{"id":108900,"date":"2025-05-14T03:00:14","date_gmt":"2025-05-14T03:00:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/108900\/"},"modified":"2025-05-14T03:00:14","modified_gmt":"2025-05-14T03:00:14","slug":"usa-trump-erhoeht-den-druck-harvard-verliert-450-millionen-dollar-an-foerdermitteln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/108900\/","title":{"rendered":"USA: Trump erh\u00f6ht den Druck \u2013 Harvard verliert 450 Millionen Dollar an F\u00f6rdermitteln"},"content":{"rendered":"<p>US-Beh\u00f6rden streichen Harvard weitere F\u00f6rdermittel in H\u00f6he von 450 Millionen Dollar. Die Universit\u00e4t sei zu einer \u201eBrutst\u00e4tte f\u00fcr das Zurschaustellen moralischer Werte und f\u00fcr Diskriminierung\u201c geworden.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Im Streit mit amerikanischen Hochschulen will die US-Regierung der Elite-Universit\u00e4t Harvard weitere F\u00f6rdergelder in Millionenh\u00f6he vorenthalten. Acht Bundesbeh\u00f6rden k\u00fcndigten an, der Uni Zusch\u00fcsse in H\u00f6he von etwa 450 Millionen US-Dollar (etwa 403 Millionen Euro) zu streichen, wie die Task Force der US-Regierung zur Bek\u00e4mpfung von Antisemitismus mitteilte. <\/p>\n<p>Harvard sei zu einer \u201eBrutst\u00e4tte f\u00fcr das Zurschaustellen moralischer Werte und f\u00fcr Diskriminierung\u201c geworden. Die Universit\u00e4t stehe vor einem \u201em\u00fchsamen Kampf\u201c, ihr Verm\u00e4chtnis als einen Ort akademischer Exzellenz zur\u00fcckzuerlangen. \u201eEs gibt ein dunkles Problem auf Harvards Campus, und indem sie Appeasement \u00fcber Verantwortung stellt, hat die Leitung der Institution den Anspruch der Universit\u00e4t auf Hilfe durch den Steuerzahler verwirkt\u201c, hie\u00df es in dem Brief weiter, der von Vertretern des Bildungs-, Gesundheits- und Sozialministeriums sowie der f\u00fcr die Unterst\u00fctzung verschiedener Bundesbeh\u00f6rden zust\u00e4ndigen General Services Administration unterzeichnet wurde.<\/p>\n<p>Der Schritt erfolge zus\u00e4tzlich zu den bereits aufs Eis gelegten 2,2 Milliarden US-Dollar an mehrj\u00e4hrigen Bundeszusch\u00fcssen. Zur Begr\u00fcndung hie\u00df es in dem Statement unter anderem, dass die Universit\u00e4t mit Sitz in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts es wiederholt vers\u00e4umt h\u00e4tte, gegen Antisemitismus auf ihrem Campus vorzugehen.<\/p>\n<p>Erst am Montag hatte Harvard-Pr\u00e4sident Alan Garber einen Brief an Bildungsministerin Linda McMahon ver\u00f6ffentlicht. Darin schrieb er, dass man sich einig sei bei Zielen wie der Notwendigkeit, Antisemitismus auf dem Campus zu beenden. Er kritisierte aber, dass die Regierung bereits unternommene Schritte der Uni dahingehend ignoriere. <\/p>\n<p>Sie missachte zudem, dass sich Harvard an Gesetze halte, und gef\u00e4hrde mit ihrem Eingriff \u201ein die verfassungsm\u00e4\u00dfigen Freiheiten privater Universit\u00e4ten\u201c das Erreichen der Ziele. Mit dem Brief reagierte Garber auf ein Schreiben der Bildungsministerin. Sie hatte den Uni-Pr\u00e4sidenten vergangene Woche dar\u00fcber informiert, dass die Regierung Harvard keine neuen F\u00f6rdermittel mehr gew\u00e4hren werde. <\/p>\n<p>Die Trump-Regierung hatte mehrere Universit\u00e4ten, denen sie eine linksliberale Ausrichtung und die Tolerierung israelfeindlicher und antisemitischer Proteste vorwirft, mit finanziellem Druck an die Leine genommen, um etwa Diversit\u00e4tsprogramme zu stoppen. Anders als andere Hochschulen widersetzt sich Harvard weitreichenden Forderungen der US-Regierung, etwa zu Zulassungsverfahren, Verhaltensregeln und Personalentscheidungen. Die Uni geht auch juristisch gegen die Regierung vor.<\/p>\n<p>dpa\/ll<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Beh\u00f6rden streichen Harvard weitere F\u00f6rdermittel in H\u00f6he von 450 Millionen Dollar. 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