{"id":1086658,"date":"2026-06-11T15:05:14","date_gmt":"2026-06-11T15:05:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1086658\/"},"modified":"2026-06-11T15:05:14","modified_gmt":"2026-06-11T15:05:14","slug":"leverkusen-stadtoberhaeupter-bekennen-sich-zu-hitdorfer-rheinfaehre","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1086658\/","title":{"rendered":"Leverkusen: Stadtoberh\u00e4upter bekennen sich zu Hitdorfer Rheinf\u00e4hre"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die Zukunft der Rheinf\u00e4hre zwischen Hitdorf und K\u00f6ln-Langel ist weiterhin ungewiss. Aber am Donnerstag erhielt die Verbindung zumindest politisch deutlichen R\u00fcckenwind. Bei einem gemeinsamen Ortstermin bekannten sich Leverkusens Oberb\u00fcrgermeister Stefan Hebbel (CDU) und sein K\u00f6lner Amtskollege Torsten Burmester (SPD) ausdr\u00fccklich f\u00fcr den Fortbestand der F\u00e4hre.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die beiden erst seit wenigen Monaten amtierenden Stadtoberh\u00e4upter wollten damit ein sichtbares Zeichen setzen \u2013 f\u00fcr die F\u00e4hre, aber auch f\u00fcr die Zusammenarbeit ihrer St\u00e4dte. \u201eEs war unser Anliegen, dieses Treffen m\u00f6glichst schnell nach unserer Wahl zu verwirklichen\u201c, sagte Hebbel am Hitdorfer Anleger. Die F\u00e4hre sei weit mehr als ein Verkehrsmittel, verdeutlichte er \u2013 Sondern ein wichtiger Baustein im Verkehrswegenetz zur Querung des Rheins und eine gemeinsame Aufgabe von Leverkusen und K\u00f6ln.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Sowohl Hebbel als auch Burmester verdeutlichten, bei der Bewertung seien nicht allein monet\u00e4re Gesichtspunkte ausschlaggebend. \u201eDer \u00f6ffentliche Personennahverkehr kann nicht rein wirtschaftlich betrachtet werden. Es geht um Daseinsvorsorge\u201c, betonte Burmester. Die F\u00e4hre sei Teil der regionalen Infrastruktur und erg\u00e4nze gemeinsam mit den 28 Rheinbr\u00fccken das Mobilit\u00e4tsangebot auf beiden Seiten des Flusses.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Besondere Aktualit\u00e4t erh\u00e4lt die Diskussion durch die zunehmenden Probleme zahlreicher Rheinbr\u00fccken. Alleine in K\u00f6ln m\u00fcssten bis 2040 mehrere Bauwerke grundlegend saniert werden, so Burmester. Vor diesem Hintergrund gewinne jede zus\u00e4tzliche Querungsm\u00f6glichkeit des Verkehrsnetzes an Bedeutung, auf die man nicht verzichten k\u00f6nne. Er k\u00fcndigte an, sich in den politischen Gremien seiner Stadt f\u00fcr den Erhalt der F\u00e4hre einzusetzen. \u201eWenn zentrale Rheinbr\u00fccken wie in Bonn von heute auf morgen ausfallen, muss jede alternative Verbindung erhalten bleiben\u201c, f\u00fcgte Hebbel hinzu.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der Zeitpunkt des Treffens war dabei bewusst gew\u00e4hlt. Ende Juni soll eine umfangreiche Untersuchung zur Zukunft des F\u00e4hrbetriebs abgeschlossen werden. Die Studie wird von der H\u00e4fen und G\u00fcterverkehr K\u00f6ln (HGK) gemeinsam mit der Rheinischen Hochschule K\u00f6ln erstellt. Sie untersucht nicht nur die wirtschaftliche Situation der F\u00e4hre, sondern auch das tats\u00e4chliche Nutzerverhalten.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Hintergrund ist ein Stadtratsbeschluss der Stadt K\u00f6ln aus dem Jahr 2024. Seitdem steht die Beteiligung der HGK an der Rheinf\u00e4hre St. Michael auf dem Pr\u00fcfstand. Sollte sich K\u00f6ln beziehungsweise die HGK zur\u00fcckziehen, m\u00fcsste die bisherige Tr\u00e4gerstruktur neu organisiert werden.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Wie es konkret weitergeht, erl\u00e4uterte HGK-Vorstand Jens-Albert Oppel. Die Evaluation sei in der Schlussphase und solle bis Ende des Monats abgeschlossen sein. Anschlie\u00dfend w\u00fcrden die Ergebnisse zun\u00e4chst in den Gremien der HGK beraten und danach dem Rat der Stadt K\u00f6ln vorgelegt. Erst auf dieser Grundlage k\u00f6nne \u00fcber die weitere Beteiligung entschieden werden.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Leverkusens OB Hebbel setzt klar auf Unterst\u00fctzung aus K\u00f6ln. Einen Plan B f\u00fcr den Fall eines Ausstiegs gebe es derzeit nicht. Vielmehr hoffe er darauf, dass die politischen Entscheidungstr\u00e4ger die Bedeutung der F\u00e4hre anerkennen.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Ob das ausreicht, wird sich erst nach Vorlage der Studie zeigen. Fest steht bereits jetzt: F\u00fcr beide Oberb\u00fcrgermeister ist die F\u00e4hre weit mehr als ein nostalgisches Verkehrsmittel. Sie sehen in ihr einen unverzichtbaren Baustein regionaler Mobilit\u00e4t \u2013 gerade in Zeiten, in denen viele Br\u00fccken an ihre Belastungsgrenzen geraten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Zukunft der Rheinf\u00e4hre zwischen Hitdorf und K\u00f6ln-Langel ist weiterhin ungewiss. 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