{"id":1085891,"date":"2026-06-11T07:44:17","date_gmt":"2026-06-11T07:44:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1085891\/"},"modified":"2026-06-11T07:44:17","modified_gmt":"2026-06-11T07:44:17","slug":"sportministerin-bei-ntv-bundesregierung-will-fussball-wm-nach-deutschland-holen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1085891\/","title":{"rendered":"Sportministerin bei ntv: Bundesregierung will Fu\u00dfball-WM nach Deutschland holen"},"content":{"rendered":"<p>Sportministerin bei ntvBundesregierung will Fu\u00dfball-WM nach Deutschland holen TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/www.google.com\/preferences\/source?q=n-tv.de\" title=\"ntv als bevorzugte Quelle auf Google hinzuf\u00fcgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Die Bundesregierung unterst\u00fctzt die Pl\u00e4ne des DFB, sich auf die Ausrichtung der Fu\u00dfball-WM zu bewerben. Sportministerin Schenderlein nennt Werte wie &#8222;Wahrung von Menschenrechten&#8220; als Bedingung. Von der heute startenden WM erwartet sie keinen Stimmungsumschwung.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Bundesregierung hat sich demonstrativ hinter eine m\u00f6gliche deutsche Bewerbung f\u00fcr die Fu\u00dfball-WM 2038 oder 2042 gestellt. Sportstaatsministerin Christiane Schenderlein hebt in der ntv-Sendung &#8222;Fr\u00fchstart&#8220; Deutschlands Erfahrung als Gastgeber gro\u00dfer Turniere hervor und betont, die Politik wolle bei einer Heim-WM klare Ma\u00dfst\u00e4be setzen. &#8222;Grunds\u00e4tzlich freuen wir uns \u00fcber diesen Schritt. Wir sind ein Land, welches stark darin ist, gro\u00dfe Sportveranstaltungen zu organisieren&#8220;, sagt Schenderlein mit Blick auf die m\u00f6gliche Bewerbung. Deutschland habe das &#8222;in den letzten Jahren immer wieder auch unter Beweis gestellt. Zum Beispiel bei der Euro 2024&#8220;. Sie verweist zudem auf die Frauen-EM 2029 in Deutschland sowie die Vorbereitungen auf Olympische und Paralympische Spiele, um den Anspruch der Bundesrepublik als Sportgro\u00dfereignis-Gastgeber zu unterstreichen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Deutsche Fu\u00dfball-Bund (DFB) hat in der internen Debatte um eine m\u00f6gliche WM-Bewerbung f\u00fcr 2038 oder 2042 erstmals das Pr\u00e4sidium der Deutschen Fu\u00dfball Liga (DFL) einbezogen. Das Gespr\u00e4ch von Pr\u00e4sident Bernd Neuendorf mit der F\u00fchrung des Ligaverbandes best\u00e4tigte ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatte &#8222;Bild&#8220; \u00fcber das Gespr\u00e4ch und eine m\u00f6gliche Bewerbung berichtet.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Sportstaatsministerin Schenderlein k\u00fcndigte an, dass die Bundesregierung bei einer WM im eigenen Land inhaltlich mitreden will. &#8222;Wenn wir es im eigenen Land machen, kann man eben auch schon darauf Einfluss nehmen auf die Werte, die uns wichtig sind&#8220;, sagt sie. Zu diesen Ma\u00dfst\u00e4ben z\u00e4hlt Schenderlein ausdr\u00fccklich &#8222;Transparenz&#8220;, &#8222;Zusammenhalt&#8220;, &#8222;Respekt&#8220;, &#8222;Nachhaltigkeit&#8220; sowie &#8222;die Wahrung von Menschenrechten&#8220;. Diese Kriterien seien f\u00fcr Deutschland bei internationalen Sportgro\u00dfveranstaltungen zentral. Die Lehre aus Turnieren in Autokratien: K\u00fcnftig will Berlin fr\u00fchzeitig mitsteuern, statt sp\u00e4ter nur zu kritisieren.<\/p>\n<p>Schenderlein will WM-Spiele im Osten<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Rolle der Bundesregierung sieht Schenderlein dabei als Partner der Verb\u00e4nde. &#8222;Es ist immer auch die Autonomie des Sports, die wichtig ist&#8220;, betont sie. Die Politik wolle dem organisierten Sport nicht die Bewerbung diktieren, aber &#8222;klar werden wir unsere Punkte machen und dort, wo wir Einfluss nehmen k\u00f6nnen, diesen auch geltend machen&#8220;. Bei m\u00f6glichen Investitionen in Stadien verweist die Staatsministerin auf die bereits gute Infrastruktur im Profifu\u00dfball. Im Vordergrund stehe aktuell die sogenannte &#8222;Sportmilliarde&#8220;, mit der der Bund insbesondere den Modernisierungsbedarf im Breitensport und bei Vereinen in der Fl\u00e4che adressieren wolle.