{"id":1084156,"date":"2026-06-10T15:04:16","date_gmt":"2026-06-10T15:04:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1084156\/"},"modified":"2026-06-10T15:04:16","modified_gmt":"2026-06-10T15:04:16","slug":"duesseldorf-entlastungsbetrag-geld-aus-2025-koennen-sie-noch-nutzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1084156\/","title":{"rendered":"D\u00fcsseldorf | Entlastungsbetrag: Geld aus 2025 k\u00f6nnen Sie noch nutzen"},"content":{"rendered":"<p>D\u00fcsseldorf (dpa\/tmn) &#8211; 131 Euro im Monat, aufs Jahr gerechnet 1.572 Euro: So viel steht Pflegebed\u00fcrftigen ab Pflegegrad 1 als sogenannter Entlastungsbetrag zu. Dieses Geld k\u00f6nnen sie nutzen, um etwa Hilfe im Haushalt oder auch Tages- oder Nachtpflege zu finanzieren.\u00a0<\/p>\n<p>Wer diesen Betrag im Monat nicht aussch\u00f6pft, spart ihn quasi an. Was dabei nicht jeder auf dem Schirm hat: Ungenutztes Geld verf\u00e4llt nicht mit dem Ende des Kalenderjahres. Pflegebed\u00fcrftige k\u00f6nnen es noch bis zum 30. Juni des Folgejahres nutzen, so die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen (NRW).\u00a0<\/p>\n<p>Wof\u00fcr kann man das Geld nutzen?\u00a0<\/p>\n<p>Der Entlastungsbetrag ist zweckgebunden. Pflegebed\u00fcrftige k\u00f6nnen ihn f\u00fcr Angebote nutzen, die einen selbstst\u00e4ndigen und selbstbestimmten Alltag f\u00f6rdern und\/oder die pflegende Angeh\u00f6rige entlasten, fasst das Bundesgesundheitsministerium zusammen. Finanzieren lassen sich damit laut der Verbraucherzentrale NRW zum Beispiel:\u00a0<\/p>\n<ul class=\"list-normal\">\n<li>Unterst\u00fctzung im Haushalt<\/li>\n<li>Begleitung bei Eink\u00e4ufen und Beh\u00f6rdeng\u00e4ngen<\/li>\n<li>Betreuungsangebote zur Entlastung pflegender Angeh\u00f6riger<\/li>\n<li>Betreuung f\u00fcr Menschen mit Demenz\u00a0<\/li>\n<li>Unterkunft und Verpflegung in Tages- oder Kurzzeitpflege\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n<p>Oft sind es ambulante Betreuungsdienste und Pflegedienste, die diese Leistungen anbieten. Wichtig ist, dass das genutzte Angebot nach dem jeweiligen Landesrecht anerkannt ist.\u00a0<\/p>\n<p>Auch die regelm\u00e4\u00dfige Hilfe von Nachbarinnen und Nachbarn kann unter Umst\u00e4nden mit Geld aus dem Entlastungsbetrag entlohnt werden. Je nach Bundesland gelten unterschiedliche Voraussetzungen, die erf\u00fcllt sein m\u00fcssen &#8211; dar\u00fcber sollte man sich vorab bei Pflegekasse oder Pflegest\u00fctzpunkt informieren, so der Rat der Verbrauchersch\u00fctzer.\u00a0<\/p>\n<p>\u00dcbrigens: Wer den Pflegegrad 1 hat, kann den Entlastungsbetrag auch f\u00fcr s\u00e4mtliche notwendige Leistungen, die ein ambulanter Pflegedienst erbringt, nutzen.\u00a0<\/p>\n<p>Was muss man tun, damit das Geld flie\u00dft?\u00a0<\/p>\n<p>Ein Antrag m\u00fcssen Sie nicht stellen. Es gilt das sogenannte Kostenerstattungsprinzip. Hei\u00dft: Sie suchen sich einen Anbieter aus, zahlen die Leistung zun\u00e4chst selbst und lassen sich die Kosten belegen. Die Quittung reichen Sie bei der Pflegekasse ein und fordern sie zur R\u00fcckerstattung der Kosten auf. Die Verbraucherzentrale und auch die Pflegekassen bieten daf\u00fcr Musterschreiben an.<\/p>\n<p>Alternativ kann man dem Anbieter auch erlauben, direkt mit der Pflegekasse abzurechnen.\u00a0<\/p>\n<p>Ungenutztes Geld aufbrauchen &#8211; wie gehe ich vor?\u00a0<\/p>\n<p>Wer nicht wei\u00df, wie viel Geld noch im eigenen Entlastungsbetrag-Topf liegt, kann das einfach bei der Pflegekasse erfragen. Befindet sich noch Geld aus 2025 im Topf, das verwendet werden soll, gilt es, zeitnah aktiv zu werden.<\/p>\n<p>Immerhin: Entscheidend ist, dass die Entlastungsleistungen bis zum 30. Juni in Anspruch genommen werden. Die Rechnung mit der Bitte um Erstattung kann laut der Verbraucherzentrale auch erst danach bei der Pflegekasse eingereicht werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"D\u00fcsseldorf (dpa\/tmn) &#8211; 131 Euro im Monat, aufs Jahr gerechnet 1.572 Euro: So viel steht Pflegebed\u00fcrftigen ab Pflegegrad&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1084157,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[1831],"tags":[2632,3364,29,3405,230286,1721,666,30,141,1209,9221,624,6583,24304,625],"class_list":["post-1084156","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-duesseldorf","tag-brcmj","tag-de","tag-deutschland","tag-duesseldorf","tag-entlastungsbetrag","tag-finanzen","tag-geld","tag-germany","tag-gesundheit","tag-nordrhein-westfalen","tag-pflege","tag-ratgeber","tag-senioren","tag-tmn8220","tag-verbraucher"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116726429442236928","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1084156","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1084156"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1084156\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1084157"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1084156"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1084156"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1084156"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}