{"id":108367,"date":"2025-05-13T21:56:14","date_gmt":"2025-05-13T21:56:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/108367\/"},"modified":"2025-05-13T21:56:14","modified_gmt":"2025-05-13T21:56:14","slug":"forderungen-nach-putins-teilnahme-an-ukraine-gespraechen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/108367\/","title":{"rendered":"Forderungen nach Putins Teilnahme an Ukraine-Gespr\u00e4chen"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 13.05.2025 22:20 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die Ukraine und ihre Verb\u00fcndeten erh\u00f6hen den Druck auf Moskau. Ohne Fortschritte bei Waffenruhe-Gespr\u00e4chen sollen neue Sanktionen folgen. Der ukrainische Pr\u00e4sident fordert, Putin solle direkt mit ihm verhandeln &#8211; doch der bleibt bisher eine Antwort schuldig.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Forderungen nach einer Teilnahme des russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin an den Ukraine-Verhandlungen werden immer deutlicher. Am Donnerstag sollen die direkten Gespr\u00e4che in der T\u00fcrkei starten &#8211; aber ob es dazu kommt, und auf welcher Ebene, ist noch offen. Die Angaben \u00fcber Russlands Delegation bleiben vage, w\u00e4hrend der internationale Druck weiter steigt.<\/p>\n<p>    &#8222;Absolut alles in Russland&#8220; h\u00e4ngt von Putin ab<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer ukrainische Pr\u00e4sident Wolodymyr Selenskyj sieht in der Teilnahme Putins die einzige M\u00f6glichkeit, eine Feuerpause zu erreichen. Denn nur Putin k\u00f6nne eine solche Waffenruhe durchsetzen, &#8222;absolut alles in Russland&#8220; h\u00e4nge von ihm ab. &#8222;Es ist sein Krieg. Darum m\u00fcssen auch die Verhandlungen mit ihm laufen&#8220;, so Selenskyj.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZu weiteren Verhandlungsschritten seien die Ukrainer erst bereit, wenn es eine Waffenruhe gebe, betonte Selenskyjs Stabschef Andrij Jermak. Auch der ukrainische Pr\u00e4sident selbst sagte: &#8222;Wenn er den Schritt unternimmt und erkl\u00e4rt, dass er zu einer Waffenruhe bereit ist, dann \u00f6ffnet das den Weg f\u00fcr die Diskussion aller Elemente zur Beendigung des Krieges.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDass Selenskyj selbst in die T\u00fcrkei reisen wird, hatte er in den vergangenen Tagen immer wieder betont &#8211; ebenso wie seine Zweifel, dass Russland wirklich zu Verhandlungen bereit sei. &#8222;Russland redet viel \u00fcber direkte Verhandlungen, aber wenn es zur Sache geht, dann verstecken sie sich.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEr werde in Ankara am Donnerstag gemeinsam mit dem t\u00fcrkischen Pr\u00e4sidenten Recep Tayyip Erdogan auf Putin warten, sagte Selenskyj. Er sei aber auch bereit, gemeinsam mit Erdogan nach Istanbul zu reisen, sollte Putin sich lieber dort treffen wollen.<\/p>\n<p>    Moskau bleibt vage<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie russischen Reaktionen bleiben sp\u00e4rlich. Russland ist nach den Worten seines Vize-Au\u00dfenministers Sergej Rjabkow bereit zu ernsthaften Gespr\u00e4chen mit der Ukraine. Die Regierung in Moskau hege aber Zweifel, dass die Ukraine dies sei. &#8222;Es ist verfr\u00fcht, Vorhersagen zu treffen&#8220;, sagte Rjabkow den staatlichen russischen Nachrichtenagenturen Tass und RIA. Russland erwarte direkten Kontakt mit der ukrainischen Delegation, zitierte Tass den Vize-Au\u00dfenminister. Wer zur russischen Delegation geh\u00f6ren wird, blieb allerdings unklar.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nKremlsprecher Dmitri Peskow wiegelte Nachfragen von Journalisten zu einem m\u00f6glichen Selenskyj-Putin-Treffen ab: &#8222;Die russische Seite bereitet sich weiter auf die f\u00fcr Donnerstag geplanten Gespr\u00e4che vor. Das ist alles, was wir zu diesem Zeitpunkt sagen k\u00f6nnen. Wir haben derzeit nicht vor, dies weiter zu kommentieren.