{"id":1083947,"date":"2026-06-10T13:08:16","date_gmt":"2026-06-10T13:08:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1083947\/"},"modified":"2026-06-10T13:08:16","modified_gmt":"2026-06-10T13:08:16","slug":"so-blicken-wuppertaler-spieler-und-trainer-auf-die-fussball-wm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1083947\/","title":{"rendered":"So blicken Wuppertaler Spieler und Trainer auf die Fu\u00dfball-WM"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">\u201eDie Vorfreude bei uns zu Hause ist riesig. Insgesamt habe ich aber noch nicht das Gef\u00fchl, dass in Deutschland oder auch in Wuppertal wirklich Stimmung aufkommt\u201c, sagt <strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Samir El Hajjaj<\/strong>. Der Trainer von Fu\u00dfball-Bezirksligist Cronenberger SC liegt damit nicht falsch, denn \u00fcber die am morgigen Donnerstag beginnende Weltmeisterschaft in Mexiko, Kanada und den USA wird im Tal noch nicht \u00fcberm\u00e4\u00dfig viel gesprochen. Vielleicht hat es damit zu tun, dass das Turnier mehrere Tausend Kilometer entfernt stattfindet \u2013 m\u00f6glicherweise aber auch damit, dass die Saison im Wuppertaler Fu\u00dfball erst vor wenigen Tagen geendet ist.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"><strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">\u00dcnsal Bayzit<\/strong> ist Trainer des SSV Germania und kann sich gut vorstellen, dass ein gelungener Turnierstart der deutschen Nationalmannschaft f\u00fcr Euphorie im gesamten Land sorgen wird. \u201eIch habe schon viele Weltmeisterschaften erlebt und kann aus meiner Erinnerung heraus sagen, dass sich die Stimmung im Laufe eines Turniers immer gut entwickelt hat\u201c, so Bayzit.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Vor dem Fernseher sitzen werden ab Donnerstag jedenfalls Millionen Menschen, die f\u00fcr die weltweit popul\u00e4rste Sportart viel \u00fcbrighaben. Die S\u00f6hne von Samir El Hajjaj fiebern beispielsweise dem ersten Auftritt der marokkanischen Nationalmannschaft entgegen, die am Sonntag (0 Uhr MESZ) auf Brasilien trifft. \u201eMeine Jungs sind hei\u00df und schw\u00e4rmen vom Turnier. Sie schauen jedes Spiel von Marokko, aber nat\u00fcrlich auch von Deutschland\u201c, meint El-Hajjaj, der der talentierten marokkanischen Mannschaft einiges zutraut. Und sein WM-Tipp? \u201eFrankreich finde ich sehr stark. Am sch\u00f6nsten w\u00e4re es aber, wenn Marokko oder Deutschland Weltmeister werden\u201c, schmunzelt der CSC-Coach.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Im Hause Levering ist man f\u00fcr die WM ebenfalls bereit. \u201eMeine Kids sind schon nerv\u00f6s und freuen sich auf die neuen Trikots, die wir bestellt haben\u201c, sagt <strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Denis Levering<\/strong>. Der Trainer des TSV Ronsdorf hat Frankreich ebenso auf dem Zettel, sieht aber auch Spanien, Brasilien und Argentinien weit vorn. \u201eWeltmeister werden soll das Team, das den attraktivsten Fu\u00dfball spielt &#8211; \u00e4hnlich wie PSG in der Champions League&#8220;, w\u00fcnscht sich der 39-J\u00e4hrige, der m\u00f6glichst viele Spiele schauen will. \u201eUnd wenn eine Partie nachts stattfindet, schaut man einfach am n\u00e4chsten Morgen die Highlights.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"><strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Anes Mehic<\/strong>, zuverl\u00e4ssiger Abr\u00e4umer in der Defensive des FK Jugoslavija Wuppertal, freut sich besonders auf den kommenden Freitag, denn dann greift die bosnische Nationalmannschaft (um 21 Uhr in Toronto gegen Gastgeber Kanada) ins Turnier ein. \u201eIch habe schon die Erwartung, dass mein Land die Gruppenphase \u00fcbersteht. Generell werde ich die meisten Spiele verfolgen, egal zu welcher Uhrzeit\u201c, so der 36-J\u00e4hrige.