{"id":1085,"date":"2025-04-01T01:24:31","date_gmt":"2025-04-01T01:24:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1085\/"},"modified":"2025-04-01T01:24:31","modified_gmt":"2025-04-01T01:24:31","slug":"brose-verkauft-e-bike-entwicklung-an-yamaha-wirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1085\/","title":{"rendered":"Brose verkauft E-Bike-Entwicklung an Yamaha &#8211; Wirtschaft"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1vtjhd\">Der Fahrzeugteilehersteller Brose zieht sich vom Gesch\u00e4ft mit Elektromotoren f\u00fcr E-Bikes zur\u00fcck. Der Familienkonzern mit Sitz im fr\u00e4nkischen Coburg verkauft die in Berlin angesiedelte Entwicklung an den japanischen Motorenbauer Yamaha. Dieser \u00fcbernehme s\u00e4mtliche in der entsprechenden Abteilung angesiedelten Mitarbeiter, sagte Stefan Krug, Chief Executive Officer (CEO) der S\u00fcddeutschen Zeitung. Die Mitarbeiter in der Fertigung der <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/E-Bike\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">E-Bike<\/a>-Motoren seien von dem Verkauf nicht betroffen. Zumal Brose f\u00fcr eine \u00dcbergangszeit von bis zu zwei Jahren weiterhin die Antriebssysteme f\u00fcr Yamaha fertigen werde.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1vtjhd\">Der Verkauf sei Bestandteil der strategischen Neuausrichtung von Brose, sagte Krug. Das <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Unternehmen\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Unternehmen<\/a>, das weltweit 32 000 Menschen besch\u00e4ftigt und 2023 einen Umsatz von 7,9 Milliarden Euro erwirtschaftete, steckt mitten in einem Umbau. Zum einen leidet der Hersteller von Teilen wie verstellbaren Sitzsystemen, Fensterhebern, T\u00fcren oder Heckklappen an der schlechten Automobilkonjunktur. Zum anderen will Brose hausgemachte Fehler in der Vergangenheit korrigieren und wieder effizienter und schlagkr\u00e4ftiger arbeiten.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1vtjhd\">\u201eDer Verkauf der E-Bike-Sparte an Yamaha sei Teil der strategischen Neuausrichtung\u201c, sagte Krug der SZ. \u201eWir wollen uns neu positionieren und dabei auf unsere Kernkompetenzen im Bereich Automobil und motorisierte Zweir\u00e4der konzentrieren\u201c, so der Brose-Chef. F\u00fcr das laufende Jahr erwartet das Coburger-Unternehmen einen Umsatzr\u00fcckgang und einen Verlust von etwa 50 Millionen Euro.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1vtjhd\">Der Verkauf an Yamaha &#8211; genauer an die Yamaha-Tochterfirma Motor eBike Systems &#8211;\u00a0 fand vertraglich am vergangenen Donnerstag statt, muss aber noch von den Wettbewerbsbeh\u00f6rden abgesegnet werden. Zum Kaufpreis verlautete nichts. Die Brose-Mitarbeiter wurden am Freitag informiert. Yamaha will nach eigenem Bekunden die Kompetenzen und Erfahrungen von Brose auf dem Gebiet E-Bike-Motoren als Einstieg nutzen, um sich auf dem europ\u00e4ischen Markt st\u00e4rker zu positionieren. Anders als die Firma Brose, die ausschlie\u00dflich als Zulieferer arbeitet, verkauft Yamaha auch direkt an Endkunden.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1vtjhd\">Was den Abschiedsschmerz bei Brose sicher in Grenzen halten d\u00fcrfte: Nach dem Hype in den Jahren der Corona-Pandemie ist der Absatz von E-Bikes weltweit zum Teil drastisch zur\u00fcckgegangen. Der Markt, so Brose-Chef Krug, sei derzeit ges\u00e4ttigt. Ein Teil der E-Bike-Antriebssysteme produziert Brose aktuell noch am Standort W\u00fcrzburg, der im Zuge der Reorganisation des Unternehmens auf der Kippe steht. Krug betonte jedoch auf Nachfrage, dass der Verkauf in keinerlei Zusammenhang mit diesen internen \u00dcberlegungen st\u00fcnde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der Fahrzeugteilehersteller Brose zieht sich vom Gesch\u00e4ft mit Elektromotoren f\u00fcr E-Bikes zur\u00fcck. 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