{"id":1086994,"date":"2026-06-11T18:11:19","date_gmt":"2026-06-11T18:11:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1086994\/"},"modified":"2026-06-11T18:11:19","modified_gmt":"2026-06-11T18:11:19","slug":"risiko-falls-krieg-nicht-endet-weltbank-wegen-iran-krieg-schwaechstes-weltwachstum-seit-corona-pandemie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/1086994\/","title":{"rendered":"Risiko, falls Krieg nicht endet: Weltbank: Wegen Iran-Krieg schw\u00e4chstes Weltwachstum seit Corona-Pandemie"},"content":{"rendered":"<p>Risiko, falls Krieg nicht endetWeltbank: Wegen Iran-Krieg schw\u00e4chstes Weltwachstum seit Corona-Pandemie<\/p>\n<p>11.06.2026, 17:05 Uhr <\/p>\n<p>Artikel anh\u00f6ren(04:43 min)<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"Image_img__fQCi0 Image_Img_16_9__4BLfH widget-picture-inline_maximizable__t_E7h\" loading=\"eager\" fetchpriority=\"high\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Die-aermsten-Laender-der-Welt-sind-nach-Weltbank-Angaben-besonders-stark-vom-Iran-Krieg-betroffen.we.webp\" alt=\"Die-aermsten-Laender-der-Welt-sind-nach-Weltbank-Angaben-besonders-stark-vom-Iran-Krieg-betroffen\"\/>Die \u00e4rmsten L\u00e4nder der Welt sind nach Weltbank-Angaben besonders stark vom Iran-Krieg betroffen. Hier: Kibera, der gr\u00f6\u00dfte Slum in der kenianischen Hauptstadt Nairobi. (Foto: Eva Krafczyk\/dpa)TeilenFolgen auf:<a href=\"https:\/\/www.whatsapp.com\/channel\/0029Va5cdVJD8SDp5YZgYF01\" title=\"Auf WhatsApp folgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/whatsapp.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><a href=\"https:\/\/www.google.com\/preferences\/source?q=n-tv.de\" title=\"ntv als bevorzugte Quelle auf Google hinzuf\u00fcgen\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.n-tv.de\/socialIcons\/google.svg\" alt=\"whatsapp\" class=\"ArticleShare_icon__FsrC2\"\/><\/a><\/p>\n<p class=\"Typography_text-m__XI0da Typography_weight-bold__uT6mq storyline_lead_text_leadtext__q_wg8\">Die milit\u00e4rische Eskalation zwischen den USA und dem Iran ist fatal f\u00fcr die Weltwirtschaft. Vor allem bei einer Weiterf\u00fchrung des Krieges k\u00f6nnte sich die Lage zuspitzen. Bestimmte L\u00e4nder sind besonders stark von hoher Inflation und steigenden Energiepreisen betroffen. <\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Iran-Krieg wird die Weltwirtschaft st\u00e4rker bremsen als gedacht: Angesichts der Folgen rechnet die Weltbank global mit dem schw\u00e4chsten Wachstum seit dem Beginn der Corona-Pandemie. F\u00fcr 2026 schraubt das Institut seine Prognose um 0,1 Punkte auf 2,5 Prozent herunter, wie aus dem neuesten Bericht des Instituts hervorgeht. Im vergangenen Jahr war die globale Wirtschaft noch um 2,9 Prozent gewachsen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Grund f\u00fcr die Korrektur nach unten seien hohe Inflationswerte und steigende Energiepreise, nachdem der freie Schiffsverkehr und der Rohstoffhandel in der Stra\u00dfe von Hormus infolge des Konflikts nahezu zum Erliegen gekommen waren. Bei der Ver\u00f6ffentlichung der Prognosen im Januar war die Eskalation im Nahen Osten noch nicht absehbar.<\/p>\n<p>Krieg bis Ende Juli abwenden<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Die Energiekrise treibt die Inflation weiter an, die die Weltbank-Experten im laufenden Jahr bei 4,0 Prozent erwarten. Die Teuerungsrate lag 2025 noch bei 3,3 Prozent. Sollten die Versorgungsengp\u00e4sse allerdings l\u00e4nger andauern als angenommen und damit die Weltwirtschaft noch st\u00e4rker belasten, k\u00f6nnte die Inflation auf 4,4 Prozent steigen. Das weltweite Wachstum des laufenden Jahres k\u00f6nnte dann auf ein Plus von 1,3 Prozent abschmelzen, hie\u00df es weiter.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Der Internationale W\u00e4hrungsfonds (IWF) hatte bereits im April seine Wachstumserwartungen f\u00fcr 2026 um 0,2 Punkte auf 3,1 Prozent gedrosselt. Bei vielen Nationen korrigierte der IWF seine Prognosen nach unten &#8211; die Annahmen seien allerdings nur dann g\u00fcltig, sofern der Krieg in Dauer, Intensit\u00e4t und Umfang begrenzt bleibe und die wirtschaftlichen St\u00f6rungen bis Mitte 2026 abklingen w\u00fcrden, hie\u00df es. Im Juli aktualisiert der IWF seine Sch\u00e4tzungen.