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Germanias Mittelfeldspieler<strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\"> Ege Erdem<\/strong> hingegen schaut wie sein Trainer \u00dcnsal Bayzit genau auf das Abschneiden der T\u00fcrkei, die am Sonntagmorgen um 6 Uhr zun\u00e4chst auf Australien trifft. \u201eIch gehe mit gro\u00dfen Hoffnungen in die WM, die meine erste als Fan der T\u00fcrkei ist. Unser Kader ist offensiv gut best\u00fcckt, das Viertelfinale k\u00f6nnte realistisch sein.\u201c Sieht WM-Fan Bayzit das genauso? \u201eSchon. Sowohl Deutschland als auch die T\u00fcrkei k\u00f6nnen positiv \u00fcberraschen, auch wenn ich f\u00fcr beide den ganz gro\u00dfen Wurf noch nicht sehe.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Nach den ausgiebigen Aufstiegsfeierlichkeiten ist bei <strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Moritz Domann<\/strong>, Trainer der Breiten Burschen Barmen, die Lust auf Fu\u00dfball weiterhin gro\u00df: \u201eIch freue mich sehr auf das Turnier, wir veranstalten mannschaftsintern auch wieder unsere Tipprunde. Ich glaube, dass es bei dieser WM sehr viele \u00dcberraschungen geben wird, der Weltmeistertipp ist so schwer wie selten zuvor. Deutschland sehe ich stabil und stark, wobei andere Teams noch etwas besser sind\u201c, sagt Domann.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Vohwinkels Sportdirektor <strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Christian Bialke<\/strong> ist schon in WM-Stimmung, will in der Nacht aber \u201enur f\u00fcr die wirklich interessanten Spiele aufstehen\u201c und dr\u00fcckt nat\u00fcrlich der deutschen Mannschaft prim\u00e4r die Daumen. Seine Prognose? \u201eDer DFB-Elf traue ich das Achtelfinale zu.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Jugoslavijas Trainer <strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Florim Zeciri<\/strong> w\u00e4re angesichts von 104 Spielen froh, wenn er etwa die H\u00e4lfte davon sieht. Auch er stellt sich in der Nacht nur dann den Wecker, wenn eine klangvolle Partie angepfiffen wird. Mit der DFB-Elf rechnet er: \u201eSie sollen bitte so weit wie m\u00f6glich kommen\u201c, sagt Zeciri, der Spanien, Frankreich und auch Portugal zu den Favoriten z\u00e4hlt.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"><strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Ramzi Ben Hamada <\/strong>ist Deutsch-Tunesier, weshalb der 20-J\u00e4hrige Ex-Cronenberger vor allem auf Gruppe F schaut, wo Tunesien auf Japan, Schweden und die Niederlande trifft. Beim ersten tunesischen Auftritt am Montag um 4 Uhr MESZ sitzt er freilich vor dem Fernseher. \u201eIch hoffe, Tunesien erreicht in seiner Gruppe Rang drei. Mein Geheimfavorit auf den Titel ist Norwegen, aber auch Deutschland ist endlich mal wieder gut drauf\u201c, meint der Student, der aber auch Argentinien die Daumen dr\u00fcckt. Die \u201eLa Albiceleste\u201c will ihren Coup von vor vier Jahren wiederholen und den WM-Pokal erneut in die H\u00f6he recken.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Sonnborns argentinischer Angreifer <strong class=\"font-bold dark:text-white-solid\">Ezequiel Gomez<\/strong>, der bei den Feierlichkeiten vor vier Jahren in Buenos Aires selbst vor Ort war, sieht die Chancen daf\u00fcr nicht schlecht: \u201eIch glaube, die Nationalmannschaft ist mit vielen jungen Spielern plus Lionel Messi, der immer noch alles \u00fcberstrahlt, daf\u00fcr bereit. Unsere Ansto\u00dfzeiten finde ich allerdings sind nicht so angenehm\u201c, sagt Gomez, weil seine Argentinier gegen Algerien (3 Uhr) und Jordanien (4 Uhr) mitten in der Nacht spielen. Gomez&#8216; Idee: \u201eIch gehe dann einfach am Abend fr\u00fcher schlafen und gucke die Spiele trotzdem\u201c, lacht der 25-J\u00e4hrige. Immerhin: Beim WM-Finale wird der Biorhythmus von Wuppertaler Fu\u00dfballern erfreulicherweise nicht durcheinandergewirbelt: Das Duell wird zur Primetime am 11. Juli um 21 Uhr angepfiffen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"\u201eDie Vorfreude bei uns zu Hause ist riesig. 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