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Mit Blick auf m\u00f6gliche Spielorte r\u00fcckt Schenderlein ausdr\u00fccklich die ostdeutschen L\u00e4nder in den Fokus &#8211; auch aus eigener Biografie. &#8222;Es geht immer darum, dass es eine gute regionale Verteilung gibt&#8220;, sagt sie. Bei der WM 2006 war mit Leipzig nur eine Stadt in den neuen Bundesl\u00e4ndern vertreten. &#8222;Selbstverst\u00e4ndlich schaue ich darauf, dass alle Regionen gut mit dabei sind&#8220;, so Schenderlein. Als ostdeutsche Ministerin f\u00fcgt sie hinzu, sie schaue &#8222;schon auch, dass auch der Osten ausreichend ber\u00fccksichtigt ist&#8220;.<\/p>\n<p>WM-Erfolg kann gute Politik nicht ersetzen<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Einen Stimmungswunder-Effekt durch die heute beginnende WM in den USA, Kanada und Mexiko erwartet Schenderlein allerdings nicht. Sie d\u00e4mpfte die Vorstellung, ein erfolgreiches Turnier k\u00f6nne die politischen Konflikte im Land einfach \u00fcberstrahlen. &#8222;Machen wir uns nichts vor &#8211; wir wissen nat\u00fcrlich um auch die Notwendigkeit der Reformen und dass es eben auch Anstrengungen damit verbunden sind&#8220;, sagt sie mit Blick auf die anstehenden Projekte der Koalition. &#8222;Bis zur Sommerpause haben wir noch sehr viel vor und die Zeit ist auch knapp.&#8220; Eine erfolgreiche Nationalmannschaft k\u00f6nne zwar positiv wirken &#8211; &#8222;klar, eine erfolgreiche Mannschaft, das ist schon auch etwas, was positiv ist&#8220; -, aber sie ersetze keine Politik. &#8222;Ich glaube, die Menschen schauen schon sehr differenziert auf die Politik.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Trotzdem setzt die Bundesregierung auf die verbindende Wirkung des Turniers im Alltag. &#8222;Wir freuen uns auf jeden Fall darauf, dass wir auch Public Viewing hier genie\u00dfen k\u00f6nnen&#8220;, sagt Schenderlein. Die Regierung habe daf\u00fcr die rechtlichen Voraussetzungen geschaffen, &#8222;dass man auch noch nach 22:00 gemeinsam Fu\u00dfball schauen kann&#8220;. Fu\u00dfball sei f\u00fcr sie mehr als ein Spiel: &#8222;Fu\u00dfball ist ja auch wie so oft das letzte Lagerfeuer der Nation, wie man sagt.&#8220; Es sei &#8222;auch etwas Sch\u00f6nes, um Gemeinschaft zu erleben&#8220; &#8211; selbst wenn laut einer RTL-Umfrage nur ein Viertel der Deutschen glaubt, dass die WM die allgemeine Atmosph\u00e4re im Land sp\u00fcrbar verbessert. F\u00fcr Schenderlein bleibt die Priorit\u00e4t dennoch klar: &#8222;Wir m\u00fcssen vor allen Dingen eben auch unsere Aufgaben hier in Berlin machen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, tko<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Sportministerin bei ntvBundesregierung will Fu\u00dfball-WM nach Deutschland holen TeilenFolgen auf: Die Bundesregierung unterst\u00fctzt die Pl\u00e4ne des DFB, sich&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1085892,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[2],"tags":[331,3924,332,3922,1173,3364,29,481,347,38029,30,13,14,3923,15,3921,16,12,69964],"class_list":["post-1085891","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-deutschland","tag-aktuelle-nachrichten","tag-aktuelle-nachrichten-aus-deutschland","tag-aktuelle-news","tag-aktuelle-news-aus-deutschland","tag-bundesregierung","tag-de","tag-deutschland","tag-dfb","tag-fussball","tag-fussball-wm-2026","tag-germany","tag-headlines","tag-nachrichten","tag-nachrichten-aus-deutschland","tag-news","tag-news-aus-deutschland","tag-politik","tag-schlagzeilen","tag-sommermaerchen"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116730363043932252","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1085891","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1085891"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1085891\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1085892"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1085891"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1085891"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1085891"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}