&#8220;<\/p>\n<p>    US-Au\u00dfenminister Rubio wird anreisen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAber der internationale Druck auf Moskau w\u00e4chst: Mit Au\u00dfenminister Marco Rubio k\u00fcndigte US-Pr\u00e4sident Donald Trump heute einen hochrangigen Vertreter der USA an. &#8222;Die Gespr\u00e4che finden in dieser Woche in der T\u00fcrkei statt, wahrscheinlich am Donnerstag, und sie k\u00f6nnten zu guten Ergebnissen f\u00fchren&#8220;, sagte Trump w\u00e4hrend eines Besuchs in Saudi-Arabien. Er selbst hatte seine Teilnahme zumindest nicht ausgeschlossen. Auch die beiden US-Sonderbeauftragten Steve Witkoff und Keith Kellogg sollen an den Gespr\u00e4chen teilnehmen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie EU-Au\u00dfenbeauftragte Kaja Kallas zeigte sich skeptisch gegen\u00fcber einer russischen Teilnahme. Russland sei nicht interessiert an Frieden, spiele Spiele und versuche, Zeit zu kaufen, so Kallas. Bundeskanzler Friedrich Merz betonte, nun sei es an Putin, &#8222;dass er dieses Verhandlungsangebot seinerseits annimmt und einem Waffenstillstand zustimmt&#8220;.<\/p>\n<p>    Verb\u00fcndete erneuern Sanktionsdrohungen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSelenskyj erwartet &#8222;harte Sanktionen&#8220; der USA und der Europ\u00e4ischen Union gegen Russland, sollten die Gespr\u00e4che nicht stattfinden. &#8222;Dies sollte das st\u00e4rkste Sanktionspaket sein&#8220;, forderte er. Deutschland, Frankreich, Gro\u00dfbritannien und Polen hatten Russland bereits Konsequenzen angedroht, <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/europa\/ukraine-waffenruhe-russland-100.html\" title=\"Ukraine und Europ\u00e4er fordern Russland zu Waffenruhe ab Montag auf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sollten die Kampfhandlungen nicht bis zur vergangenen Nacht aufh\u00f6ren<\/a>. Die Frist lief aus, die Angriffe gingen weiter &#8211; und die Ukraine-Verb\u00fcndeten erneuerten ihre Drohungen noch einmal.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMerz drohte Russland erneut EU-Sanktionen an, wenn es bis Ende der Woche keine Fortschritte bei den Verhandlungen mit der Ukraine gibt. &#8222;Wir sind uns einig, dass f\u00fcr den Fall, dass es in dieser Woche nicht zu einem wirklichen Fortschritt kommt, wir dann gemeinsam auch auf europ\u00e4ischer Ebene f\u00fcr eine deutliche Versch\u00e4rfung der Sanktionen eintreten wollen.&#8220;<\/p>\n<p>    EU bereitet laut Merz Sanktionen vor<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie EU bereite bis Ende des Monats bereits neue Sanktionen gegen Russland vor, unter anderem zur russischen Schattenflotte sowie zum Zugriff auf russische Verm\u00f6genswerte, so Merz. Es sollten auch die L\u00e4nder in der EU, die noch z\u00f6gern, \u00fcberzeugt werden. Auch Verteidigungsminister Boris Pistorius mahnte eine Versch\u00e4rfung westlicher Sanktionen gegen Russland und mehr milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine an.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nFrankreichs Pr\u00e4sident Emmanuel Macron brachte ebenfalls weitere Sanktionen gegen Russland ins Spiel. Diese sollten in den kommenden Tagen verh\u00e4ngt werden, falls die Regierung in Moskau eine Feuerpause nicht umsetze, sagt Macron. Es k\u00f6nnten Finanzdienstleistungen sowie \u00d6l und Erdgas betroffen sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 13.05.2025 22:20 Uhr Die Ukraine und ihre Verb\u00fcndeten erh\u00f6hen den Druck auf Moskau. 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