{"id":1086987,"date":"2026-06-11T18:07:12","date_gmt":"2026-06-11T18:07:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1086987\/"},"modified":"2026-06-11T18:07:12","modified_gmt":"2026-06-11T18:07:12","slug":"jodmangel-in-deutschland-44-der-kinder-unterversorgt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1086987\/","title":{"rendered":"Jodmangel in Deutschland: 44% der Kinder unterversorgt"},"content":{"rendered":"<p>Mangelerscheinungen in dieser Phase k\u00f6nnen langfristige Folgen haben \u2013 und das Gesundheitssystem Milliarden kosten.<\/p>\n<p>Kognitive Entwicklung und die Rolle von Mikron\u00e4hrstoffen<\/p>\n<p>Eine \u00dcbersichtsarbeit der Swansea University hat 73 Studien ausgewertet. Das Ergebnis: Die Ern\u00e4hrungsqualit\u00e4t in der Kindheit h\u00e4ngt direkt mit sp\u00e4teren Intelligenztest-Ergebnissen und Schulleistungen zusammen.<\/p>\n<p>Anzeige: 44 Prozent der Kinder in Deutschland nehmen zu wenig Jod auf \u2013 das kann die kognitive Entwicklung beeintr\u00e4chtigen. Erfahren Sie in unserem kostenlosen Report, wie Sie mit einfachen Checklisten und einem 5-Minuten-Test die Versorgung Ihres Kindes sichern. <strong><a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/jodmangel-bei-44-der-kinder-in-deutschland-3955?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_966562:Topic_nutrition_diet:Source_DNV_Dynamic_LP&amp;lp=3955\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Jetzt Report anfordern<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Besonders kritisch ist die Versorgung mit Eisen. Ein Mangel im S\u00e4uglingsalter kann langfristige Nachteile bei Konzentration und Ged\u00e4chtnis verursachen. Bei Jugendlichen zeigten Nahrungserg\u00e4nzungsmittel dagegen nur dann Vorteile, wenn klinische M\u00e4ngel an Jod oder Eisen vorlagen.<\/p>\n<p>Versorgungsdefizite bei Jod und Vitamin D<\/p>\n<p>Trotz breitem Lebensmittelangebot gibt es deutliche Versorgungsl\u00fccken. Das nationale Ern\u00e4hrungsmonitoring des Max Rubner-Instituts stellte im April fest: Die Jodversorgung in Deutschland ist seit den 2000er-Jahren r\u00fcckl\u00e4ufig. 44 Prozent der Kinder und 32 Prozent der Erwachsenen nehmen zu wenig Jod auf.<\/p>\n<p>Die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung empfiehlt Milchprodukte und Seefisch. Schwangere und Stillende sollten t\u00e4glich 100 bis 150 Mikrogramm supplementieren. Auch Vitamin D ist kritisch: Bei den \u00fcber 65-J\u00e4hrigen hat mehr als die H\u00e4lfte einen Mangel.<\/p>\n<p>Milliardenkosten durch Mangelern\u00e4hrung<\/p>\n<p>Die gesundheitlichen Folgen von Fehlern\u00e4hrung belasten die Gesellschaft finanziell. Ein Whitepaper der Apetito AG beziffert die j\u00e4hrlichen Kosten durch ern\u00e4hrungsbedingte Risiken im Klinik- und Pflegebereich auf rund 8,6 Milliarden Euro. Sch\u00e4tzungsweise jeder dritte Klinikpatient ist von Mangelern\u00e4hrung betroffen.<\/p>\n<p>Die Politik reagiert: Ein aktueller Bundestagsantrag sieht ein beitragsfreies Pflichtjahr vor der Einschulung vor, kombiniert mit kostenfreiem Mittagessen in Kitas. Regionale Projekte setzen auf praktische Ern\u00e4hrungskompetenz. Kitas im Kreis Stendal pflegen bereits im vierten Jahr eigene Hochbeete \u2013 damit Kinder lernen, wo Lebensmittel herkommen.<\/p>\n<p>Anzeige: Mangelern\u00e4hrung kostet das Gesundheitssystem j\u00e4hrlich 8,6 Milliarden Euro \u2013 und jedes dritte Kind ist betroffen. Unser kostenloser Ern\u00e4hrungsplan f\u00fcr die ganze Familie hilft Ihnen, Jod- und Vitamin-D-Mangel vorzubeugen. <strong><a href=\"https:\/\/www.dnv-media.de\/lp\/report\/jodmangel-bei-44-der-kinder-in-deutschland-3955?adref=Blog_DNV:Ex-Article-ID_966562:Topic_nutrition_diet:Source_DNV_Dynamic_LP&amp;lp=3955\" rel=\"noopener nofollow\" style=\"color: #337ab7 !important; font-weight: bold; text-decoration: underline;\" target=\"_blank\">Ern\u00e4hrungsplan jetzt sichern<\/a><\/strong><\/p>\n<p>Ballaststoffe und resistente St\u00e4rke<\/p>\n<p>Ballaststoffe r\u00fccken verst\u00e4rkt in den Fokus der Forschung. Vor rund 100 Jahren lag die t\u00e4gliche Zufuhr noch bei etwa 70 Gramm. Heute erreichen viele Menschen nur noch Werte von bis zu 25 Gramm. Experten raten zu 28 Gramm t\u00e4glich \u2013 \u00fcber Vollkornprodukte, H\u00fclsenfr\u00fcchte und ungesch\u00e4ltes Obst.<\/p>\n<p>Ein einfacher Trick zur Kalorienreduktion: resistente St\u00e4rke. Wer gekochte Kartoffeln, Nudeln oder Reis 12 bis 24 Stunden abk\u00fchlen l\u00e4sst, spart bis zu 15 Prozent der Kalorien. Zur Orientierung empfiehlt die AOK die Ern\u00e4hrungspyramide des Bundeszentrums f\u00fcr Ern\u00e4hrung. Das Modell setzt auf pflanzenbetonte Kost: Mehr als 75 Prozent der Lebensmittel sollten aus pflanzlichen Quellen stammen. Zuckerhaltige Produkte nur sparsam.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mangelerscheinungen in dieser Phase k\u00f6nnen langfristige Folgen haben \u2013 und das Gesundheitssystem Milliarden kosten. 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