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Bei zwei Drittel der Volkswirtschaften wurden die Wachstumsprognosen seit Januar nach unten korrigiert&#8220;, hei\u00dft es nun von der Weltbank. W\u00e4hrend sich in Deutschland Autofahrer \u00fcber h\u00f6here Benzinpreise \u00e4rgern, werden die \u00c4rmsten in der Welt laut dem Institut mit Sitz in Washington besonders stark belastet.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">F\u00fcr wirtschaftsschwache L\u00e4nder hei\u00dft das: Bis Ende 2026 wird ein Viertel der Entwicklungsl\u00e4nder \u00e4rmer sein als 2019, unter den L\u00e4ndern mit niedrigem Einkommen d\u00fcrfte es ein Drittel sein. Bei fragilen und von Konflikten betroffenen L\u00e4ndern wird nach Weltbank-Hochrechnung etwa die H\u00e4lfte bis zum Jahresende weniger Geld haben als im Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie.<\/p>\n<p>Hoffnung in Sicht &#8211; zumindest etwas<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Zugleich ist die Weltbank auch selbst aktiv: Bereits nach Beginn der Krise stellte sie zwischen 20 und 25 Milliarden US-Dollar an Soforthilfen bereit. Die Entwicklungsbank k\u00fcndigte an, zwischen 50 und 60 Milliarden US-Dollar zur Verf\u00fcgung zu stellen, um Regierungen in Entwicklungsl\u00e4ndern unter die Arme zu greifen und landwirtschaftliche Betriebe zu unterst\u00fctzen. Die Gelder sollen zum Teil aus anderen Projekten umverteilt werden.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">&#8222;Sollten der Konflikt und die wirtschaftlichen Folgen anhalten, k\u00f6nnte die Finanzierung durch die Weltbankgruppe \u00fcber einen Zeitraum von 15 Monaten auf 80 bis 100 Milliarden US-Dollar erh\u00f6ht werden&#8220;, hei\u00dft es weiter.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-default__P3otY Typography_weight-normal__pqUbH storyline_paragraph_p__qSR5N\">Im kommenden Jahr d\u00fcrfte die globale Wirtschaft insgesamt dann allerdings st\u00e4rker zulegen als gedacht: Statt 2,7 Prozent d\u00fcrfte sie um 2,8 Prozent wachsen. Grund f\u00fcr die zumindest etwas bessere Entwicklung im kommenden Jahr und 2028 (Prognose: 2,8 Prozent) ist die Annahme, dass sich die Energieversorgung erholt, Regierungen ihre Geldpolitik lockern und der Handel wieder anzieht. Allerdings w\u00fcrde das Wachstum damit immer noch unter dem Durchschnittswert der 2010er Jahre liegen. Der IWF rechnet unterdessen weiter f\u00fcr 2027 mit einem Plus von 3,2 Prozent.<\/p>\n<p class=\"Typography_text-s__wu_cm Typography_weight-normal__pqUbH Typography_color-darkgrey__sZEnP article-detail-footer_source__KslPc\">Quelle: ntv.de, toh\/dpa<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Risiko, falls Krieg nicht endetWeltbank: Wegen Iran-Krieg schw\u00e4chstes Weltwachstum seit Corona-Pandemie 11.06.2026, 17:05 Uhr Artikel anh\u00f6ren(04:43 min) Die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":1086995,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"","_share_on_mastodon":"0"},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,14563,30,871,171,174,173,172,15835,14572,55],"class_list":["post-1086994","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-unternehmen-maerkte","tag-business","tag-companies","tag-companies-markets","tag-deutschland","tag-energiepreise","tag-germany","tag-inflation","tag-markets","tag-maerkte","tag-unternehmen","tag-unternehmen-maerkte","tag-weltbank","tag-weltwirtschaft","tag-wirtschaft"],"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/116732827685437921","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1086994","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1086994"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1086994\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1086995"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1086994"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1086994"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1086994"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}