder zu einem konstruktiven und vertrauensvollen Austausch kommen.&#8220; Die ersten Schritte mit externer Begleitung seien dazu gemacht.<\/p>\n<p>Auf den ersten Brief hatte sich Volpi in einem Statement ge\u00e4u\u00dfert: &#8222;Der Wechsel an der Spitze einer Compagnie nach \u00fcber 50 Jahren ist ein au\u00dfergew\u00f6hnlicher, historisch einzigartiger Prozess, f\u00fcr den es keine Vorlage gibt \u2013 f\u00fcr das Ensemble wie f\u00fcr die k\u00fcnstlerische Leitung. Ich verstehe, dass es durch Ver\u00e4nderungen und neue Impulse auch Spannungen geben kann. Gleichzeitig nehme ich die Vorw\u00fcrfe sehr ernst, auch wenn ich mir gew\u00fcnscht h\u00e4tte, dass diese im pers\u00f6nlichen Gespr\u00e4ch an mich herangetragen worden w\u00e4ren.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hamburg &amp; Schleswig-Holstein Krise beim Hamburg Ballett weitet sich aus 13.05.2025, 17:15 Uhr In einem Brief haben T\u00e4nzerinnen&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":108287,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[16104,29,30,692,669,1971],"class_list":{"0":"post-108286","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-ballett","9":"tag-deutschland","10":"tag-germany","11":"tag-hamburg","12":"tag-krise","13":"tag-schleswig-holstein"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114502596330356616","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/108286","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=108286"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/108286\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/108287"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=108286"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=108286"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=108286"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}