{"id":1083821,"date":"2026-06-10T11:58:20","date_gmt":"2026-06-10T11:58:20","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1083821\/"},"modified":"2026-06-10T11:58:20","modified_gmt":"2026-06-10T11:58:20","slug":"bruessel-greift-durch-eu-verlangt-whatsapp-zugang-fuer-konkurrierende-ki-dienste","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1083821\/","title":{"rendered":"Br\u00fcssel greift durch: EU verlangt WhatsApp-Zugang f\u00fcr konkurrierende KI-Dienste"},"content":{"rendered":"<p class=\"wkArticlehead__subheadline\">\n            Kartellverfahren gegen Meta l\u00e4uft weiter                    <\/p>\n<p class=\"wkArticlehead__intro\">\n            Die EU-Kommission verpflichtet Meta, konkurrierenden KI-Assistenten wieder kostenlosen Zugang zu WhatsApp zu gew\u00e4hren. Andernfalls drohen hohe Geldstrafen.        <\/p>\n<p>Im Streit um Wettbewerb im KI-Markt versch\u00e4rft die EU den Druck auf Meta. Die Europ\u00e4ische Kommission hat eine einstweilige Ma\u00dfnahme gegen Meta beschlossen. Demnach muss das Unternehmen konkurrierenden allgemeinen KI-Assistenten wieder Zugang zur WhatsApp Business API unter den Bedingungen gew\u00e4hren, die vor dem 15. Oktober 2025 galten. Dazu geh\u00f6rt insbesondere ein kostenfreier Zugang. <\/p>\n<p>Die Ma\u00dfnahme gilt vorl\u00e4ufig bis zum Abschluss der laufenden Untersuchung. <a href=\"https:\/\/ec.europa.eu\/commission\/presscorner\/detail\/en\/ip_26_1276\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Nach Einsch\u00e4tzung der Kommission<\/a> besteht die Gefahr eines schwerwiegenden und nicht wieder gutzumachenden Schadens f\u00fcr den Wettbewerb, sollte der Zugang weiter eingeschr\u00e4nkt bleiben. Meta hat f\u00fcnf Werktage Zeit, die Vorgaben umzusetzen. <\/p>\n<p>Untersuchung seit Ende 2025<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.connect.de\/3211402\" class=\"\" target=\"_self\" rel=\"nofollow noopener\">Bereits im Dezember 2025 hatte die EU-Kommission ein Verfahren gegen Meta eingeleitet<\/a>. Anlass war eine neue Unternehmensrichtlinie, die anderen KI-Anbietern den Zugang zu WhatsApp verwehren sollte. Im Februar 2026 legte die Beh\u00f6rde eine vorl\u00e4ufige Einsch\u00e4tzung vor und stellte die M\u00f6glichkeit einstweiliger Ma\u00dfnahmen in Aussicht.<\/p>\n<p>Im April 2026 folgte eine erg\u00e4nzende Mitteilung, in der die Kommission ihre Absicht erl\u00e4uterte, Meta zur Wiederherstellung des Zugangs zu verpflichten.<\/p>\n<p>Vorl\u00e4ufige Einsch\u00e4tzung zu Metas Marktstellung<\/p>\n<p>Laut Kommission verf\u00fcgt Meta auf dem Markt f\u00fcr Verbraucher-Kommunikationsdienste im Europ\u00e4ischen Wirtschaftsraum seit mindestens Januar 2023 auf den ersten Blick \u00fcber eine dominante Stellung. Die Beh\u00f6rde vertritt vorl\u00e4ufig die Auffassung, dass Meta diese Position missbraucht haben k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Nach Angaben der Kommission hatte Meta am 15. Oktober 2025 den Zugang externer KI-Assistenten zur WhatsApp Business API untersagt. Dadurch war nur noch der hauseigene Dienst Meta AI innerhalb von WhatsApp verf\u00fcgbar gewesen.<\/p>\n<p>Am 4. M\u00e4rz 2026 erlaubte Meta zwar erneut den Zugang anderer Anbieter, erhob daf\u00fcr jedoch Geb\u00fchren. Diese sind nach vorl\u00e4ufiger Einsch\u00e4tzung der Beh\u00f6rde faktisch mit dem urspr\u00fcnglichen Ausschluss vergleichbar.<\/p>\n<p>Wettbewerb in einem wachsenden Markt sch\u00fctzen<\/p>\n<p>Die Kommission argumentiert, dass sich der Markt f\u00fcr allgemeine KI-Assistenten derzeit in einer entscheidenden Entwicklungsphase befinde. Kleinere Anbieter und neue Marktteilnehmer m\u00fcssten die M\u00f6glichkeit haben, Nutzer \u00fcber etablierte Plattformen zu erreichen.<\/p>\n<p>EU-Wettbewerbskommissarin Teresa Ribera erkl\u00e4rte, die Ma\u00dfnahme solle sicherstellen, dass Wettbewerb und Wahlfreiheit w\u00e4hrend der Untersuchung erhalten bleiben. WhatsApp stelle f\u00fcr viele Anbieter einen wichtigen Zugang zu europ\u00e4ischen Nutzern dar.<\/p>\n<p>Verfahren l\u00e4uft weiter<\/p>\n<p>Die nun beschlossenen Ma\u00dfnahmen stellen keine endg\u00fcltige Entscheidung im Kartellverfahren dar. Die inhaltliche Untersuchung gegen Meta wird fortgesetzt. Sollte das Unternehmen gegen die Anordnung versto\u00dfen, drohen nach EU-Recht empfindliche Sanktionen, darunter Bu\u00dfgelder und t\u00e4gliche Zwangsgelder.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Kartellverfahren gegen Meta l\u00e4uft weiter Die EU-Kommission verpflichtet Meta, konkurrierenden KI-Assistenten wieder kostenlosen Zugang zu WhatsApp zu gew\u00e4hren.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1083822,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[3933],"tags":[331,332,230199,548,663,9865,158,3934,3935,13,4683,178389,670,5858,230200,14,15,12,4412,672],"class_list":["post-1083821","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-eu","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-news","tag-einstweilige-massnahme","tag-eu","tag-europa","tag-europaeische-kommission","tag-europaeische-union","tag-europe","tag-european-union","tag-headlines","tag-kartellrecht","tag-ki-assistenten","tag-meta","tag-meta-ai","tag-meta-kartellverfahren","tag-nachrichten","tag-news","tag-schlagzeilen","tag-wettbewerb","tag-whatsapp"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116725698224948645","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1083821","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1083821"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1083821\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1083822"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1083821"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1083821"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1083821"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}